Archiv für die Kategorie ‘Die Frisurenpolizei’

Finger weg von Finasterid!

Rrr am Mittwoch den 5. Dezember 2007

Da stehen einem die Haare zu Berge: Romario droht eine Doping-Sperre.

Im Kampf gegen lichte Stellen am Schädel nahm der Weltmeister von 1994 die Substanz Finasterid ein. Das war der Haarbildung offenkundig nicht förderlich, wie ein Bild von der heutigen Pressekonferenz zeigt.

Hingegen droht dem 41-jährigen Altstar nun eine einjährige Spielsperre, denn Finasterid steht auf der Dopingliste. Die Substanz bewirkt zwar keine Leistungssteigerung, behindert aber den Nachweis von Dopingmitteln wie Anabolika. Deshalb ist es als Verschleierungsmittel auf der Dopingliste.

“Diejenigen, die unter Haarausfall leiden, benutzen Finasterid sehr oft. Leider werde ich ab sofort wieder meine Haare verlieren”, klagte Romario.

Mit Köpfchen zurück zum Erfolg

xirah am Donnerstag den 15. November 2007

Le FrisürRonaldo und seine FrauenFrisurengeschichten füllen mittlerweile fast mehr Coiffeurbücher als Becks’ haarige Vergehen.

Vor ein paar Tagen hat Ronaldo in einem Interview am brasilianischen Fernsehen zugegeben, dass er sich die Haare weiterwachsen lassen werde, um in einem hübschen Afrolook zurück in die Nationalmannschaft zu kehren.

Die angestrebte Frisur habe aber nichts mit Black Power zu tun; vielmehr eifere er damit dem Stil Júniors nach, der eine solche Frisur 1982 zur Schau stellte.

Ausserdem werde er mit dem Wuschel sicher mehr Kopftore erzielen. Deshalb benutze er auch ganz besondere Haarpflegeprodukte.

Die Frisurenpolizei überlegt sich einen Präventivschlag.

Lausiger Zwanziger

Frans am Samstag den 3. November 2007

Schon als Spieler legte sich Carlos Valderrama ständig mit Frisurenpolizisten und Schiedsrichtern an. Als technischer Direktor von Júnior hat sich der Kolumbianer nicht gebessert. Im Gegenteil.

Als Schiedsrichter Óscar Julián Ruiz am Mittwoch einen Penalty für América pfiff, verlor der “weisse Gullit” die Fasssung.

Von der Seitenlinie winkte Valderrama gemäss kolumbianischen
Medienberichten
mit einem Papierfötzel und wurde vom Schiri auf die Tribüne geschickt; der Schmollende blieb aber auf der Trainerbank sitzen und genoss von dort die Ausschreitungen im Fanblock.

Beim ominösen Papierstück handelte es sich übrigens um eine Note von 50’000 Pesos. Dies entspricht nach holländischen Berechnungen einem Betrag von umgerechnet 13 Euro. Für ein solch lausiges Trinkgeld lässt sich nicht einmal die Frisurenpolizei bestechen.

Gesucht: Nummer 5

Frans am Samstag den 2. Juni 2007

Wir unterbrechen unser Programm für einen dringenden Fahndungsaufruf der Frisurenpolizei.

“Gesucht wird ein wasserstoffblonder-pflotschnasser Fussballspieler mit der Nummer 5 auf dem Rücken. Nach aktuellen Angaben befindet er sich gegenwärtig in Basel, plant aber, sich baldmöglichst nach Spanien abzusetzen. Die Frisurenpolizei bittet um sofortiges Anhalten.”

Kopfschmuck

Frans am Donnerstag den 24. Mai 2007

Anhand eines aktuellen Beispiels weist die Frisurenpolizei darauf hin, dass sich eine möglicherweise problematische Haartracht auch durch geeigneten Kopfschmuck camouflieren lässt.

Die internationale Frisurenpolizei hat das gestern aus der griechischen Hauptstadt übermittelte Funkbild unter die Lupe genommen.

Welche haarigen Tatsachen sich unter der Tarnkappe verbergen, liess sich zwar nicht in Erfahrung bringen.

Recherchen im Archiv liessen die Polizei aber Verdacht schöpfen.

Kühner Kunert

Rrr am Donnerstag den 12. April 2007

Die Frisurenpolizei bittet um Ihre Mithilfe in einem besonders krassen Fall.

Timo Kunert wurde am Samstag erstmals in der Bundesliga gesichtet.

Der ehemalige deutsche U19-Nationalspieler wurde in der 90. Minute gegen Mönchengladbach zur Sicherung des 2:0 und vermutlich auch zur Abschreckung des Gegners eingewechselt. Herr Kunert erfüllte seinen Auftrag zur vollen Zufriedenheit und liess sich nach 3 Minuten Rasenpräsenz von den Fans abfeiern.

Früher sah er übrigens anders aus.

Tschechen müssen blechen

Natischer am Dienstag den 27. März 2007

Für eine ausufernde Geburtstagsparty nach der 1:2-Niederlage gegen Deuschland ist die tschechische Fussball-Nationalmannschaft vom eigenen Verband mit einer Geldstrafe von 1 Million Kronen (rund 50’000 CHF) belegt worden.

Wie das Prager Boulevardblatt “Sip” berichtete, hätten mehrere Profis in der Nacht zum 25. März im Hotel kräftig auf den 29. Geburtstag des Fiorentiners Tomas Ujfalusi angestoßen.

Rosicky bestritt, dass Prostituierte zu Gast waren. “Es waren keine Prostituierten da, und mit Alkohol haben wir es auch nicht übertrieben”.

Nationaltrainer Karel Brückner sagte, er habe wegen der “ungebührlichen Feier” an sofortigen Rücktritt gedacht. Nach dem EM-Qualifikationsspiel der Tschechen am 28. März gegen Zypern könne es “zu weiteren Schritten kommen”, betonte Brückner.

Nationaltorwart Petr Cech sagte, die Mannschaft akzeptiere die als Spende an den Jugendverband zu zahlende Strafe und beteilige sich daran zu gleichen Teilen. Er soll laut Zeitung nicht an der Feier teilgenommen haben.

Nicht inbegriffen in den 50’000 CHF sind die Bussen, die die Prager Frisurenpolizei gleich gegen mehrere anwesende Spieler verhängte. Zu recht, wie viele meinten.

Jetzt abstimmen!

Herr Noz am Dienstag den 20. März 2007

Das international renommierte Friseurportal «11FREUNDE» bittet um Ihre Mithilfe.

Gesucht wird der Fussballer mit der fragwürdigsten Kopffrisur. Sehr knapp in Führung liegt derzeit Ronaldo de Lima. Wählen Sie noch heute Ihren Favoriten (hier klicken und nach unten scrollen). Herzlichen Dank.

Spieglein, Spieglein an der Kabinenwand

Frans am Montag den 19. Februar 2007

Auch der Schönste im ganzen Engeland geniesst keine Immunität vor der Frisurenpolizei.

Der portugiesische Dribbelkünstler kann nicht als schwerer Fall bezeichnet werden. Als präventive Massnahme hat die Frisurenpolizei lediglich einen persönlichen Spiegel in der Umkleidekabine empfohlen.

Da ungewiss ist, ob der Preisträger dieses nützliche Utensil auch bei einem spanischen Club anbringen dürfte und ob dort überhaupt ausreichend Zeit für die Haarpflege bliebe, rät die Polizei vom Wechsel zu Barcelona ab.

Für die Katalanen gibt es genügend Spieler mit geringerem Frisierbedarf.

Foot Ska

Herr Noz am Dienstag den 6. Februar 2007

Ganz spontan gibt es nun etwas Fröhliches für die zahlreichen Freunde der Skamusik.

Der Ska ist ein nicht mehr ganz junger Musikstil aus Jamaika, aber das wissen Sie ja alle. Die Schweizer Gruppe Scatterbrains performt unter anderem das Stück «Football», von dem Sie gratis folgende Hörprobe aus dem Internet herunterladen können, wenn Sie denn gerne möchten:


Viel Vergnügen und eine fröhliche Woche.

Der Unverwüstliche

Frau B am Donnerstag den 19. Oktober 2006

Abel Xavier gibt sein Comeback.

Der portugiesische Verteidiger spielt heute für Middlesbroughs Reserveteam gegen Liverpool. Der 33-Jährige kehrt nach einer Sperre in den aktiven Fussball zurück. Im letzten September war er wegen eines positiven Dopingtests von der UEFA für 18 Monate aus dem aktiven Fussball verbannt worden. Sein Club Middlesbrough entliess ihn auf der Stelle, liess ihn aber seit dem letzten Sommer wieder mittrainieren. Xaviers Sperre wurde nach einem Rekurs auf ein Jahr reduziert. Er war der erste Spieler in der Premier League, welchem Doping nachgewiesen wurde. Xavier hat schon für Liverpool, Everton, Benfica, Galatasaray und Eindhoven gespielt, ausserdem zwanzig Mal für Portugal.

Tatort Coiffeursalon

xirah am Donnerstag den 14. September 2006

Die argentinische Frisurenpolizei bittet die Leserinnen und Leser des Runden Leders um Mithilfe. Gesucht wird wegen wiederholter grober Tätlichkeit gegen den guten Geschmack Carlos Alberto Tévez.

Der gerissene Beidfüsser konnte sich bisher der Verhaftung entziehen, indem er immer wieder Klub und Frisuren wechselte. Zur Not verkleidet er sich auch ab und zu als Cumbia-Musiker, was aber sein neuer Trainer bei der Albiceleste gar nicht goutiert.

Carlos Alberto Tévez

Hinweise, die zur Ergreifung des Gesuchten führen, belohnt sehr wahrscheinlich Herr Basile höchstpersönlich, denn nach dem traurigen Abgang Riquelmes braucht er Tévez nötiger denn je.