Archiv für die Kategorie ‘Rote Karte’

Missgriff am Mischpult

Rrr am Mittwoch den 25. September 2013

DJ Breakbot zieht den Zorn der Pariser auf sich.

11Der renommierte Plattenleger hatte am Sonntagabend die Aufgabe, die Fans mit Stadionrock aufs Spitzenspiel PSG-Monaco einzustimmen. “Was eignet sich besser als Van Halen’s Jump?” sagte sich DJ Breakbot – und erntete ein gellendes Pfeifkonzert.

Denn “Jump” ist die Einlaufhymne von PSG-Erzfeind Olympique de Marseille. Und das schon seit 1989. Was in Frankreich jedes Kind weiss.

DJ Breakbot entschuldigte sich später per Twitter. “Es tut mir leid, ich war mir der Bedeutung des Songs nicht bewusst. Ich wollte niemanden provozieren.”

Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (37)

Rrr am Donnerstag den 19. September 2013

Warum gilt Dortmund-Trainer Jürgen Klopp eigentlich als sympathisch?

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Wenn Balotelli pennt

Val der Ama am Donnerstag den 12. September 2013

Mario Balotelli weiss: Ein guter Schlaf ist wirklich wichtig.

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Der Stürmer der AC Milan und ein paar Nationalmannschaftskollegen sind diese Woche von Cécile Kyenge, immerhin Italiens Ministerin für Integration, zu einem Gespräch über Rassismus eingeladen worden. Balotelli hatte ja in der Vergangenheit ab und zu Ärger mit Fremdenhassern und kündigte unlängst an, künftig sofort das Feld zu verlassen, sollte er erneut wegen seiner Hautfarbe beleidigt werden.

Also, da war eben dieses Treffen mit der Ministerin und die eingeladenen Nationalmannschaftskollegen, die sind erschienen. Der Balotelli allerdings nicht. Wegen dem Wecker, der habe nicht geweckt.

Auf Nachfrage einer italienischen Tageszeitung dann allerdings, schilderte Frau Ministerin die Gegebenheit ein wenig anders: “Balotelli erklärte, warum er nicht erschienen ist (er wollte lieber schlafen, weil das Treffen ja freiwillig gewesen sei) und also müssen wir seine Transparenz respektieren. Ich hätte ihn gerne gesehen.”

Internationale Härte II

Val der Ama am Mittwoch den 11. September 2013

In unserer Serie “Foul oder nicht Foul” haben wir es auch heute wieder mit einem eindeutigen Fall zu tun.

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Sie erkennen auf unserem Bild ansatzweise eine Szene aus der Schlussphase des vorgestrigen Spiels zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Neuseeland. Neuseeland ist mit 0:2 im Rückstand, Aussenverteidiger Ben Sigmund mit dem Spielstand sichtlich unzufrieden und also und selbstverständlich dann der Frustabbau und das dazugehörige Doppelfoul.

Die Redaktion des Runden Leders ist mehrheitlich mit dem Entscheid des Schiedsrichters einverstanden. Einzig Herr Baresi plädiert für laufen lassen, weil das sei jetzt eben internationale Härte und national sei das beim Vali beispielsweise völlig OK.

Nun sind Sie sicherlich neugierig, also sehen Sie hier das bewegte Bild.

 

Internationale Härte

Herr Shearer am Dienstag den 10. September 2013

In unserer Serie “Foul oder nicht Foul” haben wir es heute mit einem eindeutigen Fall zu tun.

Letzten Freitag wurde in der WM-Qualigruppe A der Klassiker Serbien gegen Kroatien gespielt. Natürlich ging es gewohnt freundschaftlich zur Sache und das Spiel endete mit einem brüderlichen Unentschieden. Getrübt wurde der Fussballabend allerdings durch den zweiten Platzverweis des Abends, welcher gegen den Kroaten Simunic ausgesprochen wurde. Schauen und beurteilen Sie nun selbst, ob Schiedsrichter Brych hier wirklich richtig gelegen hat. In unserer Redaktion haben derweil alle bloss ein Dutzendfoul gesehen.

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Falls Sie nicht hinter einer dieser Firewalls sitzen, können Sie sich die ganze Szene hier ansehen.

Verwunderliche Verwechslung

Val der Ama am Dienstag den 13. August 2013

Schiedsrichter Stéphane Jochem hat am Samstag ein vielbeachtetes Debut in der Ligue 1 gegeben.

Sein erstes grosses Spiel ist Valenciennes gegen Toulouse und da kommt es in der 34. Minute zu einem recht interessanten Zwischenfall: Valenciennes-Stürmer Grégory Pujol stürmt nämlich zu dieser Zeit in den Strafraum, etwas ungelenk verfolgt von Verteidiger Steeve Yago. Pujol fällt, Jochem pfeift Penalty. Foulpenalty im Strafraum? Jochem zeigt dem Spieler Yago die Rote Karte.

Dieser gibt sich selbstverständlich unschuldig und also tut Jochem ungeduldig und schickt den Spieler Uros Spajic mit einer klaren Geste vom Feld. Und Spajic geht tatsächlich raus.

Jochem hat sich nach dem Spiel für den Fehler entschuldigt und erklärt, er habe seine Assistenten missverstanden. Auf dem Bild unten sehen links übrigens Uros Spajic, rechts Steeve Yago.

Die ganze Szene sehen Sie mit einem Klick hier drauf.

Episodischer Ersteinsatz

Val der Ama am Dienstag den 6. August 2013

Rapid Wien gewinnt auch ohne Maximilian Hofmann.

Am Sonntag, also vorgestern, spielte Rapid Wien gegen Sturm in Graz und gewann das Spiel doch ziemlich glücklich mit 4:2. Gut für Rapid, gut für die Mannschaft. Und gut auch für den bereits oben erwähnten Abwehrspieler, denn er durfte sein erstes Spiel mit der ersten Mannschaft miterleben.

Weniger gut allerdings aber die Dauer seines ersten Spiels, denn der Innenverteidiger stand bei seinem Debut gerade mal 47 Sekunden auf dem Platz, bevor er wegen Notbremse (in Österreich spricht man da glaub’ ich von Torraub) auch gleich seine erste tipp3-Bundesliga-Rote-Karte sah. Dann Penalty und nach drei Minuten also 1:0 für Graz aber eben: Rapid konnte das Spiel auch mit 10 Mann noch drehen.

Ah, und auch interessant: Nächsten Samstag startet der SV Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig in die neue Saison.

Furioser Flieger

Val der Ama am Donnerstag den 27. Juni 2013

AKTUELL: Das Runde Leder ist ab 18.00 Uhr für etwa eine Stunde offline. Der Grund ist ein Apero technischer Natur (Software-Update). Besten Dank für Ihr Verständnis.

In unserer Serie “Foul oder nicht Foul?” zeigen wir Ihnen heute eine Szene mit dem Fussballer Neymar aus Brasilien.

Irr auf Instagram

Val der Ama am Mittwoch den 26. Juni 2013

Und wieder ein Fussballspieler, der nicht gut mit sozialen Medien kann.

Der heutige Kandidat: Dane Brekken „Brek“ Shea, texanischer Fussballspieler norwegischer Abstammung, seit Winter 2013 für den englischen Verein Stoke City in der Premier League aktiv. Haben Sie je hässlichere Hosen, ein schlimmeres Shirt, ein dooferes Käppi gesehen? Gut, und dann kann man sich selbstverständlich auch an der Pose und den Waffen stören.

Selbstverständlich hat Shea das Foto längst von seinem Account entfernt und sich bei der erbosten Community entschuldigt. Wie immer halt. Dazu erstaunlich eigentlich, dass es nicht bereits eine voll engagierte Facebook-Gruppe gegen dumme Bilder von dummen Fussballern gibt.

Oh, da kommt mir in den Sinn, Shea und Instagram… da war doch was? Ah ja, gar nicht lange her, da deponierte Stoke-Spieler Glenn Whelan einen Schweinekopf im Spind von Teamkollege Kenwyne Jones und Shea veröffentlichte dann eben via Instagram dieses Foto da.

Ausserordentliche Abservierung

Val der Ama am Montag den 24. Juni 2013

Dramatik in der Halbzeitpause: Gus Poyet erfährt live auf BBC von seiner Entlassung.

Poyet ist war seit vier Jahren Trainer des Vereins Brighton & Hove Albion und als solcher diesen Mai erst in den Premier League-Aufstiegsplayoffs gegen Crystal Palace gescheitert.

Nun also sass er als TV-Experte im Studio und sollte eigentlich interessante Sachen zu Spanien-Nigeria sagen, als der Moderator einen eiligst herbeigetragenen Zettel mit der bereits auf der Clubwebsite publizierten Entlassungsbotschaft vorlas.

Der Uruguayer nahm die Nachricht sichtlich überrascht auf, zeigte Unverständnis und kündigte rechtliche Schritte an.

Hier noch das bewegte Bild dazu.

Kollegiale Kopfnuss

Val der Ama am Mittwoch den 19. Juni 2013

Streit und schlechte Laune am Arbeitsplatz sind keine Seltenheit.

Leider. Und illustrativ zeigen wir Ihnen hier eine Konflikteskalation zwischen Volodymyr Lysenko und Kollege Mirko Raicevic vom ukrainischen Verein FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod.

Kein Bier in der letzten Vier…

Lars: L am Dienstag den 18. Juni 2013

…telstunde in Brasilien.

Die Mona LisaEndlich greift man gegen die Unsitte des letzten Bieres im Stadion durch. Beim Confed-Cup in Brasilien wird nach 75 Minuten des Spiels jeweils der Zapfhahn zugedreht. Auf Plakaten steht: «A venda de cervejas será encerrada aos 30 minutos do 2. tempo. Obrigado!» Das bedeutet soviel wie: es gibt kein Bier ab der YB-Viertelstunde.

Die Zuschauer freut das, sie sparen so relativ viel Geld. Denn das Bier kostet in Rio etwa gleichviel wie im Wankdorf (und im Stade de Suisse), das Durchschnittseinkommen Brasiliens ist jedoch fünfmal tiefer.

FIFA-Sprecher Pekka Odriozola begründete den hohen Preis damit, dass bei der Berechnung für das Stadionbier (US-Budweiser) auch die Qualität des Produktes berücksichtigt worden sei.