Archiv für die Kategorie ‘Weisheiten’

Freundliche Fussballer

Rrr am Samstag den 31. Oktober 2020

Erstaunlich: Dundalk beging gegen Arsenal kein einziges Foul.

Das ist eine Premiere in der Geschichte der Europa League, wie die Kollegen von opta herausfanden. Dundalks italienischer Trainer Filippo Giovagnoli war stolz auf seine Jungs: “Unser Team ist so höflich. Das sind alles Gentlemen.” Gegner Arsenal foulte 20-mal und siegte 3:0.

Dass eine Mannschaft 90 Minuten ohne geahndetes Foul bleibt, ist extrem selten. Im FA Cup kam es seit Beginn der einschlägigen Statistiken noch nie vor. In der Premier League gabs einen einzigen Fall 2019, als Chelsea das Kunststück gegen West Ham gelang (und 0:1 verlor). Nur einmal konnte ein Team in England ohne Fouls ein Spiel gewinnen: Derby County 2016 im Ligacup gegen Grimbsy Town (1:0).

Zum Vergleich: Bei Cluj-YB pfiff der Referee am Donnerstag 14 Fouls von Cluj und 16 von YB. Auch gegen die Roma foulten die Berner öfter als der Gegner (22:15). In der Super League langen die Gegner des Meisters meist öfter zu. In der laufenden Saison sah es bislang so aus: YB-Zürich 10:14, Sion-YB 18:12, YB-Vaduz 14:17, Servette-YB 14:13 und YB-Luzern 9:13.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Rrr am Samstag den 24. Oktober 2020

Wirrkopf Walters wichtige Worte zum Wochenende.

“Die Jungen können sich das gar nicht mehr vorstellen, aber früher durften ja noch Zuschauer ins Wankdorf. Ganz am Schluss zwar nicht mehr viele, aber immerhin.

Ich durfte es am Donnerstag selber feststellen, als ich YB-Roma am TV schaute. Sah recht gemütlich aus, wie die 300 letzten Nasen da beieinander sassen und sich gegenseitig warm gaben.

Besonders gefallen hat mir die Penalty-Szene:

Aber gut, tempi passati. Wer Stimmung im Stadion will, muss nach St. Gallen reisen. Hierzulande regiert die Sperrstunde, und die bringt einen ziemlich ins Rechnen.

Im Kanton Bern zum Beispiel dauert sie von 23 bis 6 Uhr, im Wallis von 22 bis 5 Uhr. Das heisst, am besten verbringt man den Abend in einer Berner Beiz, nimmt dann den 23.39-Zug ins Wallis und kann um 5 Uhr bereits in den Frühschoppen. Der Föderalismus hat eben auch seine guten Seiten! Andererseits, nächste Nacht wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt, das heisst, 5 Uhr ist erst um 6 Uhr, auch im Wallis.

Ich sage es immer: Das Leben ist ein Nullsummenspiel. Aber egal, Hauptsache YB gewinnt und es hat nach der Sperrstunde noch Desinfektionsmittel in der Hausapotheke. Ich geh jetzt wieder in den inneren Lockdown fischen.”

Punktlos in Pink

Rrr am Sonntag den 18. Oktober 2020

BREAKING NEWS: Kanton Bern erlaubt nur noch Spiele mit 1000 Zuschauern

Sie trugen seltsame Gewänder und irrten planlos umher.

Real Madrid und Barcelona traten gestern beide in Pink an – und verloren beide (Real daheim 0:1 gegen Cadiz, Barca 0:1 bei Getafe).

Pink scheint nicht unbedingt eine Siegerfarbe zu sein, wobei vertiefte wissenschaftliche Untersuchungen ausstehen. Die Durham University untersuchte in ihrer berühmten Studie von 2008 nur die klassischen Trikot-Farben – und kam zum Schluss dass Rot die Farbe der Sieger ist. Rot, nicht Pink.

Blau ist demnach ok, um Zweiter zu werden. Weiss ist gar nicht gut, das signalisiert laut den Wissenschaftern Passivität, Zurückhaltung und Ängstlichkeit. Deutsche Psychologen vertieften das Thema, und bevor Sie fragen: Gelb steht für Optimismus und Egoismus, aber auch für Naivität und Unsicherheit.

Dass Real und Barca am selben Tag verlieren, ist übrigens äusserst selten. Nächsten Samstag wirds sicher nicht der Fall sein – da spielen die beiden gegeneinander im Camp NOu (16.00 Uhr, DAZN). Barca in blaurot, Real in weiss.

Goalie-Glanzparade

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. Oktober 2020

Herzlich willkommen zum dritten Teil unseres Goalie-Seminars mit Szenen aus UKR-GER vom 10. Oktober 2020.

Von unserem Sonderkorrespondenten Herrn Alleswisser

Kurz nach dem Anschlusstreffer behält der ukrainische Goalie Georgij Buschchan mit einer weiteren guten Tat seine Mannschaft im Spiel. Die Standbilder-Abfolge sehen sie hier:

  • Serge Gnabry zieht nach gut getimten Steilpass auf den ukrainischer Goalie zu, der am Herauslaufen ist, um rechtzeitig den Winkel zu verkürzen.

  • Der Goalie schafft es die angestrebte Position einzunehmen und Absprungbereitschaft zu erstellen. Gabry entscheidet sich zur Schussabgabe aus 12m.

  • Noch vor der Schussabgabe legt sich Georgij Buschchan fest, dass Gnabry in seine linke Ecke schiessen wird und löst seine Abwehr entsprechend aus.

  • Der hart und präzis abgegebene Schuss wird glänzend pariert, der Goalie hat eine weitere Grosschance vereitelt

Für eine Reaktion nach der Schussabgabe ist die Distanz zu kurz und der Schuss zu hart. Eine Antizipation vor der Schussabgabe, wie bei Szene 2 im vorangehenden Beitrag, ist hier nicht möglich, da Gnabry freie Schussbahn hat. Hat also der Goalie einzig dank Spekulation das Tor verhindert? Auch nicht.

Die Lösung liegt in der Videoanalyse von Toren und Torchancen. Anders als beim Penalty, wo eine Analyse zu oft im Spielchen “ich weiss, dass er weiss, dass ich weiss” endet und somit eine Schuss-Prognose zu oft zur Lotterie wird, gibt es aus wiederkehrenden Aktionen aus dem Spiel heraus zum Teil klar abzuleitende Schussbilder. Das bekannteste Beispiel dazu ist der Laufweg von Arjen Robben der Strafraumgrenze entlang mit anscliessendem Hocheckschuss ins lange Eck. Gabry ist etwas flexibler und doch hat er in dieser Szene seine, offensichtlich den Ukrainern bekannte, Lieblingsecke anvisiert und Georgij Buschchan damit zur Parade verholfen. Ein Videostudium erfordert vom Goalie gute Memorisierungsfähigkeiten und die schnelle Umsetzung im Spiel. Dies geschieht teilweise bewusst teilweise intuitiv. Routinierte Goalies haben hier Vorteile. Die Videoanalyse ist eine wichtige Unterstützung für den Goalie aber nicht das alleinige Wundermittel, einige Randsporttrainer sind zu fest darauf fixiert.

Soweit meine heutigen Goalie-Beiträge. Es war mir eine Ehre, mit Ihnen heute ein weiteres Mal die Anforderungen und Schönheiten der besten aller Positionen zu analysieren. Bis zum nächsten Mal, Ihr Herr Alleswisser

Tolle Torhüter-Tat

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. Oktober 2020

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der Goalie-Analyse aus UKR-GER vom 10. Oktober 2020.

Von unserem Sonderkorrespondenten Herrn Alleswisser

Nur zwei Minuten nach seinem Unvermögen, steht der ukrainische Goalie Georgij Buschchan wiederum im Mittelpunkt des Geschehens. Und jetzt wird’s erfreulich, wie Sie in unserem Clip und auch beim Betrachten dieser Fotostrecke feststellen werden.

  • Der Innenverteidiger deckt die rechte Torseite ab und ermöglicht damit dem Goalie "die mentale Vorwegnahme eines künftigen Bewegungsablaufes" = Antizipation wohin der freisthende Julian Draxler schiessen wird.

  • Noch vor der Schussabgabe kann der Goalie somit seine Abwehr auf die richtige Seite einleiten

  • Der Schuss von Draxler im antizipierten Eck ist dann relativ einfach zu halten, die Grosschance ist vereitelt

Die Parade von Georgij Buschchan beruht einzig auf seiner richtigen Antizipation. Weitere Faktoren wie Reaktion oder Spekulation spielen keine Rolle.

Die Fussball-Ausbildner müssen sich davon verabschieden, den Goalies einzig beizubringen, vor der Schussabgabe auf beiden Füssen zu stehenden, den Ball zu fixieren und dann bei der Schussabgabe darauf zu reagieren. Als Grundlage sicherlich ok, bei Weitschüssen ebenso, aber bei Grosschancen aus der nahen Halbdistanz eben nicht! Woche für Woche ärgere ich mich darüber, dass Profi-Fussball-Goalies Schüsse wie von Draxler passieren lassen, weil ihr Reaktionsvermögen nach der Schussabgabe niemals ausreicht, rechtzeitig an den Ball zu kommen.

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Unglückliches Unvermögen

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 15. Oktober 2020

Liebe RL-Leserschaft, liebes Fachpublikum der gehobenen Goalie-Kultur!

Von unserem Sonderkorrespondenten Herrn Alleswisser

Obwohl das UEFA-Nations-League-Grümpelturnier niemanden interessiert, schalten doch einige Fussi-Fans am 10. Oktober SF2 RTS2 ein, darunter auch ich.

Da Yann Sommer ESP-SUI durch eine unglückliche Aktion frühzeitig entscheidet und mir zudem das Trainingsstadion von Real Madrid nicht gefällt, zappe ich für die 2. Halbzeit ins schöne Olympiastadion nach Kiew und verfolge auf ARD nun UKR-DEU.

Bereits nach drei Minuten wird meine sensible Goalie-Seele aber erneut arg strapaziert. Ein krasser Goaliefehler des ukrainischen Goalies führt zum zweiten Tor für Deutschland.

Meist fühle ich mich dann in solchen Momenten als einer Ihrem RL-Goalieexperten jeweils dazu berufen, Kommentare zu posten à la “unhaltbar” oder “vielleicht hätte doch lieber der 46-jährige Goalietrainer spielen sollen”.

Da ich meine vertraglich vereinbarten Anzahl RL-Kommentare für KW 41 aber bereits erfüllt habe, lasse ich es dann doch sein und folge lethargisch dem weiteren Spielverlauf.

Und doch geschieht plötzlich Unverhofftes. Der ukrainische Goalie Georgij Buschchan zeigt mehrmals auf, wie sich ein guter Goalie zu verhalten hat. Da ich mittlerweile eine Mehrheit der RL-Leserschaft als goalie-affin einschätze, verfasse ich gerne eine Analyse über die drei wichtigsten Goalie-Szenen von Georgij Buschchan aus im Spiel UKR-GER. Herzlich willkommen zum dreiteiligen Goalie-Seminar heute um 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr!

Szene 1

Wie schon erwähnt, beginnt seine 2. Halbzeit nicht optimal. Die Szene in bewegten Bildern können Sie hier sehen. Und nun zu den Details – klicken Sie sich durch die Bildstrecke:

  • Alles im grünen Bereich, Ukraine hat Überzahl im Strafraum

  • Verteidiger und Goalie sind gut positioniert, erwarten die harmlose Flanke

  • Goalie fängt den Ball, wird dabei vom Verteidiger leicht angerempelt und somit beginnt das Unglück

  • Der Ball entgleitet dem Goalie aus den Händen ...

  • ... und landet (unglücklicherweise) bei Leon Goretzka, der mittels Kopfball ...

  • ... vorbei an den konsternierten ukrainischen Spielern das Siegtor erzielt

Einige einfache Gemüter werden dieses Tor als eine weitere Goalie-Slapstick-Einlage belustigt zur Kenntnis nehmen. Zum Glück sind hier in diesem Fussball- und Kultur-Fachblog die Ansprüche höher, und daher betrachten wir nun die Szene detaillierter.

Touch: Grundsätzlich ok (Koordination Auge-Hände ist bei dieser weichen Flanke mit wenig Effet ja auch nicht anspruchsvoll), nach dem leichten Rempler verliert Goalie die Ballkontrolle, ein klassischer Touch-Fehler ist dies aber nicht.

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Praktische Übersicht

Rrr am Mittwoch den 7. Oktober 2020

Alle Resultate seit Gründung der Bundesliga, sauber sortiert.

Darum gings in der heutigen Mittwochmeditation – Sie haben es sicher herausgefunden. 1:1 ist der König aller Resultate (oder Heinz Einz, wie das bei uns heisst).

(Quelle: @fussballinguist)

Wie, was? Sie brauchen noch die Halbzeitergebnisse? Bittesehr. Und nun aber zurück an die Arbeit. Bedankt.

Zünftiger Zahlensalat

Rrr am Mittwoch den 7. Oktober 2020

Da ist sie wieder, die Rundes Leder Mittwochmeditation.

Lassen Sie die Zahlen in Ruhe auf Sie einwirken. Arbeiten Sie sich von links nach rechts, oder umgekehrt, je nach ihrer individuellen biorhythmischen Situation. Fokussieren Sie dreimal zwei Minuten auf einzelne Zahlen, und gönnen Sie sich dann wieder einen Blick aufs Grosse Ganze.

Wenn Sie fertig sind, trinken Sie etwas oder essen Sie eine Kleinigkeit, strecken Sie sich und klopfen Sie sich sanft ab. All diese körperlichen Reize helfen Ihnen, sich wieder voll in der Wirklichkeit zu verankern.

Wir setzen unser Programm um 15.00 Uhr fort.

Sachen im Sachet

Rrr am Freitag den 25. September 2020

Bald wieder Wankdorf! Wirrkopf Walter kommt unter der Hygienemaske ins Grübeln.

“Corona macht die YB-Wurst teurer! Das haben Sie sicher auch gelesen, auf Seite 13 der neuen Wankdorf-Bibel ,Handbuch Schutzmassnahmen YB’ (letztes Testament, Seite 13, Psalm 2.5.4). Für die YB-Wurst mit Semmeli & Portion Senf im Sachet (im Sack) werden demnach ab sofort 7.50 Franken fällig, ein Franken mehr als bisher.

Zuerst war ich ein bisschen ratlos. Okay, wenn wir Schweinegrippe hätten, wäre eine fast 15-prozentige Preiserhöhung sicher nachvollziehbar. Bei Rinderwahnsinn auch, desgleich bei erneutem akutem Mangel an brasilianischem Rinderdarm. Aber Corona? Erst bei längerem Nachdenken wird es offensichtlich: Wegen Corona verpasste YB bekanntlich die Champions League, denn nur wegen Corona gab es kein Rückspiel, und das hätten wir ja im Wankdorf 4:0 gewonnen, da gibt es nichts zu husten. Jetzt aber fehlen 20 Millionen Franken.

Ich war gerade am Ausrechnen, wieviele YB-Würste mit Semmeli & Portion Senf im Sachet (im Sack) jeder Fan essen muss, bis das in Midtjylland aufgerissene Finanzloch gestopft ist, da wurde mir plötzlich schlecht. Gibt es auch Fisch im Stadion? Und wenn ja, wird er auch im Sachet (im Sack) serviert? Na egal, ich vertiefe mich jetzt wieder ins Bibelstudium.”

Die Titelträger

Rrr am Mittwoch den 9. September 2020

Eine meisterhafte Grafik!

Richtig, in der heutigen Meditationsstunde befassten wir uns mit der Frage, wer im Jahr 2000 so alles Meister wurde und was genau seither geschah.

Arbeiten Sie sich nun in Ruhe durch die einzelnen Spalten und lernen Sie alles auswendig. Dann sind Sie bereit für die neue Saison, die in den meisten europäischen Ländern in Kürze beginnt. In Spanien zum Beispiel übermorgen Freitag, in England am kommenden Samstag, in Italien, Deutschland und in der Schweiz eine Woche drauf. Bereits im Gang ist das Championnat in Frankreich.

Kristallklare Konstellation

Herr Winfried am Mittwoch den 9. September 2020

Die Prognosen für die neue Saison zeigen: YB wird schon wieder Meister.

Die neue Super-League-Saison kommt bereits in grossen Schritten näher. In den staubigen Redaktionsstuben modernen Home Offices ist bald Zeit für die Vorschauen. Wobei das gar nicht notwendig ist. Heutzutage erledigt das mit den Prognosen ja die künstliche Intelligenz (KI).

Längst weiss sie, dass die berühmten Young Boys aus Bern im nächsten Sommer zum vierten Mal in Folge Schweizer Meister werden. Das ist nichts als einleuchtend, schliesslich berücksichtigt die Statistikmaschine nicht nur das aktuelle Kader, sondern auch Daten aus vergangenen Saisons. Eher irritierend finden wir dagegen, dass der einst noble FC Basel noch immer so gut mithalten kann, und mit nur vier Zählern Rückstand Zweiter wird. Wieder logischer ist der Wiederabstieg des FC Vaduz.

Bild: swissfootballdata.com

Den Rest können Sie so betrachten, wie das die wöchentliche stattfindende Talkrunde in einem grossen Schweizer Medienhaus zu tun pflegt: Würfeln Sie einfach! Es kann gut sein, dass Obiges dabei herauskommt. Oder auch nicht.

 

Was macht eigentlich …

Herr Maldini am Freitag den 4. September 2020

… Thomas Berthold?

Ältere Leserinnen und Leser erinnern sich: Berthold spielte in seiner Aktivkarriere für diverse Vereine in Deutschland, Italien und der Türkei. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte der Aussenverteidiger 62 Länderspiele, 1990 wurde er Fussballweltmeister. Auch danach blieb er dem Fussball verbunden, etwa als Manager von Fortuna Düsseldorf oder als TV-Experte.

Das ist er bis heute, auch wenn er das Fachgebiet mittlerweile gewechselt hat. In diesem Sommer etwa begeisterte Berthold seine Fans in Stuttgart und gerade erst am letzten Samstag brillierte er in Berlin. Dabei spielt er stets gross mit Fachwissen zu den Themen Grundrechte und Hygienemassnahmen auf und entpuppt sich als kompetenter Medienkritiker.

Berthold gelingt es, die Themen nur kurz und knackig anzusprechen, ohne dass seine Beiträge zu langatmigen Monologen ausufern. Dabei schafft er geschickt eine Verbindung zu seiner früheren Tätigkeit als Beackerer der rechten Aussenbahn. Aufgrund der grossen Beliebtheit seiner Einschätzungen werden diese gerne bei einem deutschsprachigen Sender für Russlandinteressierte ausgestrahlt.

Bild: Screenshot Deutschlandfunk.

Sie möchten sich das selber anschauen? Das glaube ich Ihnen nicht. Klicken Sie jedenfalls nicht hier.