Archiv für die Kategorie ‘Rote Karte’

You gotta fight for your right to paaarty!

Herr Shearer am Freitag den 23. Oktober 2009

Vor dem Gästeblock mit den mitgereisten Fans feiern? Pustekuchen.

Kommt gar nicht in Frage, finden die Ordnungskräfte in Glasgow. Und so mussten die Mannen vom Hamburger Sportverein, nachdem sie sich hin-setz-ten, auch gleich wieder auf-ste-hen. Der 1:0-Auswärtssieg über Celtic wurde anschliessend unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert.

Diese Schotten haben einfach keinen Humor!

Falsche Franzosen

Herr Shearer am Freitag den 2. Oktober 2009

Wachtmeister Schärer möchte Sie heute vor billigen Plagiaten warnen.

POLIZEI“Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dass Sie für SFr. 100.- nie und nimmer eine echte neue Rolex erwerben können, sondern in die Falle der internationalen Fälschermafia tappen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nun, was für Uhren gilt, gilt auch für Fussballer. Bei Interpol sind zwei Fälle aktenkundig geworden, in denen Fussballklubs namhafte französische Spieler versprochen wurden. Geliefert wurden allerdings ziemlich banale Fälschungen.

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Schwedenschwindler

Herr Shearer am Freitag den 25. September 2009

Den heutigen Tag beginnen wir mit den Schelmereien des Torhüters von IFK Göteborg.

SchwedenschlawinerKim Christensen heisst der Mann, und er ist ein ausgekochtes Schlitzohr. Zwar hat er mit 185 Zentimetern Körpergrösse durchaus Normalmass für seinen Beruf, die 7,32 Meter Torbreite fand er aber doch etwas zu viel Arbeitsraum. Deshalb verkürzte er dieses Mass im Spiel gegen Örebro (0:0) eigenhändig, indem er die Pfosten aus ihrer Verankerung hob und daneben abstellte.

Was Christensen offenbar nicht bedachte: auch in Schweden werden Fussballspiele inzwischen von mehreren Fernsehkameras beobachtet. Mögliche Konsequenz des Betrugs: mehrere Spielsperren. Den Videobeweis können Sie mit einem Klick auf diesen Link visionieren.

Und was wird Kim Christensen mit der gewonnenen Freizeit anfangen? Vielleicht wendet er sich, wie vor ihm andere schwedische Lausbuben, der Holzschnitzerei zu…

Der Bär ist los …

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 16. September 2009

… in Valladolid: Das Zirkustier Yogi besuchte den spanischen Erstdivisionär.

Die Kicker vom ruhmreichen Real Valladolid konnten die Abwechslung gut gebrauchen, denn mit einem Unentschieden und einer Heimniederlage sind sie doch eher verhalten in die neue Saison gestartet. Geniessen Sie nun faszinierende Aufnahmen aus der Tierwelt bzw. aus dem Estadio José Zorrilla.

Unrechtmässige Unratentsorgung

Herr Shearer am Dienstag den 21. Juli 2009

Unser Experte für Verbrechensprävention möchte Sie heute vor den Folgen unerlaubten Litterings warnen.

POLIZEI“Werte Bürgerinnen und Bürger. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Abführen von Haushaltmüll in den meisten Gemeinden Europas inzwischen gebührenpflichtig ist. Verpacken Sie Ihren Haushaltabfall in die amtlichen Säcke oder bekleben Sie ihre Müllsäcke mit entsprechenden Vignetten. An einigen Orten können Sie den Güsel auch einfach in der nächsten Entsorgungsanlage vorbeibringen. Sie sehen, der Möglichkeiten gibt es viele. Auf keinen Fall sollten Sie dem Beispiel des walisischen Fussballprofis Freddie Eastwood (26, Coventry City FC) folgen. Einem Freund 120 Pfund zu zahlen, damit er den angesammelten Abfall  in einem Wald entsorgt, ist zunächst einmal illegal. Ausserdem ist es unserem persönlichen Empfinden nach eigentlich zu teuer. Dazu müssen Sie dann ausserdem noch die saftige Busse dazurechnen, welche für derartige Gesetzesübertretungen fällig wird. Diese können Sie natürlich umgehen, wenn Sie Ihre Bankauszüge und Rechnungen ordnungsgemäss der Altpapiersammlung übergeben, statt sie einfach – wie Herr Eastwood – in den selben Kübel mit den leeren Joghurtbechern und Milchbeuteln zu geben. Andrerseits erleichtern Sie damit unsere Arbeit, das ist dann natürlich auch schön, wenn man als hart arbeitender Polizist rechtzeitig in den Schrebergarten kommt.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”

Trümmlige Tröten

Herr Shearer am Dienstag den 14. Juli 2009

Der österreichische Fussball bietet immer wieder interessante Schlagzeilen.

mini-vuvuzela-166jÖsterreichische Fussballfans sind arg gebeutelt: die Teamfarben der Spielbekleidung sind ob der massiven Werbeaufdrucke kaum noch zu erkennen, und ganze Mannschaften werden nach Belieben in andere Landesteile verpflanzt. Damit aber nicht genug: beim SC Magna Wiener Neustadt will man die Stimmung in der neuen Saison mit Vuvuzelas ankurbeln. 150 Fans erhalten gratis eine der bislang bloss auf dem afrikanischen Kontinent verbreiteten Plastiktröten.

Die 150 Vuvuzelas werden anlässlich der Saisoneröffnung gegen den Traditionsverein Austria Kelag Kärnten (Gründungsdatum immerhin 1.Juni 2007) abgegeben. Selbstverständlich sind sie in den Klubfarben Blau und Schwarz gehalten. Trainer Helmut Kraft verspricht sich offenbar eine ganze Menge von diesen Stimmungsaufhellern:

“Meine Mannschaft brennt auf den Bundesligaauftakt, der Verein brennt auf den Bundesligaauftakt, die Region brennt auf den Bundesligaauftakt! Unsere Fans und die 150 Vuvuzelas werden für die entsprechende Kulisse und Atmosphäre sorgen”.

Die offiziell gültige Meinung der Redaktion zu dieser Aktion: Nein zu Vuvuzelas! Ausser natürlich, sie sind in Gelb-Schwarz gehalten und werden von einem Schneckerl beblasen.

Grenadiere gegen die Gewalt (II)

Herr Shearer am Dienstag den 7. Juli 2009

Der Präsident der Swiss Football League äussert sich der Abwechslung halber zum Thema Sicherheit im Stadion. Aber nicht nur.

brudergrimm1Ein interessantes Interview mit dem ehemaligen Präsidenten des BSC Young Boys findet sich heute auf der Internetzseite des Berner Bunds. Dort erklärt uns Herr Grimm zuerst die Sache mit den Fernsehrechten und seinen diesbezüglichen bisherigen Errungenschaften:

Ich war als Berater dabei, als die rumänische Liga ihre Fernsehrechte vergab.

Dass man als Berater dann aber nicht unbedingt Fussball schauen geht, wenn man Mandanten berät, wird im Abschnitt zum Thema Sicherheit klar:

In die Fanblöcke zu gehen, ist auch ein Risiko. Aber wenn wir über die Landesgrenzen hinausschauen, dann sehen wir auch: Dort, wo man Ruhe hat, ist die Polizei im Stadion.

Wir Experten vom Runden Leder können dies bestätigen. Mit der Polizei im Stadion ist die Sicherheitsfrage erledigt, wie dieser Film zeigt. Leider ist uns gerade entfallen, in welchem Land die Bilder aufgezeichnet wurden.

Als Nachfolger für Herrn Grimm beim besten Fussballklub der Welt kommt übrigens nur ein Kandidat in Frage: Wählen Sie Herrn Rrr99!

Adiós Carlos

Herr Noz am Mittwoch den 24. Juni 2009

Die Lösung des heutigen Rätsels der Woche erfolgte ausgesprochen zeitnah.

Gesucht war natürlich:

loesung-240609

Als erster löste unser Leser Herr der Ama. Herzlichen Glückwunsch! Sie gewinnen das tolle Offline-Spiel, das Sie ganz ohne Internet spielen können. Das ist manchmal durchaus sinnvoll, z.B. wenn Sie Cablecomkunde oder Nutzer von Newsnetz-Blogs sind.

Schönen Nachmittag allerseits.

Der wilde Willy

Rrr am Freitag den 19. Juni 2009

In unserer Serie “Verwerfliche Maskottchen an den Internet-Pranger, aber subito” präsentieren wir Ihnen heute Willy vom kolumbianischen Klub Junior Barranquilla.

Der wilde Willy ist in ganz Kolumbien berüchtigt – leider völlig zu Recht, denn er überschreitet des öftern die Grenzen des guten Geschmacks. So hat er sich auch schon die sexuelle Belästigung anderer Klub-Maskottchen zuschulden kommen lassen. Das nachfolgende Zwischenspiel im Estadio Metropolitana wurde ihm nun aber endgültig zum Verhängnis: Man soll das Trikot des Gegners nicht verulken. Der Klub hat Willy jetzt gefeuert. Hasta luego!

Alles Schall und Rauch

Rrr am Mittwoch den 17. Juni 2009

Roger Noz-Köppel kommentiert die Lage in der Super League.

“Der Schweizer Fussball wird von einem neuen Skandal erschüttert: Im Bier vom FC Luzern hat es gar keinen Alkohol. Ein dreister Betrug! Aber bei weitem kein Einzelfall, wie unser Bundeshaus-Korrespondent Urs Paul Engeler recherchiert hat.

So ist zum Beispiel der Grasshopper Club in Wirklichkeit gar kein Nobelklub, sondern ein Pleiteverein kurz vor der Insolvenzerklärung. Das Haupthaar von Frau Oeri ist im Fall gar nicht naturblond. Der Rasen im Stade de Suisse wird nur zu Täuschungszwecken bewässert, in Tat und Wahrheit handelt es sich um Kunstgras. Im OBI-Biber steckt gar kein Biber, sondern das ist ein verkleideter Mensch, nicht selten ein linker Student, der mit seinen Irreführungen unschuldiger Kinder auch noch gutes Geld kassiert.

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Weltfussballerin

Herr Shearer am Montag den 8. Juni 2009

Bitte berücksichtigen Sie unsere Sponsoren

Christiano Ronaldo ist nicht nur Weltfussballer.

Jetzt ist er auch noch Miss World. Beim vorgestrigen Freundschaftsspiel in Albanien wurde er von den einheimischen Fans mit diesem Transparent begrüsst.

Miss World 2010

Allerdings bezog sich die Aktion weniger auf ein mädchenhaftes Gebaren des portugiesischen Starkickers, sondern war bloss Hohn und Spott darüber, dass sich Portugal nicht für die am 11. Juni 2009 beginnende Fussball-WM™ 2010 qualifizieren konnte. Hier finden Sie ein weiteres Bild, auf dem die selbe Thematik aufgenommen wird.

Auch diese Sponsoren bitte beim nächsten Einkauf berücksichtigen. Messi!

Er kam, sah und ging

Rrr am Freitag den 5. Juni 2009

Traurig aber wahr: Der Super-League-Rekord von Ex-YB-Star Ljubo Milicevic ist im internationalen Vergleich gar nichts wert.

Der Australier brauchte am 20. August 2006 beim Gastspiel in Aarau satte 52 Sekunden, um sich eine rote Karte einzufangen (für Nostalgiker: hier die legendäre Szene). Das ist immer noch die Bestmarke in der Super League.

Dass es wesentlich schneller geht, zeigte neulich Tomo Sugawara: Der Verteidiger von Tokyo Verdy flog schon nach zehn Sekunden vom Platz. Film ab:

Der Weltrekord bleibt aber im Home of Football: David Pratt brauchte im vergangenen Dezember nur drei Sekunden für den Platzverweis. Eine kaum zu verbessernde Bestmarke.