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Fertig Fussball für Franco B. (19)

Baresi am Donnerstag den 24. November 2022


Hörmruff Alte! Da beschliesst man, den gentrifizierten Nachbarn eine Freude zu machen, und schaut das WM-Eröffnungsspiel und auch die weiteren Gruppenspiele nicht. Nicht, weil sowieso klar ist, dass das Startspiel unentschieden oder im besten Fall mit einem Sieg des Gastgebers ausgeht. Nicht, weil in den Gruppenspielen ohnehin die Favoriten gewinnen, und auch nicht deshalb, weil Public Viewing in der Gartenbeiz im November kein Vergnügen ist. Sondern aus hehren Boykottgründen. Und dann dies: Zum ersten Mal bei einer Fussball-WM verliert ein Gastgeber sein erstes Spiel, klare Favoriten spielen in der ersten Runde unentschieden oder verlieren sogar, wie zum Beispiel Deutschland gegen Japan. Früher, als Deutschland gegen Österreich in Gijón noch 0:0 spielte (oder 1:0 wie Herr El Tren behauptet) und die ganze Welt zuschaute, da war der Fussball noch anders, nicht so schnelllebig und kommerziell. Ehrenwort – so habe ich echt keinen Bock mehr.

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22 Kommentare zu “Fertig Fussball für Franco B. (19)”

  1. El Tren sagt:

    1-0, Herr Baresi, in Gijon ging es 1-0 aus.

  2. Newfield sagt:

    als Deutschland gegen Österreich in Gijón noch 0:0 spielte

    Oder 1:0. Hrubesch!

    Langarmgoalie! Und Italien auch dabei. Das waren wirklich noch Zeiten.

  3. Newfield sagt:

    Ah, Herr El Tren hat das Leder schon weggegrätscht, et santé!

  4. Baresi sagt:

    Ich frage lieber zuerst Gianni Infantino, ob er das auch so fühlt, Herr El Tren, bevor ich das ändere. Sonst lassen wir es besser beim 0:0.

  5. El Tren sagt:

    Wie, Herrn Infantino fragen? Was weiß der denn? Sie sollten Herr Briger fragen. Er weiß alles und ist das Maß aller Statistik-Dinge. Von mir aus können Sie das eine Tor auch beim gestrigen Resultat dazu zählen.

  6. Gianni Infantino sagt:

    Keine Ahnung, die WM ’82 hab ich boykottiert.

  7. Fallrückzieher sagt:

    Hier ein wenig Bildmaterial als kleine Boykotthilfe.

  8. all white sagt:

    …und dabei waren die Ösis vier Jahre vorher überglücklich, dass sie die BRD rauskegeln konnten…

  9. Fallrückzieher sagt:

    Allerdings gab es schon damals gewisse Umstände, die nicht einfach zu boykottieren verstehen waren.

  10. dres sagt:

    Wenn doch nur wieder WM 82 wäre. Wobei, doch lieber nicht. Zu dieser Zeit musste ich sogar noch das Bier boykottieren. Prost.

  11. imi sagt:

    Wenn doch nur wieder WM 82 wäre.

    Ich wäre für die WM 1998!

  12. Campionatischer del mondo sagt:

    2006!

  13. El Tren sagt:

    2014! Und 1954. Und 1990.

  14. El Tren sagt:

    Übrigens war 1982 auch die FIFA der eigentliche Gijon-Trottel. Wie kann man die 3. Vorrundenspiele nicht gleichzeitig ansetzen? Und im Spiel vorher führte Algerien mit 3-0. Wenn die das gehalten hätten, wäre Gijon umkämpft gewesen. Aber eben. Fahrradkette.

  15. Aarhus GF sagt:

    1986! Ohne dieses vermaledeite Achtelfinalspiel einfach. 1998 war auch prima.

  16. Gygax sagt:

    Ein Tipp noch von mir für alle myCleanWorldcup ™ Benutzer*:
    Wenn mann sich per VPN in ein Südamerikanisches Land verbindet, kann mann – wie ich heute – die Landi zB für 85 Rappen schauen, anstatt 8,50 CHF!

  17. Schaftszeiten sagt:

    Ich fand ja Schweden 1958 am tollsten. Schade waren meine Grosskinder damals noch so jung.

  18. dres sagt:

    Sind Sie beim Boykott oder im Bett?

  19. Briger sagt:

    Ich boykottiere das Bett und schlafe auf der Luftmatratze.

  20. Frau Villa sagt:

    Ich boykottiere das Bett und schlafe auf der Luftmatratze.

    Ich boykottiere den Schlaf. Habe vorhin gerade gemerkt, was ich in den letzten Wochen verpennt habe und daher gibt es nun bis Mitte Dezember einen Schlafboykott.

  21. Rrr sagt:

    Ein Tipp noch von mir für alle myCleanWorldcup ™ Benutzer*:
    Wenn mann sich per VPN in ein Südamerikanisches Land verbindet, kann mann – wie ich heute – die Landi zB für 85 Rappen schauen, anstatt 8,50 CHF!

    Schämen Sie sich, Herr Gygax. So wird se wörld nie ä butter place. NIE!

  22. Natischer sagt:

    Ich möchte eine Lanze brechen für die Herren Sykora und Gisler.