Archiv für die Kategorie ‘Randregionen’

Vater und Sohn beim SCB

xirah am Mittwoch den 18. April 2007

João Vieira PintoJoão Pinto hat schon eine lange Karriere hinter sich und scheint noch kein bisschen müde.

Er spielt für den Sporting Clube de Braga (momentan auf dem 5. Platz in der Meisterschaft) und gab sich gestern im Training besonders Mühe, denn auf dem selben Rasen übte gleichzeitig die portugiesische U19 und in deren Reihen Pintos Sohn Tiago.

Offenbar trägt sich der SCB mit dem Gedanken, Tiago Pinto für nächste Saison zu verpflichten und so könnte es kommen, dass Vater und Sohn zusammen um Punkte für Braga kämpfen. Da bleibt zu hoffen, dass es auf dem Rasen wirklich nur um Fussball geht, denn angeblich sollen sich die beiden nicht allzu grün sein, doch das sind Klatschgeschichten und die gehören nicht hierher …

Donne gomme, Michaël!

Natischer am Donnerstag den 12. April 2007

Michael Schumacher hat nach seinem Rücktritt aus der Formel 1 endlich genug Zeit, seinem Verein FC Echichens II im Abstiegskampf zu helfen.

Am vorletzten Wochenende lief er nach langer Pause wieder für den Tabellenletzten auf und traf promt per Freistoss zur zwischenzeitlichen Führung für Echichens II gegen den FC Chene Aubonne (Endstand 3:2). Damit führte Schumi sein Team vor der am Léman nicht unüblichen Kulisse von 73 Zuschauern zum ersten Saisonsieg in der regionalen Gruppe 1 der 3. Liga. Trainer Maric Grujica versucht nun, Schumi zu einem dauerhaften Engagement für Echichens zu überreden, und es sieht nicht schlecht aus: «Michael trainiert 2x pro Woche mit uns. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt den Abstieg verhindern.» Damit hat er sich viel vorgenommen, denn Echichens ist 7 Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Das stört Schumi jedoch nicht, ehrgeizig wie er ist: «Man darf erst aufhören zu hoffen, wenn es nicht mehr möglich ist.»

Das Runde Leder verurteilt natürlich grundsätzlich die Verfälschung des Wettbewerbs durch Engagements von ausländischen, mehrfachen Weltmeistern zur Verhinderung des Abstiegs.

Nächstes Spiel: So 15.04.2007, ab 10h00: FC Echichens II – FC Bursins auf dem Terrain principal in Echichens

Komische Klubnamen

Natischer am Montag den 9. April 2007

In unserer neuen, unregelmässigen Serie Vereinsnamen, zu denen uns spontan kein Fangesang einfällt begeben wir uns heute nach Belgien.

Der Koninklijke Football Club Germinal Beerschot ist ein Verein aus Antwerpen, der derzeit im hinteren Mittelfeld der Jupiler League spielt, der Ersten Liga Belgiens. Der Verein entstand 1999 durch eine Fusion von Germinal Ekeren und VAV Beerschot und wird von seinen Fans liebevoll De Ratten (Ja, das heisst genau das, was Sie jetzt denken) genannt. Gespielt wird im 12’000 Zuschauer fassenden Olympiastadion, dem Überbleibsel des Hauptstadions der Olympischen Spiele von 1920.

2005 gewann Germinal Beerschot den belgischen Göp. Aktueller Trainer ist Marc Brys. Der geneigte Fussballkenner kennt zwar keinen einzigen der aktuellen und ehemaligen Spieler auch nur beim Namen, doch sind die Vereinsfarben viola, was die Antwerpener natürlich wiederum überaus sympathisch macht.

Gestern habs im Heimspiel gegen Racing Genk dank Toren von Roelandts und Wamford einen 2:1-Sieg und für deren Fans wohl einige Beershots.

Für Übersetzungen der oben verlinkten Websites wenden Sie sich bitte an Ruud Van der Usulu, der Ihnen gern ein Angebot zu günstigen Konditionen unterbreitet.

Übergangsphase

xirah am Donnerstag den 5. April 2007

Im September rückten im altehrwürdigen «Libertadores de América» die Bauequipen an und haben alles kurz und klein gehauen:

Doble Visera en demolición

Seither spielen die «Roten Teufel» in der Höhle des Löwen, im «Cilindro» mehr schlecht als recht.

Die Trauer über den Abriss des völlig heruntergekommenen Stadions hält sich bei den Independiente-Anhängern allerdings in Grenzen, freuen sie sich doch auf ihr neues supidupi Multifunktionsstadion, das in der ersten Jahreshälfte 2008 eingeweiht werden soll. Herr Messi und Herr Agüero haben im Promo-Filmli Cameo-Auftritte, doch schauen Sie selbst!

In Argentinien herrscht ein wahrer Bauboom, der auch die Fussballarenen erreicht hat. Neben dem Libertadores werden derzeit auch die Stadien von Estudiantes und Banfield umgebaut, nicht zuletzt, weil ab 2008 neue Sicherheitsbestimmungen des argentinischen Fussballverbands und der Fifa gelten.

Saisonstart!

Natischer am Donnerstag den 5. April 2007

Kommenden Samstag beginnt endlich die Fussballsaison – in den Vereinigten Staaten.

In der 1993 gegründeten Major League Soccer kämpfen folgende Mannschaften um den Meistertitel: C.D. Chivas aus L.A., Colorado Rapids aus Commerce City, FC Dallas, Houston Dynamo, Los Angeles Galaxy, Real Salt Lake, Chicago Fire, Columbus Crew, D.C. United aus Washington, Kansas City Wizards, New England Revolution, Red Bull New York, und Toronto FC. Aufgrund wenig durchsichtiger Regeln wird ein Spielkalender mit 30 Runden erstellt, 8 Teams qualifizieren sich dann für die Playoffs, der Titel wird dann im Liga-Finale am 17. November ermittelt. Titelverteidiger ist übrigens Houston.

Star der Liga ist ein gewisser David Beckham, Ehemann von Victoria. Bzw. er wird der Star der Liga, denn bis Ende Juni ist dieser noch beim ehemaligen spanischen Meister Real Madrid tätig. Ausserdem wollen die Gerüchte nicht verstummen, wonach sein Ex-Teamkollege Zinedine “Gring ache u ga dusche” Zidane beim selben Verein sein Comeback geben könnte.

Soccer ist übrigens us-englisch für Fussball. Der eigentlich stimmigere Begriff Football wird dort für eine Art Rugby verwendet, bei dem anabolika-geschwängerte, bullenförmige Menschen einem eierförmigen Ball hinterherrennen. Ha ha ha! Stellen Sie sich das mal vor!

Das Runde Leder wird für Sie im Rahmen der unregelmässigen Serie Klubs, die sich nicht zu schade sind, ihr Stadion mit andern Vereinen zu teilen die Saison der Galaxies verfolgen.

PS: Home Depot ist übrigens ein US-Pendant von YB-Sponsor OBI.

Est élu M. Leuba

Herr Noz am Sonntag den 1. April 2007

Im Kanton Waadt ist heute ein populärer ehemaliger Schiedsrichter in die Regierung gewählt worden.

Der in Fachkreisen wohl bekannte Liberale Philippe Leuba aus Chexbres hat keine Angst, auch heisse Eisen anzupacken, wie unser Funkbild zeigt. Laisser-faire findet er gut, aber nur in der Wirtschaft. Herr Leuba ist darum auch sehr gegen Hooligans.

Schönen Abend und alles Gute, Ihr Rundes Leder.

Die Friedensschwalbe

xirah am Freitag den 30. März 2007

Didier DrogbaDidier Drogba ist in seine Heimat gereist, um dort seinen Ballon d’Or (bester afrikanischer Fussballer 2006) zu präsentieren:

«Je suis venu vous offrir un ballon d’or , c’est le ballon d’or de toute la Côte d ‘Ivoire.»

Also sprach Drogba vor fast einer Million Zuschauer auf der Place du Carnaval in Bouaké.

Regierungschef Soro Guillaume, Konaté Sidiki, Pressesprecher der Forces Nouvelles und General Gueu Michel zeigten sich alle überzeugt, dass es gut komme mit dem Frieden im vom Bürgerkrieg gepeinigten Land und dass Gesten wie die Drogbas die einstigen Feinde eine.

Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber wie Mr. Adolf Ogi, former President of Switzerland nicht müde wird, zu predigen, kann Sport durchaus völkerwiedervereinend wirken.

Freude herrscht und hopp Elefanten!

Fussball? Nein Danke!

Dr. Rüdisühli am Donnerstag den 29. März 2007

Statistik der Woche: Das Zahleninstitut PeloChart® lotet das Zuschauerpotenzial für Sportanlässe aus.

Werden die Umfragedaten*) unserer Freunde aus Neuenburg zu den Hobbys von Herr und Frau Schweizer richtig aufbereitet, zeigt sich ein düsteres Bild:
Jeder Zweite kennt die Sportarenen der Schweiz nur von aussen. An ein Fussballspiel gehen ist noch unbeliebter als im Internet surfen.

*) Befragt wurden im Jahr 2004 total 8’054 über 14-jährige Personen.

Nr 2 des Kantons!

Natischer am Sonntag den 25. März 2007

Der FC Naters festigte heute Nachmittag auf dem Natischer Stapfen eindrücklich seine Position in der Walliser Fussballhierarchie.

Hinter dem FC Sitten liegt man klar auf Platz 2. Kantonsrivale Martinach ging diskussionslos mit 3:0 unter, Naters liegt neu auf Platz 5.

Die erste Halbzeit war geprägt von Kampf und Emotionen. So mussten ein Natischer (Rocco Teichmann) und ein Spieler von Martinach noch vor der Pause unter die Dusche. Nach dem Seitenwechsel drehten die Natischer auf und Egharevba eröffnete in der 60. Minute auf einen Pechoucek-Freistoss das Skore. Pechoucek konnte nach 75. Minuten mit einer schönen Direktabnahme auf 2:0 erhöhen. Für den letzen Treffer war Zurwerra 10 Minuten vor Schluss nach einem Sololauf besorgt.

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Fans der Schweizer Nati feat. Experten des Runden Leders

Die löbliche Halbzeit zeigt heute abend das Spiel von Köbis Kummerbuben gegen Kolumbien live und in Farbe ab 19h30.
Haben die Schweizer überhaupt eine Chance? War das ein Flop oder ein Tor des Monats? Wieviele Spieler darf ich einwechseln wenn ich drei rausnehme? Und was für Drogen sind diesmal im Spiel?
Diese und andere Fragen werden in geselliger Runde und unmoderiert diskutiert.

Hopp Schwiz!

In Polen verloren

Natischer am Donnerstag den 22. März 2007

Frank Egharevba, der in Benin (Nigeria) aufgewachsene Starstürmer des löblichen FC Naters, ist zwar erst 21, aber auf seinem Weg zum Fussballprofi schon weit herumgekommen. Der Österreich-Nigerianer hat schwierige Zeiten hinter sich, Naters ist für ihn ein Neuanfang.

«In Polen wars ganz schlimm», erzählt Frank. «Die Mannschaften haben über 30 Leute im Kader, aber nur 1 darf aus dem Ausland kommen. Da bist du immer allein». Klar, dass er weg wollte. Über seinen Manager kam der Kontakt zum FCN zu stande, aber bis er dort spielen konnte, musste er lange warten. Weil die Papiere fehlten konnte er 3 Monate lang keinen Ernstkampf bestreiten, darunter der unglücklich verlorenen Cuphit gegen den FC Sitten. «Eigentlich möchte ich in einer Profimannschaft spielen», gesteht Egharevba, England sei sein grosser Traum. «Das ist für mich die beste Liga der Welt und so wie die von der Taktik her spielen – das passt auch zu mir!»

Seine beiden Tore zum Rückrundenstart gegen Düdingen sollen ein weiterer Schritt in diese Richtung gewesen sein. «Sein grosses Talent wird ihn in den bezahlten Fussball bringen, falls er gewillt ist, dafür hart zu arbeiten», meint Hans Ritz, der weitaus sympathischste Walliser Clubpräsident in den oberen 3 Ligen.

Der FC Naters spielt kommenden Sonntag um 14h30 auf dem Natischer Stapfen das Walliser Derby gegen den FC Martinach. Nutzen Sie die Supi-League-Pause!

Das nackte Grauen

Rrr am Mittwoch den 14. März 2007

Mauro Lustrinelli bringt dem GC das Gruseln bei.

Der ex-Nationalspieler schoss Luzern mit zwei Toren zum 3:1-Cupsieg gegen die Züricher, die somit auch in dieser Saison das Double verpassen.

Der FC Luzern könnte im Halbfinal auf YB treffen, oder auch auf Basel (1:0 daheim vor 11.000 Zuschauern gegen Aarau) oder Zürich (1:0 gegen St. Gallen). Die Runde der letzten Vier im OBI Swisscom Cup wird am kommenden Montagabend um 22.20 Uhr in der Sendung “Sport aktuell” auf SF2 ausgelost.

Natischer Rückrundenstart

Natischer am Freitag den 9. März 2007

Endlich gehts wieder los! Das Leder rollt auch beim viel gerühmten
FC Naters wieder.

Am Sonntagnachmittag gastiert der trümmlige FC Düdingen auf dem Stapfen, ein Gegner aus dem unteren Tabellenbereich.
Aber aufgemerkt: Seit der Winterpause wird Düdingen vom legendären Ädu Kunz trainiert.

Bereits am 10. Januar konnte Trainer Dejan Markovic sein komplettes Team zum Trainingsstart begrüssen. Neben dem milden Winter profitierte der FC Naters für einmal auch von den ruhigeren Zeiten, die zurzeit herrschen. Vor 12 Monaten war diese Phase der Vorbereitung bekanntlich einiges turbulenter. Nach zum Teil bis zu 2 Trainingseinheiten pro Tag zeigte man in den Trainingsspielen gegen Sitten (2:2) und Visp (2:2) durchwegs Fortschritte und gute Resultate.

Mitte Februar gings dann ins Trainingslager in der Türkei, wo gegen starke Teams aus Rumänien, der Türkei und dem Aargau 2 Siege und 1 Niederlage (gegen die Türken) resultierten.

Ein guter Start in die Rückrunde wär sicher ein Motivationsschub für die ganze Mannschaft und nach den Aufwänden in den letzten Monaten eine logische Folge. Düdingen wird jedoch die Handschrift Kunz’ tragen – Herzblut und Ehrgeiz. Lassen wir uns also diesen Fussball-Hit am Sonntag, 11. März ab 14h30 an der warmen Oberwalliser Frühlingssonne (Herr Meteo prognostiziert strahlendschöne 14° im Schatten!) nicht entgehen.

Herr Rossi, der örtliche Bratwurstbrater, freut sich auf Ihren Besuch!