Archiv für die Kategorie ‘European Must-have-drunk-theres’

Metz-gete

Natischer am Montag den 9. Juli 2007

Unser heutiger Reisetipp führt uns ins vielleicht schönste Land Europas: Frankreich. Ins Département Moselle in der Region Lothringen, um genau zu sein.

Die Ursprünge des Football Club de Metz gehen auf die Fusion der damals deutschen Vereine Metzer SpVgg, FC Metis Metz und FC Alte Herren Metz zur SpVgg 1912 Metz am 2. Februar 1912 zurück. In Anspielung auf den kastanienroten Farbton in den Vereinsfarben lautet der Spitzname des Teams “Les Grenats” (die Granatroten), was sie nicht gerade sympathischer macht. Der FC Metz ist nach einer Saison in der zweiten Lige letzten Sommer wieder erstklassig geworden. Wir kennen im Kader übrigens einen Schweizer DJ. Besuchen Sie auch Metz’ wirklich sehenswerten Stadtkern.

Transfer
Für die Reise empfiehlt sich auch hier wieder die Bahn. Ab Bern oder Basel gibts direkte Züge nach Metz. Mit den Bus und Metro ist das Stade Saint-Symphorien einfach zu erreichen. Es befindet sich nur 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Tickets
Eintrittstickets bekämen Sie im Online-Shop des FC Metz, aber da grad nicht Saison ist, hinkt der Link zimmli.

Verpflegung
Mag der FC Metz auch noch so attraktiv spielen, der Stadtkern auch noch so historisch sein – eigentlicher Hauptzweck einer Reise dorthin ist aber Les Frères Berthom, die originellstmögliche Brasserie mit der ausführlichsten Bierauswahl ever. Sässe Petrus am Eingang, man wähnte sich im Himmel.

Falls auch Sie Ihre Ferienfussballerlebnisse mit unsern Lesern teilen möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an Herrn Natischer.

Sawadee Khrap Khun!

Natischer am Montag den 2. Juli 2007

Um sich aber für ein Fussballspiel in der Hauptstadt perfekt vorzubereiten, sollte man ja nicht zu früh auf der Hauptinsel landen. Viele Malediven-Besucher wissen nämlich nicht, dass dieses Land zu 100% dem Islam verschrieben ist. Da findet man keine Beiz weit und breit, die noch ein paar blonde Stimmungsaufheller serviert! Also ist es ratsam, zuerst einen Abstecher auf die Flughafeninsel Hulhule zu machen. Das Hulhule Island Hotel im Nord Male Atoll verfügt über eine ganz angenehme Poolbar (immer mit den neusten Dhoni Songs) sowie eine im Englischen Stil gehaltenen Bar im Hoteltrakt, die aber immer auf zirka 15 Grad runtergekühlt wird. Das beste zu trinkende Bier ist sicherlich das Singaporische Tiger Bier, gibts im Offenausschank und in der handlichen 3dl-Flasche.

Zirka 30 Minuten vor Anpfiff gehts wieder rüber auf die Hauptstadtinsel. Die Überfahrt mit den guten alten Dhonis kostet grad mal 10 Rufiyaas, was ca. etwa 1.20 CHF, je nach Schwankung des Ami Dollars, da er an diese Währung gekoppelt ist. Eigentlich noch lustig, da es auf den Malediven keinen einzigen McDonalds, Starbucks oder Levis Jeans Shop gibt.

Dort angekommen, gehts am schnellsten mit dem Taxi Richtung Stadium. Die Einheimischen Schlachtenbummler sind auch nur mit Ihren Scootern unterwegs und gruppieren sich erst vor dem Stadium.

Ein Eintritt kostet zwischen 15-25 Rufiyaas, der höhere Preis ist dann schon auf der Gegentribüne. Die wahre Fankurve liegt aber hinter dem Tor und kostet wie gesagt 15 Rufiyaas. Leider gibts ab hier kein Bier mehr und auch die gute heimische Bratwurst wird hier sträflich vernachlässigt. Dafür gibts Currys in allen Variationen und Schärfestufen.

Nun noch zum Spiel: Die Malediver sind dribbelstarke, ballverliebte Spieler. Gespielt wird noch mit dem guten alten Libero, frei nach dem Motto, einer muss ja hinten bleiben. Das Spiel gegen Libanon ging leider 5:2 verloren, da diese Libanesen alle einen Kopf grösser waren. Die sehr unfaire Taktik, mit hohen Bällen in den Strafraum zu agieren, hat die Malediver schnell Matt gesetzt.

Diesen einzigartigen Bericht verdanken wir unserm Leser Herrn Pfaeffi. Herr Pfaeffi ist imfall der bis heute einzige bekannte Rundlederleser in Thailand(!) und betreibt auf Koh Samui ein überaus erholsames Hotel. Bitte berücksichtigen Sie diesen Fakt auch bei Ihrer Ferienplanung. Falls auch Sie Ihre Ferienfussballerlebnisse mit unsern Lesern teilen möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an Herrn Natischer.

Zu Gast bei Freunden

Natischer am Montag den 25. Juni 2007

Anreise:
Wie immer reist der Kluge im Zuge. Am bequemsten erreichen Sie Hamburg mit der CityNightLine. Per Flugzeug gibt es die Varianten mit AirBerlin ab Zürich oder mit Easyjet ab Basel.
Das Stadion erreichen Sie ab dem Hamburger Hauptbahnhof mit der S3 oder S21 bis Haltestelle Stellingen (Arena). Ab Stellingen verkehren Pendelbusse, welche Sie direkt vor das Stadion führen. Als Alternative können Sie die letzten ca. 1500 Meter ab Stellingen auch zu Fuss zurücklegen. Seien Sie aber rechtzeitig im Stadion, damit Sie Lotto King Karl mit Hamburg meine Perle nicht verpassen.

Tickets:
Tickets beziehen Sie am einfachsten über die offizielle Website des HSV. Das Ticket gilt zudem als Fahrausweis für den Transport vor und nach dem Spiel. Die Tickets werden Ihnen für eine Gebühr von ca. 3 Euro innerhalb von 3 bis 5 Tagen per Post zugestellt.

Verpflegung:
Als Verpflegungsmöglichkeit auf der Anreise empfiehlt sich die Kneipe Hunger&Durst direkt neben der S-Bahn Haltestelle Stellingen. Die Kneipe verfügt über einen Gartensitzplatz und wenn Sie Glück haben, wird Ihnen das Bier von einem netten Fräulein, welches aus der Region Bern nach Hamburg ausgewandert ist, gezapft. Im Stadion selber bekommen Sie alle Variationen von Fischbrötchen oder Wurstwaren. Das Bier ist natürlich nicht alkoholfrei, im Gegensatz zu vielen anderen Stadien in Europa…

Weiter Tipps:
Als preiswerte und einfache Übernachtungsmöglichkeit empfiehlt sich das Hotel Stern direkt auf der Reeperbahn.
Ein Must ist natürlich der Besuch des Fischmarkts am Sonntagmorgen.
Aber Vorsicht! Das vielseitige, kulturelle Angebot während der ganzen Nacht birgt die Gefahr, dass man den Besuch schlicht und einfach „verschläft“…

Diesen einzigartigen Bericht verdanken wir unserm Leser Herrn Ex-Mitarbeiter von Herr Natischer. Falls auch Sie Ihre Stadion- und Städteerlebnisse mit unsern Lesern teilen möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an Herrn Natischer.

Fussball in (den) Bergen

Natischer am Montag den 18. Juni 2007

Anreise:
Wenn sie Norwegisch verstehen, ist die Anreise ein Kinderspiel: „Fra sentrum: buss nr. 20, 21, 22, 23 og 24 fra Olav Kyrresgt eller Bystasjonen til Inndalsveien“ und ansonsten einfach vom Stadtzentrum her den roten Horden folgen.
Auch nach Bergen reist der Kluge selbstverständlich im Zuge. In knapp 40 Stunden bringen sie die europäischen Bahnen ins Herzen von Bergen. Obwohl der Norweger an sich ein sehr eloquentes Englisch parliert, nutzen Sie die Zeit idealerweise um ein paar norwegische Floskeln zu erlernen:
– Hei – Hallo
– Hvordan har du det? – Wie geht es?
– En øl – ein Bier (falls mehr als 1 Bier, Anzahl Finger hochhalten)
– Pølse – die Wurst
– Jeg er fra sveits – ich komme aus Schweden
– Jeg snakker tysk/engelsk – Ich spreche Deutsch/Englisch
– Laks – Lachs
– Reker – Crevetten
Eine gute Hilfe bietet ihnen sonst Heinzelnisse

Verpflegung
YB-Würste sind eher Mangelware, dafür gibt es leckere pølser, dünne Würste, die meistens in einem offenen Hotdog-Brot mit gerösteten Zwiebeln und Saucen aller Art serviert werden. Wenn sie eher ein Fischtyp sind, liegen Sie genau richtig: Von Lachsbrötchen zu Rekersandwiches finden sie alles, was das Herz begehrt, und dies erst noch zu einem fairen Preis. (Soweit man im Hochpreisland Norwegen von fairen Preisen sprechen kann.)
Biermässig sieht es äusserst schlecht aus: Nicht nur die Bierwerbung auf den Trikots wurde dem SK Brann vor kurzem verboten, auch ist weder im Stadion noch in unmittelbarer Nähe Alkoholverkauf erlaubt. Eine gute Spielvorbereitung muss also zwangsläufig bereits in einem Pub in der Innenstadt beginnen. Aber Obacht! Der Norweger verlangt grundsätzlich horrende Preise für jegliche alkoholischen Getränke. Ein 4dl. Gerstensaft kostet gut und gerne SFr. 10.- oder mehr. Billiger geht es in Supermärkten, wo sie ein Fläschchen bereits für SFr. 2.- erstehen können. Seien sie sich jedoch bewusst, dass öffentlicher Alkoholkonsum verboten ist.

Tickets
Die Spiele sind meistens ausverkauft, was bei 17’824 Plätzen auch nicht schwierig ist. (Hi hi. Link.d.Red.) Tickets können Sie praktischerweise online erwerben, oder dann in einem Narvesen, dem Kiosk Norwegens oder bei 7 Eleven. Letzterer bietet übrigens sehr schöne Musik auf seiner Website.

Diesen einzigartigen Bericht verdanken wir unserm Leser Herrn Georges b. Falls auch Sie Stadien in den Bergen besuch(t)en und Ihre Erlebnisse mit unsern Leser teilen möchten, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Herrn Natischer.

Katalanisches Neufeld

Natischer am Montag den 11. Juni 2007

Anreise
Der Kluge reist im Zuge: Mit dem Hotelzug Pau Casals erreichen Sie Barcelona rechtzeitig zum Frühstück, ansonten bietet zB Einfachflugzeug weniger zeitintensive Transfers ab BSL oder GVA an. Vom Flughafen in die Stadt gehts mit dem Bus für € 3.50, dort nehmen Sie dann die U-Bahn oder gleich ein Taxi zum Stadion. Nach dem Spiel sollten Sie bedenken, dass bis zu 100’000 Leute gleichzeitig wieder weg wollen und genügend Zeit einplanen. (Buslinien: 7, 15, 43, 67, 68, 74, 75, L12, L50, L60 and L62. Metro: Linie 3 (bei den Stationen Maria Cristina oder Les Corts aussteigen) und Linie 5 (bei den Stationen Collblanc oder Badal aussteigen).

Tickets
Kaufen Sie Ihre Eintrittstickets online. Leider erst kurzfristig: Der Vorverkauf gilt bis etwa 10 Tage vorm Spiel nur für Mitglieder, erst dann können Normalsterbliche einkaufen. Das ist aber nicht so schlimm wies tönt, denn die definitive Anspielzeit wird oft erst wenige Tage vorm Spiel bekannt gegeben, was Ihre Wochenendplanung bei einem spontanen Sonntagabendspiel sowieso ziemlich durcheinander bringen könnte. Zusammenliegende Plätze gibts dann zwar meist nicht mehr, aber da ja all Ihre Sitznachbarn in der selben Situation sind wie Sie, können Sie vielleicht vor Ort noch was dealen. Auch im dritten Geschoss sieht man übrigens noch genug vom Spiel. Gut, ein Feldstecher schadet dann auch nicht.

Verpflegung
Im Camp Nou gibts nur alkoholfreies Bier, auch bei Meisterschaftsspielen. Anderes wär aber bei nicht gedeckten Plätzen an der prallen Sonne auch nicht ratsam. Die Bratwürste sollten Sie sich, falls hungrig, erst mal genauer ansehen. Gehen Sie nach dem Spiel dann aber keinesfalls vor 23h Znacht essen, sonst outen Sie sich als Touri. Davor gibts in vielen (zum Teil nicht ganz günstigen) Bars lecker Tapas und Kaltgetränke. Es sei an dieser Stelle auf Voll-Damm Märzen hingewiesen.

Me gustaría hacer un viaje por España, wie wir der spanischen Sprache nicht Mächtigen einfach irgendwas sinnverwandt Klingendes hier rein zu kopieren pflegen. Aber eigentlich spricht der Barcelone eh katalanisch. Und Italienisch bringt Ihnen dort imfall nichts bis gar nichts.

Scheuen Sie sich bitte weiterhin nicht, Ihre Fünfsterne-Stadionerlebnisse weltweit unserm Herrn Natischer zu übermitteln!

Уважаемые болельщики!

Natischer am Montag den 21. Mai 2007

Eintrittstickets beschaffen Sie sich direkt am Spieltag bei einem der zahlreichen kleinen Kassenhäuschen, welche rund um das Stadion verteilt sind. Versichern Sie sich vor dem Kaufversuch zuerst, dass das Kabäuschen auch besetzt ist; im real existierenden Sozialismus wurden Schalter offenbar aus Prinzip so gebaut, dass der Verkäufer nicht sichtbar und nur ein kleines Loch zum Tausch von Bargeld und Billett vorhanden ist. Mit ca. 20 Grivna, also etwa 5 CHF, sind Sie auf dem besten Platz dabei (diese Plätze leisten sich aber auch viele Einheimische, so dass der teuerste Sektor auch der am besten besetzte ist).

Bevor Sie ihren Platz einnehmen, empfiehlt es sich, noch rasch für Tranksame zu sorgen. Die Bierstände sind zahlreich, auch wenn sie einen etwas improvisierten Eindruck machen. Im Gegensatz zu hiesigen Stadien werden Sie aber nicht alle fünf Minuten Nachschub holen müssen, wird der leckere Gerstensaft (ukrainisches Bier gilt gemeinhin als sehr bekömmlich) doch gleich in 1,5-Liter fassenden PET-Flaschen verkauft. Damit der geneigte Matchbesucher aber keinen Schabernack mit den Flaschen treiben kann, schneidet das Verkaufs- personal mittels eines Taschenmessers die Flaschenöffnung ab!

Eine Wurst suchen Sie hier vergebens, Sie könnens aber den Odessen gleichtun und Erdnusskerne kauen. Alternativ zirkulieren auch Verkäufer mit diversen Süsswaren.

Unter günstigen Voraussetzungen, wenn also eine der anderen ukrainischen Spitzenmannschaften wie Dynamo Kiew, Schachtjor Donetzk oder die den GC-Fans wohlbekannten Dnjepr Dnjepropetrovsk zu Gast sind, kann man einem durchaus attraktiven Fussballspiel beiwohnen. Und schlechter als einheimische Kost wirds wohl auch nicht. Etwas ungeniessbar können eventuell andere Zuschauer werden, welche nach mehreren Flaschen Bier sich gerne auch mit anderen Anhängern der eigenen Mannschaft anlegen. Die im und ums Stadion massiv präsente Polizei sollte aber die schlimmsten Eskalationen zu verhindern wissen.

Diesen einzigartigen Bericht verdanken wir unserm Leser Herrn Shearer. Falls auch Sie Stadien in nicht allzu zentral gelegenen Städten besuchen und das Erlebnis mit unsern Leser teilen möchten, wenden Sie sich vertrauensvoll an Herrn Natischer.

(Mai)Land in Sicht

Natischer am Montag den 14. Mai 2007

Unser brandneuer RL-Stadionführer geleitet uns heute in das vielleicht schönste Land Europas: Italien. Dem amtierenden Fussballweltmeister, übrigens.

Dank des löblichen Lötschbergbasistunnels gelangen Sie schon bald in nicht mal mehr 3 Stunden nach Mailand. Ein Grund mehr für einen Matchbesuch im Stadio Giuseppe-Meazza.

Verpflegung
Der Speisewagen des Cisalpino-Neigezugs kann durchaus empfohlen werden. In Mailand angekommen genehmigen Sie sich un’ apperitivo, stehend am Tresen, Sitzen kostet teils heftig Zuschlag.
Für einen Snack im Stehen gehen Sie am besten ins Parterre des Bahnhofs oder – falls Sie einen Zug früher gekommen sind und noch in die Stadt wollen – beim Duomo am andern Ende des Vorplatzes im Untergeschoss der örtlichen Paninoteca. Wenn Sie richtiges Essen inkl. Absitzen wollen, gilt als Faustregel mindestens 10 Minuten weg vom Dom laufen – die Preise purzeln mit jedem Meter Abstand. Essen in Italien ist per se oléolé.

Transport
Cisalpino bringt Sie günstig bis zum Hauptbahnhof Milano Centrale. Dort nehmen Sie die Metrolinie 1 (rot) bis zur Haltestelle LOTTO. An Spieltagen gibts ab dort einen Bus zum Stadion.

Tickets
Eintrittsbillette können Sie entweder online kaufen, online kaufen oder vor Ort beim Billetthäuschen. Je nach Partie bekommen Sie dort problemlos etwas, anderenfalls müssten Sie einem lokalen Schwarzhändler den Monat versüssen. Das ggf. eingesparte Geld kann in der Gartenbeiz gleich vorm Stadion für Fraternisierungsversuche investiert werden.

Sprache
Der Mailänder an sich spricht sehr wenig Deutsch. Deshalb hier ein paar Hilfen für Ihren Stadionbesuch:
Una birra grande, per favore = Ein Helles, bitte.
È costosa… = Läck, die spinnen hier ja mit den Bierpreisen!
Figlio di putana! = Ich bin mit der Entscheidung des Schiris nicht einverstanden.
Stazione Centrale = Herr Taxifahrer, bringen Sie mich bitte an den Bahnhof, mein Zug fährt gleich!

A Place to BE

Natischer am Montag den 7. Mai 2007

Heute führt Sie Ihr Lieblingsblog ins berühmte Wankdorf-Stadion in der wunderschönen Schweizer Hauptstadt!

Halleluja!

Haben Sie ein Auswärzspiel bei den Berühmten vor sich? Haben Sie sich gar für den Göpfinal qualifiziert? Nichts besseres als das! Das Runde Leder kennt die Olé-Olé-Bars auf dem Weg zum sogenannten Stade de Suisse.

Wie Sie zu Tickets kommen erfahren Sie hier, erklärt Ihnen Ihr örtlicher Fussballclub oder ggf. der Veranstalter Ihres Vertrauens.

Verlassen Sie den Bahnhof nach Ankunft auf einem der schönen Berner Perrons am besten gar nicht erst. Die S-Bahn (S steht in Bern für Super) führt Sie zum Bahnhof “Bern Wankdorf”. Fragen Sie am einfachsten den Online-Fahrplan Ihrer Wahl. Begeben Sie sich andernfalls zum Tramperron vorm Loeb und nehmen Sie das Tram Nr. 9 Richtung Guisan-Platz. Falls Sie eher der Bus-Typ sind, den Bus Nr. 20 Richtung Wyler.

Viele Göpfinalteilnehmer feiern bereiz im Bahnhofsgebäude, andere spazieren bis zur Front, kehren am Kornhausplatz nochmal ein oder beehren am Breitschplatz einen Beizer nach Wahl. Keines davon ist falsch: Zwickel offen gibz im Tibits (noch im Bahnhof), ein quasi Hausgebrautes im Adrianos, Leffe im Offenausschank auf dem Ringgenberg und dann lecker Pizza nach dem steilen Aufstieg in den Breitsch im Ticino oder aber Rotes Curry in HerrKs Lieblings-Asia-Take-Away gleich vis-à-vis. Nie falsch ist dann der stadionmantelnutzende Walter.

Haben Sie Tipps zum Erreichen Ihres Lieblingsstadions? Kennen Sie die trendigste Bar, das frischestgezapfte Helle oder das seignanteste Rindsfilet auf dem Weg dorthin? Möchten Sie Ihr Wissen mit vielen Menschen teilen? Schicken Sie Ihre Geheimtipps gerne an unsern Rundeslederleserreisereiseleiter.

A place to be

Natischer am Donnerstag den 26. April 2007

In unserer nagelneuen Serie führen wir Sie heute in das vielleicht schönste Land Europas: Die Schweiz.

Solothurn, die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, erfreut neben den Fans des Barocks auch solche des örtlichen FC. Dieser spielt in der 1. Liga gegen Gegner wie Wangen bei Olten, Münsingen oder Dornach. Um zum Stadion zu kommen, hilft Ihnen bestimmt einer dieser Links. Sonst fragen Sie am besten jemanden vor Ort. Seien Sie aber vorsichtig: Der Soledurner an sich kennt weder T noch P. Berücksichtigen Sie das bei dessen Wegbeschreibung!

Ganz bestimmt sollten Sie dann auf dem Weg dorthin den Umweg via Baseltor in Kauf nehmen: In der dortigen Rythalle finden nämlich vom DO 26. – SA 28. April 2007 die jährlichen, überaus löblichen Solothurner Biertage statt. 20 Schweizer Kleinbrauereien stellen dort ihre Erzeugnisse vor, bei denen es sich glatt zB über den örtlichen Fussballverein debattieren lässt. Da der FC Solothurn dieses Wochenende sowieso auswärts spielt, machen Sie das eigentlich auch gschider ausschliesslich und verzichten auf den Besuch des Sportplatzes.

Xundheit!

Neue Serie

Natischer am Donnerstag den 19. April 2007

Sie sind unterwegs zum Auswärtsspiel und verspüren plötzlich Durst? Als Stadion-Hopper on the road in unbekannten Ländern und plötzlich Hunger? Aber keine Ahnung wohin? Der Fussballblog Ihres Vertrauens präsentiert die nagelneue, unregelmässige Serie

The European Must-have-drunk-theres

und garantiert Abhilfe in obigen Notsituationen.

EMHDT

Sie, geschätzte LeserInnen des Runden Leders, sind aufgefordert, Ihre diesbezüglich Favoriten weltweit einem breiten Publikum vorzustellen. Sei es das bestgezapfte Ale Englands, das schnellste Pils Deutschlands, der beste Aperitivo della Casa südlich des Simplons, die frischesten Frutti di Mare nördlich des Äquators, das bestgestrichene Raclette ausserhalb des Wallis oder schlicht das unappetittlichste Haggis ever – im Runden Leder können Sie dies endlich öffentlich machen. Verbinden Sie das Ganze mit ein paar Tipps zum Erreichen des örtlichen Fussballstadions und finden damit Aufnahme im erlauchten Kreis der RL-Gastautoren. Schicken Sie Ihre Favorites gern auch inkl. Links zu Beiz, Stadion, Ticketkauf, Stadt- und Busfahrplan unserm umtriebigen Rundeslederleserreisereiseleiter.

Veröffentlichte Berichte werden fürstlich honoriert: Die komplette Redaktion erhebt sich jeweils für einen kurzen Applaus zu Ehren der/s Verfassers/in.