Archiv für die Kategorie ‘European Must-have-drunk-theres’

Rundes Leder reist löblich (I)

Herr Maldini am Mittwoch den 21. März 2018

Willkommen zum ersten Teil unserer kurzen Serie “Rundes Leder reist löblich”. Wir nehmen Sie mit in die grossen Stadien Europas und starten in Essen.

Essener Pissoir-Kunst. Fotos: Maldini et al.

  • Die Begegnung: Rot-Weiss Essen – SG Wattenscheid 09 (Regionalliga West)
  • Das Spiel: Essen führt bis zur 89. Minute 2-1 und verliert am Schluss noch 2-3
  • Das Stadion: Stadion Essen (20’650 Plätze, 2012 eröffnet)
  • Die Zuschauerzahl: 6347
  • Das Ticket: 8€ (Stehplatz)
  • Die Verpflegung: Krakauer 3€, Frikadelle 2.50€
  • Das Bier: Stauder 4€
  • Spezielles: Das Gebimmel von RWE-Kultfan Glockenhorst +++ Der Blick von den Stehplätzen auf das nahgelegene Autokino (es lief ein Streifen mit Bruce Willis) +++ “Wir wollen den Trainer sehen” und noch viel mehr skandieren die verständlicherweise etwas unzufriedenen Fans nach Spielschluss

Nicht dabei

Harvest am Mittwoch den 28. Februar 2018

Herr Harvest sinniert über das Grossereignis “2018 FIFA World Cup Russia”.

Da sass ich kürzlich in Norditalien in einem Frecciarossa, wirklich angenehme Züge, alleine in einem Viererabteil und las in meinem Buch. Genau so stellt man sich eine gemütlich Zugfahrt vor. Nicht weiter gestört hat mich auch die Dame, die sich beim nächsten Halt schräg gegenüber hinsetzte. Bis sie offensichtlich ein Gespräch begann, mittels Mitteilungen mit ihrem Smartphone.

“Dudeldum, düdeldüm” ertönte jeweils beim Erhalt einer Nachricht. Wer, dachte ich, lässt denn die Klingeltöne in der Öffentlichkeit an? Noch schlimmer sind allerdings die “Tastentöne”, die bei jedem getippten Buchstaben ertönen. Meine Konzentration war dahin, das Buch musste ich weglegen.

Glücklicherweise steigen bald weitere Damen ein, die sich ins nächste Abteil setzten. Die Verspätungsdurchsage war dann der Anlass für ein intensives Gespräch zwischen den drei. Da mir die italienische Sprache nicht geläufig genug ist, um solch einem Gespräch zu folgen und mich das deutlich weniger in meiner Konzentration störte, konnte ich mein Buch wieder öffnen. Bis zu meiner Zieldestination klappte das ganz gut, wenn nicht gerade die eifrigen Hände der sprechenden Dame in meinem Blickfeld umherflogen.

Beim Verlassen des Zuges konnte ich mir etwas Schadenfreude nicht verkneifen und dachte, wenigstens sind die im Sommer nicht dabei. Und so konnte ich doch gut gelaunt meines Weges gehen.

Celtic Comic

Harvest am Mittwoch den 14. Februar 2018

Für das Spiel gegen Zenit St.Petersburg hat sich Celtic was Schönes ausgedacht.

Das Match Programm haben sie im Stile eines Comics gestaltet, wie sie auf Twitter freudig verkünden.

Ältere Leser erkennen natürlich sofort, welchem Comic hier gewürdigt wird. Es handelt sich um die Nr. 123 von “Flash” aus dem Jahr 1961.

Der russische Gast hat sofort auf das Programm reagiert und bemängelt, dass Celtic ihr altes Logo verwendet habe, worauf die Schotten konterten, es handle sich dabei sozusagen um eine Hommage an Zenits grössten europäischen Triumph, den Sieg in der Europa League 2008. Damit konnten sie dann auch gleich noch ihrem verhassten Rivalen ans Bein pinkeln, das Finale in Manchester gewann Zenit damals nämlich gegen die Glasgow Rangers.

Versicherungsnachweis

Harvest am Mittwoch den 7. Februar 2018

Herr Harvest sinniert über das Grossereignis “2018 FIFA World Cup Russia”.

Diesen Sommer treffen sich mal wieder die besten Nationalmannschaften der Welt zum Schwanzvergleichzur Weltmeisterschaft, heuer in Russland. Nun ist aber gerade Russland nicht bekannt dafür Ausländer unbürokratisch zu empfangen, was vielen Fussballfans den Schweiss in den Nacken trieb. Alles halb so wild allerdings, während der WM reicht eine Fan-ID. Herr Putin zeigte sich kulant.

Das ist sicher eine gute Nachricht für Fans, die das Turnier vor Ort besuchen möchten. Ein Freund hat mir erst kürzlich erzählt, dass er ziemlich ins Schleudern geraten ist beim Versuch nach Russland zu reisen. Es ist drum so, der Freund hat sich eine Russin angelacht und sie zurück und nun sind sie schon lange glücklich vereint und da will man natürlich auch mal die Schwiegerfamilie (oder ist es Schwäger- oder gar Schwagerfamilie?, also die Verwandtschaft der Angebeteten) besuchen. Nun verlangt aber Russland einen Nachweis über eine Versicherungsdeckung während des Aufenthalts, nicht dass sie dann noch auf den Kosten des Gastes sitzen bleiben.

Puh, ich kann Ihnen sagen, das war ein ganz mühsames Prozedere. Die Versicherung seines Vertrauens (also des Freundes) hatte grosse Mühe, diese Deckung und vor allem die Bestätigung rechtzeitig bereit zu stellen. Mails und Anrufe wurden zwar freundlich entgegen genommen und auch wohlwollend beantwortet, doch der Nachweis konnte nicht geliefert werden. Mein Freund war mit den Nerven schon ganz am Ende, es blieb ihm nur noch der eine Nachmittag, sonst wars dann das mit Visum und Schwiegerfamilie und schöne Zeit mit Geliebter und so. Im letzten Moment fand dann Google die Lösung in Form einer anderen, internetfreundlicheren Versicherung, die ihm alles innert weniger Minuten zur Verfügung stellte. Jetzt bin ich grad etwas abgekommen vom Thema und habe vergessen, wo ich war.

Aber egal. Das wäre, so dachte ich mir, doch auch noch ein Ansatz für die schweizerischste aller Volksparteien. Die Schweiz anerkennt nur noch Flüchtlinge, die mit einem gültigen Sozialversicherungsnachweis aus ihrem Heimatland einreisen. Das wäre sozusagen win-win, weil weniger anerkannte Flüchtlinge und die anerkannten werden unsere Sozialwerke garantiert nicht belasten. Super Idee, dachte ich, die Menschlichkeit ging ja sowieso längst verloren.

Who the f*** is Wembley?

Harvest am Mittwoch den 27. Dezember 2017

Woran denken Sie, wenn Sie Wembley hören? Natürlich an den Wembley FC. Was kaum einer weiss, es gibt auch ein Stadion mit diesem Namen.

Und genau dieses Stadion bereitet dem Wembley FC aktuell grosse Schwierigkeiten. Da das Wembley Stadion mit dem gleichnamigen FC verwechselt werden könnte, sah sich der englische Fussballverband veranlasst, beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EIUPO) Beschwerde gegen das Logo des Wembley FC einzureichen.

Der FC spielt in der neunten englischen Liga etwa drei Kilometer vom Wembley Stadion entfernt im Vale Farm, das für 2’000 Zuschauer Platz bietet und pro Spiel etwa 50 Personen willkommen heissen darf. Obwohl Brian Gumm, der Präsident des Clubs, versicherte, dass sich noch nie Stadionfans zu ihnen verlaufen hätten, gab das EIUPO dem Verband recht. Somit muss der Wembley FC seinen Namen ändern.

Der Club steht deshalb vor dem Ruin. Gumm meint dazu: “Wir können es uns nicht einmal leisten, Berufung einzulegen. Es wird den Club bankrott machen, weil wir es uns nicht leisten können, unsere Beschilderung und Ausrüstung zu ändern.”

Die letzte Hoffnung ist einmal mehr das Internet. Deutlich über 20’000 Menschen haben bereits eine Petition unterschrieben, die vom Verband verlangt, die Forderung nach einer Namensänderung zurück zu ziehen. Das sind wahrscheinlich mehr als vor dem Verfahren je von einem “Wembley FC” gehört haben.

Io credo risorgerò

Harvest am Mittwoch den 6. Dezember 2017

Zum Fussball ins nahe Venetien.

Herr Harvest besuchte für Sie das Spiel Hellas Verona – FC Bologna.

Anreise

Verona erreichen Sie bequem mit der Bahn in etwa 5h 30min. Nach knapp drei Stunden sind Sie ab Bern bereits in Mailand, wo Sie umsteigen und nach weiteren 75min im Hauptbahnhof “Verona Porta Nuova” einfahren. Die Züge aus der Schweiz sind normalerweise pünktlich in Mailand, wenn Sie allerdings einen Regionalzug ab Domodossola besteigen (weil der Schnellzug mal wieder ausgebucht ist oder aus schierer Geldnot), rechnen Sie genügend Umsteigezeit mit ein.

Stadt

Die Etsch (italienisch “Adige” und damit Namensgeber für das Alto Adige, auf deutsch “Südtirol”) umfliesst die Altstadt in einer Weise, die Bernern ein leises Heimatgefühl bescheren wird, nur ohne die unseligen Höhenunterschiede. In der Altstadt finden sich einige schöne, alte Gebäude und wenn man sich von der überlaufenen und kaum von anderen Städten unterscheidbaren Hauptgasse mit den grossen Modeketten entfernt, entfaltet sie auch ihren Charme.
Hauptattraktionen sind die Arena und Julias Balkon. Vor der Arena können Sie lustige Fotos mit als Gladiatoren verkleideten Menschen schiessen und in ihr grossartige und stimmungsvolle Konzerte besuchen. Im Sommer verschreibt sie sich für mehrere Wochen der Oper, dessen Besuch ein besonders schönes Erlebnis sein soll. Julias Balkon (wer die Geschichte nicht kennt, kann sie hier nachlesen) soll gemäss Vermarktung ein außergewöhnlich romantischer Ort sein. In Tat und Wahrheit allerdings entpuppt sich der Innenhof unter dem Balkon als überfüllter Touristenkäfig, in dem die Menschen eine lange Schlange bilden, um einer Statue an die Brust zu fassen. Weiterer romantischer Höhepunkt sind die vielen Liebesbotschaften, die mit gebrauchten Kaugummis an die Wand geklebt werden.

Club

Hellas Verona ist neben Chievo Verona einer von zwei Clubs aus Verona, die in der Serie A spielen (zwei Clubs gibt es auch in Genua, Turin, Mailand und Rom). Gegründet wurde er 1903 und seinen grössten Erfolg feierte er 1985 mit dem Meistertitel. Danach fiel er allerdings bis in die Serie C und stieg erst 2011 wieder in die zweithöchste Spielklasse auf. Seit 2013 spielt Hellas wieder in der Serie A.
Neben bekannten Spielern wie Valon Behrami und Mario Frick spielten auch unbekanntere wie Javier Saviola, Luca Toni, Filippo Inzaghi oder Thomas Berthold für den Verein.

Stadion

Das “Stadio Marcantonio Bentegodi” fasst knapp 40’000 Zuschauer und dient sowohl Hellas als auch Chievo als Heimstätte. Die Nähe zum Bahnhof und zur Altstadt macht es gut zu Fuss erreichbar. Für das Ticket gibt es drei verschiedene Preiskategorien, abgestuft nach Attraktivität des Gegners. Einlass wird Ihnen (wie überall in Italien) nur gewährt, wenn Sie einen gültigen, mit Foto bestückten Ausweis zur Hand haben. Herr Harvest zahlte 23 Euro, die weibliche Begleitung nur 15. Die sexistische Preisgestaltung ermöglicht es dem Club dafür, auf Mittel wie “Ladies Nights” zu verzichten. Die Tickets ermöglichten den Zutritt zum höchstgelegensten Sektor am Seitenrand des Spielfelds. Mit dieser Distanz störte dann auch die Leichtathletikbahn nicht weiter.

  • Auf dem Weg zum Stadion

  • Vor dem Stadion gibt es tolle Fanartikel aus China...

  • ...und diverse Essensstände

  • Herr Harvest trinkt Bier und isst Pommes für 5 Euro

  • Stadion zur Linken (oben Bologna Fans)

  • Stadion in der Mitte

  • Stadion zur Rechten (oben Hellas Fans)

  • Verpflegungsstand im Stadion

  • In der Pause wird auf der Bande diversen Leuten gratuliert

  • Herr Harvest geniesst das Spiel im kalten Verona

  • Spiel zu Ende

  • Weit und breit keine Bologneser, doch die Polizei sperrt die Strasse und alle drängen sich durch ein kleines Schlupfloch

Verpflegung

Im Stadion ist die Verpflegung eher dürftig (immerhin Vin brulé und Snacks), dafür können Sie sich vor dem Spiel an einem der vielen Stände den Bauch voll schlagen. Herr Harvest begnügte sich mit einer Portion Pommes Frites und einem Birra Moretti (4dl, zusammen 5 Euro). Je nach Lust und Laune finden Sie aber auch Essen mit toten Tieren und die üblichen Biere von noch grösseren Brauereien.

Spiel

Das Niveau des Spiels verlangte Herrn Harvest keine grosse Anpassung ab, was aufgrund der Ausgangslage (beide Teams verloren die letzten vier Spiele) auch nicht zu erwarten war. Bei der Durchsage der Mannschaftsaufstellungen wurden der Trainer und etwas weniger intensiv die Nummer 93 von Hellas schamlos ausgebuht. Bereits nach dreieinhalb Minuten und zwei haarsträubenden Fehlern wurde klar, wieso auch der linke Aussenverteidiger (93) nicht allzu viele Sympathien geniesst. Die rosa Gazzetta wird am nächsten Tag schreiben, dass Fares (93) zwar das 1-0 mit einer schönen Flanke assistierte, doch 26 Fehlpässe spielte.
Hellas geht zweimal in Führung (1-0 und 2-1), verliert dann aber trotzdem mit 2-3. Am Ende schlugen zwei Bologneser die Zeit dann noch mit Krämpfen tot, um das Spiel nicht noch aus den Händen zu geben. Das Spiel war vom Niveau her vergleichbar mit den letzten beiden Partien zwischen GC und Lugano, doch um Weiten unterhaltsamer. Bemerkenswert war auch ein Unterbruch von etwa zwei Minuten, weil niemand bereit war das heruntergefallene Fähnchen wieder auf den Pfosten beim Ecken zu stülpen.

Fazit

Ein Spielbesuch in Verona lohnt sich allemal. Vor allem, wenn vorher und/oder nachher noch Zeit für die Besichtigung der Stadt bleibt. Auch das Stadion bietet viel mehr als nur Fussball, so erfreute sich die Begleitung von Herrn Harvest deutlich mehr an den Felsenschwalben, die im Stadion brüten oder zumindest den Winter dort verbringen.

Junge Junge

Val der Ama am Donnerstag den 30. November 2017

Wir werden alt, die Spieler immer jünger.

Jetzt hat doch der Connor Byrne am Montag tatsächlich sein Debut in der ersten Mannschaft gegeben. Richtig, wir meinen den 14-Jährigen Juniorentorhüter des Glenavon FC, also des aktuellen Tabellendritten der NIFL Premiership, das ist die oberste Liga Nordirlands.

Hier noch ein Vergleich: Der Teenie ist ungefähr 21 Jahre jünger als zum Beispiel Goaliekollege Marco Wölfli.

Athen, 2017

Herr Maldini am Montag den 29. Mai 2017

BREAKING NEWS: der dritte Aufsteiger in die Premier League 2017/18 heisst Huddersfield Town!

Gelbschwarzer Cupsieg

Lars: L am Samstag den 27. Mai 2017

In Bulgarien war am Mittwoch Cupfinal – die Richtigen haben gewonnen.


Es ist eine Geschichte, wie sie nur der Cup schreiben kann: Serienmeister Ludogorez Rasgrad, das Basel Bulgariens, trat gegen die sympathische Truppe des PFK Botew Plowdiw an. Und verlor.

Das Spiel kurz zusammengefasst: Botew spielte statischen Fussball mit langen Bällen in die Spitze, die nicht ankamen, worauf alle Spieler die Hände verwarfen und die Zuschauer auch. Ludogorez war spielerisch besser, vermochte sich jedoch im Strafraum nicht durchzusetzen. Botew gewann mit 2:1. Dann gab es noch eine rote Karte, bevor im Stadion ein Song von Queen gespielt wurde.

Mit einem Klick gelangen Sie zur Slideshow.

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Grenzerfahrung bei Ilja

Herr Shearer am Donnerstag den 9. März 2017

Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!

Manchmal muss man einfach ein bisschen Distanz vom Fussball gewinnen. Dazu fährt man am besten natürlich – zum Fussball! Vor Jahren bereits hatte eine Delegation dieses Fachblogs eine Reise ins schöne Mömpelgard geplant, welche damals leider aufgrund kurzfristiger Spielplanänderungen nicht zustande kam.

Aber eben, es ist ja nicht weit zum FC Sochaux-Montbéliard! Mit dem Auto schafft man die Strecke von Bern aus in gut zwei Stunden. Dabei darf man auf der Transjurane tatsächlich durch 25 Tunnels fahren. Etwas gemütlicher und bei mehr Tageslicht geht es per Zug: mit Umsteigen in Basel, Mulhouse und Belfort dauert die Reise gute drei Stunden. Der kürzeste Weg per Bahn würde eigentlich über Biel und Porrentruy führen, aber in Delle ist derzeit noch Schluss mit Gleisen. Wer aber sein Velo einlädt, hat vom französischen Grenzstädtchen aus nur noch gute flache 20 Kilometer zu radeln.

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Billiger Betreuer

Val der Ama am Donnerstag den 19. Januar 2017

John Clarkson machts umsonst.

Der Club Deportivo Tudelano ist ein spanischer Fussballverein in Navarra und dort spielt er immerhin in der Segunda División B. Selbstverständlich hat der Verein finanzielle Probleme und dazu Ärger mit den Steuerbehörden. Und weil es sportlich auch nicht grad super läuft (aktuell Rang 9 in einer 20er-Liga) kommt das Angebot eines englischen Geschäftsmanns ganz gelegen.

John Clarkson, den Sie da auf dem Bild oben sehen, will nämlich Trainer des Vereins werden und hat sich dazu einen ganz interessanten Deal überlegt. Der 60-Jährige verzichtet auf einen Lohn und will stattdessen selbst Geld in den Club investieren: £50,000 in der ersten Saison und £100,000 im Jahr darauf.

Win-Win, meint Clubpräsident Jesus Miranda: “Die Fans denken vielleicht, dies sei eine Art extravagantes Hobby für Clarkson, aber er ist ein richtiger Trainer mit Erfahrung und Diplomen. Er bezahlt Geld für ein Sportprojekt, er wird den Club nicht übernehmen. Er wird uns bei der Sponsorensuche und bei der Schuldentilgung unterstützen.”

Auch interessant: Wenn der neue Übungsleiter mit dem Club aufsteigt, kriegt er das investierte Geld zurück. Nur dann.

Kurzweil bei Curzon

Herr Shearer am Donnerstag den 19. Januar 2017

Wie schaut der englische Fussball ohne Mou und Pep, ohne Transfer-Fantastilliarden, ohne Milliardärsbesitzer und weltweite Fernsehverträge aus?

Kommen Sie mit, wir gehen zum Curzon Ashton FC in die National League North, die sechsthöchste Liga Englands. Curzon spielte letzten Montag gegen den Worcester City FC (1:1).

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