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Tolle Tabellen

Briger am Mittwoch den 5. August 2020

Die 17. Super-League-Saison ist Geschichte. Zeit für Zahlensalat.

Foto: Thomas Hodel, ybforever

Die Einheimischen-Tabelle: Würden nur Tore von Schweizern zählen, YB wäre nicht Meister geworden, aber auch nicht der FC St. Gallen. Nein, der Meistertitel wäre, wie könnte es anders sein, ans Rheinknie vergeben worden. Satte 13 Punkte Vorsprung hätten die Basler (70) auf den FC St. Gallen (57). Wahnsinn was rot-blau für den Schweizer Fussball tut. YB würde auf 44 Punkte kommen, Servette mit 34 absteigen.

Die Auswärtigen-Tabelle: Entsprechend stünde Servette besser da, wenn Tore von Einheimischen nicht zählen würden. Mit 60 Punkten stünden die Grenat auf Rang 2, 16 Punkte hinter YB. Thun müsste mit 23 Punkten absteigen.

Top-Scorer: Der eifrigste Punktesammler ist, wie könnte es anders sein, Jean-Pierre Nsame mit 32 Toren und 3 Assist. Der gute zweite Platz geht an den Neo-Ranger Cédric Itten mit 19 Toren und sechs Vorlagen. Platz 3, der Neu-Freiburger Ermedin Demirović: 14 Tore, sieben Vorlagen.
Die meisten Vorlagen gab übrigens St. Gallens Lukas Görtler, der 14 Tore aufgelegt hat.

Top-Duos: Die drei Top-Duos der Liga entsprechen der Endplatzierung der Teams: 1. Nsame und Ngamaleu mit 39 Toren. Platz 2: Itten und Demirovic mit 33 Toren, Platz 3: FC Basel: Cabral und Ademi 27 Tore.

Top-Trios: Interessant sieht es bei den Toptrios aus: Die drei besten Schützen aus St. Gallen und von YB kommen zusammen jeweils auf 46 Tore. Bei St. Gallen kommt Quintillà zu den beiden oben genannten (13 Tore), bei YB Christian Fassnacht (7 Tore).

Joker: Die besten Joker heissen Pascal Schürpf und Koro Koné mit je vier Toren nach Einwechslungen.

Gamewinner: Auch hinsichtlich spielentscheidene Tore teilen sich St. Gallen und YB den 1. Platz. Cédric Itten und Jean-Pierre Nsame haben jeweils 9-mal das spielentscheidende Tor geschossen. Platz 3 geht an Ridge Munsy vom FC Thun (5).

Eigentorkönig: Die meisten Eigentore erzielte Eloge Yao vom FC Lugano. Einmal in Genf, zwei Mal in Bern.

Harmonie: Am besten zusammen harmoniert haben in dieser Saison Nicolas Moumi Ngamaleu und Jean-Pierre Nsame. Sechs Mal legte der eine Kameruner für den anderen auf.

Benjamin und Methusalem: Der jüngste eingesetzte Spieler in dieser Saison war Tyron Owusu vom FC Luzern. Beim 1:4 in St. Gallen stand er im Alter von 17 Jahren, 1 Monat und 8 Tagen auf dem Feld. Der älteste Spieler war Andris Vanins. Beim 3:3 gegen Thun war er exakt 40 Jahre, 3 Monate und 4 Tage alt.

Sünder: Am häufigsten verwarnt wurde Samir Ramizi von Xamax (13-mal) vor Lukas Görtler (12-mal) und Yannis Letard (10-mal) vom FC St. Gallen. Die häufigsten Platzverweise gab’s gegen Omar Aldarete (zweimal gelb-rot und einmal rot), Pietro Di Nardo (einmal gelbrot, einmal rot) und Xavier Kouassi (zweimal gelbrot).

Elfmeterschützen: Am häufigsten Antreten durften die St. Galler. Neun Mal entschied ein Schiedsrichter auf Elfmeter für die Ostschweizer. Acht Mal konnte dabei verwandelt werden.

Weisse Weste: Am häufigsten zu Null spielen konnte David Von Ballmoos, 14-mal in 34 Einsätzen. Immerhin 12-mal blieb Jonas Omlin unbezwungen, 10-mal Yannick Brecher und Noam Baumann.

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14 Kommentare zu “Tolle Tabellen”

  1. Max Power sagt:

    Trotz der Schwetti an Elfmetern hat es den St. Gallern nicht gereicht.

    Das muss ein Riesenknipser sein dieser Itten, da er nund für die berühmten Glasgow Rangers spielt.

  2. Sünneli-Partei sagt:

    Die Einheimischen-Tabelle

    Endlich sagt es jemand, Herr Briger. Danke!!!

  3. dres sagt:

    Herr Briger, Sie sind und bleiben der Analysegott. Da könnte auch Kubi nicht mithalten.

  4. spitzgagu sagt:

    Ich habe Gerüchte gehört, dass es den Sanggallern wegen eines Penaltys nicht gereicht haben soll, Herr Power.

  5. Durtschinho sagt:

    Herr Power, die Geschichte geht ja eigentlich so: Cédric Itten machte seine ersten fussballerischen Schritte beim grossen FC Basel, wo er sich trotz eigentlich ansprechender Leistungen nie dauerhaft durchsetzen konnte. Aus schierer Not zog er in die Ostschweiz, wo man einen, ich sage mal untertreibend: hochattraktiven Fussball spielte. Ein Komplott verschiedener Akteure führte jedoch zur systematischen Benachteiligung der Espen.

    Sie erkennen jetzt das Muster – getrieben durch ungünstige äussere Umstände zog der junge Stürmer weiter und nahm in seiner Verzweiflung eine Stelle in einer unwirtlichen Randregion Europas an (Celtic Rangers oder so ähnlich).

    Kleiner Scherz – ich hatte schon mehrmals grosse Freude an Cédric Itten und wünsche ihm alles Gute!

  6. Briger sagt:

    Aber, was halt auch immer mal wieder vergessen geht: Itten ist kein Riesenknipser.

  7. Herr Maldini sagt:

    Das muss ein Riesenknipser sein dieser Itten

    Ehrlich gesagt hörte ich, dass er eben kein Knipser sei, Herr Power! Wurden die Rangers etwa reingelegt?

    Ich habe Gerüchte gehört, dass es den Sanggallern wegen eines Penaltys nicht gereicht haben soll, Herr Power.

    Herr spitzgagu, davon haben Sie auch gehört?!

  8. Durtschinho sagt:

    Herr Maldini, das ist eben noch nicht alles; YB hatte viel mehr Ruhetage! “Zufall”, dass die Liga das so geplant hat?

  9. Alleswisser sagt:

    vielen Dank, Herr Briger.

    Das muss ein Riesenknipser sein dieser Itten, da er nund für die berühmten Glasgow Rangers spielt.

    warum haben die Rangers eigentlich nicht Nsame verpflichtet?

  10. dres sagt:

    Gut, der YB-Bonus ist ja nichts Neues. Unter gleichen Voraussetzungen wäre sogar Sion Meister geworden. Oder wir beide.

  11. Aschi das Abstiegsgespenst sagt:

    Sie meinen: Sie und ich, Herr dres? hu hu!

  12. spitzgagu sagt:

    Herr Maldini, ich habe vom Penalty-Gerücht im führenden Fussblog gelesen, glaubs.

  13. Herr Maldini sagt:

    Herr Maldini, ich habe vom Penalty-Gerücht im führenden Fussblog gelesen, glaubs.

    Das muss der Steilpass-Blog sein.

  14. Max Power sagt:

    Persönlich hätte ich lieber den Hanspeter bei den Rangers gesehen. Item, Itten wird auch #55 ermöglichen.