Archiv für die Kategorie ‘Weisheiten’

Denkanstoß Numero XXXVIII

Frau Götti am Mittwoch den 5. April 2023

Also dem kann ich nur beipflichten. Ich habe überaus gute Erfahrungen mit Trägern dieses schönen Namens gemacht.

Auch wenn ich jetzt nicht direkt jemanden persönlich kenne, der so heißt. Außer dem Rauhaardackel meines Nachbarn. Aber diese ewige Diskussion ‘wer ist besser, Hund oder Katze’ möchte ich jetzt nicht lostreten.

Also item. Denken Sie nur an Heiko Maas, SPD-Mitglied der deutschen Regierung 2013-2021, und seine maßgeschneiderten Anzüge.

Oder an Prof. Dr. Heiko Hausendorf am Deutschen Seminar zu Zürich.

Nicht zu reden von dem Unerreichten.

Oh, das ist ja gar kein Heiko. N, nicht K. Aber der Titel des Lieds jedenfalls stimmt.

Denkanstoß XXXVII

Frau Götti am Mittwoch den 29. März 2023

Wie wahr spricht da der Nati-Stürmer. Wie wahr und ehrlich und bescheiden. So schön.

Ich bin irgendwie auch so, echt. Der reinste Bernhardiner. Man weiß, was man kriegt von mir. Jede Woche was Denkanstößiges.

Solide Arbeit. Zuverläßig.

Nicht so sauber und perfekt und unanstößig wie bei Frau Professor. Oder so tippitoppi wie beim Chef. Dafür aber auch nicht so schmutzig und widerlich und daneben und so.

Meistens jedenfalls.

Denkanstoß Numero XXXVI

Frau Götti am Mittwoch den 22. März 2023

Wie wahr spricht da die frischgebackene Nationaltrainerin von Ghanas Frauenteam.

Das denke ich auch oft. Auch wenn es natürlich manchmal schwer fällt, die Komfortzone zu verlassen. Nötig ist es halt eben schon.

Manchmal muss man sich einfach aufraffen und aus der Wanne steigen.

Sonst wird auch die Haut ganz schrumpelig. Außerdem ist Baden schlecht fürs Klima und Wasserverschwendung und so. Denken Sie einmal darüber nach.

Denkanstoß Numero XXXV

Frau Götti am Mittwoch den 15. März 2023

Wie wahr spricht da…- äh…

Nichts Vergleichbares fällt mir dazu ein.

Wir müssen das so stehen lassen.

Denkanstoß Numero XXXIV

Frau Götti am Mittwoch den 8. März 2023

Wie wahr spricht da der spanische Sportjournalist.

Es spricht überhaupt gar nichts dagegen, in den Spiegel zu schauen. Nichts Verwerfliches daran. Es empfiehlt sich sogar zuweilen.

Gerade auch, bevor man an eine Party geht. Man will da ja schliesslich nicht aussehen wie der letzte Idiot. Oder wie Madonna. Oder wie das Biest in «Beauty and the Biest». Oder wie – Sie verstehen, was ich meine.

Nur die Verbindung «weiß» und «schön» müsste der Mann noch überdenken, wie mir scheint. Sie erinnern sich doch sicher.

Denkanstoß Numero XXXIII

Frau Götti am Mittwoch den 1. März 2023

Wie wahr spricht da der begnadete Trainer der Citizens. Unbedingt ist einem Phil zu trauen.

Denken Sie schon nur an Phil Collins. Der hat mit seiner früheren Band Genesis ein Lied gespielt namens Mama. Mehr vertrauenswürdig geht ja wohl nicht. Außerdem ist Phil die Kurzform von Philipp, und das ist ein Pferdefreund! Und außerdem könnte man auch sagen: «Viel-lieb»!

Ehm.

Das ist jetzt alles nicht sehr gehaltvoll, denken Sie? Okay, okay, gebe es ja zu.Aber andererseits: Immerhin geht es hier um die Premier League. Und um britische Musik. Und um das Muttersein. Und überhaupt: Machen doch mal Sie was Gehaltvolles. Nämlich. Warum sollten immer nur wir.

Gerne erwarte ich Ihre Kommentare.

Denkanstoß Numero XXXII

Frau Götti am Mittwoch den 22. Februar 2023

Wie wahr spricht da der deutsch-italienische ehemalige Spieler. Oder man könnte jetzt sogar sagen, wie var. Wenn Sie mir den kleinen Kalauer erlauben.

Wobei auf die Eier, auf die könnte ich jetzt noch verzichten. Sage ich auch als Frau.

Ich habe es gerade meiner veganen Freundin beteteuert: Mach mir gerne dein fake Rührei aus Lavasalz und Cashewöl und Palmsprossen und Tofu und Soja oder was auch immer. Au ja, gerne und danke. Jammijammi.

Was bei mir hingegen nicht zu streichen ist: Käse.

Nehmt mir das Fleisch weg, nehmt mir den Fisch weg, nehmt mir die Eier weg. Aber lasst mir den Käse.

Lenker Bergkäse, Mozzarella, parmigiano reggiano, Blauschimmelkäse, Appenzeller, Feta,… – aaah, mon Ami du Chambertin… – aaah, la double crème de gruyère… aaah, grignoter du chèvre chaud sur toast…– aaah…

Denkanstoß Numero XXXI

Frau Götti am Mittwoch den 15. Februar 2023

Wie wahr spricht da der olle Über-Genfer.

Ich würde jetzt sogar sagen: Nicht nur das Leben eines Vereins besteht aus Zyklen. Sondern auch das Leben schlechthin. Jedenfalls und mit Sicherheit das weibliche Leben.

Denken Sie nur an die Konjunktur! Und die Mathematik! Die Menstruation! Den PDCA-Zyklus! Die Häufigkeit der Sonnenflecken! An Dürers apokalyptischen Zyklus!

Nicht zu sprechen von den Gedichtzyklen. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!

Denkanstoß Numero XXX

Frau Götti am Mittwoch den 8. Februar 2023

Wie wahr, wie wahr. Ich mag Hollywood auch sehr. Und Bedanken mag ich auch sehr. Das ist immer richtig und wichtig.

Einzig bei dem mit den Körperteilen komme ich nicht ganz draus. Also ich meine das mit Knie und Ellenbogen. Da kommen mir irgendwie gleich Wolf Haas in den Sinn und Brenners Ausführungen zur Mülltrennung.

Kennen Sie? Die finden ein Knie in Wanne vier in der Abfallentsorgung, und das geht ja wohl wirklich gar nicht.

Denkanstoß Numero XXIX

Frau Götti am Mittwoch den 1. Februar 2023

Wie weise spricht da der ehemalige FCB-Spieler. In schweren Situationen ist es so wichtig, Zuspruch und ein gutes Wort zu erhalten. Denn nur mit einer positiven Einstellung schafft man es aus der Krise.

Was glauben Sie, hat es mich aufgestellt, als sich kürzlich unser geliebter ehemaliger Redakteur Herr Pelocorto in ähnlichen Worten an die Redaktion wendete.

Womit ich aber jetzt keineswegs andeuten möchte, wir seien in irgendeiner Krise. Wirklich nicht. Keineswegs. Wir sind ganz im Gegenteil so gut aufgestellt nie zuvor.

Oder, äh, fast.

Denkanstoß Numero XXVIII

Frau Götti am Mittwoch den 25. Januar 2023

Wie wahr spricht da Bayerns Spielleiter.

Das denke ich auch oft.

Kommt zum Beispiel beim Joggen im Wald eine mächtige Deutsche Dogge in gestrecktem Galopp auf mich zu, bin ich auch froh, wenn ich bereits zuvor schon eine intakte Beziehung zu dem Tier aufgebaut habe.

Denkanstoß Numero XXVII

Frau Götti am Mittwoch den 18. Januar 2023

Wie wahr spricht da der YB-Shootingstar.

Das kenne ich auch gut, dass einem ein Spitzname hängen bleibt. Einmal, ich war drei oder vier Jahre alt, spielte ich am Strand und wurde von einer dieser grossen roten Ameisen gebissen. Ich schrie vor Schreck, und zwar dermaßen laut und lange, dass mein Papa mich von da an nur noch „das Ameiteli“ nannte.

Gut. Das ist jetzt schon etwas länger her und ich weiß gar nicht genau, warum ich Ihnen das erzähle.

Aber vielleicht denken Sie einfach einmal darüber nach. Über die Zuschreibungen, mit denen wir tagtäglich andere Menschen versehen.