Archiv für die Kategorie ‘La Liga’

Wer bin ich?

Rrr am Donnerstag den 9. Dezember 2004

Unsere lustige Preisfrage lautet heute:

Wer war gestern abend bei Roma-Real der überragende Mann auf dem Platz und sicherte den Spaniern den Einzug ins Achtelfinal?

Knifflig, knifflig – versuchen auch Sie Ihr Glück! Unter den Einsendern mit der richtigen Antwort verlosen wir zwei Ronaldo-Shirts, fünf Ronaldo-Armbanduhren R9, 12 Sticker “R9 forever” und eine komplette Dreifach-Weltfussballer-und-Weltmeister-Bettgarnitur. Toi toi toi!

Stell Dir vor …

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 8. Dezember 2004


… Real Madrid kommt, und keiner geht hin! Ganz Rom blieb heute zuhause, ging ins Ristorante oder flanierte gemütlich in der Stadt. Sogar die AS Roma gewährte ihren Stürmerstars Totti, Cassano und Montella freien Ausgang. Ganz schön cool, diese Römer.

Schlechter Geschmack

Rrr am Mittwoch den 8. Dezember 2004

Neuer Wirbel um Real Madrids Leibchenverkäufer David Beckham: Für das Wachsfiguren-Kabinett posierten er und seine Frau als Josef und Maria. In einer Stellungnahme kritisiert dies der Vatikan als schlechten Geschmack.

Stimmt, das ist wirklich völlig daneben!

Stilvoll wäre es zum Beispiel, Josef von Ronaldo darstellen zu lassen. Die kommende Braut des Brasilianers sieht auch viel besser aus als Victoria und gäbe eine klasse Maria ab. In der Rolle der drei Könige sähen wir im übrigen Maradona, Platini und Pelé.

Protest gegen Rassismus

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 1. Dezember 2004


Das ist nicht eine Fussballmannschaft aus dem Baskenland. Noch handelt es sich um eine Truppe aus Schwarzafrika. Es sind die Kicker des Spanischen Vereins Getafe, die sich am Wochenende beim Heimspiel gegen Barcelona geschämt haben, als ihr Publikum den Barça-Spieler Eto’o mit rassistischen Chören belästigte. Nun haben die Spieler beschlossen, gegen Rassismus im Stadion zu protestieren und beim nächsten Heimspiel mit schwarz gefärbten Gesichtern aufzulaufen. Das ist zwar nicht lustig, aber originell.

Ronaldo mit 450 PS unterwegs

Dr. Eichenberger am Sonntag den 28. November 2004


Der Fussballspieler Ronaldo (Real Madrid) hat von seinem Sponsor ein neues Auto erhalten. Er fährt neuerdings einen Audi A8 6.0 mit 450 PS. Dies nur zur Information.

Wir busseln uns ab

Dr. Eichenberger am Samstag den 27. November 2004

Der ÖFB-Teamchef Hans Krankl wurde gestern vom Klub der Freunde der österreichischen Nationalmannschaft für das «Tor des Jahrhunderts» geehrt. Krankl erhielt die Auszeichnung für sein WM-Tor zum 3:2 gegen Deutschland in Cordoba am 21. Juni 1978, das gleichzeitig das Aus für Deutschland bedeutete. Legendär bleibt der Kommentar von Reporter Edi Finger: «Da kommt Krankl (…) in den Strafraum – Schuss … Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor, Tooor. I wer’ narrisch. Krankl schiesst ein – 3:2 für Österreich. (…) Wir busseln uns ab. 3:2 für Österreich durch ein grossartiges Tor unseres Krankl. (…) Jetzt hammas gschlagn! (…) Noch einmal Deutschland am Ball. Eine Möglichkeit für Abramczik. Und!? Daneeeeben! Also der Abraaaamczik – obbusseln müsst’ i den Abramczik dafür. Jetzt hat er uns gehooolfn. ‘llein vor dem Tor stehend. Der braaave Abramczik hoat daneben gschossn. (…) Und jetzt ist Auuus! Ende! Schluss! Vorbei! Aus! Deutschland geschlagen!»
Seither hat der Name Cordoba in Österreich Kultstatus. Ärgern können wir unsere Nachbarn, wenn wir ihnen statt Cordoba zurufen: «Valencia! 1999!» Damals stönte der Reporter im österreichischen Fernsehen, als der Schiedrichter beim Stand von 9:0 für Spanien 4 Minuten nachspielen liess: «Nä des nid ä no!»

«I wer’ narrisch.» Reporter Edi Finger, Österreich.

Grüsse nach Madrid

Frans am Freitag den 26. November 2004

Lieber Riquelme,

was meine noch korrupteren Freunde in der Schweiz unterlassen haben, ist vor einer Woche aus Amsterdam bereits geschehen: Ein Weblog-Gruss an die affigen Rassisten im Real-Publikum.

Selbstverständlich doppeln wir gerne nach und grüssen auch alle anderen hirnverbrannten Sympathieträger in den Fanblocks von Madrid, Den Haag, Budapest, Barcelona und anderswo und wünschen Ihnen von ganzem Herzen ein langes Leben und ein mindestens so langes Stadionverbot.

Was erlauben Struuunz?

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 25. November 2004

Der ehemalige Bayern-Spieler Thomas Strunz dürfte bald seine Automarke wechseln. Nach BMW und Mercedes wird er neu einen VW fahren. Laut Gerüchten soll Strunz beim VfL Wolfsburg den Posten des Sportdirektors übernehmen. Strunz spielte in der Bundesliga für Bayern München und den VfB Stuttgart und absolvierte 41 Länderspiele. Mit grossem Unverständnis hat sein ehemaliger Trainer Giovanni Trappatoni auf die Nachricht reagiert. «Struuunz!», sagte er, «Is immer verletzt. Was erlauben Struuunz? Ist immer verletzt!» Strunz, inzwischen offensichtlich geläutert, gibt sich gelassen. «Ich kommentiere nicht, ich dementiere nicht und ich beteilige mich nicht an Spekulationen», erklärte der 36-jährige, der nach seinem Rücktritt als Profifussballer das Leben übrigens nach dem Vorbild seines Onkels Dr. Strunz gestaltet.

Krumme Dinger

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 25. November 2004


Leverkusens Elfmeterheld Jörg Butt ruht sich auf seinen Lorbeeren aus und erzählt allen, die es hören wollen, wie es wirklich war, am Dienstag in Madrid, beim Elfer von Figo. «Der Ball von Figo kam halbhoch, auf meine rechte Ecke. Ich war fast schon unten, aber mit der linken Hand, ja mit dem kleinen linken Finger, komme ich noch ran. Der kleine Finger ist krumm, ein Andenken an eine Kapselverletzung aus meiner HSV-Zeit.» Figo ist an einem krummen Finger gescheitert. Bitter!

Wo ist Figo?

Frans am Mittwoch den 24. November 2004

Das ist der schöne, temperamentvolle Luis Figo, portugiesischer Weltklassestürmer, früher bei Barcelona, jetzt bei Real Madrid. Mit einer brillanten Aktion leitete er gestern gegen Bayer Leverkusen den Ausgleichstreffer ein. Wild entschlossen setzte er kurz vor Schluss den Ball auf den Penaltypunkt, verwirrte den Torhüter mit zweifach abgebremstem Anlauf und schoss so wie einst in Turin, ….

Danach wurde er nicht mehr gesehen.

Schafe in Madrids Innenstadt

Frans am Sonntag den 21. November 2004

Der Madrilene scheint eine spezielle Art der Schmerzbewältigung zu haben. Am Tag nach der niederschmetternden Niederlage in Barcelona wurden rund 1200 Schafe durch die Innenstadt getrieben. Ist das eine Steigerung der weissen Tücher, die sie jeweils im Stadion schwenken? Oder was? Unser Weblog-Redaktor und realexistierende Real-Experte Zingg wird in den kommenden Tagen analysieren, was es mit diesem Fussball-Brauch genau auf sich hat.

Wie auch immer: Aus spanischer Optik ist dieser Schafbrauch wohl auch nicht abwegiger als das Läckerli-Verteilen in Thun.

Das musste ja kommen …

Dr. Eichenberger am Sonntag den 21. November 2004


Ein Schnappschuss vom samstäglichen 3:0 Sieg Baças gegen Real Madrid. Wir wollen nicht Salz in reale Wunden streuen, darum soll jeder die Bildlegende selber leise vor sich hin murmeln.

(Anmerkung eines unbekannten Weblog-Hackers: Ich hätte auch noch einen auf Lager, ha ha ha)