Archiv für die Kategorie ‘Forza Silvio’

Vier Fäuste für Italien

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 16. Februar 2005

Grosser Transfercoup von Silvio Berlusconi: Der Schauspieler Bud Spencer will in die Politik einsteigen. Er kandidiert im April in Rom für Berlusconis Forza Italia.

Der 75-Jährige Bud Spencer, der eigentlich Carlo Pederzoli heisst, will bei den Regionalwahlen in Lazio für die Liste von Ministerpräsident Silvio Berlusconi antreten. Dieser spektakuläre Transfer ist am Montag auf Vermittlung des Forza-Silvio!-Vorstandsmitglieds Dr. Christian Zingg am Rande der Festlichkeiten von Ronaldos «Fest der Liebe» in Paris zustande gekommen.

Bud Spencer wurde in schlagkräftigen Rollen in Italo-Western an der Seite von Terence Hill bekannt. So spielte er in Klassikern wie «Vier Fäuste für ein Halleluja», «Vier für ein Ave Maria», «Auch Engel essen Bohnen». Den Grundstein für seine politische Karriere an der Seite des Cavalliere legte er in dem Film «Zwei Asse trumpfen auf». Glückwunschschreiben richten Forza-Silvio-Fans direkt an: Bud Spender, Via Archimede 24, I-00197 Roma, Italia.

Bohnen essen: Bud Spencer (links) und Dr. Christian Zingg am Montag in Paris.

Milans drei Könige

Rrr am Donnerstag den 6. Januar 2005

Milans drei Könige heissen Crespo, Crespo und Crespo: Der Argentinier schoss drei Tore zum 5:2-Sieg gegen Lecce.

Hernan die Wanderniere spielte früher bei Lazio und Inter, dann versuchte er es beim FC Chelski – doch der Londoner Nobelklub schob den Mann im Sommerschlussverkauf nach Mailand ab. Dort hat er jetzt nach längerer Anlaufzeit den FC Berlusconi hinreichend beglückt. Zumal Meisterschaftsrivale Juve bei Parma nur ein müdes 1:1 erreichte.

Milans drei Könige

Rrr am Donnerstag den 6. Januar 2005

Milans drei Könige heissen Crespo, Crespo und Crespo: Der Argentinier schoss drei Tore zum 5:2-Sieg gegen Lecce.

Hernan die Wanderniere spielte früher bei Lazio und Inter, dann versuchte er es beim FC Chelski – doch der Londoner Nobelklub schob den Mann im Sommerschlussverkauf nach Mailand ab. Dort hat er jetzt nach längerer Anlaufzeit den FC Berlusconi hinreichend beglückt. Zumal Meisterschaftsrivale Juve bei Parma nur ein müdes 1:1 erreichte.

Silvio verletzt!!!

Dr. Eichenberger am Sonntag den 2. Januar 2005

Schlechter Jahreswechsel für Silvio Berlusconi. In Rom wurde der italienische Regierungschef von einem Spinner mit einem Kamera-Stativ beworfen. Zum Glück befand sich Dr. Zingg in seiner Nähe. In der Eigenschaft als Privatdetektiv begleitet der Kassier von Forza Silvio! den Cavaliere oft auf seinen Ausflügen, besonders dann, wenn Berlusconi sich unters Volk mischt. Nun denn, den Statif-Wurf konnte Dr. Zingg nicht verhindern. Dank seinem entschlossenen Eingreifen wurde Berlusconi nur leicht verletzt und der Übeltäter rasch gefasst. Dieser entpuppte sich als spanischer Tourist und renitenter Fan von Real Madrid. Er sei ein friedlicher Bürger, sagte der Attentäter später der Polizei. Als er jedoch den Besitzer der erfolgreichen AC Milan vor sich sah, sei er vor Neid fast gestorben. Das Statif habe darum nicht er geworfen, «das war ein anderer». Er wurde sofort des Landes verwiesen.


Gut beschützt: Silvio Berlusconi mit Privatdetektiv Dr. Zingg (hinten).

Fröhliches neues Jahr!

Dr. Eichenberger am Freitag den 31. Dezember 2004


Der Vorstand von Forza Silvio! traf sich gestern zu einer eilends einberufenen Krisensitzung und erörterte die Lage nach dem unfreiwilligen Rücktritt Silvio Berlusconis als Präsident von Milan. Trotz allem Ungemach blickt der Verein auf ein äusserst erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurück.

Silvio Berlusconi dankte dem Vorstand in einer Grussbotschaft für die «hervorragende Arbeit» und versicherte, er werde sich auch in Zukunft voll und ganz für seine AC Milan einsetzen. «Zwar nicht als Präsident», schreibt er, «aber als Besitzer.» Der Magistrat fand gestern sogar Zeit, in Rom den zukünftigen YB-Spieler Hakan Yakin zu einem Antrittsbesuch zu empfangen. WeblogleserInnen wissen: Silvio Berlusconi persönlich beteiligt sich an der Sammelaktion zugunsten des Transfers des Mittelfeldstars zu YB mit einer namhaften, bislang nur dem Vorstand bekannten Summe. Merci, Silvio!
Die Vorstandsmitglieder danken allen Weblog-Leserinnen und -Lesern für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und für die grossartige Unterstützung. Sie wünschen allen ein fröhliches neues Jahr. Auguri a tutti!
gez.: Dr. P. Eichenberger, Dr. C. Zingg, Dr. F. Zeller.


Antrittsbesuch: Silvio Berlusconi (rechts) empfängt Hakan Yakin (bald YB?).

Grosses Bedauern

Rrr am Mittwoch den 29. Dezember 2004

(Es folgt eine Verlautbarung ausserhalb des redaktionellen Dienstes. Der Fanklub Forza Silvio teilt mit:)

Mit grossem Bedauern und Entrüstung nimmt unsere Fachorganisation Kenntnis vom erzwungenen Rücktritt von Herrn Silvio Berlusconi als Präsident der AC Milan. Ein neues Gesetz zwingt den Regierungschef, sein Mandat niederzulegen. Der Präsident von “Forza Silvio”, Dr. Peter Eichenberger , sagte dazu heute am Rande seiner Flitterwochen in Florenz: “7 x Meister, 4 x Champions League, 2 x Interkontinentalmeister, 1400 Tore geschossen. Ist das der Dank? Breche Ferien ab, reise morgen zurück.” Auf der Rückreise nach Bern wird sich Dr. Peter Eichenberger voraussichtlich zu einem Arbeitsdiner mit Herrn Berlusconi treffen. Es würde uns nicht wundern, wenn Dr. Peter Eichenberger den Ministerpräsidenten überreden könnte, die undankbaren Italiener links liegen zu lassen und inskünftig sein Geld an einem sicheren Ort anzulegen, zum Beispiel beim BSC Young Boys in Bern.”

Untersuchung eingeleitet!

Dr. Eichenberger am Freitag den 17. Dezember 2004

Kurz nach der Auslosung zur nächsten Runde der Champions League ist der Vorstand von «Forza Silvio!» zu einer kurzen Sitzung zusammen getroffen. In einer Medienmitteilung gab der Vorstand seiner Enttäuschung darüber Ausdruck, dass der AC Milan nicht der Wunschgegener Real Madrid zugeteilt worden ist. «Manchester United ist doch kein würdiger Gegner von Milan», heisst es in der von Kassier Dr. Zingg (unser Bild) unterschriebenen Erklärung. Der juristische Berater von «Forza Silvio!», Dr. Zeller, wurde beauftragt, gegen den Juve-Geschäftsführer Antonio Giraudo eine Untersuchung wegen Manipulation der Ziehung einzuleiten. «Der steht mit einem Bein schon im Gefängnis, ihm ist alles zuzutrauen», präzisierte Zingg gegenüber dem «Runden Leder».

Silvio freigesprochen!

Dr. Eichenberger am Freitag den 10. Dezember 2004

Silvio Berlusconi ist im Korruptionsprozess von den Richtern in Mailand freigesprochen worden. Der Vorstand des Fanclubs «Forza Silvio!» ist über dieses Urteil «höchst erfreut», wie er dem Weblog mitteilen liess. Allerdings, so heisst es weiter, habe zu keiner Zeit Zweifel über den Freispruch bestanden. Wie befangene Richter in Italien entlarft werden, zeigt der brillante Silvio höchst persönlich:

Vorsitzender Richter: «In der Strafsache gegen Silvio Berlusconi, geboren am 29.9.1936, vor – äh – nein, nicht vorbestraft.» Schaut kurz irritiert. «Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeschuldigten folgende Sachverhalte zur Last: Bestechung von Richtern in mehreren Fällen, um Entscheidungen zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen. Dem Angeklagten steht es frei sich zu äussern.»

Der Angeklagte Berlusconi steht auf, bleckt die weissen Zähne.
Berlusconi: «Natürlich will ich mich äussern. Lassen sie uns reden.» Holt bedeutungsschwer Luft. «Mögen Sie eigentlich Ronaldo, den Fussballer?»

Staatsanwalt (laut): «Einspruch, das hat hier nichts verloren!»
Berlusconi: «Oh doch, Sie werden mir gleich folgen können.»
Richter: «Inter Mailand hat mit ihm gut gespielt, ja, aber wir sind doch hier nicht bei einer Quiz-Show!»

Berlusconi: «Gut, lassen Sie uns gleich die 1-Million-Euro-Frage stellen: Sind Sie Inter-Mailand-Fan?» Pfiffe von den Rängen.

Richter: «Presidente, es reicht! Von mir aus bin ich Inter-Fan, aber jetzt endlich zum Prozess.»

Berlusconi (gewinnend): «Bingo! Glauben Sie vielleicht, Sie sind unbefangen, wenn Sie als Inter-Fan über mich als Besitzer des Lokalrivalen AC Mailand richten? Ich würde nicht mal zu einem Friseur mit Inter-Wimpel im Salon gehen. Der schneidet Ihnen doch glatt ein Ohr ab, aus Bosheit!»
Staatsanwaltschaft: «EINSPRUCH, EINSPRUCH, EINSPRUCH!»
Richter: «Schluss! RUHE! Herr Berlusconi, Ende ihrer Redezeit.»

Berlusconis Verteidiger (gelassen): «Womit klar sein dürfte, dass unser schon vor der Verhandlung gestellter Antrag auf Ablehnung des Richters wegen Befangenheit Erfolg haben wird.» Wütende Proteste der Staatsanwaltschaft.

Berlusconi (leise zum Verteidiger): «Dio mio, diese roten Roben haben wohl nie was von Dienstleistungs-Gesellschaft gehört. Dabei haben wir noch nicht mal beantragt, den Prozess in eine der Gerichts-Shows meiner Fernsehsender zu verlegen, hoh-hoh-hoh.»
Berlusconi hält kurz inne, seine Augen leuchten. Er merkt nicht einmal, dass Richter und Staatsanwälte toben, auf den Rängen sich Journalisten mit Schaulustigen prügeln.
«Obwohl, Avvocato, das sollten wir ernsthaft machen, was meinen Sie, was allein die Werbeblöcke einbringen würden! Und dann könnten die Zuschauer per TED das Urteil bestimmen.» Klatscht in die Hände. «Nein, herrlich, diese Demokratie!»

(©: Forza Silvio!)

Silvio-Berlusconi-Fanclub gegründet!

Dr. Eichenberger am Freitag den 10. Dezember 2004

Wie erst heute bekannt geworden ist, wurde am Montag in Bern der erste offiziell anerkannte Silvio-Berlusconi-Fanclub der Schweiz gegründet. Der Fanclub entstand auf Initiative der Weblogautoren «Zum runden Leder». An der gut besuchten Gründungsversammlung im überfüllten Saal der Casa d’Italia wurde der Verein konstituiert und ein dreiköpfige Vorstand gewählt: Zum Präsidenten ernannt wurde Dr. Peter Eichenberger, als juristischer Berater amtet der Advokat Dr. Franz Zeller, zur Zeit Amsterdam, als Kassier wurde der Privatdetektiv Dr. Christian Zingg bestimmt. Dem Fanclub gaben die Anwesenden den Namen Forza Silvio! Im Zweckartikel der Statuten wird ausdrücklich festgehalten, der Verein sei politisch und fussballerisch äusserst einseitig und bezwecke nichts anderes, als den Cavalliere Berusloni und den Fussballclub AC Milan in ein glanzvolles Licht zu stellen. Insbesondere will der Verein «politisch und juristisch motivierte Attacken aller Art gegenüber Silvio Berlusconi entlarven und energisch dementieren.»
Silvio Berlusconi hat gestern den Präsidenten des Fanclubs in Rom zu einem Antrittsbesuch empfangen und ihm die besten Wünsche mit auf den Rückflug gegeben. Vereinbart wurden regelmässige Arbeitsessen zwischen den Vorstandsmitgliedern und dem Ministerpräsidenten.


Im glanzvollen Licht: Die Präsidenten Silvio Berlusconi (links) und Dr. Peter Eichenberger (rechts).