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Grossartige Grüsse

Herr Maldini am Dienstag den 5. Oktober 2021

Passen Sie auf, was Sie bestellen!

Während des Wahlkampfs in Deutschland erhielt die rechtsextreme und rechtspopulistische Partei “Alternative für Deutschland” ein sehr, sehr gutes Angebot: Die Firma Flyerservice Hahn bot ihr an, ihre sehr, sehr vielen Flyer (5 Millionen Stück) zu sehr, sehr attraktiven Konditionen unter die Leute zu bringen.

Der AfD kam das zupass, sie schickte also ihre Flyer in ein bundesweites Netzwerk von Logistikzentren des Flyerservice Hahn. Leider wurden diese sehr, sehr vielen Flyer (72 Tonnen Material) anschliessend nie verteilt. Die Partei fand das etwas mühsam, weil es war ja Wahlkampf.

Beim Flyerservice Hahn handelte es sich nämlich um eine vom Künstlerkollektiv “Zentrum für Politische Schönheit” gegründete Firma. Eine Firma ohne richtige Adresse, Handelsregistereintrag oder Steuernummer. Hätte man merken können. Trotzdem ist die Kundin des Flyerservice Hahn natürlich jetzt sehr unzufrieden.

Was das alles mit Fussball zu tun hat? Am Wochenende grüsste der sehr, sehr sympathische Tabellenführer der 2. Bundesliga:

Quelle: Twitter.

PS: Hier können Sie helfen.

In einer früheren Version hiess es, der Flyerservice Hahn habe die Flyer auch gedruckt. Das stimmt natürlich nicht.

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21 Kommentare zu “Grossartige Grüsse”

  1. imi sagt:

    Guten Morgen. Deswegen habe ich keinen Flyer im Briefkasten gehabt. Dafür fast vor dem Haus ein Plakat der NPD. Darauf war der Altmaier mit Maske vor der Nase, aber nicht vor dem Mund. Vielleicht muss man Nazi sein, um die Botschaft zu verstehen. Aber St. Pauli ist immerhin der zweitbeste Club vor Ort, nach Altona 93!

  2. Bäne II sagt:

    Schön röscherschiert. Danke.

  3. Zürischnurre sagt:

    Gestern Feuilleton, heute Politik – und dies bei gleichbleibendem Abo-Preis. Ist Rothrist geschlossen?

  4. Fallrückzieher sagt:

    Das ist ein sehr toller Beitrag. Ich danke Ihnen.

  5. Natischer sagt:

    Mein Lieblingsteil ist wie immer

    Quelle: Twitter.

    Hoffentlich wollten Sie eh nie Bundeskanzlerin werden, Herr Maldini.

  6. Briger sagt:

    Die Frage ist doch, kann das ein Mann überhaupt? Bundeskanzlerin?

  7. Durtschinho sagt:

    Die Schweiz hatte schon zwei Bundeskanzlerinnen, übrigens.

  8. Natischer sagt:

    Mir gefällt aber auch der Banner «Fachpublikum». Das wär sicherlich auch etwas für die Stadler&Wallraff-Loge.

  9. Natischer sagt:

    (Gut andrerseits wissen die Leute aufgrund unserer Zwischenrufe ja schon länger, dass dort Fachpublikum sitzt.)

  10. Je sagt:

    …NEI!…

  11. Durtschinho sagt:

    …NIEMAAAUS!…

  12. Natischer sagt:

    NIMM NE IN D HEND!!

  13. passiver attacker sagt:

    es wäre schon auch um die verteilung der flyer durch die firma hahn gegangen. und flyer drucken um sie anschliessend in den müll zu werfen ist nicht woke. ich danke ihnen.

  14. Herr Shearer sagt:

    Wenn die Flyer in der Müllverbrennung landen, dann hat die AfD immerhin für einmal ein einziges mal ein kleines bisschen Wärme verbreitet, hättixeit.

  15. Natischer sagt:

    Gut, die Gemüter erhitzen tut sie dann schon regelmässig.

  16. Herr Maldini sagt:

    es wäre schon auch um die verteilung der flyer durch die firma hahn gegangen. und flyer drucken um sie anschliessend in den müll zu werfen ist nicht woke. ich danke ihnen.

    Sie hätten die Flyer auch gleich verteilen sollen? Na so gesehen ist das natürlich etwas ganz anderes.

  17. Max Power sagt:

    Passen Sie auf, wo Sie bestellen!

    Ich habe glatt gelesen, passen sie auf wo sie stehen. Weil im Publikum hat es einen Banner mit “Fachpublikum”. Es stehen aber nur wenige Fans ums Plakat. Hat Düsseldorf einen Fachkräftemangelpublikumsmangel?

  18. Max Power sagt:

    Der Hahn, der kräht, die Katz`miaut,
    rabimmel, rabammel, rabumm.
    Ich geh`mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
    Dort oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir.

  19. Briger sagt:

    Wieso Düsseldorf?

  20. Max Power sagt:

    Wieso Düsseldorf?

    Weil ich nicht zum Fachpublikum gehöre.

  21. Heinz Weber sagt:

    Nun: erstens war das Betrug (das Geld für den Auftrag nahm man an) und damit mitnichten zu feiern. Aber wenn es gegen den politischen Feind geht, wird ja jedes Mittel bejubelt. Auch in der Schweiz, wenn die JUSO mal wieder dazu auffordert, unterschriften zu fälschen, wenn die “falsche” Partei auf den Strassen für ein Ansinnen Unterschriften sammelt. Mich wiedert diese selbstgefällige Art linker Journalisten und Sportclubs an. Man sollte einfach daran denken, dass sich der Wind auch wieder dreht. Mal schauen ob es die Linken dann auch so belustigend finden, wenn es dann sie trifft.