Archiv für die Kategorie ‘Tabu-Themen’

Panins Panne

Briger am Montag den 20. September 2021

Was tun, wenn der Schiri die Münze vergisst?

Dieser Frage musste sich Spielleiter Igor Panin am Wochenende vor dem Spiel zwischen Krylia Sovetov Samara und dem FK Rostov stellen. Um doch zu einer Platzwahl zu gelangen, liess er die beiden Kapitäne Schere-Stein-Papier spielen. Rostows-Spielführer Maksim Ospienko ist darin offenbar nicht sonderlich talentiert, gleich dreimal liess er sich von seinem Gegenüber ins Papier schneiden.
Dies zog sich im Spiel dann weiter, welches Rostow mit 2:4 verlor.
Wenig Freude an der Aktion hatte der russische Fussballverband, der die Angelgenheit untersuchen will. Immerhin, Panin droht offenbar keine Strafe.

Und damit wünschen wir Ihnen einen guten Start in die kommende Woche.

Ordentliche Onomastik

Herr Noz am Mittwoch den 1. September 2021

Fussballstadien gibt es auf dem Erdball etliche, das Wankdorfstadion zum Beispiel.

Sie erinnern sich: Der Name eines Stadions, das ist eine heikle Sache. Herr Rusu von der Universität Sibiu wollte deshalb genauer wissen, welche Muster es da gibt. Also sammelte er fleissig alle möglichen Informationen, kodierte sie meisterhaft und machte daraus eine schöne, grosse, multivariate Regression.

Zunächst: Etwas mehr als die Hälfte aller Stadionnamen (54%) orientieren sich an der lokalen Topografie (z.B. Waldstadion), an Flurnamen (Wankdorf) oder anderen örtlichen Gegebenheiten (Stade communal). 20% der Stadien tragen den Namen eines Politikers (Atatürk Stadium) oder sind nach einem historischen Ereignis benannt (Estadio Centenario). Ein Rebranding durch grosse Unternehmen (Generali Arena) gibt es in 14% der Fälle, während gerade mal 12% der Stadien den Namen eines berühmten Fussballers (Estadio Maradona), Trainers (Fatih Terim Stadı) oder Funktionärs tragen.

Interessant nun dies: Es gibt grosse Unterschiede je nach Kontinent. In Europa und Nordamerika gibt man sich weniger politisch als andernorts, während das Sponsoring um Afrika und Südamerika einen grossen Bogen macht. Herr Rusu nennt dies “different onomastic cultures of football grounds” and we think it’s beautiful. Ausserdem verweist er sehr zurecht auf die Bedrohung der kollektiven Erinnerungskultur durch den Verkauf von Namensrechten. Und er erkennt, dass Frauen offensichtlich nur dann als Namensstifterinnen taugen, wenn es sich um Heilige (Saint Mary’s Stadium) oder um die Gattinnen der Klubeigentümer handelt.

Die multivariate Regression ist übrigens noch ein wenig komplexer als dieses deskriptive Zeug da oben, aber wir senden sie Ihnen gerne auf Anfrage, wenn Sie diesbezüglich eine Neigung haben. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Rusu, Mihai Stelian (2021) ‘The toponymy of sporting venues: A multinomial logistic regression analysis of football stadium names’, International Review for the Sociology of Sport. doi: 10.1177/10126902211011382.

Plattentellerduelle (6)

Herr Noz am Samstag den 3. Juli 2021

Herzlich willkommen, es ist wieder Plattentellerduell, heute schon die sechste Folge: Tschechien gegen Dänemark.

Tschechien bietet den legendären Big-Band-Leiter Karel Vlach und den Unterhaltungstausendsassa Viktor Sodoma auf, um gemeinsam mit einigen Prager Fussballlegenden das Stück «Zelenà je tràva» zum Besten zu geben. Das Lied ist von 1972, Sie erkennen es unschwer als Kopie, und ja, Sie haben recht: Tschechien war damals noch mit der Slowakei verheiratet, deshalb nutzen wir bitte diesen Moment für eine Gesamtreflexion über die Notwendigkeit des Nationalen an sich. Denn grün ist das Gras und die Hoffnung.

 

Dänemark setzt überraschend dennoch auf Marschmusik. Peter Sørensen am Gesang wird vom Stævnets Orkester begleitet. Den Titel «Hip Hurra for Danmarks El’ve» von 1960 brauchen wir zum Glück nicht zu übersetzen. Ja, Marschmusik, warum auch nicht, die vermag möglicherweise auch in diesem vorgeblich progressiven Königreich die Reihen zu schliessen.

 

(Mit diesem Plattentellerduell beschliessen wir die heitere Serie, nicht ohne noch ein letztes Mal der sehr wertvollen Fundgrube 45football.com zu huldigen.)

Plattentellerduelle (4)

Herr Noz am Mittwoch den 23. Juni 2021

Heute wird es sehr schwierig. Und aber auch sehr schön. In der vierten Folge der «Plattentellerduelle» trifft nämlich Schweden auf Polen.

Der schwedische Beitrag «Vi hänger me’» von 1958 stammt aus der Feder von Stikkan Anderson, dem späteren ABBA-Manager. Gesungen wird das Stück vom tragisch-genialen Lennart ‘Nacka’ Skoglund. Nacka war zu seiner Zeit einer der besten linken Stürmer Europas, er verlor aber wegen seiner Alkoholkrankheit zunehmend den Boden unter seinen goldenen Füssen und verstarb viel zu früh. (Wenn Sie besser gerüstet sein wollen, finden Sie z.B. hier Unterstützung.)

 

Polen versucht musikalisch mitzuhalten mit Andrzej Dąbrowskis souliger Nummer «A ty się bracie niedenerwuj» von 1974. Der Titel bedeutet übersetzt ungefähr «Lass gut sein, Bruder», aber wir lügten, würden wir behaupten, unsere Polnischkenntnisse seien sonderlich wasserdicht. Was wir indes ganz wasserdicht erkennen ist der kompetente Einsatz eines einsatzfreudigen Bläsersatzes. Voilà.

 

(Die Songs sind auch in dieser Folge der verblüffenden Seite 45football.com entnommen.)

Hinweis der Redaktion: Das Runde Leder ist heute von 18 bis 3.30 Uhr unbedient. Die Redaktion befindet sich auf einem Weiterbildungsseminar. Besten Dank für die Kenntnisnahme.

Grosskalibriges Grosswildjagdbedürfnis

Herr Maldini am Dienstag den 6. April 2021

RL Shopping interkontinental!

Wer kennt es nicht: Afrika, Rundreise, fremde Kulturen, und dann plötzlich überkommt einen urplötzlich das Bedürfnis, doch noch ein lokales Grosswildtier zu erlegen.

Wenn es stimmt, was die schwedische Boulevardzeitung Expressen kürzlich berichtete – und bei Boulevardzeitungen tut es das ja meistens –, geriet Zlatan Ibrahimovic 2011 in genau diese Situation.

Wie genau Herr Ibrahimovic die Grosskatze meuchelte, ist nicht bekannt. Jedenfalls soll er danach sein Zuhause in Malmö damit dekoriert haben.

Selbstverständlich will das Runde Leder hier Herrn Ibrahimovic nicht anprangern: Der Bericht von Expressen zielte nicht nur auf ihn, sondern widmete sich dem Grosswildjagdbedürfnis Schwedischer Prominenter im Allgemeinen.

Sie möchten auch etwas Grosswild erlegen? Informationen dazu finden Sie im Internet. Schauen Sie dann einfach, wie Sies über die Grenze nehmen.

Bild: walpaperlist.com.

Manchmal muss man mal

Herr Winfried am Mittwoch den 30. September 2020

Natürliche menschliche Bedürfnisse: Wird man wohl noch stillen dürfen! Auch während eines Spiels.

Gestern Abend spielte Tottenham im “Carabao Cup” gegen Chelsea. Wie der dank künstlicher Intelligenz automatisch erstellte Matchbericht mitteilt, gingen die Blauen nach knapp 20 Minuten durch Timo Werner in Führung. Dieses Resultat hatte auch zur Pause Bestand. In der zweiten Halbzeit drückte Tottenham auf den Ausgleich, und wurde spät belohnt: Erik Lamela traf zum 1:1 (84.). So musste das Penaltyschiessen entscheiden. Da behielten die “Spurs” das bessere Ende für sich.

Was die künstliche Intelligenz aber bedauerlicherweise nicht herausfinden konnte: Das Team von José Mourinho gewann das Spiel trotz kurzzeitiger Unterzahlsituation! Es lief die 77. Minute, als der Verteidiger Eric Dier rasch verschwand. Sehen Sie selbst.

Dier schien es also sehr pressant zu haben – zum Missfallen seines Coachs José Mourinho. Es tue ihm leid, sagte der Geplagte nach dem Spiel in Interviews. “Die Natur hat gerufen!” Sein Coach entgegnete: “Was Eric Dier tat, war nicht menschlich.”

Der Verteidiger kehrte jedenfalls erleichtert und mit so viel Selbstvertrauen aufs Feld zurück, dass er sich gleich beim ersten Penalty den Ball schnappte, und traf.

Wer wissen möchte, wie es in den Katakomben aussah, kriegt Hilfe von Eric Dier himself:

Bild: Instagram

Und gerade erreicht uns im Zuge der Detailanalyse des Spiels noch dieses Funkbild. Es zeigt Eric Diers Heatmap, also die Bereiche auf dem Feld, wo sich der Spieler bewegt hat.

Bild: Twitter

Prima Presse

Herr Maldini am Dienstag den 28. Juli 2020

Bevor die laufende Saison zu Ende geht, muss eine in diesem Blog noch offene Frage beantwortet werden: Was passiert eigentlich mit einem Fussball, wenn er unter eine hydraulische Presse kommt?

Zuerst aber kurz zu den Basics. Ein Blick in ein Online-Lexikon verrät uns, dass die Fifa von einem Fussball die folgenden Eigenschaften verlangt: Er ist kugelförmig, aus einem geeigneten Material gefertigt, hat einen Umfang von mindestens 68 cm und höchstens 70 cm, ist zu Spielbeginn mindestens 410 Gramm schwer, jedoch höchstens 450 Gramm und mit einem Überdruck von 0,6 bis 1,1 bar gefüllt.

Unter der Hydraulikpresse sieht das dann folgendermassen aus:

Sie möchten noch mehr Gegenstände mit Fussball-Bezug unter der Presse sehen? Dann gehen Sie hier entlang zu Anni und Lauri Vuohensilta, die es mit dem Pressen von Gegenständen zu Internet-Berühmtheiten geschafft haben. Sie möchten gar eine eigene Hydraulikpresse? Die Firma Stadelmann in Schötz beispielsweise hat Modelle zwischen 371.55 und 42’703,05 Schweizer Franken im Angebot.

Hadarys Handschuh

Briger am Montag den 22. Juni 2020

Rundes Leder Zeitmaschine: Heute reisen wir ins Jahr 2009.

Ein Arbeitskollege des Verfassers kam neulich auf diesen zu und erzählte ihm eine Geschichte. Pierolo, so wollen wir den Kollegen an dieser Stelle nennen, erzählte von einem Mittwoch im Mai 2009, dem 20. um genau zu sein.

“Es war so”, fing Pierolo an, “am Montag teilt mir mein Kollege Schampi mit, dass am Mittwoch in der Bundesstadt ein wichtiges Fussballspiel stattfinden sollte”, so Pierolo weiter.
“Ich hatte von Fussball wie viele meiner Kollegen, Verwandten und Mittalbewohner nur wenig Ahnung, aber Schampi erzählte mir, dass es bei Spielen des kantonalen Fussballclubs auch immer das ein oder andere Glas Wein und aber auch Bier zu trinken gäbe und dazu würde auch das ein oder andere Stück geschmolzenen Käse zu essen, also sagte ich mir, wieso nicht? Wir packten also zusammen, was wir an fahrbaren Untersätzen zusammentreiben konnten und entschieden uns dann, das Tal via französischprachigen Teil zu verlassen, denn vielleicht würden wir so unterwegs auch noch in den Genuss des ein oder anderen gebrannten Wassers kommen und in Fribourg hatten wir viele Kollegen, die sich uns vielleicht noch anschliessen würden. Gegen den späteren Nachmittag trafen wir dann in Bern ein, eine durchaus sehenswerte Stadt, aber das weisst du ja schon alles. Wir fuhren also via Bärengraben den Aargauerstalden in Richtung Stadion Wankdorf hoch und strömten in das Fussballstadion. In zwei Stunden sollte es losgehen, sagte Schampi zu mir. Die Stunden vergingen wie im Flug und so war bald 19:30 Uhr, unser Team begab sich auf den Rasen und die Vorfreude stieg. Aber irgendwas war komisch. Ich trank noch ein, zwei Schlucke und plötzlich dämmerte mir. Es waren überhaupt keine Gegner da, weder Fans noch Spieler. Klar, dass wir einfach so ohne Kontrolle ins Stadion kamen, war schon komisch, aber man denkt sich ja nicht viel dabei. Um 20 Uhr wurden wir dann endlich informiert, der so genannte Cupwettbewerb wurde 2009 ein erneutes Mal abgesagt. Was besonders bitter war, da mir das 2006 im April auch schon passiert ist. Der Cup und ich, dass sollte wohl einfach nicht sein”, erzählte Pierolo weiter. “Enttäuscht und auch ein bisschen angetrunken strümte ich Richtung Spielfeld und hämmerte wie blöd gegen eine Abschrankung. Da kam der ägyptische Torwart auf mich zu und schenkte mir einen Handschuh, wenn ich nur endlich aufhören würde gegen die Abschrankung zu hauen. Direkt daneben stand nämlich seine Frau und die schien etwas verängstigt.”

So ähnlich muss sich dies zugetragen haben, im Gedächtnis des zuständigen Redakteurs findet sich keine Erinnerung an ein YB-Spiel am 20. Mai 2009, eine Blitzumfrage auf der Redaktion des Runden Leders förderte ebenfalls keine Erinnerungen zu Tage. Aber der Handschuh, er existiert.

Foto: Pierolopress

Schrecklicher Schnitzer

Herr Maldini am Dienstag den 16. Juni 2020

Gelb gegen die Wolves wegen Randsports.

Der Sechstplatzierte der Premier League liess sich am Wochenende leider völlig gehen. Verzweifelt, weil ihm der Fussball fehlt, schickte er sein E-Sports-Team auf die virtuelle Rennstrecke an die 24 Stunden von Le Mans. Drei echte Rennfahrer und ein Gamer pilotierten den Wagen mit der Nummer 86 mässig erfolgreich auf den neunzehnten Schlussrang.

Bleibt nur zu hoffen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher bleibt. Also nicht der Rang, sondern die Teilnahme. Das könnte vorerst klappen: Am Mittwoch nimmt die Premier League ihren Spielbetrieb wieder auf, die Wolves gastieren am Samstag bei West Ham.

Saftiger Samstag

Briger am Montag den 8. Juni 2020

YB rief zur Blutspende – und die Mengen flossen dem amtierenden Meister nur so zu. Erleben Sie in dieser Reportage, wie es unserem Abonnenten Herr Durtschinho lief.

Samstag, 6. Juni, 11 Uhr; mit klopfendem Herzen stehe ich vor dem Wankdorfstadion. Tausend Gedanken jagen durch meinen Kopf: Wird mein Blut auch wirklich YB zugutekommen? Oder geht mein Lebenssaft zur Konkurrenz? Wird «man» mir versuchen, beim Einnadeln gleich den Bill-Gates-Chip zu implantieren? Als mündiger Bürger werde ich mir die Freiheit nehmen, mir meinen Teil zu denken, man hört und liest ja so Einiges!

Fröhlich knattert das Spendefähnlein im Wind – diese Treppen führen zur Nadel!

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Fussball aus dem Archiv (II)

Briger am Mittwoch den 8. April 2020

Sie erinnern sich, früher war mal Fussball.

Und schon vor vielen Jahren standen beim Kampf ums Runde Leder Torhüter und Schiedsrichter unter besonderer Beobachtung.

Beispielsweise in der Ödenburger Zeitung vom 4. August 1908:


Quelle: Ödenburger Zeitung, 4. August 1908, via Bibliothek des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa

Fussballmatch: Im gestrigen Fussballkampf des hiesigen Footballclubs und des Pozsonner (Anmerkung: Pozsony ist der ungarische Name der Stadt, welche bis 1919 slowakisch Prešporok oder deutsch Pressburg hiess und seit 1919 den Namen Bratislava trägt) Footballklubs der Gymnasialjugend hatte das zahlreich erschienen Publikum bei herrlichem Wetter ein vorzügliches Spiel zu sehen bekommen. Unsere Spieler leisteten der auch tüchtig trainierten Pozsonner Truppe gegenüber etwas besonders Vortreffliches. Das Resultat war 8:0 zugunsten der Soproner (Anmerkung: die Stadt heisst auf Deutsch Ödenburg). Der Pozsonner Torwart erntete für seine schöne Arbeit lebhaften Beifall.

Der Autor dieses Beitrags fühlt sich an einen Auftritt Inter Bratislavas am Cup of the Alps in Naters erinnert, bei der der slowakische Torwart zwar oft und schön flog, nur leider meist weit am Ball vorbei.

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Geschichtslektion mit James McClean

Briger am Montag den 30. März 2020

Stoke-City-Spieler James McClean kümmert sich um die Bildung seiner Kinder. Dies kostet ihn zwei Wochenlöhne.

Der irische Stürmer postete ein Bild auf Social-Media, welches ihn, mit einer Sturmhaube (Balaclava) bekleidet vor seinen Kindern sitzend zeigt. Dazu schrieb der Nationalspieler “Todays School lesson – History”. Dies stiess in Grossbritannien vielen sauer auf, denn McClean spielt eindeutig auf die IRA an. McClean, der sich selbst als stolzen “Fenian” bezeichnet, ist für viele Nationalisten in England ohnehin ein rotes Tuch, selbst unter “Anhängern” seines eigenen Clubs ist er umstritten, da er sich jeweils weigert rund um den Rememberance Day ein Trikot mit einer Mohnblume (poppy) zu tragen. McClean weigert sich, weil dies nicht nur ein Symbol für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges sei, sondern für Gefallene aller Kriege. Ginge es nur um den 1. und 2. Weltkrieg, so McClean, würde er es jeden Tag tragen. Aber als Junge aus Derry (Londonderry für Engländer) könne er so etwas nicht tragen.McClean wuchs in Creggan estate auf, woher sechs der vierzehn Toten des Blutsonntags von 1972 stammten (später besungen von U2).

Auf frühere Anfeindungen betreffend seiner Haltung zum Rememberance Day reagierte McClean mit einem Zitat des IRA-Mitglieds Bobby Sands: “They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn’t want to be broken.”

McClean hat die Busse seines Vereins akzeptiert und seinen Instagram-Account gelöscht.

McClean ist übrigens nicht der einzige, der zurzeit Ärger mit Hardlinern hat.