Archiv für die Kategorie ‘Schalungstafeln’

Motivationshilfe

Natischer am Freitag den 19. April 2013

Sind Sie schon so richtig heiss auf Sitten vs. YB vom Sonntag? Wir helfen nach!

Diese von den Urhebern offenbar als zeitlos eingeschätzte Zote stammt aus dem Hause «Wallisär Memes». Exklusiv drüben bei Facebook.

Sie haben weiterführende Fragen? Verpassen Sie auch keinesfalls das diesbezügliche Investigativ-Interview der RZ.

Ein Platz, zwei Blickwinkel

Svon Hetz am Freitag den 19. Oktober 2012

Der neue Wankdorfplatz: Ein Platz für alle.

Hühnerbrust

Val der Ama am Dienstag den 14. August 2012

Werder Bremen ist das Ei von heute lieber als das Huhn von morgen: Der Verein hat allen Protesten der eigenen Fans und Tierschützern zum Trotz den Geflügelfabrikanten “Wiesenhof” als neuen Hauptsponsor präsentiert und sich damit ein mächtiges Ei gelegt.

Wiesenhof hat in Deutschland einen sehr schlechten Ruf: Mangelnde Hygiene, schlechte Arbeitsbedingungen und dazu der Vorwurf der Tierquälerei. Und so ist bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Deals ein veritabler Shitstorm über Werder Bremen gezogen: Peta vor dem Stadion, Proteste in Foren, Politikerstatements, zahlreiche Leserbriefe, eine Protestaktion am “Tag der Fans” dieses Wochenende und jede Menge Kreativität. Auf der Facebookseite “Wiesenhof als Werder-Sponsor – Nein danke!” wurde der “Gefällt mir”-Button bis gestern mehr als 21.000 Mal angeklickt.

Doch der Protest manifestiert sich auch schmerzend für Werder: Der umstrittene Sponsor hat bereits zu Austritten einzelner Mitglieder geführt und plötzlich steht der vielgelobte Verein mit einem Imageverlust da und die Konzentration der bis anhin perfekten Saisonvorbereitung weicht der Betriebsamkeit eines Hühnerhaufens. Ach eben Hühnerhaufen: Ich freue mich in den kommenden zwei Jahren auf Ihre zahlreichen Wortspiele zum Thema Huhn.

Der böse Geflügelproduzent reagierte auf die Prosteste übrigens gelassen. “Was soll das für ein Protest-Sturm sein”, fragt Paul-Heinz Wesjohann, Seniorchef der PHW-Gruppe, zu der die Marke “Wiesenhof” gehört. “Werder hat fast 400.000 Fans. Aber es gibt doch höchstens 4.000 Protestler und davon ist noch die Hälfte Tierschützer”, wird er in den Medien zitiert.

Gala am Public Viewing

Natischer am Freitag den 29. Juni 2012

Es ist Europameisterschaft und alle gehen hin.

Die besten Plätze beim Public Viewen im Café Kairo wurden gestern von den besten Fans belegt:

Selbstverständlich hatte diese Mitbürgerin mit Nord-Süd-Migrationshintergrund davor lauthals und vehement für diesen Platz gekämpft.

Realax

Herr Shearer am Freitag den 23. März 2012

BREAKING GCZ NEWS: Johann Vogel geht.

Wohin mit dem Geld, wenn man zuviel davon hat? Einfach ins Meer schmeissen!

Für Freunde der Königlichen geht ein Traum in Erfüllung: Ferien auf einer Insel, auf der sich alles um ihr geliebtes weisses Ballett dreht. Florentino Perez, Präsident des Klubs, stellte gestern im Bernabéu die Pläne für ein Resort auf einer künstlichen Insel in den Vereinigten Arabischen Emiraten vor. So wie bei den Transfers wird auch hier vorgegangen: klotzen statt kleckern. Auf 430’000 Quadratmeter erwarten den geneigten und entsprechend zahlungskräftigen Touristen ab Januar 2015 ein Luxushotel mit 450 Zimmern, mehrere Villen (auch diese im oberen Preissegment), ein Vergnügungspark, ein Vereinsmuseum und ein gegen das Meer offenes Stadion mit 10’000 Sitzplätzen. Die Anreise erfolgt idealerweise per eigenem Schiff, welches gleich im inseleigenen Yachthafen parkiert werden kann.

Kosten soll der Spass eine gute Milliarde Dollar, welche Real zusammen mit der RAK Marjan Island Fussball-Stiftung aufwerfen wird. Wer sich wie stark beteiligt, darüber wurde Stillschweigen vereinbart. Natürlich soll mit dem Prestigeprojekt die Marke “Real Madrid” im Nahen Osten und Asien gestärkt werden, wie Perez ausführte. Jährlich sollen eine Million zahlungskräftiger Gäste ihre Ferien hier verbringen.

Annus horribilis

Frans am Mittwoch den 21. Dezember 2011

Das üble Halbjahr für Ajax Amsterdam*** benötigte nach dem grauenhaften Ausscheiden aus der Champions League und den internen Streitigkeiten eitler Clubikonen einen passenden Abschluss. Et puis voilà.

Ein intelligenter Ajax-Fan setzte den würdigen Tiefpunkt in der 37. Minute des heutigen Cupspiels gegen AZ Alkmaar beim Zwischenstand von 1:0 für Ajax. AZ-Tormann Esteban hatte eine spontane Antwort auf das unerwartete Zusammentreffen mit dem Supporter.

Es folgten: Platzverweis. Gang von AZ in die Kabine. Spielende.

Weihnachtsferien.

Alles möglich

Rrr am Sonntag den 19. Juni 2011

Die russische Polizei übt für die WM 2018.

lazovicAls ein halbnacktes Individuum nach dem Spiel Nowgorod vs Zenit (0:2) übers Spielfeld rannte und sich anschickte, einen Gegenstand in den Gästesektor zu werfen, zückte ein Polizist geistesgegenwärtig sein Elektroschockgerät.

Dumm nur: Beim Opfer handelt es sich um Zenit-Stürmer Danko Lazović. Der serbische Internationale, der beim Spiel Zenit-YB neulich den Ausgleich schoss, wollte sein Trikot in den Fanblock werfen.

Zenit drohte juristische Schritte an. Lazović sagte, er leide unter einer Brandwunde auf dem Rücken. “In Russland ist offenbar alles möglich”, meinte der Top-Torjäger der Liga.

Die Polizei weist die Vorwürfe zurück. Der Mitarbeiter der Spezialeinheit OMON habe mit einem Elektroschocker lediglich gedroht, diesen jedoch nicht eingesetzt.

Neulich im SonntagsBlick

Rrr am Sonntag den 17. April 2011

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Ba bleibt. Ba geht.

Val der Ama am Dienstag den 18. Januar 2011

Demba Ba hat in 97 Ligaspielen 37 Tore erzielt. Und trotzdem wird die TSG 1899 Hoffenheim ihren Star einfach nicht los.

Ba

Denn Ba ist ein mühsamer und wechselwütiger Welcher. Der Transfer zum VFB Stuttgart war 2009 gescheitert, weil er, nachdem ihm nach einer Operation ein Nagel aus dem Schienbein entfernt worden war, lieber nach Las Vegas reiste, als sich mit Physio abzumühen. Dazu ständiges Meckern und zwischenzeitlich auch mal einen offenen Grännibrief an seinen Verein.

Neulich wollte Ba nicht mit ins Trainingslager seines Vereins, um in England mit Stoke City zu verhandeln. Die Klubführung nahms grummelnd, widerwillig und unter Protest in Kauf, weil schliesslich winkte ja die Möglichkeit, den Stinkstiefel endlich lozuwerden. Und alle in Hoffenheim freuten sich bereits auf einen saftigen Transferbatzen.

Leider dann: Am Samstag gab der Tabellenachte der englischen Meisterschaft bekannt, dass er nach der medizinischen Begutachtung des Spielers von einer Verpflichtung absehe. Und aus Bremen unmittelbar darauf der Kommentar von Allofs: “Selbst wenn er uns 30 Tore garantieren würde, würde ich sagen: nein – weil die Bundesliga zusammenhalten muss und diese Spieler nicht verpflichten darf.” Stoke nicht mehr interessiert und in der Bundesliga eine Anti-Ba-Lobby – schlecht fürs Geschäft.

Überraschend gestern dann die Neuigkeit, dass Stoke immerhin daran denke, den Senegalesen auszuleihen.

Wechseltheater? Vielleicht. Und wie es nun weitergeht, ist völlig offen. Allein, die Türen in Hoffenheim bleiben Ba verschlossen: “Ich habe keine Lust, ein erneutes Resozialisierungsprogramm für Demba aufzulegen“, sagte Manager Ernst Tanner. Und falls der Stürmer tatsächlich wieder anklopft? “Der trainiert nicht bei den Profis. Ob er überhaupt trainieren will, ist eine andere Frage”

Goldener Knabe

Val der Ama am Donnerstag den 23. Dezember 2010

Mario Balotelli hat mal wieder seinen ganzen Charme spielen lassen.

Mario Balotelli Der Spieler von Manchester City erhielt die „Golden Boy“-Trophäe der Zeitung “Tuttosport” für den besten U-21-Spieler und wurde damit der Nachfolger von ziemlich begabten Fussballern wie Lionel Messi, Wayne Rooney oder Cesc Fabregas.

Natürlich freue er sich über die Auszeichnung, sagte Balotelli im Interview. Doch wer sonst, wenn nicht er, fragte Balotelli dann, hätte den Preis in diesem Jahr auch bekommen sollen?

Er setzte sich in der Wahl vor Jack Wilshere (FC Arsenal) durch, doch mit dem Namen des Zweitplatzierten konnte Balotelli grad überhaupt nichts anfangen: “Wie heisst der? Wil…? Nein, kenne ich nicht, aber nächstes Mal, wenn ich gegen Arsenal spiele, schaue ich ihn mir genau an”.

Und als er dann noch auf die guten Fussballer angesprochen wurde, die ebenfalls schon den Preis bekommen haben, reagierte er ähnlich: „Es gibt nur einen, der ein wenig besser ist, als ich es bin: Messi. Alle anderen liegen hinter mir.”

Rundes-Leder-Wunschzettel (16)

Natischer am Donnerstag den 16. Dezember 2010

engel-ilja-klein«Liebes Christkind,

diese Special-Days im Wankdorf sind mir zuwider. Klar, ich hab schon von Kundenakquise und -bindung gehört. Und ja, natürlich gibt es Menschen, die nur ins Stadion fahren, wenn’s extrabillig ist. Aber trotzdem.

Ich fahr jedesmal ins Stadion. Ich brauch keine besonderen Lockmittel, mir reicht als Grund, dass mein Verein zuhause spielt. Zu diesem Zweck hab ich mir ein Abo gekauft. Für immerhin einige Hundert Franken. Und ich hasse anstehen. Egal ob am Eingang, am Wurststand oder beim WC.

Bitte, liebes Christkind, mach diese Ladys-Nights und Kids-Days weg. Ich mag es nicht, dass dabei das Stadion mit Leuten gefüllt wird, die von Fussball ähnlich viel Ahnung haben wie ich vom Röscherschieren. Und wenn ich grad am Betteln bin: Uns Stammgäste könnte man ja durchaus auch mal mit einem Goodie belohnen. Wie wär’s ganz einfach mit einem Bier-Gutschein?

Merci Ilja Chrischinli.»

Oha lätz (XXVI)

Herr Noz am Sonntag den 7. November 2010

LIVE: Xamax-YB 2:4
(11. Jemal, 33. Besle, 45. Costanzo/FP, 53. Degen, 55. Christian Schneuwly, 65. Page)

In unserer Serie “Oha lätz – Wer findet die 5 Unterschiede?” präsentieren wir Ihnen heute zwei Matchberichte.

Links vor Annahme der Ausschaffungsinitiative, rechts nach Annahme der Ausschaffungsinitiative.

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