Archiv für die Kategorie ‘Rote Karte’

Der BLICK-Bildbeweis

Herr Noz am Montag den 12. November 2007

NEWS: Varela freigesprochen / 3 Spielsperren für Zayatte.


In unserer losen Serie “Die besten Bildbeweise der Qualitätszeitung BLICK” präsentieren wir heute: Yakin spukt Raffael ins Gesicht.

Lieber BLICK, noch geiler wäre dein Beitrag natürlich gewesen, wenn du den Sabber noch rot eingefärbt hättest. Aber wenn du das nächste Mal auf halbem Weg zurückkrebst, dann mach es bitte professionell und verwische die Spuren, z.B. in der URL. Bitte, gern geschehen. Dein Rundes Leder Blog.

Die Bildlegende lautete heute Morgen übrigens während mehrerer Stunden: Das Bild beweist: Hakan Yakin spuckte Raffael ins Gesicht. Ausserdem war von mehreren Spielsperren die Rede.


Nachtrag 17h43: Der BLICK hat unseren Rat befolgt und eine neue URL gedichtet. Der im Beitrag verlinkte Artikel ist deshalb nunmehr ungültig. Herzlichen Glückwunsch.


Minus 1 Punkt

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 16. Oktober 2007

Frankreich setzt ein Zeichen gegen den Rassismus.

Dem Zweitligisten SC Bastia wurde ein Punkt abgezogen, weil die Fans einen gegnerischen Stürmer mit rassistischen Parolen geschmäht hatten. “Wir wollten ein starkes Signal setzen”, sagte der Vorsitzende der Disziplinarkommission, Jacques Riolacci. “Die Vereine müssen das Nötige tun, um solche Fälle zu verhindern.” Bastia, das das fragliche Spiel 4:2 gewann, hat Rekurs angekündigt.

Opfer der rassistischen Attacken wurde Boubacar Kebe aus Burkina Faso. Er hatte den Bastia-Fans darauf den Stinkefinger gezeigt und war dafür des Feldes verwiesen worden.

Nach dem Urteil der Disziplinarkommission sagte er heute: “Ich bin froh, dass anerkannt wurde, dass ich nicht gelogen habe, als ich die Gründe für meinen Ausraster schilderte. Andererseits tut es mir leid für die Mannschaft von Bastia, die für diesen Punkt ja hart gekämpft hat.”

Stoppt den Seehund

Frans am Montag den 17. September 2007

Beim Derby Cruzeiro-Atletico Mineiro (4:3) setzte Cruzeiro-Jungstar Kerlon wieder einmal zum Seehunddribbling an.

In der Position des rechten Flügels jonglierte Kerlon den Ball zunächst aus dem Stand mit dem rechten Fuss und dann mit einem Antrittt in bester Seehundmanier viermal mit dem Kopf. Was dann geschah, sehen Sie hier.

Atletico-Stürmer Marinho gab angeblich nach der unerschrockenen Aktion seines Verteidigerkollegen Coelho zu Protokoll: “Hoffentlich hat Kerlon seine Lektion gelernt. So etwas gehört sich nicht in einem Derby. Er hat uns einfach provoziert.”

Genau. Die Redaktion dieses Fachblogs ersucht Joseph S. Blatter, eine weltweite Kampagne gegen solche Provokationen zu starten. Es sollte endlich ins allgemeine Bewusstsein gehämmert werden, dass professioneller Fussball kein Spiel ist.

Saftige Strafe

Natischer am Donnerstag den 6. September 2007

In unserer brandneuen, unregelmässigen Serie «Vereine mit eindrücklichen Vereinswappen» präsentieren wir Ihnen heute den rumänischen Spitzenclub FCU Politehnica Timisoara.

Der berühmteste Spieler des Teams hat es bereits vor kurzem schon mal ins Runde Leder geschafft: «Ein Mann sieht Rot!». Nun wurde die Strafe verkündet.

Viorel Ganea wurde vom rumänischen Sportgericht für 22 Spiele gesperrt. Zudem muss er € 4400.- Strafe zahlen.

Dabei kam ihm noch zugute, dass sich seine aktive Laufbahn dem Ende nähert: «Wir haben bedacht, dass Ganea vielleicht bald seine Karriere beenden wird und ihn deshalb nicht mit der maximalen Strafe belegt», erklärte der Chef der Disziplinarkommission des rumänischen Fussballverbandes.

Nicht überliefert ist, ob Ganea damals nicht vielleicht nur auf dem nassen Kunstrasen ausgerutscht ist.

Ein Mann sieht Rot …

Rrr am Dienstag den 28. August 2007

… und das zu Recht.

Das Spiel Poli Timisoara vs Rapid Bukarest ging beim Stand von 1:1 in die 69. Minute, als Poli-Stürmer Viorel Ganea hinterrücks einen Gegner foulte. Der Referee übersah die Szene, doch der Linienrichter erkannte das Foul und schwärzte Ganea beim Schiedsrichter an. Dieser zückte Gelb gegen Ganea, und weil er das schon zum zweiten Mal in diesem Spiel tat, wars ein Platzverweis.

Das wiederum brachte den ex-Stuttgart-Profi Ganea in Rage, der darauf den Linienrichter würgte. Szenen dieses unschönen Zwischenfalls sind im Internet dokumentiert.

Vier Polizisten waren nötig, um Ganea vom Platz zu bewegen.

Satellitensender?

Natischer am Montag den 16. Juli 2007

Definitive Liste:
– U1
– alle RTL
– Stade TV
– SF per se
– alle VIVA
– Tele Top und MDR
– alle Sender, die «Spongebob» und/oder «Bernd, das Brot» und/oder zu 50 Prozent Werbung und zu den anderen 50 Prozent irgendwelchen trümmligen Schicksalslaber-, Promianbet- und Gerichtsverhandlungsscheiss senden, werden auf die verbleibenden Sitze gepfercht.

Als Piloten fungieren heute Schawi Schawinski und Kurt Felix.

Gute Reise!

Den Final der Copa América gabs nächti tatsächlich ausschliesslich am Pay-TV. Der Erwerb der Übertragungsrechte scheiterte an Rosamunde Pilcher und Co.

Nicht nur darum, aber auch, bietet unsere bekannte GmbH heute einen dringend nötigen Transport an. Die Destination ist wie immer unbekannt, aber eines ist garantiert: Es gibt nur einen Hinflug.

Diese Rakete ist reserviert für TV-Sender.
Welche 11 dürfen auf den Flug?

Nennen Sie uns Ihre Nominierungen inkl. Begründung bis 17h15. Messi.

Warnung vor dem Fussballfan

xirah am Freitag den 6. Juli 2007

Fussballfans können echt mühsam sein und benehmen sich praktisch immer daneben.

Warum es keine gute Idee ist, die Fussballfreunde des Zukünftigen zur Hochzeit einzuladen, sehen Sie hier:

Ui ui ui!

Rrr am Montag den 28. Mai 2007

Aus dem Strafbulletin des Solothurner Kantonal-Fussballverbandes.

Atoubas Abgang

Rrr am Mittwoch den 6. Dezember 2006

Der Rundes Leder Bewegtbilderservice präsentiert: Atouba verlässt Hamburg.

Football Fashion

xirah am Donnerstag den 30. November 2006

Die englische Sonne will uns wieder mal ein X für ein U vormachen und hat dabei selber keine Ahnung weder von Insekten noch von Mode, von Fussball ganz zu schweigen.

Stingy Kate

«The Sun» behauptet doch allen Ernstes, dass die ansonsten sehr elegante Kate sich neuerdings an Wespen orientiere, wenn es um ihre Garderobe geht. Dabei sieht man auf den ersten Blick, dass Frau Moss ihre Sympathie für die berühmten Berner Young Boys kundtut, indem sie angemessene Pullover trägt.

Wenn denn schon Vergleiche mit der Fauna herhalten müssen, wäre Kate ja wohl eher eine Stabschrecke (nicht zu verwechseln mit Grasshüpfern übrigens!):

Stick insect

In diesem Sinne, frohes Einkaufen, aber achten Sie auf die richtige Farbenkombination!

Auswärts wieder dabei

xirah am Mittwoch den 22. November 2006

Julio GrondonaDie argentinischen Fussballfans dürfen sich freuen, denn ab sofort dürfen sie die Auswärtsspiele ihrer Klubs wieder besuchen. Da es im argentinischen Fussball immer wieder zu skandalösen Gewaltausbrüchen kommt, waren Julio Grondona und die AFA auf die Idee gekommen, nur noch Heimfans und Dauerkartenbesitzer des Gastklubs zu den Matches zuzulassen.
Diese Massnahme wurde aber weder von den Klubleitungen noch von den Fans, noch von den Spielern goutiert und überdauerte gerade mal eine Woche.

Die AFA will nun ihr Reglement endlich stärker durchsetzen, allem voran den Artikel 80, der besagt, dass der Mannschaft, die ihre Fans nicht im Griff hat, bis zu dreissig Punkte abgezogen werden können. Zudem können Bussen ausgesprochen und Partien forfait verloren gegeben werden. Bisher sei diese Regelung aus politischen Gründen nie durchgesetzt worden, bedauert Grondona.

Andere Massnahmen zur Gewaltbekämpfung sind der AFA noch nicht eingefallen. Man ist aber zuversichtlich, die Sache in den Griff zu bekommen. Erwartet wird, dass sich Sepp Blatter in den Problemlösungsprozess einschalten wird, doch der hatte gestern ja bekanntlich Besseres zu tun.


In eigener Sache: Herr pwei, wären Sie so freundlich, mir nochmals ein Mail zu schicken mit Ihren Angaben, damit Sie auch zu Ihrem CC-Preis kommen. Die böse Technik hat unerklärlicherweise Ihr erstes Mail verschluckt.

Hausräumung

xirah am Mittwoch den 15. November 2006

José Veiga, Director-geral do BenficaGestern Abend wurde José Veigas Haus leer geräumt. Dem Geschäftsführer der Benfica wurden persönliche Güter wie Bilder, Mobiltelefone, Teppiche und Plasma-TV abgenommen. Allerdings scheint die Angelegenheit rechtens zu sein, Herr Veiga wurde nicht Opfer eines gemeinen Einbruchs. Die beiden Herren, die sich in Veigas Haus bedienten, hätten sich zwar nicht ausgewiesen, scheinen aber Angehörige der Steuerbehörden zu sein.

Dies jedenfalls wird vermutet, nachdem Herr Veiga gestern in einem Fernseh-Interview überraschend seinen Posten bei der Benfica zur Verfügung gestellt hat. Er fühle sich als Opfer einer ungerechtfertigten Verfolgung und habe eine weisse Steuerweste.

Worüber beklagt sich der Mann eigentlich? Die Aktion kam doch genau zur richtigen Zeit, denn ohne Fernseher verpasst er die voraussichtlich peinliche Vorstellung der Selecção gegen Kasachstan. Heute Abend, 22 Uhr auf RTP.

Weitere Spiele am TV: 20.00 Zypern-Deutschland (ZDF). 20.30 Österreich-Trinidad&Tobago (ORF1), Schweiz-Brasilien (SF2 ). 20.45 Italien-Türkei (RAIUNO). 21.00 Frankreich-Griechenland (TF1).