Archiv für die Kategorie ‘Rote Karte’

Los mejores

Lars: L am Freitag den 8. Januar 2010

Der FC Barcelona ist das beste Clubteam 2009.

Die Katalanen beendeten das vergangene Jahr in der vom rennomierten Internationalen Verband für Fussball-Geschichte und -Statistik (IFFHS) geführten Club-Weltrangliste als Erster. Das Fachgremium errechnet jeweils in internationaler Zusammenarbeit monatlich die besten Clubs der Welt.

gruppenbild mit dame

Der IFFHS-Vorstand (unser Funkbild) freut sich auf die Ehrung am 1. Februar in London. Entgegen anderslautender Gerüchte besteht dieser Vorstand nicht nur aus einem Ossi. Traditionell werden internationale Fussball-Anlässe übrigens von einer fotogenen Schweizerin mitgestaltet.

Schweinereien in Schottland

Herr Shearer am Montag den 30. November 2009

Das Hinterteil ist Privatsache – auch und gerade auf dem Fussballfeld.
POLIZEI “Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Heute richten wir uns an den aktiv fussballspielenden Teil unserer Bevölkerung. Diesen möchten wir darauf aufmerksam machen, welche Konsequenzen der plötzliche Verlust der Selbstbeherrschung auf dem grünen Rasen haben kann. Nacho Novo kann Ihnen seit gestern etwas darüber erzählen. Sicher war es äusserst unfein von den Anhängern von Aberdeen, den Rangers-Stürmer nach deren Niederlage als “Homo” zu verspotten. Seine anschliessenden affektierten Tanzeinlagen vor dem Pöbel kann man durchaus auch als humorige und einigermassen schlagfertige Reaktion ansehen. Die Hose muss dabei aber oben bleiben, sonst haben wir von der Polizei gar keine andere Wahl, als ein Verfahren wegen Erregen öffentlichen Ärgernisses zu eröffnen. Herr Novo kann wohl anführen, dass ihm nicht aufgefallen sei, dass dort, wo er den Zuschauern seinen blanken Hintern präsentierte, auch Minderjährige anwesend waren. Ob der Herr Richter ihm das aber glauben wird, steht auf einem andern Blatt.novo

Wir müssen in diesem Zusammenhang aber auch noch auf ein gutes Beispiel verweisen: der Spieler Marco Streller von der schweizerischen Spitzenmannschaft FC Basel nahm die Aufforderung der Fankurve des BSC Young Boys, die nächste Weltmeisterschaft vor dem heimischen TV-Gerät zu verbringen, ganz gelassen mit einem Lächeln und freundlichem Zuwinken auf. Chapeau! Also, immer schön die Contenance bewahren. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.”

Flammender Fan

Herr Shearer am Dienstag den 3. November 2009

Zu Fussballanlässen sollte man sich mit Bedacht verkleiden.

lamb_largeVerkleiden gehört sich eigentlich nicht. Alleine das Vermummungsverbot untersagt diese Unsitte vielerorten. Dass der Besuch eines Fussballspiels in einem lustigen Anzug auch unlustig enden kann, musste ein Anhänger des Aberdeen FC erfahren. Für das Auswärtsspiel bei den Hibernians in Edinburgh verkleidete er sich, zusammen mit einigen Kollegen, als Schaf. Auf der Rückreise im 18.08 Uhr-Zug wurde er von gegnerischen Fans im wahrsten Sinne des Wortes angezündet. Offenbar wurde sein Anzug mit einer glühenden Zigarette in Brand gesetzt. Mitreisende schütteten anschliessend Bier über ihn, um das Feuer zu löschen. Im Spital mussten anschliessend schwere Verbrennungen an Armen und Beinen behandelt werden. Die Polizei konnte inzwischen eine Person verhaften, die der Brandstiftung in diesem Fall verdächtigt wird.

Natürlich hätte dieser Unfall gar nicht geschehen dürfen: in sämtlichen Zügen auf der schönsten Insel der Welt herrscht nämlich ein striktes Rauchverbot.

You gotta fight for your right to paaarty!

Herr Shearer am Freitag den 23. Oktober 2009

Vor dem Gästeblock mit den mitgereisten Fans feiern? Pustekuchen.

Kommt gar nicht in Frage, finden die Ordnungskräfte in Glasgow. Und so mussten die Mannen vom Hamburger Sportverein, nachdem sie sich hin-setz-ten, auch gleich wieder auf-ste-hen. Der 1:0-Auswärtssieg über Celtic wurde anschliessend unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert.

Diese Schotten haben einfach keinen Humor!

Falsche Franzosen

Herr Shearer am Freitag den 2. Oktober 2009

Wachtmeister Schärer möchte Sie heute vor billigen Plagiaten warnen.

POLIZEI“Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dass Sie für SFr. 100.- nie und nimmer eine echte neue Rolex erwerben können, sondern in die Falle der internationalen Fälschermafia tappen, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nun, was für Uhren gilt, gilt auch für Fussballer. Bei Interpol sind zwei Fälle aktenkundig geworden, in denen Fussballklubs namhafte französische Spieler versprochen wurden. Geliefert wurden allerdings ziemlich banale Fälschungen.

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Schwedenschwindler

Herr Shearer am Freitag den 25. September 2009

Den heutigen Tag beginnen wir mit den Schelmereien des Torhüters von IFK Göteborg.

SchwedenschlawinerKim Christensen heisst der Mann, und er ist ein ausgekochtes Schlitzohr. Zwar hat er mit 185 Zentimetern Körpergrösse durchaus Normalmass für seinen Beruf, die 7,32 Meter Torbreite fand er aber doch etwas zu viel Arbeitsraum. Deshalb verkürzte er dieses Mass im Spiel gegen Örebro (0:0) eigenhändig, indem er die Pfosten aus ihrer Verankerung hob und daneben abstellte.

Was Christensen offenbar nicht bedachte: auch in Schweden werden Fussballspiele inzwischen von mehreren Fernsehkameras beobachtet. Mögliche Konsequenz des Betrugs: mehrere Spielsperren. Den Videobeweis können Sie mit einem Klick auf diesen Link visionieren.

Und was wird Kim Christensen mit der gewonnenen Freizeit anfangen? Vielleicht wendet er sich, wie vor ihm andere schwedische Lausbuben, der Holzschnitzerei zu…

Der Bär ist los …

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 16. September 2009

… in Valladolid: Das Zirkustier Yogi besuchte den spanischen Erstdivisionär.

Die Kicker vom ruhmreichen Real Valladolid konnten die Abwechslung gut gebrauchen, denn mit einem Unentschieden und einer Heimniederlage sind sie doch eher verhalten in die neue Saison gestartet. Geniessen Sie nun faszinierende Aufnahmen aus der Tierwelt bzw. aus dem Estadio José Zorrilla.

Unrechtmässige Unratentsorgung

Herr Shearer am Dienstag den 21. Juli 2009

Unser Experte für Verbrechensprävention möchte Sie heute vor den Folgen unerlaubten Litterings warnen.

POLIZEI“Werte Bürgerinnen und Bürger. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Abführen von Haushaltmüll in den meisten Gemeinden Europas inzwischen gebührenpflichtig ist. Verpacken Sie Ihren Haushaltabfall in die amtlichen Säcke oder bekleben Sie ihre Müllsäcke mit entsprechenden Vignetten. An einigen Orten können Sie den Güsel auch einfach in der nächsten Entsorgungsanlage vorbeibringen. Sie sehen, der Möglichkeiten gibt es viele. Auf keinen Fall sollten Sie dem Beispiel des walisischen Fussballprofis Freddie Eastwood (26, Coventry City FC) folgen. Einem Freund 120 Pfund zu zahlen, damit er den angesammelten Abfall  in einem Wald entsorgt, ist zunächst einmal illegal. Ausserdem ist es unserem persönlichen Empfinden nach eigentlich zu teuer. Dazu müssen Sie dann ausserdem noch die saftige Busse dazurechnen, welche für derartige Gesetzesübertretungen fällig wird. Diese können Sie natürlich umgehen, wenn Sie Ihre Bankauszüge und Rechnungen ordnungsgemäss der Altpapiersammlung übergeben, statt sie einfach – wie Herr Eastwood – in den selben Kübel mit den leeren Joghurtbechern und Milchbeuteln zu geben. Andrerseits erleichtern Sie damit unsere Arbeit, das ist dann natürlich auch schön, wenn man als hart arbeitender Polizist rechtzeitig in den Schrebergarten kommt.

Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”

Trümmlige Tröten

Herr Shearer am Dienstag den 14. Juli 2009

Der österreichische Fussball bietet immer wieder interessante Schlagzeilen.

mini-vuvuzela-166jÖsterreichische Fussballfans sind arg gebeutelt: die Teamfarben der Spielbekleidung sind ob der massiven Werbeaufdrucke kaum noch zu erkennen, und ganze Mannschaften werden nach Belieben in andere Landesteile verpflanzt. Damit aber nicht genug: beim SC Magna Wiener Neustadt will man die Stimmung in der neuen Saison mit Vuvuzelas ankurbeln. 150 Fans erhalten gratis eine der bislang bloss auf dem afrikanischen Kontinent verbreiteten Plastiktröten.

Die 150 Vuvuzelas werden anlässlich der Saisoneröffnung gegen den Traditionsverein Austria Kelag Kärnten (Gründungsdatum immerhin 1.Juni 2007) abgegeben. Selbstverständlich sind sie in den Klubfarben Blau und Schwarz gehalten. Trainer Helmut Kraft verspricht sich offenbar eine ganze Menge von diesen Stimmungsaufhellern:

“Meine Mannschaft brennt auf den Bundesligaauftakt, der Verein brennt auf den Bundesligaauftakt, die Region brennt auf den Bundesligaauftakt! Unsere Fans und die 150 Vuvuzelas werden für die entsprechende Kulisse und Atmosphäre sorgen”.

Die offiziell gültige Meinung der Redaktion zu dieser Aktion: Nein zu Vuvuzelas! Ausser natürlich, sie sind in Gelb-Schwarz gehalten und werden von einem Schneckerl beblasen.

Grenadiere gegen die Gewalt (II)

Herr Shearer am Dienstag den 7. Juli 2009

Der Präsident der Swiss Football League äussert sich der Abwechslung halber zum Thema Sicherheit im Stadion. Aber nicht nur.

brudergrimm1Ein interessantes Interview mit dem ehemaligen Präsidenten des BSC Young Boys findet sich heute auf der Internetzseite des Berner Bunds. Dort erklärt uns Herr Grimm zuerst die Sache mit den Fernsehrechten und seinen diesbezüglichen bisherigen Errungenschaften:

Ich war als Berater dabei, als die rumänische Liga ihre Fernsehrechte vergab.

Dass man als Berater dann aber nicht unbedingt Fussball schauen geht, wenn man Mandanten berät, wird im Abschnitt zum Thema Sicherheit klar:

In die Fanblöcke zu gehen, ist auch ein Risiko. Aber wenn wir über die Landesgrenzen hinausschauen, dann sehen wir auch: Dort, wo man Ruhe hat, ist die Polizei im Stadion.

Wir Experten vom Runden Leder können dies bestätigen. Mit der Polizei im Stadion ist die Sicherheitsfrage erledigt, wie dieser Film zeigt. Leider ist uns gerade entfallen, in welchem Land die Bilder aufgezeichnet wurden.

Als Nachfolger für Herrn Grimm beim besten Fussballklub der Welt kommt übrigens nur ein Kandidat in Frage: Wählen Sie Herrn Rrr99!

Adiós Carlos

Herr Noz am Mittwoch den 24. Juni 2009

Die Lösung des heutigen Rätsels der Woche erfolgte ausgesprochen zeitnah.

Gesucht war natürlich:

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Als erster löste unser Leser Herr der Ama. Herzlichen Glückwunsch! Sie gewinnen das tolle Offline-Spiel, das Sie ganz ohne Internet spielen können. Das ist manchmal durchaus sinnvoll, z.B. wenn Sie Cablecomkunde oder Nutzer von Newsnetz-Blogs sind.

Schönen Nachmittag allerseits.

Der wilde Willy

Rrr am Freitag den 19. Juni 2009

In unserer Serie “Verwerfliche Maskottchen an den Internet-Pranger, aber subito” präsentieren wir Ihnen heute Willy vom kolumbianischen Klub Junior Barranquilla.

Der wilde Willy ist in ganz Kolumbien berüchtigt – leider völlig zu Recht, denn er überschreitet des öftern die Grenzen des guten Geschmacks. So hat er sich auch schon die sexuelle Belästigung anderer Klub-Maskottchen zuschulden kommen lassen. Das nachfolgende Zwischenspiel im Estadio Metropolitana wurde ihm nun aber endgültig zum Verhängnis: Man soll das Trikot des Gegners nicht verulken. Der Klub hat Willy jetzt gefeuert. Hasta luego!