Archiv für die Kategorie ‘The Home of Football’

Fussi mit Bussi

Frau Tifosa am Dienstag den 6. Dezember 2022

BREAKING NEWS: Schweiz boykottiert Achtelfinal – Portugal-Schweiz 6:1

Dies ist die Geschichte der Dick, Kerr Ladies. 

Die Dick, Kerr Ladies sind eines der erfolgreichsten Fussballteams der Geschichte. Benannt wurde die Frauschaft nach der Munitionsfabrik Dick, Kerr in Preston. Als sich während des ersten Weltkrieges die Männer an der Front bekämpften, begannen Frauen vielerorts an der Stelle von Männern in Fabriken zu arbeiten und zu kicken. Und die Damen aus Preston waren dabei besonders erfolgreich: Zehntausende Zuschauer:innen besuchten regelmässig deren Spiele. Dabei wurden jeweils tausende Pfund zugunsten von im Krieg verwundeten Soldaten gesammelt.

Im Frühling 1920 kam es dann sogar zum ersten internationalen Frauenclubfussballspiel der Geschichte, als eine französische Frauschaft aus der Region Paris die Ladies in Grossbritannien besuchte. Weshalb ich dies alles erzähle? Ganz einfach: Weil ich dieses Bild zeigen wollte.

Fotograf:in unbekannt, 1920

Darauf zu sehen ist der Begrüssungskuss zwischen der Kapitänin der Dick, Kerr Ladies (rechts) und ihres französischen Gegenübers. 

Die Damen wurden danach übrigens Opfer ihres eigenen Erfolges: Denn im Dezember 1921 verbot die britische FA in einer einstimmigen Entscheidung den von Frauen gespielten Fussball. Der Sport sei nicht für deren Körper geeignet. Gemäss Informationsstand der Redakteurin verschwand mit dem Verbot leider auch der Begrüssungskuss aus dem Fussballalltag. 

Gemütliches Glasgower Gekicke

Frau Tifosa am Dienstag den 22. November 2022

Am Sonntag war Derby in Glasgow. Sie denken jetzt bestimmt gerade ans Old Firm. 

Um dieses geht es in diesem Artikel aber nicht, denn Old Firms sind ja bekannterweise selten gemütlich. Das Spitzenspiel der höchsten schottischen Frauenliga stand auf dem Programm: Glasgow City F.C. gegen die Rangers.

Die Anreise verlief nicht ganz komplikationslos. Vom Bahnhof hätte mich eigentlich ein Bus zum Petershill Park bringen sollen. Da dieser Bus (wie in Glasgow nicht unüblich) nie auftauchte, musste ich kurzerhand aufs Taxi ausweichen.

Das Stadion ist eher ein Stadiönchen und bietet Platz für 1000 Zuschauer:innen. Eine frühzeitige Anreise wird empfohlen, denn die Plätze auf der Tribüne werden nach dem first come first serve Prinzip vergeben. In ebendieser Tribüne befindet sich übrigens auch die Kaffeebar, an der man sich zu sehr fairen Preisen gut verpflegen kann. 

  • Hier gehts zum Eingang

  • Formidabler Fanshop

  • Heute ist die BBC zu Besuch, denn das Spiel wird als WM-Eröffnungsspiel-Boykott-Programm live im TV übertragen.

  • 540 Zuschauer:innen sorgen für eine tolle Stimmung

  • Frau Tifosas Tenue bei gefühlten 5°C: Wollmantel, Wollmütze, Wollschal. Tenue des Ballmädchens: Kurze Hosen (Material unbekannt)

  • Die Social Media Abteilungen beider Vereine leisteten tolle Arbeit auf der (Presse)tribüne

  • Ton in Ton: Die Trikotwahl der Torhüterinnen

  • Der Pausentee ruft

  • Die Coffee Cabin hat leider kein Bier im Angebot

  • Die Steak Pie - Gut und günstig

  • Gibt es an diesem Männerturnier in der Wüste auch Hunde an der Bar?

Die Ausgangslage vor dem Spiel war vielversprechend. Der aktuelle Meister (Rangers) gegen den vorherigen Serienmeister (mit 14 Meisterschaftstriumphen in Folge). Beide Teams sind äusserst erfolgreich in die Meisterschaft gestartet und hatten nach neun Runden noch keinen einzigen Punkt abgegeben. Die Rangers grüssten dank des besseren Torverhältnis (47:0!) von der Tabellenspitze. 

Das Spiel war unterhaltsam und endete dank zwei Penaltytoren 1:1 unentschieden. Dies entsprach aber nicht unbedingt dem Spielverlauf: Die Rangers dominierten die Partie und verzeichneten kurz vor Schluss sogar einen Lattentreffer. Der lachende Dritte ist übrigens Celtic Glasgow, das dank seines 3:0 Sieges gegen die Hearts nur noch einen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze hat. 

Meine Spielerin des Tages ist Kinga Kozak. Die kleine polnische Offensivspielerin von City hat nicht nur eine löbliche Alliteration im Namen, sie spielte insbesondere in der ersten Halbzeit auch eine sehr gute Partie.

Und bevor sie fragen: Der Modus in der schottischen Frauenliga ist auch kompliziert. Ob es sich dabei um den schottischen Modus handelt, konnte wollte der RL Recherchedesk nicht herausfinden.

 

Knusprige Karottenkicker

Frau Tifosa am Dienstag den 15. November 2022

Diese Woche nehme ich Sie mit ans Spitzenspiel der schottischen dritten Liga. 

Am Samstag spielte nämlich FC Falkirk (vor dem Spiel auf der 3. Position) gegen den FC Edinburgh (2.). 

Das Stadion in Falkirk hat nur drei Tribünen. Eine vierte soll dann vielleicht in Zukunft noch gebaut werden, aber dafür ist Falkirk zurzeit einfach zu schlecht. Vorerst hat man deshalb von der Haupttribüne aus eine schöne Aussicht auf das Trainingsfeld nebenan. An diesem wunderschönen Nachmittag im schottischen Spätherbst verirrten sich übrigens 3705 Zuschauer:innen ins Falkirk Stadium.
Der Trikotsponsor des Tages ist crunchycarrots auf der Brust des FC Falkirk. Zu meiner grossen Enttäuschung hat dieser Sponsor aber leider nichts mit Karotten, sondern nur etwas mit Marketing zu tun. Die Tatsache, dass ich das jetzt weiss, spricht aber für dessen Marketingkompetenzen.

  • Um zum Stadion zu gelangen, folgen Sie am besten dem inoffiziellen Falkirk Kids Club.

  • Trotz Energiekrise scheint die Stromversorgung beim Falkirk FC gesichert zu sein.

  • Toller Fanshop…

  • … mit noch tolleren Trikots.

  • In Falkirk wird übrigens erst nach dem Spiel gesoffen,…

  • …deshalb gibt es im Stadion auch kein Bier…

  • … aber dafür Capri-Sonne und schlechten Kaffee.

  • Die Steak Pie war übrigens erstaunlich lecker.

  • Zwei der drei Tribünen.

  • Aus der Kategorie: Politische Werbung im Stadion bekennt sich zu YB.

  • Wettbewerbsverzerrung! Falkirk wechselt kurz vor Schluss ein ganzes Land ein.

Das Spiel war übrigens äusserst unterhaltsam. Das Heimteam dominierte und gewann verdient mit 2:0. Bester Mann auf dem Platz war der zwanzigjährige Ire Ola Lawal, der überall auf dem Platz anzufinden war. Er rettete als Verteidiger in extremis, verteilte Bälle als Mittelfeldspieler und schoss das erste Tor als Stürmer. Ich habe deshalb auch keine Ahnung, auf welcher Position er eigentlich spielt. Was ich aber sicher weiss: Er war zwei Klassen besser als alle anderen.

Und bevor Sie fragen: Nein, in der schottischen dritten Liga spielt man nicht im schottischen Modus, sondern im aktuellen Schweizermodus. 

Looking for Erling

Frau Tifosa am Dienstag den 8. November 2022

Nicht nur Mamma und Papa Tifosa mögen Fussball, sondern auch Bruder Tifosa. 

Bei diesem ist in der Erziehung aber irgendetwas schief gegangen. Dieser ist halt sehr jung und sein Zweitclub ist deshalb Manchester City. Letztes Wochenende ging für ihn ein grosser Traum in Erfüllung, denn er durfte mit seiner grossen Schwester ein Spiel im City of Manchester Stadion besuchen. 

Besonders freuten wir beide uns natürlich auch darauf, Erling Haaland für einmal in echt zu sehen. Als dann im Verlauf der Woche Gerüchte aufkamen, dass er aus gesundheitlichen Gründen vielleicht gar nicht spielen würde, machten wir uns in der ganzen Stadt auf die Suche nach Erling. 

  • Goat. Goater. Haaland? Vielleicht in ein paar Jahren.

  • Im National Football Museum ist Haaland noch nicht. Zibung aus irgendwelchen Gründen schon.

  • Nicht Haaland. Aber der Grund für Bruder Tifosas Zweitclubwahl.

  • Im Fanshop kommen wir Haaland langsam auf die Spur.

  • Am Bierstand herrscht reger Betrieb. Haaland ist aber wenig überraschend nicht da.

  • Ist er das? Ah nein, die Frisur stimmt nicht.

  • Zweitlautester Jubel des Tages. Haaland ist da und wird eingewechselt.

  • Lautester Jubel des Tages. Haaland versenkt den Penalty und Bruder Tifosa ist glücklich.

Zum Spiel: City startete das Spiel gegen Fulham so dominant, dass der Schiedsrichter nach 26‘ ein Handicap einführte und Cancelo vom Platz stellte. Danach wurde das Spiel etwas ausgeglichener.

Zur Stimmung: Erstaunlich gut, war wohl auch dem Spielverlauf geschuldet. Die Heimfans peitschten ihre Mannschaft richtiggehend zum Last-Minute-Sieg. Im Ticketpreis inklusive war übrigens der Manchester City Klubschulkurs mit dem Titel „Fusssballspezifisches Fluchen im englischen Sprachraum“ (oder auf Englisch: telling ****** at the football that they are ******* *****)

Kevin des Tages: Bruder Tifosa versteht tatsächlich etwas von Fussball und meint de Bruyne. Ich verstehe nur etwas von YB und werde deshalb natürlich immer Mbabu sagen.

Toilettenartikel des Tages: In der Damentoilette liegen gratis Binden und Tampons auf. Menstruieren auf Kosten des Scheichs. Das finde ich gut. 

Schampar schnittiger Schuhschriftzug

Herr Winfried am Mittwoch den 26. Oktober 2022

Heute starten wir mit aktueller Politik.

Vielleicht haben Sie es mitbekommen, in Grossbritannien läuft gerade zum zirka 37. Mal in den vergangenen fünf Jahren ein Polittheaterstück. Das lässt dort drüben kaum jemanden kalt, auch die Fussballer nicht. Fragen Sie zum Beispiel Paul Mullin vom Fünftligisten Wrexham AFC.

Herr Mullin liess sich in Zusammenarbeit mit dem Singer/Songwriter Jamie Webster ganz originelle Schuhe anfertigen, auf denen eine Meinungsäusserung betreffend die regierende Konservative Partei (auch “Tories” genannt) zu lesen ist. Die Botschaft ist, nun ja, unmissverständlich. Mullin wird nun vielerorts gefeiert, damit die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung wiederzugeben.

Bild: von Paul Mullin via Instagram

Mullins Verein wurde das dann doch etwas too much. Der Wrexham AFC teilte gestern vor dem Heimspiel gegen Halifax Town mit, dass Herr Mullins die Schuhe nicht tragen werde. Weder in diesem noch in irgendeinem anderen Spiel. Und: Die Fotos seien ohne Kenntnis oder Genehmigung des Clubs entstanden.

Soll noch jemand sagen, Politik und Fussball hätten nichts miteinander zu tun!

Schottischer Volltreffer

Frau Tifosa am Dienstag den 25. Oktober 2022

Während dieses Wochenende in der obersten Liga des schottischen Fussballs heftig über den VAR diskutiert wurde, spielten die Teams aus den tieferen Ligen die zweite Runde des Cups.

Dabei geschahen einige interessante Dinge. So musste zum Beispiel das Spiel der Kilwinning Rangers gegen Forfar nach 18 Spielminuten unterbrochen werden, da ein Loch im Tor entdeckt wurde. Dank Teamwork und der Hilfe von Klebeband (siehe Bild) konnte das Spiel kurz darauf fortgesetzt werden. Das oberklassige Team aus Forfar gewann das Spiel übrigens mit 3:1.

Quelle: Twitter/ @ForfarAthletic

Weitaus dramatischer verlief das Spiel zwischen Dunbar United und der zwei Ligen höher spielenden Mannschaft der Stirling University. Das unterklassige Dunbar ging nach 4 Minuten in Führung, verlor das Spiel aber letztlich auch mit 1:3. Das Spiel hatte alles: Chancen auf beiden Seiten, einen gehaltenen Penalty und je einen Platzverweis. Dass es eine sehr emotionale Angelegenheit war, zeigte sich insbesondere bei Darren Smith von Dunbar United. Er nahm seine gelb-rote Karte in der 88. Minute nicht besonders gut auf, wie das folgende Video zeigt:

Wenn Sie jetzt noch nicht genug vom schottischen Fussball haben: Eine ausführliche Zusammenfassung dieses Spiels finden Sie hier.

 

VAR-haftige Veränderung

Frau Tifosa am Dienstag den 18. Oktober 2022

Kennen Sie das? Sie gehen an ein Fussballspiel und müssen danach während mehreren Stunden über den VAR diskutieren? Die Fans hier in Schottland kennen dieses Gefühl noch nicht. 

Dies wird sich aber ab Freitag ändern, denn ab der nächsten Runde wird der VAR eingeführt. Das Heimspiel des Hibernian F.C. gegen St. Johnstone wird das erste Spiel in der Geschichte der Scottish Premiership sein, an dem die Technologie eingesetzt wird.

Die Easter Road in Edinburgh

Die geplante Einführung führte schon im Vorfeld zu Diskussionen: Ist es fair, wenn der VAR während einer laufenden Saison eingeführt wird? Was wenn der VAR nicht eingeführt würde und dann ein Fehlentscheid die Meisterschaft entscheidet?

Der schottische Schiedsrichterchef Crawford Allan sagt dazu im Interview bei Sky Sports: “VAR ist mein neuer Spieler, sobald ich einen neuen Spieler habe, will ich ihn auch einsetzen. Es macht keinen Sinn, all das Geld für den VAR auszugeben und ihn danach während Monaten nicht zu verwenden.“

Man wird sehen, was für Folgen die VAR-Einführung auf den schottischen Fussball hat. Werden sich jetzt plötzlich alle mögen oder führt es nur zu mehr Verschwörungstheorien und Unmut in den Fanlagern? Als RL-Korrespondentin hier in Schottland werde ich mir das auf jeden Fall ganz genau anschauen und mich am Freitag bei diesem historischen Ereignis an der Easter Road auf die Tribüne setzen. 

Erhebliche Euphorie

Herr Winfried am Mittwoch den 28. September 2022

Nationalmannschaft, was ist das?

Wir wenden uns heute der weiter aufstrebenden Women’s Premier League zu. Seit der EM interessieren sich in England noch mehr Leute für die Spiele der höchsten Frauenliga. Das musste auch RL-Reporterin Frau Tifosa erfahren, sie wollte eigentlich Chelsea gegen Manchester City sehen, aber diese Begegnung war zu ihrem Erstaunen frühzeitig ausverkauft.

«Wenn die englische Männer-Nationalmannschaft spielt, gehen die Leute offenbar gern Women’s Premier League schauen», sagt Frau Tifosa. Also ging sie zu West Ham United gegen Manchester United. West Ham spielt ja im Osten Londons, die Frauen noch deutlich mehr im Osten als die Männer, nämlich in Dagenham.

  • Begeisterung besonders bei Mädchen: Sie gehen gern auch in Vollmontur ans Spiel.

  • Das Zuhause von West Hams Frauen - und Dagenham & Redbridge FC.

  • Hier geht's zum oft zitierten Pausentee.

  • Die Verpflegungsstation mit einer respektablen Saucenauswahl.

  • Die Ballgirls vom Nutmeg FC, zu Deutsch: FC Tünneli.

Bilder: Tifosapress

Das Stadion läge an der Victoria Road, heisst aber nicht mehr so, seit ein Bauunternehmen die Namensrechte gekauft hat. Dass es so etwas gibt, in England! Auf jeden Fall war es beim Besuch von Frau Tifosa mit 2’104 Zuschauer:innen fast ausverkauft.

Zum Spiel berichtet unsere Reporterin: «Die Gäste aus Manchester, angetreten mit gefühlt der Hälfte des englischen Europameisterinnenkaders, spielten West Ham an die Wand. Zur Pause stand es komischerweise noch 0:0, danach gewann Manchester aber verdient 2:0.»

Das Durham-Dilemma

Val der Ama am Montag den 26. September 2022

Doncaster gibt sich flatterhaft.

Sie haben bestimmt schon vom Vertrag von Durham aus dem Jahr 1136 gehört. Damals schlossen König David I. von Schottland und König Stephan von England (v.l.n.r.) einen Friedensvertrag, in dessen Folge Doncaster, fast 200 Meilen südlich der Grenze, an Schottland abgetreten wurde.

Der erst in diesem Jahr gegründete Fussballclub Doncaster City, der in der 13. englischen Liga spielt, hofft, diese historische Besonderheit zu seinem Vorteil nutzen zu können und hat sich um einen Platz im schottischen Pokal für die nächste Saison beworben.

Wie das? “Doncaster wurde offiziell nie an England zurückgegeben”, erklärt ein Clubmitglied namens Josh Rutherford. “Wir haben die Möglichkeit geprüft, im schottischen Pokal zu spielen, und haben uns beim schottischen Fussballverband beworben. Wir dürfen nicht im englischen FA-Cup spielen, da dieser erst ab einem bestimmten Niveau beginnt. Wir wollen so hoch wie möglich spielen. Wir sind sehr ehrgeizig.”

Das Runde Leder möchte in diesem Kontext darauf hinweisen, dass Kaiser Heinrich II. im Jahr 1006 die Stadt Basel als Pfand für den späteren Anschluss von ganz Burgund ans deutsche Reich genommen hat.

Ziemlich zwischendrin

Herr Winfried am Mittwoch den 21. September 2022

Wir starten heute mit etwas Anatomie.

Die Einstiegsfrage in den Diskurs lautet: Was befindet sich zwischen dem Oberkörper und dem Unterkörper?

Sie denken: Nichts? Dann sind Sie grundsätzlicher gleicher Meinung wie Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl, betreffend seinen Innenverteidiger Armel Bella-Kotchap (20). Dieser hat sich, so Hasenhüttl im “Kicker”, in den vergangenen Wochen prächtig entwickelt – jedoch war Nachhilfe nötig.

Screenshot via Twitter

Doch was ist denn jetzt zwischen Ober- und Unterkörper bei Bella-Kotchap? Herr Hasenhüttl war für eine weiterreichende Stellungnahme leider nicht erreichbar.

Dann bleibt noch mindestens eine weitere Frage offen: Wo sieht der erwähnte Bella-Kotchap Gemeinsamkeiten zwischen Hasenhüttl und Antonio Rüdiger?

Frühreifer Feldspieler

Val der Ama am Freitag den 16. September 2022

Wir sind alt.

Das ist Christopher Atherton. Er spielt für den nordirischen Verein Glenavon und hier auf dem Bild ist er gerade einmal 13 Jahre und 329 Tage alt. Seit zwei Tagen ist er der jüngste Profi-Fussballspieler im Vereinigten Königreich.

Der Bengel wurde drum in der zweiten Halbzeit des Ligapokals gegen Dollingstown eingewechselt und gab mit seiner ersten Ballberührung dazu noch den Pass zum Endresultat von immerhin 6:0.

Jünger ging aber auch schon. Der Weltrekord für den jüngsten Profispieler wurde im vergangenen Jahr von dem 11-jährigen Eric Godpower Marshall aufgestellt, als er für den liberianischen Viertligisten Gar’ou gegen den Haifa FC spielte.

Er übertraf den vormaligen Rekord des 12-jährigen Bolivianers Mauricio Baldivieso, der im Juli 2009 für Club Aurora gegen La Paz spielte.

Und was haben Sie so während der Pubertät vollbracht?

Papis Prioritäten

Herr Shearer am Donnerstag den 1. September 2022

Wenn Sie nach dem Spiel das Trikot ihres Lieblingsspielers ergattern können, dann lassen Sie doch auch alles andere liegen, oder?

Foto: AP Photo/Jon Super

Anthony Gordon ist ein junges Evertoner Eigengewächs und gerade sehr populär, weil er in dieser Saison schon zwei Tore geschossen hat und auch jeden Match durchgespielt. Vorgestern in Leeds traf er früh zur Führung. Das Spiel endete 1:1 und nach Abpfiff begab sich Herr Gordon zum mitgereisten Anhang der Toffees, um dort Alttextilien zu entsorgen.

Nach unseren Informationen endete das Missgeschick glimpflich und das Kind soll wohlauf sein. Kurz danach sei es jedenfalls ziemlich strahlend in Herrn Gordons rosa Auwärtstrikot gesehen worden.