Archiv für die Kategorie ‘Unsere Helden’

Bitte: Nicht stören!

Frans am Sonntag den 14. November 2004

Es würde ihn “nicht stören”, dereinst einmal ein Aufgebot für die Nationalmannschaft zu erhalten, wird Xamax-Stürmer Mobulu M’Futi in der heutigen
NZZ am Sonntag zitiert. Weil M’Futi auch nach 14 Jahren in der Schweiz bloss einen N-Ausweis (für Asylsuchende ohne rechtskräftigen Entscheid) hat, musste er die Grenze für das UEFA-Cup-Spiel in Auxerre illegal überqueren.
Sollten sie ihn in innert nützlicher Frist einbürgen, Köbi ihn für die Nati aufbieten und Mobulu im Nationaldress tun, was er jeweils gegen YB macht (die Abwehr überfordern): Es würde uns nicht stören.

Regina die Hundefrau

Rrr am Freitag den 12. November 2004

Wer ist die Dame, die Oli Kahn am Mittwoch als Hündin überraschte (wir berichteten)? Unser Leibblatt, die “Bild”-Zeitung, lüftet heute das Geheimnis.

Die Hundefrau heisst Regina Höfner, ist 32-jährig und stammt aus München. Mit ihrer Aktion wollte die Tierschützerin auf das Schicksal von Hunden aufmerksam machen, die zu Weihnachten verschenkt und danach ausgesetzt werden.

Oli Kahn herzte die Dame und schickte sie von dannen: “Mädchen, kannst nicht lange auf dem Feld bleiben, mußt wieder weiter.”

Der ex-Weltklassegoalie hat übrigens Erfahrung mit ungewohnten Gästen: 2002 suchte ihn in Bremen bereits ein Flitzer heim.

Olis Hündin

Rrr am Donnerstag den 11. November 2004

Der frühere Weltklasse-Goalie Oli Kahn ist nach einer Reihe peinlicher Patzer das Gespött der Nation. Der Mann braucht Trost!

Diese heikle Aufgabe übernahm gestern spontan eine Besucherin des Cup-Spiels Bayern-Stuttgart, die sich in ein neckisches Hundekostum stürzte, auf den Rasen stürmte und Pannen-Oli mit Zärtlichkeiten überhäufte, bis sie von den Sicherheitskräften abgeführt wurde.

Und wie schaffte es die Dame überhaupt auf den Rasen? Sie gelangte als Begleiterin eines Rollstuhl-Fahrers ins Innere des Stadions, meldet uns die “Bild”-Zeitung.

Einer wird gewinnen

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 10. November 2004

50 Fussballer, die einigermassen einen geraden Pass spielen können, sind als Nachfolger von Pavel Nedved für den diesjährigen Goldenen Fussball nominiert worden. Das sind die Kandidaten:
Adriano (Inter), Ailton (Schalke 04), Ayala (Valencia), Baraja (Valencia), Baros (Liverpool), Barthez (Marsiglia), Beckham (Real Madrid), Buffon (Juventus), Cech (Chelsea), Charisteas (Werder B.), Deco (Barcellona), Dellas (Roma), Drogba (Chelsea), Emerson (Juventus), Etòo (Barcellona), Figo (Real Madrid), Giuly (Barcellona), Henry (Arsenal), Ibrahimovic (Juventus), Juninho (Lione), Kakà (Milan), Kapsis (Bordeaux), Lampard (Chelsea), Larsson (Barcellona), Maldini (Milan), Maniche (Porto), Micoud (Werder B.), Mista (Valencia), Morientes (Real Madrid), Nedvedv (Juventus), Nesta (Milan), Nikopolidis (Olympiacos), Pirlo (Milan), Reyes (Arsenal), Ricardo Carvalho (Chelsea), Ronaldinho (Barcellona), Ronaldo (Real Madrid), C. Ronaldo (Manchester Utd), Rooney (Manchester Utd), Rosicky (Borussia D.), Scholes (Manchester Utd), Seedorf (Milan), Seitaridis (Porto), Shevchenko (Milan), Totti (Roma), Van Nistelrooyv (Manchester Utd), Vicente (Valencia), Vieira (Arsenal), Zagorakis (Bologna), Zidane (Real Madrid).
Was fällt auf? 5 spielen bei Milan, je 4 bei Barça, Real Madrid, ManU und Valencia. Möge der Beste gewinnen: Pirlo!

Streicheleinheiten für den A-Junior

Frans am Montag den 8. November 2004

Hat wohl Köbi Kuhn bei Guus Hiddink vorgesprochen? Der Trainer des PSV Eindhoven tut in diesen Wochen jedenfalls vieles, was Köbi entzückt. Nach dem ausdrücklichen Lob für Johann Vogel gab es kürzlich vor den Medien Streicheleinheiten für Jungstürmer Johan Vonlanthen: Der Johan entwickle sich immer besser, nachdem ihm die Erfolge an der EM-Endrunde offenbar den Kopf verdreht hatten. Man dürfe halt nicht vergessen, dass Vonlanthen faktisch noch ein A-Junior sei, der an sich arbeiten müsse. Der Durchbruch des Neunzehnjährigen aber ist gemäss Hiddink bloss noch eine Frage der Zeit.
Hiddink liess es nicht bei Worten bewenden und gönnte Vonlanthen im Auswärtsspiel gegen Den Bosch (3:0) ein bisschen Auslauf. Zwar nur 24 Minuten. Doch im YB-Dress spielte er meistens auch nicht länger.


Applaus für Johan – und keiner schaut hin

Boxen im San Siro

Rrr am Mittwoch den 3. November 2004

Der Brasilianer Adriano (Inter Mailand) ist neuer Fussballbox-Weltmeister im Halbschwergewicht. Vorbildlich seine Technik im Fight gegen Valencias Herausforderer Marco Antonio Simoes Caneira: Angetäuschter Treffer mit der Linken, raffinierter Kinnhaken mit rechts. Dass Caneira für sein mädchenhaftes Umklammern nicht bestraft wurde, ist völlig unverständlich.

Mini-Golf

Rrr am Sonntag den 31. Oktober 2004

Freude im hohen Norden: Rosenborg Trondheim ist zum 13.Mal norwegischer Meister! Das freut auch uns Berner, denn einer der berühmtesten Söhne der Stadt ist der legendäre Mini Jakobsen, der in den 90er Jahren die YB-Fans verzückte. Der wieselflinke Stürmer ist sogar auf einem ZüriWest-Song verweigt (“Hütt hei sie wieder mau gwunne”).

Mini hing übrigens seine Fussballschuhe vor vier Jahren an den Nagel. Heute ist er unter anderem als rasender TV-Reporter unterwegs und vergnügt sich in der Freizeit auf dem Golfplatz. Unvergessen bleibt sein Kommentar zur Ausland-Karriere: “Ich habe 2 1/2 Jahre bei YB gespielt, 6 Monate bei Lierse und 53 Minuten bei Duisburg.” Alles Gute, Mini!

Stiel im Vibrationstraining

Rrr am Sonntag den 24. Oktober 2004

“Was macht eigentlich Jörg Stiel, unser langjähriger Nationalgoalie, der diesen Sommer die Fussballschuhe an den Nagel gehängt hat?”

Diese Frage erreicht uns aus unserer weiblichen Leserschaft, und wir haben keine Mühe gescheut, dem Verbleib des langjährigen St.Gallen- und Gladbach-Stars nachzuspüren.

Die Anstrengungen verliefen zunächst erfolglos, bis wir per Zufall auf die Homepage der Firma Power Plate aus Wollerau stiessen.

Dort ist Stiel jetzt offenbar als Vertreter für die Vibrationstrainings-Maschine “Power Plate” im Einsatz. Das sieht in etwa so aus:

Freunde, Power Plate ist echt krass! Lockere zehn Minuten auf dem High-Tech-Gerät ersetzen anstrengende Stunden schweisstreibendes Krafttraining! Ausserdem beschleunigt das Teil die Fettverbrennung, fördert die Blutzirkulation, erhöht die Beweglichkeit und – jetzt kommt das beste – schüttet Glückshormone aus.

Kurz und gut: Stiel geht es prima, und dieses Gerät sollten auch Sie jetzt sofort kaufen (Tel 01 687 48 88, Jörg verlangen).

Grosis Fussfehler

Rrr am Freitag den 22. Oktober 2004

In unserer kleinen Fussballschule üben wir heute den Torabstoss, bekanntlich das A und O für jeden Goalie. Wobei O möglicherweise für Orthopädie steht. (mpg, 356 kb)

Schöne Bescherung

Rrr am Donnerstag den 21. Oktober 2004

Der TSV Eintracht Wulften aus dem deutschen Bundesland Niedersachsen feiert sein 100-jähriges Bestehen. Das bräuchte uns nicht weiter zu kümmern, hätten nicht die Fussballerinnen ein besonderes Geburtstagsgeschenk auf Lager: Zum Jubiläum liessen sie die Hüllen fallen.

«Wir haben einen Kalender mit erotischen Fotos produziert», berichtete Mannschaftsführerin Jenny Missfeld. 8 Euro kostet das Teil, und den Gewinn hat der Vereins-Chef schon verplant: «Die Frauen bekommen neue Trainingsanzüge.»

Miss März im Wulftener Kalender: Innenverteidigerin Stefanie Ludwig.

Unabsteigbar

Rrr am Sonntag den 17. Oktober 2004

Dieser flotte Mann heisst Martin Burri, spielt in der Viertliga-Mannschaft des FC Schönbühl, und wenn seine Kollegen auch so formvollendete Fallrückzieher beherrschen würden, läge das Team vielleicht nicht auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe 4.

Immerhin beweist das trinkfeste Team Galgenhumor: Die eigene Website trägt den Titel Die Unabsteigbaren. Toi toi toi!

Zwei Frauen für Rony

Rrr am Donnerstag den 14. Oktober 2004

Ronaldos Flamme Daniela Cicarelli (links) und seine Mutter Sonia Nazario drückten diese Nacht gemeinsam die Daumen in Maceio – genützt hat es nichts: Brasilien erreichte gegen Kolumbien in der WM-Ausscheidung nur ein schlappes 0:0, bleibt aber Tabellenführer.

Die Brasilianer müssen durch die Mühlen der Qualifikation, weil es Sepp Blatter so wollte – früher war der Weltmeister immer automatisch qualifiziert, aber Sepp hat herausgefunden, dass man eine Menge Kohle verdienen kann, wenn man die Seleçao durch die Ausscheidung hetzt.