Archiv für die Kategorie ‘Kunst und Kultur’

Singende Spieler

Briger am Montag den 16. Januar 2023

In unsererer Zeitmaschine reisen wir 40 Jahre zurück.

Der SV Waldhof Mannheim (in den Kommentarspalten dieses Mediums konnten Sie von der inoffiziellen RLLR in die Kurpfalz von diesem Wochenende lesen) stieg 1983 in die Bundesliga auf und wurde in seiner zweiten Saison 6. und erreichte damit das beste Ergebnis der Clubgeschichte. Bis 1990 konnte man sich anschliessend in der Beletage halten, dann folgte bis 2010 der Niedergang in die fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg. Zwar folgte der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest, zwischen 2016 und 2018 scheiterten die Waldhöfer aber gleich dreimal in Folge mehr oder weniger unglücklich in den Aufsteigsspielen zur 3. Bundesliga, ehe es 2019 dann endlich mit dem Aufstieg klappte.

Aber darum soll es heute nicht gehen. 1982/83, als der Waldhof Ende Saison aufstieg, da nahmen die Spieler zusammen mit Trainer Klaus “Schlappi” Schlappner eine Platte auf.

Früher war eben doch alles besser, vor allem auch, wenn man mit der aktuellen Clubhymne des SVW vergleicht:

Oder noch schlimmer, mit der Torhymne:

Und damit einen guten Start in die Woche.

Vielerlei Flashbacks

Herr Shearer am Donnerstag den 15. Dezember 2022

Fünfeinhalb Kilogramm pure Wonne sind da!

Ältere Leser:innen erinnern sich: vor etwas mehr als einem Jahr haben wir Ihnen den Speck durch den Mund gezogen. Sicher konnten Sie damals gar nicht anders, als sich ebenfalls am Crowdfunding für “Gesicher der Nationalliga” zu beteiligen und sich ihr Exemplar dieser Kompilation sämtlicher dem Schweizer Fussball gewidmeten Panini-Alben zu sichern. Die Produktion verzögerte sich allerdings, weil beim Papier Lieferengpässe bestanden, die Produzent:innen bei der Qualität aber keine Abstriche machen wollte.

Anfangs dieser Woche lieferte die Post dann die lange erwarteten Kartonschuber aus; auch auf der Redaktion des Runden Leders brachte die Lieferung Licht in diese düstere fussballlose Zeit! Bei den älteren Semestern sorgte das Blättern in den zwei Bänden (der erste mit den Saisons 1978/79 – 1992/93, der zweite 1993/94 – 2000/01) für diverse Rückführungen in längst vergangene Fussballzeiten, als der Fussball noch nicht so kommerziell und so schnelllebig war und man echt noch Bock drauf hatte. Die Geduld hat sich gelohnt; auf fast 900 Seiten sind die Sammelhefte perfekt wiedergegeben und transportieren die Fussballatmosphäre und auch manches grafisceh Verbrechen aus alten Tagen – sei dies auf Trikots oder in den Werbeanzeigen – auf bezaubernde Art und Weise.

  • Xamax 78/79

  • FC Luzern 80/81

  • Europapokal 80/81

  • FC Bern 82/83

  • BSC YB 86/87 (in der Meistersaison 85/86 erschien kein Panini-Album)

  • Schweizer Stars im Ausland 94/95

  • FC Basel 95/96

  • FC Naters 95/96

  • Servette 97/98

Für all jene, welche die Bestellung verpasst haben, präsentieren wir hier mit schäbigen Handybildern einen kurzen Einblick  in die wunderbare Welt der Klebebilder. Im Handel ist das Werk unseres Wissens nicht erhältlich, als möglicher Ausweg bleibt der Schwarzhandel. Der Autor dieses Artikels nimmt gerne Angebote entgegen, unter hohen vierstelligen Beträgen werden diese aber nicht einmal geprüft.

 

Fussball in Nicht-Fussball-Büchern

Briger am Montag den 12. Dezember 2022

Es geht auf Weihnachten zu.

Das heisst, Sie brauchen vielleicht noch einen Buchtipp? Bitte sehr:

HSV (Symbolbild)

HSV (Symbolbild (KEYSTONE/AP Photo/Martin Meissner))

Die Wochentage und die Monate hast du längst gepackt, es vergehen allerdings einige, bis du Freunde hast. Sie sind mit geteilter Sprache leichter zu finden. Du verstehst, welche Fußballmannschaft sie mögen. Olli aus Eppelheim mag eine Mannschaft aus Hamburg. Sein Vater nimmt euch mit zu einem Spiel nach Karlsruhe. Zum ersten Mal lädt dich in Deutschland jemand zu etwas ein. Ollis Vater schreit den Schiri an. Du lernst die Vokabel “Duwichserdu”. Er kauft euch in der Halbzeit Bratwürste. Du singst mit: “Hamburger Jungs, Hamburger Jungs, wir sind alle Hamburger Jungs.” Für neunzig Minuten bist du ein Hamburger Junge. Deine Mannschaft heißt HSV. HSV verliert. Daran wirst du dich gewöhnen.
Der Geographielehrer holt die Landkarten und zählt Bundesländer und Hauptstädte auf. Er fragt Pekka, was die Hauptstadt seines Heimatlandes sei, und Pekka sagt: “Stuttgart.”
Der Geographielehrer sagt: “Sehr lustig.”
Alle lachen, sogar die Traumatisierten.
Der Geographielehrer fragt mich, was die Hauptstadt meines Heimatlandes sei, und ich sage: “Belgrad und Sarajevo und Berlin.”
Zum Fußballspielen brauchst du wenig Sprache. Wichtiger ist, nicht als Letzter in ein Team gewählt zu werden. Die neue Jeans reißt aber am Knie auf, und Mutter flippt erst aus, dann weint sie, dann flickt sie die Jeans. Du sitzt währenddessen auf dem Sofa und fängst eine Fliege Das Sofa ist vom Sperrmül, und die Panik der Fliege kitzelt dich in der Faust. Du lässt sie frei, erst mal.

(Aus: Saša Stanišić: Herkunft. Luchterhand 2019)

Katastrophale Kleberkrise

Herr Shearer am Donnerstag den 22. September 2022

Argentinien ruft den Notstand aus.

KEYSTONE/Petra Orosz

Während immer mehr Menschen, darunter auch Eric Cantona, die WM diesen Winter ignorieren und boykottieren wollen, ist Argentinien bereits wieder total im Rausch. Im Panini-Sammelrausch, um genau zu sein, und wegen des Runs auf die Spielerheldgen fehlt es im ganzen Land an Nachschub. Schuld daran hat natürlich die Firma Panini, die offenbar einfach nicht genug Ware liefern kann. Aufgrund der katastrophalen Versorgungslage hat sich jetzt auch die argentinische Handelskammer eingeschaltet. Zusammen mit dem nationalen Kiosk-Verband und den Verantwortlichen der Herstellerfirma wurde eine Krisensitzung einberufen, auf der sich alle beteiligten Parteien (also Panini und die Kioske) einigten, alles dafür zu tun, den Notstand zu beheben. Adriàn Palacios, der Präsident des Kioskier-Verbands ist danach vor ganz viele Mikrofone getreten, und hier sehen Sie, dass so trümmlige Aufkleber mancherorts tatsächlich eine staatstragende Angelegenheit zu sein scheinen:

Kostengünstiger, kreativer und nervenschonend ist es natürlich, wenn man sich das Zeugs gleich selbst herstellt.

Fussball in Nicht-Fussball-Büchern

Briger am Montag den 1. August 2022

Heute: Gelsenkirchen

Gelsenkirchen, Symbolbild via wikimedia Commons

[…]”Da hat Klaus Fischer drin gewohnt”, sagt er und deutet auf disen von Hartlaubgewächsen und rund geschorenen Büschen umwachsenen Backsteinquader. Er stellt mir diesen Namen hin wie einen Pokal und natürlich weiß ich, wer Klaus Fischer ist. Jeder Fußballverrückte, der in der DDR aufwuchs, kennt diesen Namen, weil wir uns ja auch immer für den Westfußball interressiert haben, ganz im Gegensatz zu unseren Brüdern und Schwestern hinter dem Eisernen Vorhang. Würde ich jetzt an gleicher Stelle die Aufstellung der DDR-Nationalmannschaft abfragen, die die BRD im Regen von Hamburg mit 1:0 schlug, die bei ihrer einzigen WM-Teilnahme im Jahre 1974 den Weltmeister besiegte, obwohl der sie nur in Anführungsstrichen schrieb, herrschte nach dem Torschützen Jürgen Sparwasser vermutlich Stille. Wer kennt diesseits der Elbe schon Martin Hoffmann? Diese Bungalows vor uns waren für die Reichen unter den Tossehofbewohnern gedacht und Klaus Fischer war reich. Er war so etwas wie der Robert Lewandowski der Siebzigerjahre. Der Sturmführer von Schalke 04 für elf lange Jahre, und als er den Verein nach dem ersen Abstieg 1981 verließ, schmissen die Fans ihm Eier gegen die Haustüre, vor der wir stehen. Ein einfaches Holzmodell. Fischers Spezialität waren Fallrückzieher, die er mit einer großen Eleganz und Lässigkeit im gegnerischen Strafraum ansetzte und mühelos versenkte. Einer davon wurde sogar zum Tor des Jahrzehnts gewählt. Der Schütze des schönsten Tores der Siebzigerjahre hat in einer Sozialbausieldung gewohnt, das wäre so, als wohnte der heutige Hertha-Kapitän in einem Penthouse in Hellersdorf. “Der Fischer hatte so einen Cockerspaniel und der ist ihm immer abgehauen und dann hat er uns Kinder gefragt, ob wir den gesehen hätten.” Der Mann vom Stadtmarketing sieht selig zwischen den Bungalows hindurch. Er imitiert den Tonfall des gebürtigen Niederbayern Klaus Fischer und ist gerade selbst in den Siebzigerjahren verschwunden. Sogar ich sehe vor meinem inneren Auge den für heutige Fußballerverhältnisse leicht pummeligen Klaus Fischer o-beinig seinem Köter in dem an die Häuser angrenzenden Park hinterherlaufen. Heute ist das Viertel natürlich ein sozialer Brennpunkt, was ja immer nur ein anderes Wort für “große Armut” ist und die daraus entstehenden Probleme wie Drogen und Gewalt. Außerdem ist der gesamte südliche Teil von Gelesnkirchen ein sozialer Brennpunkt.”

Damit Sie, falls Sie jemand nach der DDR-Aufstellung vom 22. Juni 1974 fragt nicht auf dem Schlauch stehen, hier der Rundes-Leder-DDR-1974-Aufstellungsservice: Jürgen Croy, Lothar Kurbjuweit, Bernd Bransch, Konrad Weise, Siegmar Wätzlich, Gerd Kische, Hans-Jürgen Kreische, Reinhard Lauck, Jürgen Sparwasser, Harald Irmscher, Martin Hofmann und eingewechselt für Irmscher, Erich Hamann.

(Aus: Gregor Sander: Lenin auf Schalke, Penguin 2022)

Arriviert in Arezzo

Herr Maldini am Mittwoch den 1. Juni 2022

Italien feiert ein Jubiläum.

Der für unser südliches Nachbarland Italien zuständige RL-Redaktor Herr Maldini machte neulich eine interessante Feststellung: Heuer jährt sich der Weltmeistertitel Italiens von 1982 zum vierzigsten Mal.

Diese Feststellung machte er, als er sich neulich mit seinem Zweirad durch das Land des aktuellen Europameisters und Conference-League-Siegers bewegte und in Arezzo auf eine Ausstellung aufmerksam wurde.

Ältere Leser:innen erinnern sich: 1982 fand in Spanien die WM mit lächerlichen 24 Nationen statt. Italien belegte nach der ersten Runde nach 3 Unentschieden in 3 Partien in der Gruppe 1 hinter Polen den zweiten Platz und in der darauffolgenden zweite Runde vor Brasilien (3-2) und Argentinien (2-1) in der Gruppe C den ersten Platz (interessanter Modus!). Im Halbfinale wurde Polen besiegt (2-0), im Final vor 90’000 Zuschauer:innen im Estadio Santiago Bernabéu schliesslich die Bundesrepublik Deutschland (3-1). Torschützenkönig wurde Paolo Rossi (6 Öfen).

Jetzt aber zurück nach Arezzo:

Formidable Fotografien

Herr Maldini am Dienstag den 26. April 2022

Italiens wohl grösste Fotografin ist tot.

Letizia Battaglia starb am 13. April 87-jährig in Palermo. Sie hatte ihre Karriere als Fotografin in den frühen 1970er-Jahren begonnen und fotografierte ab 1974 die sizilianische Mafia. Battaglia war Fotochefin der linken Palermoer Tageszeitung L’Ora und meistens an jedem grösseren Tatort in der gewaltversehrten Stadt anwesend. Dabei schufen Battaglia und ihr langjähriger Partner Franco Zecchin, die beide oft selbst bedroht wurden, viele der ikonischen Fotografien, die Sizilien und die Mafia in der ganzen Welt repräsentieren. Mehr zu Battaglias Leben lesen Sie beispielsweise hier.

Das Mädchen mit dem Fussball, eine der berühmtesten Fotografien von Battaglia. Gefunden auf www.icp.org.

Dieser Beitrag entstand auf einen Steilpass des neuen Berner Mediums Hauptstadt. Abonnieren Sie am besten noch heute den dreimal wöchentlich erscheinenden Hauptstadt-Brief, der in Ihrem Postfach jeweils noch hübscher daherkommt.

Mühsame Mitmenschen

Briger am Montag den 25. April 2022

BREAKING NEWS: YB-Tram kurvt weiter durch Bern! Merci Bernmobil, geili Sieche

Verwechslung in Dijon.

Am vergangenen Freitag waren offenbar einige Anhänger der AJ Auxerre in Dijon unterwegs und hinterliessen dort Tags mit der Unterschrift “Ultras Auxerre 1990”, sie taten dies u.a. an einem Stadion in der Senfmetropole. Dumm nur, sie verwechselten da was, denn die Tags wurden nicht vom Präsidenten des FC, Olivier Delcourt, sondern von Régis Bouchesèche, dem Chef des Dijon SCO, des Radsportvereins der Stadt, entdeckt. Offenbar wurde der Club nicht das erste Mal Opfer einer Schmierattacke, wie dem Post in den Sozialen Medien zu entnehmen ist:

Screenshot facebook

Nun, die beiden Stadien liegen aber auch einfach nahe beieinander.

Screenshot Google Maps

Fussball in Nicht-Fussball-Büchern

Briger am Montag den 3. Januar 2022

Heute: Belgien

Es ist alles in Ordnung, dachte er, mit Ausrufezeichen und mit Fragezeichen, solange die Scham stärker brennt als die Todesangst. Er war dann nur eine Viertelstunde zu früh im l’Ogenblik. Er trank ein Glas Champagner, während er auf Philippe wartete. Philippe war Leiter des EDV-Zentrums der Brüsseler Polizei, fünfzehn Jahre junger als Brunfaut und trotz dieses Altersunterschieds sein bester Freund. Nicht zuletzt verband sie, dass sie beide “Träger des nassen Schals” waren, so nannten sie sich als Anhänger des Fußballclubs RSC Anderlecht, die kaum ein Heimspiel versäumten – sie hatten so viele Tränen in ihren Fan-Schal geweint, dass er nie weider trocken werden konnte. Sie waren, wie sie bei einem Bier nach der Arbeit einemal feststellen, beide der Meinung, dass nach dem unfassbaren Bestechungsskandal, damals, als bekannt wurde, dass der Club vor dem Halbfinalrückspiel im UEFA-Cup gegen Nottingham Forest den Schiedsrichter mit 27 000 britischen Pfund bestochen hatte, ein Zeichen hätte gesetzt werden müssen, ein Zeichen für einen Neubeginn. Und wenn es auch nur ein ganz simpel symbolisches gewesen wäre, ein kleine Änderung im Vereinsanmen, um klarzumachen, dass ab jetzt dieser Verein neu startete und nichts mehr mit Korruption und Bestechungen zu tun hatte. RSC Anderlecht – wie hätte die Änderung aussehen können? Das R streichen, hatte Émile Brunfaut gesagt, nur um ein Zeichen zu setzen.
Aber warum das R.? Diesen Beitrag weiterlesen »

Belgische Bescherung

Val der Ama am Donnerstag den 23. Dezember 2021

Noch keine Geschenke? Wir helfen.

Menschen, die Sie recht gerne haben, erfreuen Sie bestimmt mit einem Jahresabonnement des Runden Leders. Für nur CHF 18.98 gibt es ein ganzes 2022 lang Freude und intellektuelle Stimulierung. Senden Sie Ihre Bestellung noch heute an das Runde Leder und die Lieferung erfolgt garantiert vor dem Fest.

Günstiger ist die Weihnachtskarte. Und hier legen wir Ihnen ein nettes Set des Belgischen Fussballverbands ans Herz. Ob Witsel oder De Bruyne: Ausdrucken, beschriften und noch heute auf die A-Post.

Gern geschehen.

Ryans rapperische Reminiszenzen

Herr Shearer am Donnerstag den 25. November 2021

Jetzt singt schon wieder einer!

AP Photo/Pavel Golovkin

Er sprechsingt, um genau zu sein. Anhänger:innen rhythmischer Reime werden interessiert zur Kenntnis nehmen, dass der holländische Stürmer Ryan Babel seine Memoiren nicht in Buch-, sondern lieber in Plattenform veröffentlicht.

Der inzwischen 34-jährige hätte gerne auf dem Feld und am Mikrofon Karriere gemacht, musste sich aber in der Jugend für eines der beiden Betätigungsfelder entscheiden. Vor 12 Jahren gründete er dann eine eigene Managementfirma den Niederlanden und tauchte auf mehreren Platten holländischer Hip-Hop-Acts als Gastsänger auf. Vor zwei Jahren fragte ihn ein Journalist an, ob er nicht an einer Autobiographie interessiert sei. “Für mich war das damals zu früh”, so Babel. “Aber im ersten Lockdown, als ich daheim bleiben musste und mich langweilte, kam mir die Idee: warum setze ich die Idee der Autobiographie nicht in musikalischer Form um”?

Und da ist das Ding! Morgen kommt das Werk mit acht Tracks raus, unsere Leser:innen dürfen aber schon heute exklusiv ein Ohr voll nehmen. Viel Vergnügen!

Kompakte Kindheitserinnerungen

Herr Shearer am Donnerstag den 21. Oktober 2021

Es folgt eine unbezahlte Werbesendung.

Können Sie sich noch an ihr erstes Panini-Album erinnern? Der schreibende Redakteur kann es, auch wenn er es nicht mehr mit allerletzter Sicherheit datieren kann. Es muss 1981 gewesen sein, als ein grosser Teil des Sackgeldes im Tausch für Tütchen mit Klebern drin an die Kiosk AG floss. Irgendwann verschwand dieses Album allerdings, und oft wurde es in Anflügen von nostalgischen Kindheitserinnerungen schmerzlich vermisst und zurückgewünscht.

Und da ist es wieder! Sämtliche Panini-Alben aus dem Zeitraum zwischen 1979 und 2001 wollen die löblichen Kollegen vom ebenso löblichen Magazin “Zwölf” in einer 800-seitigen Kollektion wieder auflegen, und dazu auch noch Resultate und Tabellen nachliefern. Finanziert werden soll das Projekt über so ein neumodisches Crowdfunding.

Wir empfehlen Ihnen, diese Seite jetzt temporär zu verlassen und sich hier Ihr Exemplar zu sichern. Bis der dicke Schunken dann tatsächlich auf Ihrem Salontisch liegt, können Sie sich die Zeit ja hier bereits ein bisschen vertreiben.