Archiv für die Kategorie ‘Transfermarkt’

"Le meilleur club du monde"

Frans am Dienstag den 31. Januar 2006

Um Mitternacht schliesst sich das Transferfenster. Bis dann dreht sich das Karussell noch munter im Kreise.

D’ Alessandro leihweise von Wolfsburg zu Portsmouth,
zwei defensive Haudegen für den FC Basel, Jaap Stam in einem halben Jahr von Milan zu Ajax und Steinssons dänischer AZ-Clubkollege Kenneth Perez ebenfalls – der eine oder andere nennenswerte Transfer ist bisher bekannt geworden.

Bemerkenswerter sind aber wie so oft die Dementis und Gerüchte: Johann Vogel fliegt scheints doch nicht nach England, weil Manchester zwar will, aber Milan nicht. Und Tottenham soll 30 Mio. Euro für Atletico-Stürmer Torres geboten haben. Real Madrid sodann will angeblich mit 100 Mio. Euro wieder einmal den Weg zur Milchstrasse pflastern (mit Ibrahimovic, Podolski, Xabi Alonso).

Für Real Madrid gibt es in der Tat noch einiges zu tun. Auf angebliche Transferanfragen reagierte Ludovic Giuly nämlich gemäss L’ Equipe mit dem Ausspruch, er spiele bereits für den besten Club der Welt. Ob das stimmt, ist Ansichtssache. Das Argument hat uns aber überzeugt. Raten Sie mal, was wir geantwortet haben, als uns heute Mittag ein finanzkräftiger Verleger wieder einmal einen Traumjob offeriert hat.

Geissenbockmist

Frans am Dienstag den 24. Januar 2006

Das hat dem FC Köln noch gefehlt: Einer mistet aus.

Freude in Deutschland. Das Fachmagazin Kicker Online schreibt heute anerkennend:

“Schaut genau hin und mistet aus: FC-Trainer Hanspeter Latour.”

Nicht mehr erwünscht sind der Defensivspieler Andrew Sinkala sowie die beiden Mittefeldakteure Youssef Mokhtari und Rolf-Christel Guié-Mien. Latour will den Klassenerhalt also mit Streller und Alpay, aber ohne diese bewährten Klassespieler schaffen.

Latours unerschrockener Griff zur Mistgabel weckt auch in Züri berechtigte Hoffnungen: Da bahnt sich bei Latours Ex-Club möglicherweise ein fussballerisch lukratives Tauschgeschäft an.

Jetzt zugreifen!

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 11. Januar 2006

Lieber Marcel Hottiger: Monacos Stürmer Emmanuel Adebayor ist in Ungnade gefallen.

Adebayor darf in Monaco vorderhand nicht mehr mit dem Profikader trainieren, weil er zwischen dem 1. und 5. Januar nicht zum Training erschien. Der Stürmerstar wollte sich nach der Weihnachtspause im Hinblick auf den Afrika-Cup direkt dem Nationalteam von Togo anschliessen. Das passte aber dem Klubpräsidenten Michel Pastor nicht in den Kram. Es würden nun Sanktionen ausgesprochen, drohte er. Auch ein Weggang Adebayors sei nicht auszuschliessen, falls das Angebot stimme. Nun, das ist leicht gesagt: mit Milans Ergänzungsstürmer Christian Vieri hat Pastor diese Woche schon Ersatz gefunden. YB hingegen hat noch eine Vakanz auf der Stürmerposition. Und mit Yao Aziawonou bereits einen Nati-Kollegen von Adebayor…

Training geschwänzt: Emmanuel Adebayor

Neulich in Nantes

Rrr am Montag den 9. Januar 2006

Der FC Nantes Atlantique hat einen neuen Argentinier gekauft.

Wo wohnen?

Dr. Eichenberger am Montag den 9. Januar 2006

Aus Aarau erreicht uns soeben folgender Hilferuf: «Hilfe, wir haben einen neuen Stürmer, aber noch keine Wohnung für ihn. Was sollen wir tun?»

Liebe Aarauer, so eilig wird es Francisco Neri nicht haben, ein neues Zuhause einzurichten. Erst mal muss er sich heute um 15 Uhr bei Alain Geiger zum Training melden. Eine Wohnung braucht er erst gegen 18 Uhr, wenn wir davon ausgehen, dass er nach getaner Arbeit zum einen oder anderen Bier in den «Bären» oder so einkehrt. Wir lassen euch aber nicht im Stich und erlassen hiermit folgenden Aufruf an unsere Leserschaft: Wer eine 3- bis 4-Zimmerwohnung in der Region Aarau vermieten möchte, melde sich umgehend beim Sekretariat des FC Aarau: Telefon 062 836 20 82 oder info@fcaarauag.ch

Auf zum Sesseltanz

Frans am Montag den 12. Dezember 2005

Auf den Fussballfeldern wird es langsam ruhig. Dafür geht nun der lustige Sesseltanz auf den Trainer- und Spielerbänken so richtig los.

Aarau-Trainer Andy Egli flog gestern wegen schlechter Resultate und Schalke-Trainer Ralf Rangnick wegen einer Ehrenrunde bei den Fans. Bidu, Luxe und bald auch Longo können Hoffnung schöpfen.

Neues melden die spanischen und englischen Medien vom Transferweltmeister Real Madrid, der den irischen Nachwuchsspieler Roy Keane für 6 Monate verpflichten und damit endlich für die nötige Blutauffrischung in der überalterten Galaktikertruppe sorgen will.

Gerüchte eines bereits beschlossenen Transfers wurden allerdings von Keanes Anwalt Michael Kennedy dementiert. Möglicherweise gibt es Keane doch etwas zu denken, dass in der Real-Kabine vor dem Spiel neuerdings das Vaterunser gebetet wird.

Begehrter Roy Keane

Frau B am Sonntag den 20. November 2005

In Grossbritannien stehen die Clubs Schlange, um Roy Keane unter Vertrag zu nehmen.

Es war ein Schock, als am Freitag bekannt gegeben wurde, dass sich Roy Keane per sofort von Manchester United trennt. Über zwölf Jahre stand der 34-jährige Ire in den Diensten der ‚Red Devils’, und der langjährige Captain zeigte immer vollen Einsatz, sowohl auf wie neben dem Platz. Man vermutet, dass die Beschimpfungen, die er nach der 4:1-Niederlage gegen Middlesbrough auf dem clubeigenen Sender von sich gab, zu seiner Entlassung geführt haben.

Einen neuen Verein zu finden, dürfte für Keane jedoch kein Problem sein. Mehrere Interessenten haben sich bereits zu Wort gemeldet, obwohl er gemäss den FIFA-Regeln erst im Januar einen neuen Vertrag unterschreiben darf.

Celtic Glasgow wird momentan als Favorit gehandelt. Aber auch Portsmouth, Wigan Athletic und die Bolton Wanderers haben ihr Interesse bekundet. Keanes Gehaltsvorstellungen sowie seine Aussage, dass er es sich schwer vorstellen könne, für einen anderen Premership-Club zu spielen, sprechen jedoch für Celtic.

Claudio Ranieri will zurück nach England

Frau B am Freitag den 21. Oktober 2005

Der Ex-Trainer von Chelsea möchte wieder in England arbeiten.

claudio_ranieriDer Italiener wurde im Februar beim FC Valencia entlassen und ist seither auf der Suche nach einem neuen Job. „Ich mag den englischen Fussball sehr und ich liebe die Fans auf der Insel. Ich würde sehr gerne zurückkehren, aber es ist wichtig, dass ich den richtigen Platz finde“, erzählte Ranieri ‚BBC Sport’.

Der 53-Jährige wurde am Ende der Saison 2003/2004 bei Chelsea seines Amtes enthoben, nachdem er den Club in der Meisterschaft auf Platz zwei und in der Champions League in den Halbfinal geführt hatte. Er übernahm anschliessend als Nachfolger von Rafael Benitez den spanischen Meister Valencia, wurde aber wegen Misserfolgs nach nur acht Monaten entlassen. Er lebt seither in Rom und arbeitet ab und zu für die Medien.

„Ich will zurück zum Fussball – er ist mein Leben“, so Ranieri. Vielleicht wird ja bald ein Trainerposten frei. In Newcastle beispielsweise oder beim FC Everton oder in Sunderland oder bei Birmingham City oder oder …

Auch er!

Dr. Eichenberger am Montag den 5. September 2005

Warum Real Madrid einen Trainer namens Luxemburgo engagiert hat, wird immer klarer. Er soll brasilianische Talente nach Spanien locken.

Der letzte Fisch, den Luxemburgo an Land gezogen hat, ist der Verteidiger aus Sao Paolo, Cicinho. Als dieser sich kürzlich seiner Vorfahren in Italien erinnerte und sich in einer Blitzaktion die italienische Staatsbürgerschaft erworb, wurde er schon als Cafu-Nachfolger bei Milan gehandelt. Dann hiess es, er habe sich mit ManU geeinigt. Alles falsch. Auch er geht nach Madrid. Und das ist erst der Anfang: Erst wenn Real mit elf Natispielern aus Brasilien aufläuft, darf Luxemburgo gehen.

Fabrizio und Vitoria

Dr. Eichenberger am Freitag den 2. September 2005

Fabrizio Miccoli hat endlich ein neues Nest gefunden. Und eine Freundin.

Frabrizio Miccoli hat einen schlechten Sommer verbracht. Der Juve-Spieler, der sich letzte Saison in Florenz Ruhm und Anerkennung erspielte, musste im Juni gegen seinen Willen nach Turin zurückkehren. Die Fiorentina hätte ihn gerne behalten, Miccoli wäre gerne geblieben, die Juve aber hatte andere Pläne mit ihm. Lieber nicht die Liga-Konkurrenz stärken, sagte sich die Alte Dame und weigerte sich auch, den Apulier nach Lecce ziehen zu lassen. Jetzt ist Fabrizio in Portugal gelandet, wo er von Juve für ein Jahr an Benfica verschachert, ähh: ausgeliehen wird. In Lissabon hat Miccoli bereits eine Freundin gefunden: Vitoria, das handzahme Maskottchen von Benfica.

Der Vogel und ich: Miccoli und Vitoria.

Owen ist zurück in England

Frau B am Mittwoch den 31. August 2005

Heute um 13 Uhr wird Michael Owen als neuer Spieler von Newcastle United präsentiert.

Der englische Stürmer hat gestern den medizinischen Test absolviert und sich mit den ‚Magpies’ auf einen Vierjahres-Vertrag geeinigt. £17m soll Owen gekostet haben. Dies ist nach Alan Shearer (£15m) der teuerste Transfer, den Newcastle je getätigt hat. Liverpool hat sich ebenfalls für seinen verlorenen Sohn interessiert, war aber nicht bereit, so viel für ihn zu bezahlen. Owen, der in Madrid neben Ronaldo, Raúl, Baptista und Robinho kaum zum Einsatz gekommen wäre, wollte unbedingt den Club wechseln, um im Jahr vor der Weltmeisterschaft regelmässig spielen zu können. Angeblich wäre er gerne an die Anfield Road zurückgekehrt, schloss aber einen Transfer zu Newcastle nie aus. Man munkelt jedoch, dass sein neuer Vertrag einige Ausstiegsklauseln enthält.

Friesen helfen Hoppers

Frans am Montag den 29. August 2005

Wichtige Unterstützung für die Grasshoppers aus Friesland: Der SC Heerenveen hat heute den 22jährigen Stürmer Niklas Tarvajärvi gekauft.

Tarvajärvi hat bereits zwei Länderspiele für die finnische Nationalmannschaft absolviert und erhält beim niederländischen Tabellensechsten einen Zweijahresvertrag.

Das sind megatolle Neuigkeiten für die Grasshoppers, denn wenn Tarvajärvi für Heerenveen spielt, dann spielt er wahrscheinlich nicht mehr für Myllykosken Pallo (kurz: My Pä). Damit hat GC im Uefa Cup leichtes Spiel gegen diese Finnen. Gut, gegen einen Club wie My Pä kann man im Uefa Cup eigentlich sowieso nicht ausscheiden. Aber bei GC weiss man halt nie.