Archiv für die Kategorie ‘Forza Silvio’

Alles ist gut

Dr. Eichenberger am Dienstag den 28. November 2006

Professor Dr. Eichenberger hat soeben vor dem Spital San Raffaele das aktuelle Bulletin zum Gesundheitszustand von Silvio Berlusconi verlesen:

«Sehr geehrte Damen und Herren, dem Patienten geht es gut. Er geniesst den Aufenthalt in unserem Haus und hat beschlossen, seinen Aufenthalt zu verlängern. Er liest täglich seine Zeitung Il Giornale, schaut Rete 4, Italia 1 und Canale 5 und diskutiert mit den Krankenschwestern angeregt über Pirlo, Kaka und Maldini. Es fehlt ihm an nichts. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit.»

Kurze Schwäche

Dr. Rüdisühli am Sonntag den 26. November 2006

Es folgt eine Verlautbarung der gemeinnützigen Vereinigung “Forza Silvio!”.

“Sehr geehrte Damen und Herren, die Fussballwelt ist in grosser Sorge, denn der Präsident des AC Milan, Silvio Berlusconi, ist heute nachmittag während einer Rede in der Toskana ohnmächtig zusammengebrochen. Nach den Informationen seines Leibarztes ist die kurze Schwäche auf die Einnahme von Antibiotika zurückzuführen.

Wir können Ihnen versichern, dass es Herrn Berlusconi bereits wieder besser geht und dass unser Vereinspräsident Dr. Eichenberger die Lage jederzeit unter Kontrolle hatte. Blumen und Genesungswünsche nimmt Silvio aber gerne entgegen. Besten Dank für alles.”

Basta!

Dr. Rüdisühli am Dienstag den 31. Oktober 2006

Wegen Abwesenheit seines Präsidenten hat der Vorstand von «Forza Silvio!» die aktuelle Lage im italienischen Fussball erst gestern Abend beraten. Nach der fünfstündigen Sitzung ist Dr. Eichenberger kurz vor die Medien getreten und hat folgende Erklärung abgegeben:

«Sehr geehrte Damen und Herren,
‘Forza Silvio!’ ist ernsthaft besorgt über die neusten Entwicklungen im italienischen Fussball. Wir fragen uns, wie viele Berufungsinstanzen wohl noch erfunden werden, bis Juventus Turin von den Gerichten nicht nur aller Strafen entbunden, sondern vorzeitig zum Gewinner der Meisterschaft 2006/07 erklärt wird. Die fragwürdigen Strafreduktionen gegen Juve, Lazio und Fiorentina beweisen, dass die Richter nicht zum Wohle des Fussballs handeln, sondern Rache üben an Silvio Berlusconi, der mit seiner AC Milan jahrelang den italienischen Fussball weltweit in ein blendendes Licht stellte. Unser juristischer Beistand Dr. Zeller wird am Mittwoch in Mailand mit Silvio Berlusconi und Adriano Galliani das weitere Vorgehen besprechen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen! Basta!! Ich danke Ihnen.»

Das Combeback

Dr. Eichenberger am Dienstag den 23. Mai 2006

Herr Pögg gewinnt den FCL-Kleber. Herzlichen Glückwunsch!


Im Schwergewichtsboxen gilt die Regel: «they never come back». Nicht so im italienischen Fussball.

Silvio Berlusconi will wieder Präsident von Milan sein. In der Sendung «Porta a porta» auf Rai1 teilte der abgewählte Regierungschef mit: «Milan wird bald wieder einen Präsidenten haben. Nämlich mich.»
Berlusconi kaufte die AC Milan im Februar 1986 und wurde im März zum Präsidenten gewählt. Ende 2004 musste er das Amt wegen Interessenskonflikten abgeben. Der Posten blieb seither vakant, die Geschäfte wurden vom Vizepräsidenten Adriano Galliani geführt. Berlusconi dürfte bereits anlässlich der Generalversammlung von Milan am 15. Juni wieder ins Amt gehievt werden. Er hat ja jetzt wieder Zeit für sein liebstes Kind.

Dr. Eichenberger bei den Rockstars

Rrr am Freitag den 21. April 2006

Grosser Erfolg für Weblog-Autor Dr. Eichenberger: Das Schweizer Magazin Rockstar berichtet in seiner neusten Ausgabe über den Berlusconi-Unterstützungsklub “Forza Silvio”.

Das Heft hat knallhart Fakten über den amtierenden italienischen Ministerpräsidenten gesammelt und ist dabei auch auf das “Runde Leder” gestossen. In der festen Überzeugung, dass “Forza Silvio” keineswegs ein satirischer Verein ist, prangert das “Rockstar”-Magazin nun die Machenschaften des Dr. Eichenberger an. Aber lesen Sie selbst.

Der Vorstand von “Forza Silvio” begrüsst die Publikation und freut sich, dass Dr. Eichenberger seine Visionen in einem Magazin darlegen darf, das vermutlich nur von langhaarigen drogenabhängigen Hartrockgitarristen gelesen wird. Mit der ideellen Hilfe unseres Vorstandsvorsitzenden werden diese verwirrten Menschen bald geläutert sein. Wir grüssen Sie herzlich und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Was nun?

Dr. Eichenberger am Montag den 10. April 2006

Kurz nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zu den Wahlen in Italien trat der Vorstand von «Forza Silvo!» vor die Medien und gab folgende Erklärung ab:

«Silvio, unser Mann in Rom, der sich seit Jahren selbstlos zum Wohle des italienischen Volkes aufopfert, soll abgewählt worden sein. «Forza Silvio!» ist bestürzt! Der Vorstand kann das Ergebnis nicht akzeptieren und wird seine guten Beziehungen zur UEFA nutzen und sich mit ganzer Kraft für eine Nachzählung der Wahlzettel unter neutraler Beobachtung einsetzen. Mit dem jetzt scheinbar in Führung liegenden Lodi werden wir keine Beziehungen pflegen. Silvio, wir rufen dir zu: Forza!»

Auguri Juvi!

Dr. Eichenberger am Sonntag den 15. Januar 2006

Kurz nach der 1:0 Niederlage von Milan bei der AS Roma trat der Präsident von Forza Silvio!, Dr. Eichenberger, vor die versammelte Weltpresse und verlas folgende Erklärung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Vorstand von Forza Silvio! gratuliert der Alten Dame aus Turin herzlich zum erneuten Gewinn des Scudetto. Die Juve kann offenbar einfach nicht mehr verlieren. Unser neues Saisonziel lautet ab sofort: Gewinn des Italienischen Cups. Für etwas haben wir schliesslich Johann Vogel gekauft. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Süsses Geschenk

Dr. Eichenberger am Sonntag den 20. November 2005

Silvio Berlusconi hat hohen Besuch empfangen.

Papst Benedikt hat dem italienischen Regierungsschef Silvio Berlusconi in dessen Villa spontan einen Höflichkeitsbesuch abgestattet. Und wie es so Brauch ist, brachte der Gast seinem Gastgeber ein Geschenk mit: einen echten bayerischen Topfenstriezel in Form von Jesus Christus, denn schliesslich steht Weihnachten vor der Tür. «Den hat sicher Ihre Mutter gebacken», freute sich Silvio beim Anblick des köstlichen Gebäcks. «Nein nein», wehrte der Heilige Vater bescheiden ab, «das macht unsere firmeneigene Bäckerei.»

Der Revolutionär

Dr. Eichenberger am Dienstag den 1. November 2005

Wird Silvio Berlusconi neuer Milan-Trainer? Möglich ist alles.

«Mein Traum ist es, eines Tages Trainer meines Klubs zu werden», sagte kürzlich Milan-Besitzer Silvio Berlusconi: «Ich würde die Funktionen des Präsidenten und des Coaches vereinen. Vielleicht kommt es noch dazu. Man darf nicht vergessen, dass ich ein Revolutionär bin.»
Dass Silvio mit seinen Gegnern, auch hochkarätigen, kurzen Prozess macht, hat er als Regierungschef seines Landes eindrücklich bewiesen. Kein Trick ist ihm zu schade wenn es darum geht, den eigenen Erfolg zu sichern. Unter einem Trainer Berlusconi würde Milan endgültig zum unschlagbaren Team Europas.
Der Vorstand von «Forza Silvio!» kann es kaum erwarten, dass Berlusconis Träume in Erfüllung gehen. Zaudere nicht, Silvio!

Ein guter Mensch!

Dr. Eichenberger am Freitag den 19. August 2005

Milan hat Juventus in einer spektakulären Aktion seinen Torhüter geschenkt. Und damit den ärgsten Gegner gestärkt.

Juventus Turin erlebte schlimme Tage. Nicht nur verlor der italienische Meister im San Siro Stadion gegen Milan die prestigeträchtige «Trofeo Berlusconi» mit 2:1, sondern gleich auch noch seinen Torhüter Luigi Buffon. Dieser fällt verletzungshalber mehrere Monate aus. Das brach dem auf der Tribüne anwesenden Silvio Berlusconi das Herz. Spontan bot er der «Alten Dame» seine Hilfe an und schenkte dem geschwächten Gegner seinen Torhüter Christian Abbiati. Dieser hat seinen Stammplatz bei Milan längst gegen einen gewissen Dida verloren und wollte ende Saison zum Aufsteiger Genoa wechseln. Dazu kam es allerdings nicht, weil die Ligurier wegen üblen Machenschaften im Aufstiegskampf in die Serie C1 zwangsrelegiert wurden. Jetzt darf Abbiati ablösefrei bis Ende Jahr nach Turin wechseln und dort den unglücklichen Buffon ersetzen.

Bei Juventus Turin ist man beeindruckt ob der sportlichen Geste des Ministerpräsidenten. Und die Fans beteuern massenhaft, sie würden im Herbst bei den anstehenden Wahlen Silvio ihre Stimme geben. Auch der Vorstand von «Forza Silvio!» hat mit «grosser Freude von Berlusconis selbstloser Aktion Kenntnis genommen», wie er in einer Medienmitteilung mitteilt. «Forza Silvio!» schlägt dem Cavalliere gar vor, auch anderen Vereinen unter die Arme zu greifen, «vorzugsweise dem in die Serie B abgestiegenen ‘roten’ Bologna oder dem kommunistischen Livorno».

Zu Besuch bei der Alten Dame: Milan-Torhüter Christian Abbiati.

Vier-vier-vier

Dr. Eichenberger am Montag den 11. Juli 2005

Warum kauft Milan nach Vieri einen weiterenTopstürmer? Silvio Berlusconi stand dem Reporter des Runden Leders exklusiv Red und Antwort.

Lieber Silvio Berlusconi: Warum kaufen Sie nach Vieri auch noch Gilardino? Sie haben doch schon drei hochkarätige Stürmer?
Sehen Sie, lieber Freund: Jeder Spieler, der bei Milan spielt, spielt nicht bei der Konkurrenz. Semplice, behh?

Schon, aber Sie haben ja Sheva, SuperPipo, Tomasson. Was soll der arme Ancelotti mit so vielen Angreifern?
Die Sache ist die: Wir werden bald mit vier Stürmern spielen. Sehr bald.

So richtig offensiv, wie Brasilien?
Im Vertrauen gesagt: ich habe heute mit Sepp telefoniert (gemeint ist der Fifa-Boss Blatter, die Red.) und ihm vorgeschlagen, eine wichtige Regeländerung vorzunehmen.

Tönt interessant …
Ich habe ihm vorgeschlagen, dass künftig eine Mannschaft nicht mehr aus elf, sondern aus dreizehn Spielern bestehen soll.

Genial!
Meine Idee! Es sieht so aus, dass die Fifa noch in diesem Juli die neue Regel in Kraft treten lässt.

Und das heisst?
Ehh, das heisst: wir spielen künftig ein 4-4-4. Vier Stürmer!

Ancelottis Dilemma wird sein: Wer wird jeweils die Ersatzbank drücken müssen – Sheva, Gila, Pipo, Bobo oder John Dahl?
Keine Sorge, das werde ich ihm vor dem Spiel per SMS mitteilen.

Herr Berlusconi, danke für dieses Gespräch.

Semplice: Silvio Berlusconi informiert das Runde Leder.

…das wäre vielleicht auch noch interessant.

uns am Mittwoch den 25. Mai 2005