Archiv für die Kategorie ‘Weisheiten’

Denkanstoß Numero XIX

Frau Götti am Mittwoch den 23. November 2022

Wie wahr spricht da der einstige YB-Stratege.

So geht es mir auch zuweilen. Gerade mit genanntem Spiel habe ich gute Erfahrungen gemacht. Es muss nicht immer Brandy sein. Auch mit Brändi kann man eine gute Zeit haben.

Denkanstoß Numero XVIII

Frau Götti am Mittwoch den 16. November 2022

Wie wahr spricht da der endlich wieder genesene YB-Mittelfeldspieler.

So ist es irgendwie auch bei mir. Ich darf nicht unzufrieden sein mit meiner Kommentarenquote seit meiner dreiwöchigen Sommerpause. Ich muss mir jetzt einzig noch Zeit geben für den Stammplatz im Aufgebot. Der wird mit einer ansprechenden Leistung schon kommen. Aber Geduld ist nicht so meine Stärke.

Denkanstoß Numero XVII

Frau Götti am Mittwoch den 9. November 2022

Wie wahr spricht da – äh. Jetzt wirds dann möglicherweise chli peinlich für mich… – was ist denn das überhaupt für einer, dieser Chairman? Aber eigentlich auch egal. Ein Stuhlmann halt.

Jedenfalls fühle ich mich, wenn ich seine Worte lese, ein bisschen so wie früher in der Schule, wenn uns der Physiklehrer etwas erklärte. Da schwebte über der ganzen Klasse eine große Gedankenblase, und die war leer. Wenn Sie verstehen.

Denkanstoß Numero XVI

Frau Götti am Mittwoch den 2. November 2022

Wie wahr spricht da der Übungsleiter der Baseler.

Ich werde mir auch eine gewisse Gewöhnungszeit ausbedingen müssen, wenn ich nächsten Juni im C im Wankdorf eintreffen werde. Denn hier wird Depeche Mode dann vor ausverkauften Rängen spielen. Sonst wird das zu viel an Emotionen für mein zartes Gemüt. Man stelle sich vor: Martin! Dave! Never Let Me Down Again! Just Canʼt Get Enough! New Dress! Und das vor so vielen Leuten. Klar, wird einem da ganz zittrig zumute.

Perfides Bankwesen

Rrr am Freitag den 7. Oktober 2022

Neun Nationen setzen an der WM auf einen ausländischen Trainer.

Belgien setzt auf den Spanier Roberto Martinez, Mexiko auf den Argentinier Tata Martino, Südkorea auf den Portugiesen Paulo Bento, Kanada auf den Engländer John Herdman und Costa Rica auf den Kolumbianer Luis Fernando Suarez. Den Neunerklub komplettieren Ecuador mit Gustavo Alfaro (Argentinien), Saudi-Arabien mit Hervé Renard (Frankreich), Iran mit Carlos Quieroz (Portugal) und Katar mit Félix Sánchez Bas (Spanien).

Jetzt aber schlechte Nachrichten für diese Neun: Noch nie ist eine Nation Weltmeister geworden, die einen Ausländer als Übungsleiter an der Seitenlinie hatte.

Wir beenden unsere Freitags-Meditation mit einem Blick auf alle bisherigen Weltmeister-Trainer. Ein Klick aufs Bild intensiviert das Erlebnis enorm.

(via reddit-user earthlymonarch)

Denkanstoß Numero XV

Frau Götti am Mittwoch den 5. Oktober 2022

Wie wahr spricht da der sonst so schweigsame alte Herr.

Ich zum Beispiel, wenn ich wissen will, ob diese lausige Bude hier bald hopsgeht, frage sicher nicht den Chef. Sondern nehme mir den ollen Maldi vor oder den Briger oder sonst einen Knecht. Aber dabei bin ich noch nicht mal angestellt hier.

P. S.: Mit diesem Beitrag verabschiedet sich der Denkanstoß für drei Wochen in die Sommerpause. Dann kommt er wieder mit frischem Elan.

Grosses Tennis

Rrr am Dienstag den 4. Oktober 2022

Begrüssen Sie unseren heutigen Gastreferenten Florentino Pérez.

Der Präsident von Real Madrid hat an der Mitgliederversammlung seines Vereins erklärt, warum es aus seiner Sicht dringend eine europäische Super League braucht, also eine saisonfüllende Meisterschaft der grössten Klubs. Señor Pérez, Sie haben das Wort.

“Um ein Problem zu lösen, muss man erkennen, dass es existiert. Nur so kann man nach Lösungen suchen. Unser geliebter Sport ist krank, verliert die Führung als Global Player. Die jungen Menschen interessieren sich immer weniger für ihn. Das ist eine Tendenz, die man umkehren muss, bevor es zu spät ist. Die neuen Generationen bevorzugen andere Shows wie Online-Plattformen oder Videospiele. Sie wollen ein Qualitätsprodukt, das der Fussball ihnen nicht gibt, denn die aktuellen Wettbewerbe locken nicht an.

Die UEFA stockt den Wettbewerb mit Spielen zwischen belanglosen Teams auf. Das wird den Niedergang des europäischen Fussballs nur beschleunigen. Laut FORBES liegt Real Madrid auf Platz 13 der wertvollsten Sportvereine der Welt. Zuvor waren wir Fünfter. Es gibt nur drei Fussballklubs unter den Top-20. In den USA müssen sie etwas sehr gut machen und im alten Europa sehr schlecht. Die audiovisuellen Einnahmen der NFL, wo die Teams nur acht Spiele zuhause spielen, haben die der Champions League übertroffen.

Wenn wir uns die Legenden des Tennis ansehen, haben Nadal und Federer in 15 Jahren zum Beispiel 40 Mal gegeneinander gespielt. Nadal und Djoković haben in 16 Jahren bisher 59 Spiele bestritten. Ist das langweilig? Diese historischen Duelle haben dem Tennis insgesamt, allen Spielern und allen Turnieren Auftrieb gegeben, denn der Tennis wird durch die Duelle zwischen den Besten gestärkt. Warum ist der Fussball nicht so organisiert? Beim Fussball sind die Daten erschütternd. Wenn wir uns den letzten Finalisten der Champions League ansehen, Liverpool, ein historischer Klub mit sechs Europapokalsiegen, stellt sich heraus, dass wir in 67 Jahren nur neunmal gegen ihn gespielt haben. Und nur dreimal hier in Madrid. Und wenn Sie sich unsere Champions-League-Duelle mit dem früheren Champion Chelsea ansehen, stellt sich heraus, dass wir gegen in der Geschichte des Europapokals nur viermal gespielt haben. Die vier Duelle der letzten zwei Jahre.

Was bringt es, Fans auf der ganzen Welt die grossen Spiele vorzuenthalten? Um einen Vergleich anzustellen: Wenn die UEFA den Tennis organisieren würde, hätten wir in der gesamten Geschichte kaum zwei oder drei Spiele zwischen Nadal und Federer gesehen.”

(Übersetzung via realtotal.de)

Denkanstoß Numero XIV

Frau Götti am Mittwoch den 28. September 2022

Wie wahr spricht da der gestandene Nationalspieler.

Das geht mir irgendwie ähnlich mit Herrn Baresi. Diese tiefe innere Verbundenheit, wenn man das gleiche Metier ausübt.

Er ging letzte Woche in seine zehnte Fertig-Fußball-Folge. Und ich, ich kann sie kaum mehr zählen, die vielen Denkanstöße. Zusammen werden wir alt, so schön.

Denkanstoß Numero XIII

Frau Götti am Mittwoch den 21. September 2022

Wie wahr sprach da der Lausanner Fußballer nach dem Cup-Spiel vom vergangenen Sonntag, mit dem sein Club den amtierenden Schweizer Meister FC Zürich erst in die Verlängerung ge- und schliesslich 3:2 be- zwungen hat.

Wie wahr, denke ich. Jetzt reiß dich mal rasch zusammen und mach den Beitrag fertig, anstatt vorher die Waschmaschine auszuräumen und die Socken zusammenzulegen und die T-Shirts im Schrank zu versorgen und die Briefe mit den Rechnungen, die schon lange hier rumliegen, wenigstens einmal zu öffnen und die Küchenkräuter auf dem Balkon zu gießen. Dann kannst du eher ins Apéro und noch dazu ist der Chef endlich mal wieder zufrieden

Blöde Pleiten

Rrr am Montag den 19. September 2022

Und hier ist sie wieder, die aktuelle Cup-Tabelle.

Heutiges Thema: Wann schied welcher Superligist zuletzt gegen einen Unterklassigen aus?

Luzern belegt den Spitzenplatz: Seit zehn Jahren gabs keine peinliche Pleite mehr, zuletzt war dies 2012 im Jura der Fall. Im Penaltyschiessen. Auf dieselbe Weise scheiterten die Young Boys 2017 daheim gegen Winterthur. Bei allen anderen Klubs ist das Trauma noch in recht frischer Erinnerung.

Denkanstoß Numero XII

Frau Götti am Mittwoch den 14. September 2022

Wie wahr spricht da der langjährige Fussball-Profi, denke ich mir. Und gehe zum Velokurier nebenan, um mehr Luft in die Reifen zu pumpen, bevor es ins Eichholz geht.

Denkanstoß Numero XI

Frau Götti am Mittwoch den 7. September 2022

Wie wahr spricht da das Fußball-Orakel, das seit seiner Einbürgerung 2013 ein Schweizer ist.

So geht es mir auch immer, wenn ich im Badezimmer stehe und doch meine Fingernägel endlich wieder einmal kürzen müsste, aber jemand (der Göttigöttibub wohl, typisch) hat taminochmal die Nagelschere weissnichtwohin verlegt.