Archiv für die Kategorie ‘La Liga’

Waxham I.

Dr. Eichenberger am Samstag den 2. Oktober 2004

Pepsi süchtig, Scheidungsgelüste seiner Frau, schlechte Presse: Auf dem Platz ist der Real-Spieler David Beckham nur ein Schatten seiner selbst. Gute Laune verströmt er immerhin noch als Wachsfigur.


Beckham in Wachs (vorne) und aus Fleisch (hinten).

Nackte Jubler

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 30. September 2004

Der Fusball-Weltverband (FIFA) will seinen«Jubel-Paragrafen» entschärfen. Nach bestehender Regel werden Torschützen, die ihre Treffer durch spontanes Trikot-Hochziehen bejubeln, mit einer Gelben Karte verwarnt. Ausgelöst hat diesen Sinneswandel ein Vorfall in der englischen Premier League: FIFA-Vizepräsident David Will und sein Boss Joseph Blatter hatten auf der Tribüne miterlebt, wie der Schiedsrichter dem jubelnden Tim Cahill vom FC Everton nach seinem Siegestor bei Manchester City die Gelb-Rote Karte zeigte. «Ich bin nicht der Meinung des Schiedsrichters», meckerte Herr Blatter. «Wer sein Trikot nur über den Kopf streift, es aber nicht auszieht, sollte nicht des Feldes verwiesen werden.» Wäre doch schön, wenn wir künftig wieder solche Szenen erleben dürfen:


Anti-Imperialist Diego Armando Maradona zeigt bei einem seiner letzten Spiele für die Boca Juniors seine brandneue Che Guevara-Tätowierung.

Becks schwer süchtig!

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 29. September 2004

Jeder wird auf seine Façon glücklich. Die einen tauschen Joghurtdeckeli, andere spielen mit Modelleisenbahnwagen. David Beckham sammelt Pepsi-Büchsen, ja, er ist durch und durch ein Pepsi-Junkie, wie der eBund enthüllt. Die Überdosis des braunen Süssgetränks ist dem Fussballer nicht gut bekommen – im Kopf nicht und in den Füssen nicht: Durch das ewige Herumgekicke von leeren Pepsidosen hat insbesondere seine Souplesse beim Elfmeterschiessen stark nachgelassen. Angefangen hat die Pepsi-Sucht schon zu ManU-Zeiten, wie dieser Film beweist.

Das andere Spanien

Dr. Eichenberger am Sonntag den 26. September 2004

Es gibt ja nicht nur Real Madrid – das wissen leider in diesem Weblog noch nicht alle. Darum zur Aufklärung: einen recht schönen Fussball spielt in Iberien zurzeit jener Klub, der einst von einem Schweizer namens Gamper gegründet wurde: der FC Barcelona. Und Barca-Fans gibt es in Bern auch. Sie sind etwas stiller als die Königlichen, Katalanen eben. Wo sich der Penya Barcelonista befindet, siehst Du hier.

Übungsleiter gesucht

Rrr am Samstag den 25. September 2004

Die Krise nimmt kein Ende: Nach dem 1:2 in Bilbao sind auch die Tage von Real Madrids Interimstrainer García Remón gezählt. Und dabei ist er doch eigentlich die Inkarnation des legendären Vicente del Bosque, wie dieses Bild zeigt:

Gut, item, Raùl schoss in Bilbao wenigstens ein sehenswertes Tor:

Barça über allem

Rrr am Donnerstag den 23. September 2004

Ein Fall für die FIFA: Die Fahnen der Fans werden immer grösser, manch ein überdimensioniertes Tuch versperrt die freie Sicht aufs Spielfeld. Einen besonders krassen Fall hat unser Mitarbeiter Marc Riquelme im Camp Nou in Barcelona entdeckt:

Barça spielt übrigens heute abend ab 21 Uhr gegen Saragossa – zu sehen zum Beispiel im Penya Barça Suïssa an der Friedaustrasse 17 in Zürich oder auch im C.D. Helvetico Espanol an der Laupenstrasse 1 in Bern.

Am besten einfach reinspazieren und einen Real-Madrid-Fangesang anstimmen, das kommt immer gut an.

Frühling in Madrid

Rrr am Dienstag den 21. September 2004

Der Trainerwechsel bei Real Madrid zeigt erste Früchte: Die Spieler haben sich wieder richtig lieb. Im heutigen Training kam es bereits zu spontanen Umarmungen. Auf unserem Funkbild tauschen Roberto Carlos und Luis Figo einige Zärtlichkeiten aus, währenddem sich Ersatzgoalie Cesar von hinten dem Edelreservisten Guti nähert.

Nachtrag Di 23:53

Auch auf dem Platz macht sich die neue Harmonie bemerkbar, wenn auch in bescheidenem Rahmen: Dieses Freistoss-Tor von Beckham reichte Real am Abend zum 1:0 gegen Osasuna.

Camachos Abgang

Rrr am Montag den 20. September 2004

“Ich kann nicht mehr. Ich bin alleine. Das Team steht nicht mehr hinter mir”:

Mit diesen Worten verabschiedete sich José Antonio Camacho heute mittag als Trainer von Real Madrid. Provisorischer Übungsleiter der müden Supertruppe wird Assistenzcoach García Remón; langfristig bemüht man sich um Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson oder den Argentinier Carlos Bianchi.

Wie auch immer – Camacho, der Mann mit den stets feuchten Achselhöhlen, kann endlich das machen, was seine Ex-Schützlinge Beckham, Ronaldo & Co sowieso am liebsten tun – Werbung. Ein renommierter Anbieter von Körperpflegeprodukten hat bereits einen Entwurf im Köcher.

Ich muss leider draussen bleiben

Dr. Eichenberger am Sonntag den 19. September 2004


So hat sich Wayne Rooney seinen Wechsel zu ManU nicht vorgestellt …

Real im freien Fall

Rrr am Sonntag den 19. September 2004

Der spanische Rekordmeister Real Madrid ist weiterhin untergalaktisch unterwegs: Drei Tage nach dem Debakel von Leverkusen verlor das Team auch bei Espanyol Barcelona.

Unsere schöne Grafik zeigt nochmals die schönsten Momente des jüngsten Dramas: Goalie Casillas verletzt sich schon vor dem Spiel, sein Ersatz Cesar hält zwei Penaltys und verletzt sich anschliessend selber, Ronaldo verschiesst kläglich einen Penalty, die Abwehrspieler Samuel und Salgado werden vom Platz gestellt und Raul darf 90 Minuten nur zusehen.

Note 6 für alle!

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 16. September 2004


Noten nach BILD-Lesart: 1: Weltklasse, 2: Stark, 3: Durchschnitt, 4: Ausreichend, 5: Schwach, 6: Hat das Geld nicht verdient.

Der arme Bub

Rrr am Dienstag den 14. September 2004

Liebe Beckham-Fans,

wenn Ihr morgen irgendwo im Boulevard die Schlagzeile “Becks weinte bittere Tränen” lest – erspart Euch den Kauf der Zeitung. Es ist nicht so, dass Beckham schon wieder einen Penalty verschossen oder einen Titel verspielt hätte – er hat einfach die Einschulung seines Sohns nicht verkraftet.

Wer’s nicht glaubt – hier die Bilder aus der renommierten englischen “Sun”: