Archiv für die Kategorie ‘Volltreffer’

Homo-WM in Kopenhagen

Rrr am Donnerstag den 6. Januar 2005

Die schwullesbische Fussball-WM 2005 findet in Kopenhagen statt. Das gaben die Organisatoren heute bekannt.

Je 20 Frauen- und Männerteams werden zum Turnier erwartet, das vom 31.August bis 6. September im Stadion Valby Idraetspark über die Bühne gehen wird. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 7000 Zuschauern und einem Umsatz von rund zwei Millionen Euro.

Das “Runde Leder” wird natürlich von dieser Veranstaltung berichten. Die Korrespondenten-Stelle wird hiermit ausgeschrieben.

Schnäppchenjäger aufgepasst

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 5. Januar 2005

Es gibt Leute, die besitzen ein Gartenhaus, ein Mehrfamilienhaus vielleicht, ein Ruderboot, eine Yacht – wer aber kann von sich behaupten, Besitzer eines Fussballstadions zu sein? Die Chance, etwas wirklich Exklusives zu kaufen, etwas, das nicht jeder Löli besitzt, bietet sich Kurzentschlossenen jetzt.

Das neu erbaute Zentralstadion in Leipzig, in dem fünf Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 stattfinden sollen, steht nämlich zum Verkauf. Wer jetzt nicht zuschlägt, ist selber schuld. Aber es eilt: «Im Januar können die Verhandlungen abgeschlossen sein», sagt Stadionbesitzer Michael Kölmel. Ein Eventmanager aus Düsseldorf soll bereits 35 Millionen Euro geboten haben.

Konkurrenz könnte auch aus Zürich kommen. Nachdem es Herr Ledergerber verpasst hat, im Herbst das Stadion von Atletico Madrid zu kaufen, bietet sich ihm nun unverhofft eine neue Chance.

Schnäppchenjäger aufgepasst

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 5. Januar 2005

Es gibt Leute, die besitzen ein Gartenhaus, ein Mehrfamilienhaus vielleicht, ein Ruderboot, eine Yacht – wer aber kann von sich behaupten, Besitzer eines Fussballstadions zu sein? Die Chance, etwas wirklich Exklusives zu kaufen, etwas, das nicht jeder Löli besitzt, bietet sich Kurzentschlossenen jetzt.

Das neu erbaute Zentralstadion in Leipzig, in dem fünf Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 stattfinden sollen, steht nämlich zum Verkauf. Wer jetzt nicht zuschlägt, ist selber schuld. Aber es eilt: «Im Januar können die Verhandlungen abgeschlossen sein», sagt Stadionbesitzer Michael Kölmel. Ein Eventmanager aus Düsseldorf soll bereits 35 Millionen Euro geboten haben.

Konkurrenz könnte auch aus Zürich kommen. Nachdem es Herr Ledergerber verpasst hat, im Herbst das Stadion von Atletico Madrid zu kaufen, bietet sich ihm nun unverhofft eine neue Chance.

Das Tor des Jahres

Rrr am Samstag den 1. Januar 2005

Unser Leser-Wettbewerb ist entschieden:
Das Tor des Jahres schoss Thierry Henry von Arsenal London!

Tausende folgten in den letzten Tagen unserem Aufruf und suchten fieberhaft das schönste Tor 2004. Gefunden hat es unsere Leserin Frau B – jetzt heissts zurücklehnen und geniessen! (Vorsicht: 10 MB schwer)

Und hier noch die Variante für Telefon-Surfer:

Ali, der Welttorjäger

Frans am Donnerstag den 30. Dezember 2004

Der Welttorjäger 2004 heisst Ali Daei (Pirouzi FC Teheran/Saba). Nach der Rangliste der International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) führt der iranische Internationale dank seiner 17 Treffer in internationalen Spielen vor Carlos Tevez (Arg; Boca Juniors); Adriano (Bra; Internazionale); Didier Drogba (Ivo; O. Marseille/Chelsea); Jared Borgetti (Mex; Santos Laguna/Culiacan); Dimitar Berbatov (Bul; Bayer Leverkusen); Ruud van Nistelrooy (Man. Utd); A’ala Hubail (Bah; Al-Ittihad); Kevin Kuranyi (VfB Stuttgart) und Luis Fabiano (Bra; Sao Paulo/FC Porto).

Ali Daei wird damit Nachfolger von Thierry Henry (2003), van Nistelrooy (2002), Hani Al-Dhabit Faraj Bait Al-Noobi (2001), Rivaldo (2000) und Raul (1999).

Es gibt übrigens auch eine Rangliste der besten Torschützen innerhalb der nationalen Club-Liga. Sie wird angeführt von Patricio Galaz (CD Cobreloa Calama Chile; 42 Treffer) vor Gabriel García (Mariano Melgar FBC Arequipa Uruguay; 35), Washington Stecanela Cerqueira (Clube Atletico Paranaense Curitiba Brasil; 34); Schukhrat Mirkhaldirshayew Nawbakhor Namangan (Usbekistan; 31), Mateja Kezman (PSV Eindhoven); Thierry Henry und Henrik Larsson.

Und Stéphane Chapuisat? Der steht auf Rang 5 der IFHHS-Liste der erfolgreichsten Erst-Liga-Torschützen der Welt unter den noch aktiven Spielern.

Damit ist natürlich noch nicht gesagt, wer im Jahre 2004 das bemerkenswerteste Tor geschossen hat. Ein erster Vorschlag:

Freistoss-Helden (3): Der Disqualifizierte

Rrr am Dienstag den 28. Dezember 2004

In Marbella beginnt morgen die Freistoss-WM. Das “Runde Leder” zeigt schon heute die besten Schützen.

Dieser Kollege aus Nordafrika darf leider nicht teilnehmen. Sein Bewerbungsvideo (wmv, 1 MB) übezeugte die Jury irgendwie nicht richtig.

Schon Weihnachten in Thun!

Dr. Eichenberger am Donnerstag den 23. Dezember 2004

Dr Gränni geit nach Züri! Liebe Thuner, dieses Weihnachtsgeschenk gönnen wir Berner Euch von Herzen. Frohe Festtage wünscht Euch das Runde Leder!


Ob ihn die Zürcher verstehen?:Hanspeter Latour.

Da staunt der Asiate

Dr. Eichenberger am Dienstag den 21. Dezember 2004

Auf ihrer Promotionstour durch Asien begeisterte Klinsmanns Turnertruppe auch die Südkoreaner.


Im Mannschafts-Pflichtprogramm siegten die Deutschen klar vor Nepal …

… In der Kür deklassierte Oliver Kahn die Gegnerschaft mit der Traumnote 9.9.

Papa trifft ins Schwarze

Frans am Dienstag den 14. Dezember 2004

Aus blau-weissem Umfeld hat uns folgende Anfrage erreicht:

“Liebes Weblog. Papa Bouba Diop hat gestern für Fulham ein absolutes Hammertor gegen Manchester United zum 1:1-Endstand geschossen. Und wo hat das Diop gelernt? Eben!”
P. aus Z.

Lieber Pelocorto,
die Formulierung Deiner Frage lässt vermuten, dass Du die Antwort eben schon zu wissen glaubst.

Allen anderen Weblog-Lesern geben wir gerne nähere Auskünfte: Der 1,93-Meter-Hüne Papa (in England treffend Daddy Cool genannt) lernte seine erstaunlichen technischen Fähigkeiten in seinem Heimatland Senegal (beim ASC Diaraf Dakar) und verbesserte sie anschliessend in der Westschweiz (bei Vevey und Xamax). Nach einem kurzen Durchhänger (in Zürich, bei einem Club namens GC) ging es für Papa kontinuierlich aufwärts, bei Lens in Frankreich und nun in Fulham.

Besonders sympathisch an Papa: Er hat den selben Spielerberater wie Grosspapa Stéphane Chapuisat. Auch der hat seine grossartigen Fähigkeiten während seiner tristen Tage in Zürich nicht eingebüsst.

Der real existierende Zirkus

Frans am Freitag den 10. Dezember 2004

Das Management des FC Bayern München war schon immer ein Hort der Bescheidenheit. Wurstverkäufer Uli Hoeness deshalb gegenüber den Medien: «Da sollte man nicht so arrogant sein, um vom Gewinn der Champions League zu sprechen. Denn im Achtelfinale geht´s gegen einen Gruppenersten, und was für Kaliber da dabei sein werden…»

Die Einschätzung von Uli Hoeness verrät Sachverstand und Realismus. Bayern wird nicht das Glück haben, gegen zweitklassige Zweitplatzierte wie Barcelona, Manchester United und vor allem Real Madrid spielen zu dürfen. Schade, denn Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat die Schwächen Reals schonungslos erkannt:

“Real führt eine Art Zirkus auf, aber man kann Dinge auch überdrehen.” Sportlich sei Real auf dem Holzweg. Und: “Wirtschaftlich haben wir die längst übertroffen. Wir stehen auf gesunden Beinen.”

Details dieser fachkundigen Analyse finden Señor Zingg und andere Zirkusfreunde hier:

Halt! Stehen bleiben und Hände hoch!

Frans am Montag den 6. Dezember 2004

Aus unserem Leserkreis hat uns soeben eine weitere Anfrage erreicht:

Liebe Schweizer. Bei Euch im Weblog und in anderen Fachmedien der Fussballwelt werde ich heute als Depp bzw. Tor verhöhnt, weil mich Marcelinho mit seinem Penalty überlistet hat. Ich getraue mich gar nicht mehr, heute abend in meine Stammkneipe in Mönchengladbach zu gehen. Was soll ich tun? (D.K. aus M.)

Lieber Darius, Du bist nicht der Einzige, dem das mangelnde Geschichtsbewusstsein der Fussballgemeinschaft schon üble Streiche gespielt hat. Marcelinho hat ja selber zugegeben, dass er den Trick bei seinem Landsmann Djalminha von La Coruña abgeguckt und beim Schuss an ihn gedacht hat (so konnte er für einen Augenblick seine Spekulationen mit dem verflixten Dollar-Kurs vergessen, dessen Schwäche Marcelinhos Gehalt von 1,8 auf 1,35 Millionen Euros reduziert hat).
Auch Djalminha hat diesen Trick nicht erfunden, sondern Herr Panenka aus der Tschechoslowakei 1976 im EM-Final gegen Deutschland. Torhüter Sepp Maier ging es noch viel mieser als Dir, lieber Darius. Er hat sich lange als nationaler Depp gefühlt. Panenka sagte dazu: “Erst als ich bei einem späteren Spiel einen Penalty gegen ihn verschossen habe, war er zufrieden.”

Das also ist der Weg zur Besserung: Beim nächsten Mal wirst Du es dem Marcelinho zeigen. Wie es geht, kannst Du im Weblog bei Lecces Sicignano abgucken. Es gelten die polizeilichen Grussworte: Stehen bleiben und Hände hoch!

Wie es nicht geht, siehst Du hier im Bewegtbild (910 KB): Vor Sepps Blamage darfst Du – als weiteren Trost – noch den Beckham-Kick eines bayrischen Wurstfabrikanten geniessen. Der hat einen viel höheren Depp-Faktor als Du je erreichen wirst, lieber Darius. (Da wir uns über Dich lustig gemacht haben, ist diese Geschichtslektion übrigens vollkommen gratis.)

Der Tor des Tages

Rrr am Montag den 6. Dezember 2004

Der Tor des Tages ist Darius Kampa, Goalie beim Bundesligisten Mönchengladbach: Schon fünf Tore hatte er in Berlin kassiert, als der Hertha-Brasilianer Marcelinho in der 81. Minute einen Penalty treten durfte.

Marcelinho täuschte einen scharfen Schuss an, Kampa hechtete in die rechte Ecke – worauf der Brasilianer den Ball im Zeitlupentempo über den armen Kampa lupfte. Millimetergenau. Unser Beileid!