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Begeisternder Präsident Paul Biya

Rrr am Freitag den 21. Januar 2022

In Afrika wird derzeit Fussball gespielt – genauer in Kamerun. Nach der Gruppenphase des Afrikacups ist Titelverteidiger Algerien rausgefault. Die YB-Spieler Camara und Ngamaleu sind noch mit dabei.

Wir konnten exklusiv mit unserem ehemaligen Afrikakorrespondenten Lars L sprechen, der nach einer missglückten Meerschweinchendressur in Kenia Zuflucht gefunden hat.

Herr Lars – Wie steht es um das Fussballfieber in Kamerun?

Im Durchschnitt liegt es bei 38.5 Grad. Bei Tageshöchsttemperaturen von 32 Grad ist das allerdings nicht besonders hoch. Möglich auch, dass Omikron eine Rolle spielt.

Präsident Paul Biya will mit dem Afrikacup positive Schlagzeilen generieren – gelingt ihm das?

Ja klar. Das war nicht anders zu erwarten, denn Paul Biya regiert das Land seit 40 Jahren mit Umsicht und praktisch ohne Hilfe. Nur gelegentlich erholt er sich vom strengen Job in seiner Hotelsuite in Genf, bevor er wieder Dekrete erlässt.

Zugleich drohten Separatisten, das Turnier zu sabotieren. Ganz ohne Probleme läuft es also nicht?

Es handelt sich dabei um bedauerliche Einzelfälle. Ganz Kamerun steht hinter dem Turnier und die Vuvuzelas sind bis nach Nairobi zu hören.

Was sind denn die Hintergründe dieser Spannungen zwischen der anglophonen Region und dem Rest des Landes?

Müssen Sie jetzt unbedingt darauf rumreiten? Es geht hier um Sport, und nicht um Politik! Fragen Sie doch Jean Ziegler, wenn Sie schlechte Stimmung verbreiten wollen…

Könnte denn der Fussball Kamerun wieder einen?

Schon wieder eine Suggestivfrage, typisch Systemmedien! Natürlich jubeln die Kamerunerinnen und Kameruner gemeinsam. Alles andere wäre höchst unangebracht. Und spätestens zum Finale ist auch der Präsident wieder im Land, dann wird der Titel gefeiert!

Das ist schon fix? Und sonst, wie läufts bisher sportlich so?

Danke, ich habe mich gut von Omikron erholt. Auch joggen geht wieder. Aber am besten klappt heben und stossen, wenn sie wissen was ich m…

Herr Lars…, Herr Lars? Es scheint, wir haben die Verbindung nach Afrika verloren.

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25 Kommentare zu “Begeisternder Präsident Paul Biya”

  1. imi sagt:

    Top Insiderinformationen, merci Herr L.! Und Skandal sie wurden vom RL als Afrikakorrespondent abgesetzt. Schande! Guten Morgen.

  2. Winfried sagt:

    Immer diese Systemmedien!

  3. Durtschinho sagt:

    Bei so Interviews sehe ich den added value, den ein embedded journalist bieten kann, und da zahle ich gerne etwas mehr Abogebühr.

  4. Rrr sagt:

    Grande Lars L!

    Und Skandal sie wurden vom RL als Afrikakorrespondent abgesetzt.

    Er wurde nicht abgesetzt, Herr imi. Ganz im Gegenteil. Wir bringen alle vier Beiträge, die er uns jahrein, jahraus anbietet.

  5. Shearer sagt:

    Ein Präsident, wo im Nachnamen ein Y und ein B hat, den würde ich sofort wählen!

  6. Lars: L sagt:

    Ich auch, Herr Shearer.

    Die Fragen kamen mir übrigens irgendwie bekannt vor…

  7. Herr Maldini (C) sagt:

    Was sind das für Bibeli in Herrn Larses Ls Gesicht?

  8. Bregyschorsch sagt:

    wählen!

    ist für Herrn Biya nicht wirklich relevant. Also, natürlich wählt er einigermassen, was er sich und seinem Clan in die Taschen steckt, und das Hotel in Genf hat er auch umsichtig ausgewählt. Aber sonst hat er es nicht so mit dem Wählen.

    Aber ist natürlich alles Peanuts, resp. Groundnuts, wenn man so einen tollen Africas Cup hinkriegt.

  9. Rrr sagt:

    Streng wird für uns Youngboysfans der Montag: Ali um 17 Uhr gegen Gambia, Moumi um 20 Uhr gegen die Komoren.

  10. Durtschinho sagt:

    Ich wollte noch fragen: Ist Herr Lars eigentlich ein unabhängiges Medium, oder wurde er evtl. von Behördenseite sanft bearbeitet?

  11. El Tren sagt:

    OT: Ich muss jetzt schnell nach Deutschland fahren, um mir auf der A81 mit 250 km/h “Bat out of Hell” reinzuziehen… RIP Meat Loaf

  12. Renz sagt:

    Fragen Sie doch Jean Ziegler, wenn Sie schlechte Stimmung verbreiten wollen…

    ROFL

    Oder schreibt man das heutzutage schon nicht mehr?

  13. Rrr sagt:

    Heutzutage schreibt man RIP, Herr Renz.

    Ich muss jetzt schnell nach Deutschland fahren, um mir auf der A81 mit 250 km/h “Bat out of Hell” reinzuziehen

    You would do anything for love
    But you won’t do that
    No you won’t do that

  14. Fallrückzieher sagt:

    RIP, Legende!

  15. ManU97 sagt:

    Ach, Herr Rrr, wenn Sie grad da sind: Möchten Sie Hazard jetzt doch behalten?

    Und Meat Loaf für alle, nein, natürlich forever.

  16. Rrr sagt:

    Möchten Sie Hazard jetzt doch behalten?

    Nein, Frau ManU97.

  17. dres sagt:

    Herr Lars L kommt draus. Ein bisschen mehr Afrika täte Ihnen allen gut. Tami, komme ich jetzt schon am Vormittag ins filosofieren? Prost!

  18. El Tren sagt:

    Diese Publibike fahren doch 250 km/h!? Ich frage für einen Freund…

  19. Natischer sagt:

    Im freien Fall schon, Herr Tren.

  20. Rrr sagt:

    Ein Meat Loaf hat aber einen Töff, nicht Publi Bike, nespa?

  21. Fallrückzieher sagt:

    Untrennbar mit Meat Loaf verbunden ist der mindestens ebenso geniale Jim Steinmann (RIP auch er) als Mastermind hinter so unsterblichen Songs wie

    oder

    bzw.

    es ist ein Jammer!

  22. Rrr sagt:

    Da fehlt nur noch die “Blick”-Schlagzeile “Jetzt rocken die beiden Freunde zusammen im Himmel”.

  23. Fallrückzieher sagt:

    Sie haben so was von Recht, Herr Rrr. Da möchte man gerne dabei sein können – allerdings nur wenn dann auch die Rückkehr hierher sichergestellt wäre.

  24. El Tren sagt:

    Verbunden mit Meat Loafs Bat out of Hell sind natürlich auch Max Weinberg und Roy Bittan. Zum Glück leben die noch und gehen hoffentlich bald wieder auf Tour. Aber ne Schlagzeile fällt mir dazu jetzt nicht ein.

  25. dres sagt:

    Musik ist ja schön und gut, meine Herren, aber Sie sind schon ein bisschen vom Thema abgeschweift. Übrigens wurden die Testspiele von uns gegen Köniz und Biel von morgen abgesagt, Sie können also etwas anderes planen. Nur so zur Information.