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Endstation im Stadion

Herr Shearer am Donnerstag den 5. November 2020

Kinos? Zu. Theater? Zu. Fussballstadien? Eigentlich auch.

 Foto: picture alliance / Zumapress

Dieses Bild zieht sich quasi über ganz Europa, und Zerstreuung finden ist in diesen Zeiten gerade ein bisschen schwierig. Aber Autofahren geht immer, und so mit einem vierrädrigen Vehikel kann man allerlei Abenteuer erleben. Das dachte sich auch ein Autofahrer, der vorgestern Abend am Lissaboner Estadio da Luz vorbeikam, dort ein offenes Einfahrttor auffand und die Gelegenheit beim Schopf packte.

Nachdem der Eindringling in Benficas Heimstadion eine Ehrenrunde gedreht hatte, gelang es den Sicherheitskräften, den Fahrer zu stoppen und ihn der Polizei zu übergeben. Einer dieser Stadionmitarbeiter verletzte sich dabei allerdings und musste ins Spital gebracht werden.

Immerhin, dem Rasen ist nichts passiert und der Austragung der heutigen Partie zwischen Benfica und den Rangers aus Glasgow steht nichts im Wege. Der Anpfiff erfolgt um fünf vor sieben hiesiger Zeit.

Autos im Stadion, ein immer wiederkehrendes Problem, welches in diesem Fachblog bereits mehrfach thematisiert werden musste. Hier zum Beispiel ist es für den Rasen noch einmal gut ausgegangen, in einem anderern Fall entstand Totalschaden und auch im Wallis sorgten Nachtbuben für Kalamitäten.

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12 Kommentare zu “Endstation im Stadion”

  1. Durtschinho sagt:

    Dem Rasen nicht Sorge tragen, dem Auto nicht Sorge tragen – manchmal fragt man sich schon, in welcher Welt wir leben!

  2. dres sagt:

    Bei diesem Titel habe ich zuerst an einen Steinigungssanlass des IS oder der Taliban gedacht. Nun bin ich beruhigt, auch wenn ich die Runden aus Fungründen mit einem Quad und einer Portofahne in der Hand gedreht hätte.

  3. Max+Power sagt:

    Benfica und den Rangers aus Glasgow steht nichts im Wege

    Yass! Beste Anspielzeit um das Geschehen vor Ort am TV zu schauen.

  4. dres sagt:

    Das Stadion ist übrigens sehr schön, und das rotweisse Werbebanner steht für einen grossen Teil des Inhalts unseres Kühlschranks. Sind eigentlich langsam alle wach? Vertrödeln Sie Ihre Zeit mit unrasiertem Gring und immer noch im Pyjama bei einem Skype-Meeting?

  5. Frau Villa sagt:

    Herr dres, Sie bringen mich da auf innovative Ideen mit Ihrem Skype-Meeting.
    Ich vermute ja, dass die anderen wie Rudi Salzmann von der Werbeagentur MonkeyBanana in der Kronenhalle Apéro trinken oder ihren Maserati ausfahren. Unsereins scheitert schon bei der Aufgabe, in einer Beiz einen Kaffee zu trinken. Wegen geschlossen.

  6. Rrr sagt:

    Wenn schon ein Fahrzeug auf dem Platz, dann dieses:

  7. spitzgagu sagt:

    Bei diesen Verhältnissen wäre vielleicht eine Zamboni die adäquate Wahl gewesen, Herr Rrr.

  8. Durtschinho sagt:

    Was hatte Volketswil zu verbergen?

  9. dres sagt:

    Hihi, Frau Villa und Herr Rrr. Swingen die Tattergreise eigentlich noch lange? Die sind also noch ausdauernd…

  10. Briger sagt:

    Wenigstens war Herr Suarez nicht bewaffnet!

  11. Frau Villa sagt:

    Wenigstens war Herr Suarez nicht bewaffnet!

    Man ist heutzutage mit wenig zufrieden.

  12. Shearer sagt:

    Herr Suarez braucht keine Waffen. Herr Suarez hat ein gesundes Gebiss.