Archiv für die Kategorie ‘Corazon Blanco’

Reals Rasen

Herr Pelocorto am Montag den 16. Februar 2009

Arsenal F.C. verliert einen absoluten Ausnahmekönner an Real Madrid.

Paul Burgess, Top GroundsmanWenn einer das Spielfeld bei Arsenal wirklich gut gekannt hat, dann war das Paul Burgess.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere wechselt der 30-Jährige nun nach Madrid. Elf Jahre lang hat Burgess das Spielfeld für Arsenal gepflegt; zuerst im Higbury Stadium, jetzt im Emirates Stadium, oder ‹the Grove›, wie wir Gooners gerne sagen.

Burgess hat zahllose Titel und Trophäen gewonnen, so z.B. fünfmal den Turf Professional of the Year Award und stand letztes Jahr der EURO 2008 als Experte mit Rat und Tat zur Seite. Sie erinnern sich sicher noch an den Basler Rasentausch.

Der Transfer geht zurück auf die Initiative des Real-Trainers Juande Ramos. Als dieser noch im Dienste von Tottenham Hotspur stand, war er immer beeindruckt von der Rasenqualität im Emirates Stadium.

Nach dem Heimspiel der Gunners gegen Fulham am 28. Februar 2009 wird Paul seine Rasenmäher, Trimmer und Vertikutierer einpacken und nach Spanien ziehen.

Danke Paul!

Reales Automobil

Dr. Eichenberger am Dienstag den 24. Oktober 2006

Real Madrid will Barça ärgern. Nicht nur auf dem grünen Rasen, bald auch in der Formel 1.

Real Madrid will nächste Saison einen Formel-1-Boliden beim GP von Spanien sponsern und ein Real-Rennauto auf die Piste schicken. Das bestätigte Real-Präsident Ramon Calderon (im Bild) gegenüber dem Runden Leder: «Ja, es ist ein grosses Vorhaben. Das Design ist bereits ausgearbeitet – auf einem weissen Auto soll das Real-Wappen glänzen.»
Der Real-Boss freut sich bereits diebisch auf sein Auto – denn, was die Leser dieses Fachblogs nicht wissen können: der GP von Spanien findet in Barcelona statt, wie unsere Recherchen ergeben haben. Wir fragen: Hat das noch etwas mit Sport zu tun? Ganz klar: nein! Das Vorhaben der Königlichen ist reine Provokation. Pfui!

The Real Weight Watchers

xirah am Freitag den 26. Mai 2006

¡Ay qué gorditos!

Real Madrid sagt dem Übergewicht den Kampf an und hat beschlossen, seine Spieler mit Bussen zu belegen, wenn diese mit mehr als anderthalb Kilo ihres normalen Körpergewichts zur neuen Saison antreten. Die Bussen werden proportional zum mitgebrachten Übergewicht ausfallen. Damit ein allfälliges Zuviel an Gewicht festgestellt werden kann, müssen sich alle Spieler einem strengen, medizinischen Test unterziehen.

Die neue Regelung soll am 7. Juli in Kraft treten, an dem Tag also, an dem der Kader im Bernabéu das Training wieder aufnimmt.

Gehen die Madrider etwa davon aus, dass gewisse, zu Übergewicht neigende Spieler an diesem Datum nicht mehr in Deutschland beschäftigt sein werden?



Spit The Image! Keine Caption Competition heute, publizieren Sie stattdessen Ihre lustigsten Fussballbilder. Vielleicht gewinnen Sie einen trümmligen Preis.


Manchester United von Real Madrid entthront

Frau B am Freitag den 17. Februar 2006

Deloitte hat die Umsatzzahlen der Saison 2004/2005 veröffentlicht (in Klammer die Vorjahresplatzierung):

1 (2) Real Madrid £186.2m
2 (1) Man Utd £166.4m
3 (3) AC Milan £158m
4 (5) Juventus £154.9m
5 (4) Chelsea £149.1m
6 (7) Barcelona £140.4m
7 (9) Bayern Munich £128m
8 (10) Liverpool £122.4m
9 (8) Inter Milan £119.7m
10 (6) Arsenal £115.7m
11 (12) Roma £89m
12 (11) Newcastle £87.1m
13 (14) Spurs £70.6m
14 (17) Schalke £65.8m
15 (-) Lyon £62.7m
16 (13) Celtic £62.6m
17 (16) Man City £60.9m
18 (-) Everton £60m
19 (-) Valencia £57.2m
20 (15) Lazio £56.1m

Nach acht Jahren musste ManUtd seinen Spitzenplatz an Real Madrid abtreten. Die Königlichen aus Spanien haben ihre Einnahmen in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Liverpool hat ebenfalls einen Sprung nach vorne gemacht. Der Gewinn der Champions League machte es möglich.

Die Tabelle zeigt nur das Einkommen der Clubs. Über Schulden und Ausgaben sagt sie nichts aus. So weist das fünftplatzierte Chelsea beispielsweise einen Umsatz von £149m aus, hatte aber gleichzeitig einen Rekordverlust von £140m zu verbuchen.

Ein Mann mit realem Potenzial

Frans am Dienstag den 19. Juli 2005

Aus Trainers Munde vernehmen wir folgende aktuellen Worte:

“Hätte er sein Potenzial ausgeschöpft, wäre er bei Real Madrid gelandet.”

Eigenartig. Wir dachten eher, es sei bei Real Madrid geradezu eine Pflicht, das fussballerische Potenzial nicht auszuschöpfen.

Aber das gilt vielleicht erst für die Phase nach der Landung bei den Ausser-Extra-Mega-Galaktischen. Vorher müsste das Potenzial ausgeschöpft werden. Was der erwähnte Spieler in der Tat nur sporadisch tut.

Vielleicht liegt es in der Familie.

Sterben für Real Madrid

Dr. Eichenberger am Samstag den 1. Januar 2005

Schock in Madrid: Nur wenige Tage nach seiner Übernahme des Traineramts beim kriselnden Fussballklubs Real Madrid hat Wanderley Luxemburgo bereits eine weitere heikle Aufgabe übernommen: den EU-Ratsvorsitz für das erste Halbjahr 2005. Während der luxemburgoschen Ratspräsidentschaft soll die Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes abgeschlossen werden. Luxemburgo sieht so offenbar die einzige Chance für seinen neuen Verein, in Europa doch noch einen Blumentopf zu gewinnen. Bei soviel Arbeit bleibt indes nicht mehr viel Zeit, sich auch noch um die launigen Stars der Königlichen zu kümmern. Diesen Part hat darum an Silvester der reale Präsident Florentino Perez kurzerhand gleich selber übernommen. In einer Standpauke setzte der milliardenschwere Bauunternehmer seinen Stars Zidane, Beckham, Figo, Ronaldo und Co. in der Kabine lautstark und unmissverständlich ein Ultimatum. Die Spieler sollen Gas geben und auf dem Platz sterben, forderte Perez. Da sind wir mal gespannt, mit welcher Resttruppe die Madrilenen im Februar in der Champions League gegen Juventus Turin auflaufen werden.


Wo ist Europa? Luxemburgo blickt skeptisch in die Zukunft.

Real Madrid droht der Bankrott

Dr. Eichenberger am Mittwoch den 15. Dezember 2004

Dem Fussballklub Real Madrid laufen die Zuschauer davon …


… und schon droht dem Verein neues Ungemach. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA hat den ehemaligen spanischen Meister wegen rassistischer Vorfälle im Champions League-Spiel gegen Bayer Leverkusen zu einer Geldstrafe von 9780 (neuntausendsiebenhundertundachtzig!!!) Euro verurteilt. Aus verständlichen Gründen kann die Real-Führung diese Strafe nicht akzeptieren und hat gegen den Entscheid Berufung eingelegt. Sollte die UEFA auf ihrer Strafe bestehen, müsste der einst glorreiche Verein seine Spieler verkaufen, das Stadion vermieten, den Verein auflösen und unter anderem Namen in der 5. spanischen Liga einen Neuanfang machen. Wir drücken die Daumen!

Real in Strellson

Rrr am Freitag den 1. Oktober 2004

Huch, was ist denn das? Der Betriebsausflug von Charles Vögele? Ein Manager-Selbsterfahrungskurs im Grünen?

Nein, es ist das Team von Real Madrid auf dem diesjährigen Mannschaftsposter. In feines Tuch gehüllt vom Bekleidungsfachgeschäft Strellson. Würde niemanden erstaunen, wenn sie dieses Wochenende gegen Deportivo in Schale anträten, die feinen Herren.

Sie wären nicht einmal die Ersten: Chappi, Hakan Yakan, Andres Gerber taten das schon vor Jahren in Ingeborg Lüschers Kunstfussballfilm “Fusion”: