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Vielfach verloren

Dr. Rüdisühli am Mittwoch den 15. September 2021

Soeben erreicht uns folgende Anfrage:

Lieber Doktor Rüdisühli, jetzt hat der Cristiano Ronaldo gestern schon wieder gegen YB verloren. Zwei Spiele, null Punkte – das ist aussergewöhnlich oder irre ich mich? Freundliche Grüsse, VdA aus B.

Lieber Herr der Ama, Wie recht Sie haben! Eine derartige Nullbilanz hat der Portugiese nur gegen einen einzigen weiteren Verein. Damals in der Saison 2002/03 verlor er mit Sporting in der heimischen Meisterschaft beide Partien gegen den Gil Vicente FC. Der Vollständigkeit halber hier kurz eine Aufzählung aller Vereine, gegen die Cristiano ebenfalls noch nie gewinnen konnte (jeweils aber nur ein Spiel): Burton Albion, VfB Stuttgart, Crystal Palace, Southend United, SC Braga, Partizan Belgrad, União Leiria, Benevento Calcio, Fenerbahce Istanbul und Associação Naval 1893.

Die meisten Niederlagen insgesamt musste er gegen den FC Barcelona hinnehmen (15 in 34 Spielen). Die meisten Siege konnte Cristiano Ronaldo gegen Atlético Madrid feiern: 17 Mal ging er in 25 Partien als Sieger vom Platz. Beste Grüsse, Ihr Dr. Rüdisühli

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27 Kommentare zu “Vielfach verloren”

  1. Fallrückzieher sagt:

    Oha, YB auf gleicher Stufe wie der Gil Vicente FC, das setzt dem Spektakel von gestern Abend noch die Krone auf!

  2. dres sagt:

    Der Herr scheint nicht mit Erfolg gesegnet zu sein. Gegen Associação Naval 1893 verstehe ich die Niederlage noch knapp. Aber die anderen?

  3. Eigentorschützenkönig sagt:

    Da kannst du eine schmale Kotelette sporten oder eine breite – verlieren tust du einenwäg.

  4. Natischer sagt:

    Hat CRonaldo 2021 da etwa eine Glanzstelle vom Falsch-Bügeln da unterhalb des linken Auges?

  5. gavagai sagt:

    Er hätte wahrscheinlich einen Zettel von Dave Wagner gebraucht, um erfolgreicher zu spielen…

  6. Durtschinho sagt:

    Gut, gegen Associação Naval, das ist auch schon eine Weile her.

  7. Rrr sagt:

    So, ich schaue mir nochmals die Highlights von gestern abend an. Zusammen mit Mark Goldbridge vom ManUtd-Fanchannel “The United Stand”. Quasi Gegenstück zu Radio Gelbschwarz.

  8. Newfield sagt:

    Mark Goldbridge vom ManUtd-Fanchannel

    Ganz grosses Kommentiertennis, quasi Wimbledon.

    Oder vor dem zweiten Stützroten vielleicht doch lieber dies mit dem Rückpassantizipiergott …

    … and cheers!

  9. passiver attacker sagt:

    klasse bilder, wie immer. wohl bekomms, mr. newfield!

  10. El Tren sagt:

    3+. Muss man das kennen? Und wer ist denn der Kommentator? Es ist nicht Beni oder Sascha, auch nicht Marcel.

  11. Rrr sagt:

    Hat sich jemand heute früh über die hässlichen Trainingstrikots von ManUtd lustig gemacht?

    Zum Glück haben wir dieses Problem bei Real Madrid nicht.

  12. Renz sagt:

    Argh, Herr Rrr, dieses Trikot. Bleach my eyes, that’s absolutely ridiculous, that’s a bloody embarrassment! Um es in Marks Worte zu fassen.

  13. Renz sagt:

    Und zum Beitrag: War denn Cristiano nicht dabei, als YB in Turin unterging?

  14. Rrr sagt:

    Scheint irgendwie angesagt zu sein bei den grossen Klubs. So ein Adidas Stuhl.

  15. Rrr sagt:

    War denn Cristiano nicht dabei, als YB in Turin unterging?

    Nein, da war er gesperrt nach dem Platzverweis in der ersten Runde in Valencia.

  16. Renz sagt:

    Wie ich einmal eine halbe Stunde verwackelte Stadionbilder verfolgte und am Ende feststelte, dass man den Filmenden offenbar kennen könnte/müsste(?).

    Wenn Sie ü15 sind, müssen/können Sie den Herrn ganz offensichtlich nicht kennen, Herr Natischer.

    Die festgehaltene Stimmung im Video ist aber schon geil.

  17. Renz sagt:

    Ah messi, Herr Rrr.

  18. Alleswisser sagt:

    Ganz grosses Kommentiertennis, quasi Wimbledon.

    +1

    wobei seit Sonntag ohne das Dreamteam Günthardt/Bürer beim

    Kommentiertennis

    es nie wieder so (gut) sein wird, wie es einmal war!

    Und wen wir nun schon beim Tennis sind, habe ich doch noch einen (unschönen) Nachtrag:

    der gestrige Tor-Jubel vom neuen YB Trainer war 1:1 Djokovic like (und dies nicht erst beim extatischen Siegtreffer, sondern schon beim Ausgleich). Nach dem Debakel mit Schalke sei ihm diese Auferstehung gegönnt… …aber es ist halt doch störend, dass Wagner nun als als “12.Mann” von der Presse abgefeiert wird und die selben Journis Djokovic verachten, obwohl er genau das gleiche Verhalten zeigt, respektive wohl zeigen muss, sonst hätte er sich nicht (wie alle anderen) an Federer und Nadal herangekämpft (und sie demnächst auch noch übertrumpfen wird).

    Übrigens mag ich Djokovic trotzdem nicht, hahaha.

  19. Entenmann sagt:

    Ich glaube, Sie sehen Parallelen, wo eigentlich keine sind, Herr Alleswisser. Djokovic und Wagner lassen sich doch kaum vergleichen. Andere Sportart, andere Rolle, andere Position in der Weltrangliste. Ich jedenfalls mag Herrn Wagner, wie auch seinen wesentlich ruhigeren Vorgänger. Ein anderes Temperament schadet den Berühmten offenbar nicht.

  20. Alleswisser sagt:

    Vielen Dank, Herr Entenmann. Vermutlich haben Sie recht und ich habe etwas überreagiert, aber die 5-fach Säge hat mir trotzdem nicht gefallen….

  21. Rrr sagt:

    Was will uns diese Säge denn eigentlich sagen?

  22. Rrr sagt:

    OT: Wieviele Fantastilliarden hat jetzt dieser Scheich von Katar aus dem Fenster geworfen, nur damit PSG am Ende von Belgien Heinz Einz kennenlernt?

  23. Herr Shearer sagt:

    Aber immerhin hat es der Scheich dem Zuckerwasser-Rechtsausleger besorgt.

  24. Alleswisser sagt:

    …. und das mit einem

    Kommentiertennis

    Resultat.

    Dem Herrn aus Fuschl am See wird vermutlich Ihre Umschreibung seiner beruflichen Tätigkeit und Gesinnung nicht gefallen, Herr Shearer…
    …zu Ihrem Glück verteidigt aber die Tamedia ja durchaus erfolgreich ihre Mitarbeiter vor Gericht (wie zuletzt gegen die umtriebige Zugerin) und somit müssen Sie sich wohl hier in der CH nicht allzu grosse Sorgen machen.
    An die Sieger-Ehrung für den Salzburger Stier würde ich nun an Ihrer Stelle Herrn Rrr nicht begleiten.

  25. Herr Shearer sagt:

    So besser, Herr AW?

  26. Alleswisser sagt:

    Österreich und die Nazis, respektive die NS-Vergangenheitsbewältigung, ist aber ja eh ein ganz dunkles Kapitel.

    u.a. Nachzulesen beim Wikipedia Eintrag von Simon Wiesenthal

    Da in Österreich eine zentrale Staatsanwaltschaft fehlt, wurden zahlreiche NS-Prozesse nicht geführt. Lediglich 20 Personen wurden seit 1955 in Österreich verurteilt, 23 Personen (darunter zum Teil mit skandalösen Urteilen) sprach man frei. In seinem Memorandum im Jahr 1966 an die ÖVP-Regierung kritisierte Wiesenthal das Desinteresse österreichischer Behörden an der Ausforschung und Strafverfolgung von NS-Tätern in Österreich. Seine Feststellung blieb folgenlos, denn Staatsanwälte und Polizisten waren stets überlastet, Ermittlungen wurden verzögert, ehemalige NS-Angehörige befanden sich unter den ermittelnden Beamten, zu deutschen Parallelprozessen wurden keine Prozessbeobachter entsandt. Ohne Simon Wiesenthals unermüdliches Engagement wäre eine Vielzahl von Ermittlungen gegen zum Teil auch prominente Täter nicht zustande gekommen. Insgesamt wurden seit 1955 etwa gegen 5.500 Personen Erhebungen geführt, die meisten davon jedoch nicht nachdrücklich genug.

    Die wenigen Prozesse in Österreich trugen lediglich der außenpolitischen Notwendigkeit Rechnung, überhaupt NS-Prozesse zu führen. Nachdem 1972 die zwei Erbauer der Auschwitzer Krematorien, Fritz Ertl und Walter Dejaco, und 1975 Johann Gogl, einst Schlächter in Mauthausen, von den österreichischen Geschworenen freigesprochen worden waren, schien Wiesenthal vorübergehend zu resignieren: In Österreich bleiben etwa 800 Nazis, gegen die ermittelt wurde, unbestraft. Besonders bitter für die vom Holocaust Betroffenen ist diese Bilanz auch deshalb, weil es unmittelbar nach 1945 durchaus ernsthafte Versuche gegeben hatte, NS-Täter zu verfolgen; dafür zuständig waren die „Volksgerichte“. Sobald die Belasteten aber ab 1949 als Wähler interessant wurden, erlahmte das Interesse der ÖVP-SPÖ-Koalition an der Aufklärung von NS-Verbrechen.

  27. Alleswisser sagt:

    ohhh, ich wollte Ihnen keinen Schrecken einjagen, Herr Shearer…

    … ich persönlich fand Ihre (nun entschärfte) Beschreibung durchaus passend…

    … aber als RL-Redaktor haben Sie evtl. juristische Vorsichtsmassnahmen zu befolgen.