Archiv für die Kategorie ‘Lederreisen’

Wohlgemutes Wochenende

Herr Maldini am Dienstag den 19. November 2019

Heute Morgen steigen wir gemeinsam ins Archiv.

Wir schreiben den Samstag, 31. Mai 1952. Die Senioren des FC Bern erwarten freudig die Altherren des Stuttgarter Sportclubs. Man kennt sich, die Berner waren auch schon zu Besuch ennet der Grenze. Als Unterkunft dienen die Hotels Waadtländerhof und National, allenfalls auch das Simplon. Herr Läderach, der Kuoni-Geschäftsführer, kümmert sich verdankenswerterweise darum. Bei ihm können die Gäste auch gleich D-Mark in Schweizer Franken wechseln. Noch vor der Partie werden National- und Ständeratssääle im Bundeshaus besichtigt.

Dann gehts aber flugs zum Sportplatz Neufeld, schliesslich ist schon um 17:45 Anpfiff. Der Berner Captain ist Lüdu Künzi, Eugen Scherz amtet als Schiedsrichter. Otto Geissbühler besorgt dem Heimteam Leibchen und Hosen, zusammen mit Walter Aeschbacher organisiert er die Linienrichter.

Das kleine Aperitif folgt um 19:30. Anschliessend wird im Waadtländerhof gegessen, dem Veteranen-Chörli gelauscht und auch Handorgelspieler Herrn Klaus. Leider ist bereits um 02:00 Schluss :

Das macht aber nichts, am nächsten Morgen ist schliesslich schon um 06:00 Tagwache, im Anschluss geht es mit dem Car via Thun nach Interlaken bis nach Grindelwald und zu den Trümmelbachfällen. Auf die Sehenswürdigkeiten im Berner Oberland weist Herr Läderach hin. Zu Mittag gegessen wird im Hotel Europe in Interlaken, via Brünig Hospitz findet die Reise schliesslich ihren Abschluss in Luzern, wo von den Stuttgartergästen Abschied genommen wird.

Das war es schon. Sie wünschen mehr Details? Voilà!

Post von Pep

Val der Ama am Sonntag den 17. November 2019

Fernreisen lohnen sich.

Sie erinnern sich bestimmt an den Champions League-Knüller damals, am 18. September, als Manchester City auswärts gegen Shakhtar Donetsk mit 3:0 gewann. Eine unvergessliche Partie und für die 114 mitgereisten Engländer ein unvergessliches Erlebnis.

Aber jetzt: Diese Woche haben alle Reisenden Post von Pep Guardiola persönlich erhalten und darin stand viel Dank und aber auch eine Einladung zum Rückspiel inkl. Verpflegung.

Für unseren Herrn Shearer, übrigens, für den hat sich die Reise nach Astana damals auch gelohnt. Seither darf er sich bei jedem Heimspiel neben Herrn der Ama setzen, die Toilette vor dem Medienraum gratis benutzen und pünktlich zum Abpfiff jeweils einen schönen Beitrag fürs Runde Leder verfassen.

Rundes Leder reist löblich (XVI)

Herr Maldini am Dienstag den 14. Mai 2019

Willkommen zur bereits nächsten Folge von Rundes Leder reist löblich. Heute mit weniger Text, dafür mit mehr Bildern.

  • Die Begegnung: 1. FC Union Berlin – SSV Jahn Regensburg
  • Das Spiel: Union geht früh in Führung, kassiert aber umgehend den Ausgleich. Der Führungstreffer der Gäste in der 68. Minute entspricht dann nicht unbedingt dem Spielverlauf. Immerhin kann die Mannschaft vom bekannten Fussballlehrer Urs Fischer (war ein Erfolgsgarant beim Schweizer Ligakrösus FC Basel) kurz vor Spielschluss noch ausgleichen.
  • Das Stadion: Stadion An der alten Försterei. Hat seit 10 Jahren ein Dach und ist ganz hübsch.
  • Die Zuschauerzahl: 20’243. Fast ausverkauft!
  • Das Ticket: Circa 16.- €, so genau weiss man das nicht mehr.
  • Die Verpflegung: Original Krakauer mit Brot. 3 €.
  • Das Bier: Berliner Pilsner.
  • Sonstiges: Matthias Zierau kutschiert einen in Berlins ältestem Taxi durch die Stadt bis zur Alten Försterei. Das ist wahrhaftig ein Erlebnis.
  • Die Anreise erfolgte im Peugeot 404 (1963) von und mit Herrn Zierau.

  • Herr Shearer nahm den Zug – selber Schuld.

  • Ein erster Blick auf das Stadion An der alten Försterei.

  • Es hatte wirklich viele Leute, und die RL-Delegation traf etwas knapp ein.

  • Tolle Sicht, leider durfte hier nicht länger gestanden werden.

  • Hübsche Choreo zu Beginn der Partie.

  • Das kennen wir von den Young Boys Bern.

  • Erst einmal eine kleine Stärkung erstehen.

  • 1-0 in der 12. Minute, es trifft Sebastian Andersson.

  • Beweisfoto.

  • Es wird langsam dunkel, der Torwart hält.

  • Ähnlicher Bildausschnitt wie auf Foto Nr. 5.

  • Unter uns: Viel mehr als den Hinterkopf des Vordermannes sieht Herr Shearer nicht.

  • Einzigartige Anzeigetafeln.

  • Ein Flutlicht, wie es sich gehört.

  • Nach Hause geht es mit dem Taxi und zu Fuss, mit Zwischenhalt beim Kroaten.

  • Der Herr stösst eine Orgel.

Rundes Leder reist löblich (XV)

Rrr am Montag den 13. Mai 2019

Herzlich willkommen zu einer Sonderausgabe unserer beliebten Reiseserie.

Unser Spezialkorrespondent Herr Alleswisser berichtet von der Begegnung 1. FC Nürnberg – VfL Borussia Mönchengladbach

Das Spiel: Nürnbergs Rekordabstieg Nummer neun ist perfekt. Die Franken gestalteten die Partie in der ersten Hälfte ausgeglichen, allerdings auf einem erschreckend schwachen Niveau (einmal mehr der Beweis, dass die Sportschau-Zusammenschnitte täuschen!). Nach dem 0:1 kurz nach der Halbzeit brach der Club völlig auseinander und kassierte noch drei weitere Treffer, gegen einen weiterhin bescheidenen VfL. Vor dem letzten Spieltag ist nun Borussia auf den begehrten Platz vier aufgerückt. Die Europa-League-Teilnahme hat die Borussia damit bereits sicher, was nicht unbedingt für die Qualität der Bundesliga spricht.

Die Statistik (eine Auswahl, bezeichnend für das ganze Spiel): der 1. FCN hat nur 4 Fouls in 90 Min begangen = 1 Foul pro Gegentor! Vielleicht reicht dies für einen Fairness-Preis, jedoch nicht für die 1. (und 2.) Bundesliga.

Die Goalies: Über die den Goalie der Heimmannschaft hülle ich den Mantel des Schweigens, die Statistik von Mathenia ist noch deprimierender als die Foulstatistik seiner Mitspieler. Sommer hat zwar zu Null gespielt, hatte aber nichts zu tun.

Das Stadion: Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg fasst 50’000 Plätze. Architektonisch kein grosser Wurf. Die Leichtathletikbahn hat weniger gestört als erwartet. Vom Stadtzentrum bequem mit Strassenbahn Nr. 6 zu erreichen (Hinfahrt) oder auch mit dem Zug (Rückfahrt).

Die Zuschauerzahl: 50’000 gemäss Speaker, 43’248 gemäss meiner eigenen Zählung (musste mich ja in der ersten Halbzeit irgendwie beschäftigen)

Das Ticket: 53.00 € für ein Ticket im oberen seitlichen Bereich der Haupttribüne.

Die Verpflegung: Original Nürnberger Rostbratwürste, 2 Stk. in einem Mütschli, € 4.50, sehr lecker, besser als das Spiel.

Das Bier: Gab es, zudem noch ein trümmliges Pausen-Trinkspiel auf der Videoleinwand. Offenbar lieben die Leute dort das Bier. Ich weiterhin nicht.

Vorprogramm: Besuch der schönen Altstadt und des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in unmittelbarer Nähe des Stadions. Sehr eindrucksvoll und gleichzeitig erschreckend.

Nachprogramm: Besuch der Operette “Ball im Savoy” im Staatstheater Nürnberg. Ein absoluter Leckerbissen.

Nach-Nachprogramm: Meet&Greet mit Ursli und Toni Pfister (leider war Frl. Schneider “verhindert”).

Fazit: Trotz des tristen BuLi-Spiels lohnt sich eine Reise nach Nürnberg sehr, insbesondere mit meinem wunderbaren Ex-Bandchef Gabor.

  • Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

  • Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

  • Nürnberger Rostbratwürste, der vorgezogene Höhepunkt des Spiels

  • Entspannte Stimmung beim Anstehen

  • Immerhin ein Traditionsverein

  • Auch diesen Vergleich gewinnt die Borussia

  • Nach dem Besuch des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände keine Lust mehr auf Fahnen

  • Die beste Tat des Heim-Goalies im ganzen Spiel

  • "Cluberer-Schluck-2019", das Pausenspiel heisst tatsächlich so, ich hab's nicht begriffen

  • 90 Min. Einsatz, geholfen hats nichts

  • Einige der aktuellen Spieler sind wohl auch Kioskbesitzer von Beruf

  • 5 Min. vor Spielende leert sich das Stadion (berechtigterweise)

  • Schlechte Geschäfte

  • Der Höhepunkt der Nürnberg-Reise naht

  • The final curtain, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Herr Alleswisser

Saubannertram

Herr Shearer am Donnerstag den 9. August 2018

Jetzt muss die Kantonspolizei schon wieder um Ihre Mithilfe bitten.

“Kaum hat die Fussballsaison begonnen, fängt der Ärger wieder an. Neulich haben sogenannte YB-Fans über soziale Medien zu einer sogenannten “Fanfahrt* mit dem YB-Tram  aufgerufen. Nach einem Botellon in einem einschlägig bekannten Lokal im Stadtteil Breitenrain bestiegen letzten Montagabend etwa 10 Personen gegen 18:30 Uhr das stadteinwärts fahrende Tram der Linie 9; ihr Ziel war die Endstation Wabern, wo sich die Gruppe aber renitent zeigte und nicht zum Aussteigen zu bewegen war. Wie schon bei der Hinfahrt, soll es auch auf dem Rückweg, welcher zur Endhaltestelle Wankdorf und wiederum an den Breitenrainplatz führte, teilweise zum Absingen diverser Fangesänge im Verband gekommen sein. Einige der Tatverdächtigen sollen ebenfalls eine Polonaise durchgeführt haben, wie Bilder der Überwachungskamera andeuten. Am Bahnhof Wankdorf schliesslich blockierte die Gruppe die Gleise und hinderte das Tram an der Weiterfahrt. Von dieser Aktion haben die Täter wiederum ein Bild in sozialen Medien verbreitet.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Rundes-Leder-Raclette

Briger am Donnerstag den 24. Mai 2018

Endlich Cupfinal! Das Runde Leder spendiert Raclette!

Am Sonntag ist es so weit. Der BSC Young Boys trifft im Final des Schweizer Cups auf den FC Zürich. Das Spiel beginnt um 14 Uhr, das Stadion öffnet um 12 Uhr. Irgendwann davor treffen sich die YB-Fans auf dem Bärenplatz und laufen dann via Meisterfeierroute ins Wankdorf.

Das Runde Leder stimmt sich auf diesen Marsch mit einem frühmorgendlichen Raclette ab 08:00 Uhr bei unserem Sonderkorrespondenten Max Power an der Berchtoldstrasse 19 in 3012 Bern ein.

Bild: schweizerkaese.ch

Getränke (Tee, Kaffee, Wein, Bier, Mineral) bringen Sie am besten gleich selber mit, dann ist jeder nach Belieben versorgt.

Ihnen ist das nicht genug Einstimmung? Dann kommen Sie am Samstagabend in die Unsinkbar an der Hallerstrasse in der Länggasse dort wird ab 20:45 Uhr der Champions League Final Liverpool-Real mit Beamer gezeigt. Zuvor wird nach Möglichkeit das teuerste Spiel der Welt (Aston Villa-Fulham) gezeigt. Oder gehen Sie in die Halbzeit.

Teilen Sie in den Kommentaren ihre Teilnahmeabsicht an einem oder beiden Events bitte mit.

Und bis dahin stimmen Sie sich mit Bambulöi und seinem fantastischen Werk ein, gestern zu hören live bei den Kollegen von RGS.

Den Kollegen von RGS hören Sie bitte ebenfalls weiterhin zu bis nach dem Cupfinal.

Dicke Kartoffeln

Herr Shearer am Mittwoch den 31. Mai 2017

Unser treuer 3A-Leser Herr Bäne II war neulich in der Landwirtschaftszone.

Ziel war die seit der Eröffnung der Tissot-Arena unbenutzte respektive umgenutzte Bieler Gurzelen. Aber schauen Sie selbst!

Anbauschlacht nur Hilfsausdruck…

Die dümmsten Bauern haben die grössten…

Nicht zonenkonforme Getränkewerbung auf der Kinder-Baustelle.

Einen herzlichen Dank für diese packende Bildreportage, Herr Bäne II!

Unentschieden am See

Briger am Freitag den 28. April 2017

Am Montag fand endlich mal wieder eine RLLR statt. Sie führte eine achtköpfige Lesergruppe ins schöne Neuenburg.

Anders als von Herrn Harvest angezeigt, ging es zuerst nach unten.


Auf dem Fussmarsch zur Maladière mussten wir kurz an Herrn der Ama denken, sein ehemaliges Idol fährt jetzt offenbar in Neuenburg Bus, wenn auch Frau Xirahs Augen auf diese Expertenmeinung kurz in den Waschmaschinenmodus wechselten.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Sie waren Young Boys

Briger am Montag den 3. April 2017

Wir fahren zu Pietro, Raphaël, Kwadwo und aber auch zu Uli, Alain, Davide und Gilles!

Oder kurz: Wir machen eine RLLR zum Spiel Xamax FCS vs. FCZ!

Wann: Am Montag 24. April 2017, 19:45 Uhr.

Treffpunkt: 18:00 Uhr Bahnhof Bern, Treffpunkt.

Abfahrt: 18:08 Uhr

Ankunft: 19:01 Uhr

Tickets: Kosten zwischen 25 und 30 Franken je nach Sektor. Wird noch abgemacht.

Rückfahrt: 22:01 Uhr

Ankunft in Bern: 22:52 Uhr

Lassen Sie sich diesen Knaller nicht entgehen. Tun Sie Ihre Mitreiseabsicht in einem Kommentar kund oder melden Sie sich direkt unter brigerätgmxpunktch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bis am 10. April 2017 anmelden, müssen sich nicht selbst um das Ticket kümmern. Wer sontan dann noch mitkommen will, der ist natürlich herzlich Willkommen.

Grenzerfahrung bei Ilja

Herr Shearer am Donnerstag den 9. März 2017

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!

Manchmal muss man einfach ein bisschen Distanz vom Fussball gewinnen. Dazu fährt man am besten natürlich – zum Fussball! Vor Jahren bereits hatte eine Delegation dieses Fachblogs eine Reise ins schöne Mömpelgard geplant, welche damals leider aufgrund kurzfristiger Spielplanänderungen nicht zustande kam.

Aber eben, es ist ja nicht weit zum FC Sochaux-Montbéliard! Mit dem Auto schafft man die Strecke von Bern aus in gut zwei Stunden. Dabei darf man auf der Transjurane tatsächlich durch 25 Tunnels fahren. Etwas gemütlicher und bei mehr Tageslicht geht es per Zug: mit Umsteigen in Basel, Mulhouse und Belfort dauert die Reise gute drei Stunden. Der kürzeste Weg per Bahn würde eigentlich über Biel und Porrentruy führen, aber in Delle ist derzeit noch Schluss mit Gleisen. Wer aber sein Velo einlädt, hat vom französischen Grenzstädtchen aus nur noch gute flache 20 Kilometer zu radeln.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Desolates Desaster

Val der Ama am Donnerstag den 8. Dezember 2016

Bittere Pleite in Worblaufen: Der FC RL verliert gegen den TV Ittigen mit 7:11.

20161207_rudel

Der von zahlreichen Absenzen geschwächte FC RL startete katastrophal in das Spiel. Schon nach ein paar Minuten häuften sich die Fehler beim Passspiel, im Sturm und in der Verteidigung und überhaupt. So erstaunte es nicht, dass Goalie Sitting Dino nach nur 10 Minuten bereits zum dritten Mal hinter sich greifen musste. Die Ittiger überzeugten derweil mit Wille, Einsatz und Spielwitz und hatten keinerlei Probleme, das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. Der FC RL wurde förmlich überrollt, keine Chance, nichts. Als der sensationell gute Schiedsrichter Val der Ama zum Pausentee pfiff, stand es bereits 2:7! 20161207_6

“Ein wirklich absolut verdienter Sieg für den TV Ittigen”, sagte der hervorragende Schiedsrichter nach dem Spiel. “Der FC RL war eine Katastrophe, einige Spieler waren Totalausfälle. Das war eine Darbietung, die ich als Leser nicht akzeptieren würde. Ich habe keine Erklärung, keine Entschuldigung”, ärgerte sich der ausgezeichnete Spielleiter.

 

20161207_1Schlimmer geht jedoch immer. Nach der Pause spielten die Ittiger munter weiter und erhöhten den Score bis zur 53. Minute auf 2:10. “So etwas habe ich in meiner langen und erfolgreichen Karriere noch nie erlebt, es war schlicht schockierend”, urteilte der brilliante Referee. “Das war fast nicht mehr naiv, sondern dumm.”

Immerhin erbarmten sich die Gastgeber gegen Ende des Spiels und überliessen den Bernern ein paar Spielanteile. Mit mehr Glück als Können konnte der FC RL so noch ziemlich unverdient auf 7:11 verkürzen. Das wars. Unmittelbar nachdem der sympathische und höchst kompetente Val der Ama das Spiel abpfiff, verschwanden die Spieler des FC RL beschämt und mit hochroten Köpfen in die Katakomben der Turnhalle Altikofen.

Herr Rrr, als Chefredaktor des Runden Leder ganz klar der Hauptschuldige, sieht seine Mannschaft in der Pflicht: “So, wie wir gespielt haben, war nichts zu holen. Das ist eine Riesen-Enttäuschung. Wir müssen uns genau überlegen, wie wir jetzt weitermachen”, erklärte er heute Morgen beim Konterbier. “Wir müssen auf diesem Niveau anders auftreten, mit ganzem, nicht mit halbem Herzen, mit Leidenschaft und Aggressivität. Wir werden das mit der Leserschaft in den nächsten Tagen 20161207_7besprechen. Ich danke dem fantastischen Schiedsrichter für seinen hervorragenden Job.”

Interimskapitän Herr Briger zerknirscht: „Mal abgesehen vom stets wunderbaren Schiedsrichter: Es war heute bitter und nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das müssen wir ansprechen. Dabei hat es sich so angefühlt, dass wir dran sind am Gegner, dass der Ausgleich lange in der Luft lag. Nachdem es 2:10 stand, hatten wir ein paar Möglichkeiten aber das Spiel zu drehen aber das ist nicht gelungen. Das war heute einfach nicht gut genug gewesen. Deshalb müssen wir das bis Weihnachten alles klar ansprechen und analysieren, damit wir das schnell besser machen. Ob es nun einen Knacks gibt? Das kann immer sein. Aber wir müssen als Mannschaft stark genug bleiben.“ spielstand

Es ist nun sicherlich angebracht, die Trainerfrage zu stellen auch wenn sich Herr Sohn in Durchhalteparolen übt: „Das Team ist jetzt down. Es war heute nicht gut genug von mir und von der Mannschaft. Die Fehler müssen wir uns nun anschauen und schon nächstes Jahr im Dezember nachlegen. Wir müssen weitermachen. Der Schiedsrichter, der war übrigens top!“

Item. Herzliche Gratulation dem verdienten Sieger.

Fänen für Flöhe

Herr Maldini am Dienstag den 11. Oktober 2016

Sie möchten berühmt werden und träumen von Groupies und viel Kohle? Dann haben wir da etwas für Sie.

YB

Regisseur Peter Luisi (“Der Sandmann”, “Schweizer Helden”) braucht für seinen neuen Kinofilm “Flitzer” Statisten (Infos und Plot hier und da). Wo Statisten sind, sind auch Hauptdarsteller. In “Flitzer” ist das der Starkomiker Beat Schlatter!

Jetzt zum lustigen Teil.

  • Ihre Rolle: Sie sind Zuschauer in einem Fussballstadion. Die Redaktion des Runden Leders befand in einer geheimen Abstimmung (1898:0 Stimmen), dass seine Leser für diese Rolle geeignet sind. Zurück zum Film: In einer Szene rennt ein Flitzer über das Spielfeld. Achtung: Es kann zu Szenen mit Nacktheit kommen. Achtungachtung: Am Sonntag flitzt Beat Schlatter!
  • Ihre Gage: 40 Franken pro Drehtag. Hey, Beat Schlatter macht mit! Und Bendrit Bajra im Fall auch!
  • Drehtage: Freitag, 14. Oktober von ca. 7 Uhr morgens bis ca. 18 Uhr Abends und/oder Sonntag, 16. Oktober von ca. 11 Uhr vormittags bis ca. 18 Uhr abends.
  • Drehort: Stade de Suisse Wankdorf in Bern!
  • Spesen: Denken Sie nicht dran.

Falls Sie zuhause zufälligerweise YB-Fanartikel rumliegen haben, nehmen Sie diese bitte mit. Falls Sie Freunde haben, nehmen Sie diese ebenfalls mit. Melden Sie sich mit ihren Kontaktinformationen und einem aktuellen Foto auf info [at] centralcasting [punkt] ch und hoffen Sie auf eine Zusage.

Der schreibende Redaktor kann aus eigener Erfahrung sagen, dass solche Drehs durchaus Spass machen können. Allerdings hat es trotz über einer Million Views auf Youtube nur bedingt geklappt mit dem Durchbruch. Das ist sonderbar, aber lassen Sie sich davon nicht abhalten.