Archiv für die Kategorie ‘Schalungstafeln’

Grosse Gegner

Rrr am Donnerstag den 15. Oktober 2009

Der “Blick am Abend” kennt bereits die drei möglichen WM-Gegner.

blk1Maradona, Doumbia und Kim Jong Il – sie alle lauern an der WM 2010 in Südafrikas auf Ottis Eidgenossen, wie das Zürcher Fachblatt heute in seiner faszinierenden Titelgeschichte eindrücklich darlegt.

Zuerst waren wir natürlich geschockt.

Aber dann haben wir uns gesagt: Eigentlich hätte es noch schlimmer kommen können.

In einem Fussballstadiooon…

Lars: L am Dienstag den 6. Oktober 2009

…sind wir uns nahgekooon.

Der wunderbare Song “Fußballstadion” des Sängers, Gitarristen und Keyboarders Christian Venus berichtet von den scheuen Anfängen einer “Amour Fou”. Der männliche Protagonist plant als erstes Rendezvous einen Theaterbesuch. Die Begleitung präferiert allerdings den Stadionbesuch in Gesellschaft von 50’000 Menschen. Verständlich, oder?

costa actualisDie Meinung des Musik-Experten Costa Actualis:

Ein Volltreffer! Prima arrangierter Song des jungen Multitalents. Der Keychange kommt bei 2.35” allerdings erst in der Nachspielzeit, und erst noch aus heiterhellem Himmel – zu spät.”

Querstreifenmissbrauch

Natischer am Freitag den 28. August 2009

AKTUELL: EUROPA LEAGUE // Basel spielt gegen die AS Roma, Fulham und ZSKA Sofia.

Ganz, ganz, ganz ein schlechtes Beispiel

Aus unserer brandneuen Serie “Unfug in gäub-schwarzen Querstreifen” präsentieren wir Ihnen heute ein Produkt dieses vernachlässigbaren Telecom-Anbieters.

Der selbsternannte “Klingeltonkönig” (ausnahmsweise verlinken wir jetzt mal nicht) möchte für uns eine Spur zu offensichtlich auf der Erfolgswelle von Young Boys Bern mitreiten und Ihnen gern das hier rechts Funkelnde für auf Ihre Mobiltelefon verkaufen.

Die Redaktion stimmt mit 8:2 dafür, diesen Anbieter zünftigstmöglich zu schalungstafeln.

Rundes Leder Browserdienst 34/09

Rrr am Montag den 24. August 2009

rrrHeRrr99 war wieder die ganze Woche im Internet. Exklusiv für Sie und Ihre Angehörigen fasst er das Wichtigste zusammen.

ballDer Ramadan ist im Gang – eine harte Sache für Fussballer. Übrigens auch hierzulande.

ballÜbelst Pyro demnächst in Zürich, melden die NZZ und das löbliche Fussballblog knappdaneben.net .

ballMal ehrlich: Wer auswärts 3:0 siegt, braucht nicht unbedingt einen neuen Stürmer, oder? Dynamo vs Rubin

ballUnd dann noch ein Hinweis für Ihre Agenda: Am 5. 4. Oktober ist in Bern wieder Ladies Day (beachten Sie die Frau in Rot).

So, das reicht. Besten Dank für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit.

Tragischer Titel

Rrr am Sonntag den 28. Juni 2009

Ärgerlich: Brasilien hat sich vorzeitig aus dem WM-Titelrennen 2010 verabschiedet.

jubelundfrust

Luis Fabiano freute sich an diesem 28. Juni 2009 naiverweise noch über den Sieg gegen die USA, doch Felipe Melo wusste bereits: Der legendäre Konfed-Fluch hat die Brasilianer niedergestreckt.

Schade eigentlich.

Calcio Storico oder Männer in Strumpfhosen

Natischer am Donnerstag den 18. Juni 2009

Verbindliche Konsumationsempfehlung
WM™2010 [20:30] Brasilien – Benin 1:0 (93′ Pato) // [13:30] Kuba – Südafrika 0:0 // [16:00] Ghana – Ungarn 0:2 (62′ Hajnal, 76′ Torghelle)

Spontanes Stadion

Spontanes Stadion

Auf der Suche nach Sommerloch überbrückendem Fussball-Methadon begab sich unser Redaktör vergangenes Wochenende eigens nach Florenz: Calcio storico gibts dort immer am ersten Wochenende im Juni.

Florenz’ vier mittelalterlichen Stadtteile Santa Croce, Santa Maria Novella, Santo Spirito und San Giovanni stehen sich dabei beim historischen Fussball gegenüber. Dass es sich dabei gar nicht um richtigen Fussball handelt, konnte natürlich im voraus niemand ahnen. Calcio storico ist sowas wie eine Mischung aus Rugby und Eidgenössischem Schwingfest.

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Beeindruckender Protest

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 16. Juni 2009

Die Demo gegen den Betis-Boss war ein Riesenerfolg: Rund 60.000 Fans protestierten gestern abend in Sevilla gegen Manuel Ruiz de Lopera.

1245097606_extras_albumes_0Nach einem Zug durch die Stadt belagerten die Fans das Haus des Vereinspräsidenten, dem sie die Schuld für den erneuten Abstieg von Betis aus der Primera División geben.

Lopera ist seit 1992 Präsident von Betis Sevilla und bereits zweimal abgestiegen. Jetzt haben die Fans endgültig genug von diesem Despoten.

An der Demo hat unser Leser Herr betico übrigens Javier López, Julio Cardeñosa, Sebastián Alabanda, Juan Antonio García Soriano, Antonio Biosca, Rafael Gordillo, Paco Bizcocho, Joquín Parra, Luis del Sol, Joaquín Sierra Quino, Rafa Gonzalez Serna, José Manuel Soto und Antonio Ojeda getroffen. Dies nur zu Ihrer Information. Viva el betis!

Campionato Italiano Velocità Calciatori

Rrr am Donnerstag den 21. Mai 2009

Thiago Silva ist der schlimmste Temposünder bei Milan. Senderos kommt immerhin auf Rang 7.

tempoDas deckte Canale 5 auf. Der italienische Privatsender postiert regelmässig eine Radarfalle vor dem Trainingscamp eines Serie-A-Klubs und schaut dann, wer wie schnell unterwegs ist.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h beachtete bei Milan niemand. Die Oldies Maldini und Beckham waren noch die Bravsten, sie waren bloss doppelt so schnell unterwegs. Der Schweizer Philippe Senderos brachte es auf satte 75 Stundenkilometer, was leider nicht für einen Spitzenplatz reichte. Immerhin wies er Ronaldinho und Pato in die Schranken.

Thiago Silva siegte mit 103 km/h vor Seedorf (101 km/h) und Flamini (94 km/h). Strafrechtliche Konsequenzen hat das Ganze übrigens nicht, weil erstens waren gerade keine Kinder unterwegs und zweitens gehört der Klub ja Silvio Berlusconi. Canale 5 übrigens auch. Film ab!

Il Fenomeno fängt fast Feuer!

Herr Shearer am Dienstag den 5. Mai 2009

Einfach grossartig, dieser Ronaldo!

Prächtiger Pokal

Die Corinthians haben das Kunststück fertiggebracht, die Meisterschaft von Sao Paulo ohne eine einzige Niederlage gewonnen zu haben. Dies gelang zum letzten Mal vor 37 Jahren einer Mannschaft.

Die Siegesfeier wurde Ronaldo und seinen Sportsfreunden allerdings auf dem Podium verdorben, auf dem sie die Pokalübergabe feiern wollten. Nein, nicht was Sie jetzt denken. Die Empore war durchaus stabil genug für dieses Schwergewicht des Weltfussballs. Allerdings unterschätzten die Offiziellen wohl die Gefahr, die von gleichzeitigem Einsatz von Feuerwerk und Konfettikanonen ausgeht. Diese Kombination sorgte nämlich für einen wahren Feuerregen, als Captain William den Fans die Trophäe präsentierte. Der Präsident des Vereins, Andres Sanches, und der brasilianische Sportminister Orlando Silva befanden sich ebenfalls auf besagtem Podium, kamen aber glücklicherweise – wie alle anderen Beteiligten – ohne Verletzungen davon.

Ronaldo wollte den Titel sowieso nicht richtig geniessen können: “ich konnte nach dem Abpfiff nicht mit den Fans feiern. Ich wurde ja quasi von den Journalisten mit ihren Mikrofonen erschlagen”.

Auch von Brandprävention scheint “il Fenomeno” einiges zu verstehen: “ganz klar, dass diese Vorrichtung Feuer fangen würde. Die hätten von Anfang an etwas Anständiges hinstellen sollen”.

Wir Titelexperten vom Runden Leder empfehlen für Meisterfeiern und ähnliches ausdrücklich Sandsteinbalkone. Und für provisorische Bauten und farbenfrohe Feuerwerke natürlich Schweizer Qualität.

Rent-a-Schalungstafel

Natischer am Donnerstag den 5. März 2009

Herr Bach hat sich sattgesehen.

Thomas Bach, Präsident des DOSB, hat offenbar genug gesehen: «Fussball, nur Fussball. Ich habe manchmal meine Zweifel, ob die Öffentlich-Rechtlichen ihrer Informationspflicht nachkommen», sagte Deutschlands oberster Sportfunktionär in einem Interview den Stuttgarter Nachrichten.

Pfft! Als ob jemals genug über Fussball berichtet werden könnte!

Eine Lösung, die auch anderen Sportarten stärker gerecht werden würde, sieht Bach in einem öffentlich-rechtlichen Sportkanal, verwirft die Idee aber als unrealistisch: Eine Art Phoenix für den Sport sei eine gute Möglichkeit. Aber da gebe es rechtliche Schwierigkeiten.

Vor allem, Herr Bach, gibts für trümmlige Sportarten schon DSF, Eurosport1+2, ESPN und Konsorten.

Die Redaktion konnte sich mit 0 zu 0 Stimmen nicht abschliessend dazu entscheiden, ob Herr Bach geschalungstafelt gehört. Die Stimmenthaltenden vergnügten sich währenddessen mit Pay-TV oder Live-Streams.

Rent-a-Schalungstafel

Natischer am Donnerstag den 26. Februar 2009

Dr. Rüdisühli warnt: «Das Betreten des Berner Stadtzentrums kann Ihre Gesundheit gefährden!»

unheimliche IndividuenIn unregelmässigen Abständen wird Bern von unheimlichen Individuen heimgesucht. Neben den Oranjes, den Fans des kühlen Randsports und den Freunden der Zwiebel sind heute, morgen und am Samstag die nicht minder schrecklichen Fas&%chtler dran.

Im Gegensatz zu den Obenerwähnten gibts dieser Tage jedoch voraussichtlich auch von Sich-zu-YB-Bekennendem zu berichten: So bevölkerten nämlich während des letztjährigen Pendants nicht wenige Hakan Yakins und OBI-Biber die untere Altstadt.

Damit Sie, geschätzte Leserschaft, sich nicht unnötig in Gefahr begeben müssen, schicken wir den Rundes-Leder-Fas&%chts-Delegierten Herrn Natischer mit unserm Praktikanten Herrn Hächler-Müller auf die ggf. nötige Bildersuche.

Die Redaktion stimmte klar mit 9 zu 1,5 Stimmen für eine vollständige Schalungstafelung jeglicher Fasnachten weltweit.

Anm.d.Red.: Der zuständige Redaktör und der Praktikant wurden nach Diktat dieses Beitrags sofort mit Rot bestraft und als Wiederholungstäter zu recht bis Montag gesperrt. Bitte entschuldigen Sie.

Rent-a-Schalungstafel

Natischer am Donnerstag den 19. Februar 2009

HavelangeFussballfunktionäre sind wie wir wissen sehr, sehr wichtige Leute.

Der ehemalige FIFA-Präsident João Havelange: “Ich war zweimal auf Einladung von Präsident Jelzin in Russland. Ich war in Polen Gast verschiedener Präsidenten. Bei der WM 1990 in Italien hab ich Papst Johannes Paul II. dreimal gesehen. Wenn ich nach Saudi-Arabien reise, begrüsst mich König Fahd auf glanzvolle Weise. In Belgien hatte ich ein eineinhalbstündiges Treffen mit König Albert. Glauben Sie, ein Staatsoberhaupt würde jedem Dahergelaufenen so viel Zeit widmen? Das ist Respekt. Das ist die Stärke der FIFA. Ich kann mit jedem Präsidenten sprechen, und diese sprechen dann von gleich zu gleich ebenfalls mit einem Präsidenten. Sie haben ihre Macht, und ich habe die meine: Die Macht des Fussballs, und das ist die grösste Macht, die es gibt.”

Onkel Sepp hätte auf die auch auf obige Antwort bezogene Frage, ob der FIFA-Präsident der mächtigste Mann der Welt sei, vermutlich einfach “Ja” gesagt.

Die Redaktion stimmte mit 9,5 zu 1 Stimmen dafür, dass FIFA-Präsidenten grundsätzlich ein eher hohes Schalungstafel-Potenzial haben.