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Schwacher Start

Briger am Dienstag den 5. April 2022

Der Akropolis IF ist suboptimal in die neue Saison gestartet.

Vor zwei Jahren steig der von griechischen Einwanderern ursprünglich als Basketballverein gegründete Club aus Sundbyerg erstmals in die zweithöchste schwedische Liga auf. Dort wurde man starker Fünfter, in der Folgesaison gab es aber wegen eines winzigen Pünktchens Rang 13, Abstiegsrelegation und zurück in die 3. Liga. Wegen Schulden dann direkt in die 4. Liga und da war am Wochenende nun Start in die Meisterschaft und nach dem Ausstieg sämtlicher Sponsoren und dem Abgang der meisten Spieler gab es im Heimspiel gegen Stocksund mit einer zusammengewürfelten Truppe eine 0:28-Pleite. Das nächste Spiel gibt es am nächsten Wochenende, falls der Club nicht vorher von 150’000 Euro Schulden erdrückt wird.

Und vielleicht hätten die Zuschauer es einfach zwischendurch so machen sollen wie die sechs Anhänger von Stade Brest beim Auswärtsspiel in Montpellier.

Foto via sofoot.com

Der Schütze liess sich zwar nicht irritieren und verwandelte in der 94. Minute souverän zum 1:2.

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29 Kommentare zu “Schwacher Start”

  1. dres sagt:

    Wie kann man als Grieche bloss in den Norden auswandern… Unser Bedauern hält sich in Grenzen, obwohl ein fünfter Platz in der zweiten Liga grundsätzlich etwas Grossartiges ist.

  2. dres sagt:

    Jesses jetzt sehe ich erst die französischen Ärsche!!! Herr Briger, Sie sind ein Grüsel, und ich verbrate wieder unnötig Ausrufezeichen!!!!!

  3. passiver attacker sagt:

    bravo herr briger!
    das ist ein fabelhafter beitrag, genau das richtige für die alten weissen säcke hier.

    leider hat gelb-schwarz wieder nicht genug arsch in der hose, man sieht es deutlich.

  4. Aarhus GF sagt:

    für die alten weissen säcke

    Man sieht auf dem Bild aber die Pobacken, nicht die Säcke, Herr passiver attacker.

  5. Konrad Alexander Friedrich Duden sagt:

    nach dem Ausstieg sämtlicher Sponsern

    Gute Güte!

  6. Konrad Alexander Friedrich Duden sagt:

    die meisten Menschen sind eher bildungsfern und verwechseln dann mit dem Präteritum und sind verwirrt

    Das ist natürlich ein wenig schade. Mögen diese Menschen doch von Zeit zu Zeit mein Buch zur Hand nehmen.

  7. Aarhus GF sagt:

    Griechen und Schulden – war da nicht mal was?

    Wobei: Offenbar gehts jetzt besser:

    Griechenland begleicht vorzeitig Schulden beim IWF

  8. gavagai sagt:

    Herr Duden, wieso trinken Sie nicht mit dem Konjunktiv ein Glas Kamillentee, sie wären dann beide etwas weniger deprimiert und wir könnten hier dann schreiben, wie wir möchten würden können!

  9. Alleswisser sagt:

    Brest war und ist für mich ein magischer Ort. Ich bitte Sie somit, geschätzter Herr Briger, dieses Foto zu löschen oder es ansonsten neu zu untertiteln, z.B. so: PSG Fans grüssen ihre Freunde aus Marseille.

  10. dres sagt:

    Aber Herrn Brigers Chancen auf ein Steak oder zumindest eine Wurst sind dank mit diesem Füdle-Bildli durchaus intakt

  11. Rrr sagt:

    Mir geht dieses Bild am Arsch vorbei.

  12. Rrr sagt:

    Aber die meisten Menschen sind eher bildungsfern

    Das mag sein, aber 106,4 Prozent aller RL-Lesex haben einen Uni-Abschluss, wie die letzte Publikumsbefragung ergab.

  13. Bregyschorsch sagt:

    Oh, dann gehöre ich zu den anderen 34.5%, die keinen haben? Mein Minderwertigkeitskomplex lebt!

  14. Bregyschorsch sagt:

    Und dann noch das:

    Playoffs

    in einer Schlagzeile zusammen mit Fussball Super League. Ist das jetzt schon Randsport? Oder nur grenzwertig?

  15. Frau Villa sagt:

    Brest war und ist für mich ein magischer Ort.

    Ich nehme an, wegen der schönsten aller nicht weiter präzisierten Randsportarten, Herr Alleswisser?

  16. Rrr sagt:

    * an der Hinterhosentasche nestel *

  17. Frau Villa sagt:

    Innere Unruhe, die sich bis zum Nesteln in Hinterhosentaschen auswachsen kann, ist nicht gesund, Herr Rrr. Dies zu Ihrer Information.

  18. Bregyschorsch sagt:

    Don’t shoot the messenger, mein HeRrr. Zielen Sie doch bitte auf das SFL-Komitee, auch wenn dort der ehrenwerte Herr Greuel einsitzt.

  19. dres sagt:

    * an der Hinterhosentasche nestel *

    Wollen Sie jetzt auch noch die Hose runterlassen? Nur zu.

  20. all white sagt:

    dres
    5. April 2022 um 13:18 Uhr
    Wie kann man als Grieche bloss in den Norden auswandern…

    Dochdoch, da gibt es einige prächtige Exemplare, z.B. den hier:


    Mikkey Dee, * 31. Oktober 1963 als Micael Kiriakos Delaoglou

  21. Durtschinho sagt:

    Oder aber auch:

  22. dres sagt:

    Micael Kiriakos Delaoglou

    Jesses, solche Griechen gibt es wirklich, wo so laut Musik machen, dass unsereiner Gringweh bekommt?

    Oder aber auch:

    Die Frau Mouskouri kennen wir von früher. Die durfte alben so in Shows wie “Wetten, dass?” in der Pause auch kurz auftreten. Oder beim Holländer. Ich habe es verdrängt…

  23. Dinosis Zofforoglus sagt:

    Bei ‘Griechenland’ und ‘Schulden’ kommt mir immer wieder in den Sinn:

    Kommt ein Deutscher in ein griechisches Hotel, legt einen 100 € Schein auf den Tresen, sagt dem Hotelier: Hier sind 100 € Pfand, ich geh mal hoch und schaue mir die Zimmer an, schaue, ob mir eines gefällt. Kaum ist der Deutsche nach oben verschwunden nimmt der Hotelier die 100 €, rennt zum Metzger, sagt, hey Metzger, hier sind die 100 € die ich dir für das Fleisch schulde, dass du mir gegeben hast für meine Menüs. Der Metzger nickt, und kaum ist der Hotelier verschwunden, rennt er zum Bauern, gibt ihm die 100 € und sagt hey Bauer, schau, hier sind die 100 €, die ich dir längst schuldig gewesen bin für die Kuh, die du mir gegeben hast, damit ich sie schlachte und das Fleisch weiter verkaufe. Der Bauer dankt,. Kaum ist der Metzger verschwunden, rennt der Bauer zur Hure, gibt ihr die 100 €, sagt, hier Hure, gebe ich dir die 100 € für die Dienste, die du mir geleistet hast. Die Hure bedankt sich und rennt, sobald der Bauer verschwunden ist, zum Hotelier, legt die 100 € auf den Tresen, sagt, hier Hotelier, hiermit begleiche ich meine Schulden für die Zimmer, die ich zur Ausübung meines Berufes bei dir gemietet habe. Der Hotelier nickt, die Hure verschwindet.

    Kommt der Deutsche wieder runter, nimmt die 100 € an sich, sagt, gefällt mir alles nicht und verschwindet.

    Was das alles mit Fussball zu tun hat? Keine Ahnung.

  24. €päerin sagt:

    Schöne Geschichte, Herr Zofforoglus, und hat irgendwie schon mit Fussball zu tun.

  25. El Tren sagt:

    Also kümmert sich der Deutsche doch um griechische Schulden, Herr Zoff. Frau Merkel würde eine Träne der Rührung verdrücken.
    Übrigens war El Trenino gestern für Biel, weil Züri vor YB steht. Brilliante Logik. Auf den zweiten Blick.

  26. gavagai sagt:

    Was das alles mit Fussball zu tun hat?

    Ganz einfach, Herr Zoff: am Schluss sind alle glücklich – ausser der Deutsche.

  27. Kevin sagt:

    Ah, jetzt verstehe ich endlich, was mit dieser Kreislaufwirtschaft gemeint ist, von der alle meine Kolleg:innen immer reden! Danke, Herr Zofforoglus!

  28. Durtschinho sagt:

    Kevin, das ist korrekt. Jetzt müssten wir einfach natürlich die Euro noch durch Naturslien ersetzen, oder willst du als Wasserträger des Kapitalismus enden?

  29. Alleswisser sagt:

    Knapp daneben ist auch vorbei, liebe Frau Villa (obwohl ich auch das von Ihnen angesprochene Event toll finde, passend dazu hatte ich vor langer Zeit am Balaton einen gaffelgetakelte Lugger Drascombe Jolle).
    Brest war vielmehr bei meinem Midlifecrisis-Gümmeler-Projekt der Wendepunkt und bekanntlich ist es dann einfacher retour Richtung Ziel in Paris zu radeln.