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Mauris Magie

Herr Winfried am Montag den 18. November 2019

Der neue Lugano-Trainer hat sich in einem wahrhaften Heldenepos verewigen lassen.

Maurizio Jacobacci ist ein mutiger Mann. Nach seinem Engagement bei Monsieur Constantin im Wallis traut er sich auch noch zu Signore Renzetti ins Tessin. Der Erfolgsdruck in Lugano ist fast so gross wie in Sitten. Jacobaccis Beratungsagentur Front Group hat deshalb, um ihrem Klienten den Rücken zu stärken, einen Imagefilm über “Mauri” produziert.

Der Auftakt ist furios. Begleitet von heroischer Musik ist Herr Jacobacci zu sehen, wie er sich wild gestikulierend an den Rändern der Coaching Zonen bewegt. Ein leidenschaftlicher Coach eben. Einmal wird er von seiner Mannschaft auf Händen getragen. Ein beliebter Trainer eben.

In der Folge äussern sich Weggefährten zu ihren Erfahrungen mit Jacobacci. Neben den Cedrola-Brüdern, Mitinhaber der Front Group GmbH, sind es alles ehemalige Spieler des FC Schaffhausen. Patrick Rossini, Gianluca Frontino, André Luis Neitzke, Igor Djuric. In Schaffhausen feierte der Berner seine grössten Erfolge als Trainer, er stieg zweimal auf und blieb über vier Jahre. Während diese Männer reden, macht Jacobacci eifrig Notizen im mittelmässig gefüllten St. Jakob-Park. Bringt er sich damit beim FCB ins Gespräch? Und was wohl Herr Constantin über Herrn Jacobacci sagen würde?

Die letzten fast vier Minuten schliesslich sind Jacobaccis erstem und bisher einzigen Sieg als Lugano-Trainer gewidmet. Übrigens: Das Stück heisst “The Next Level”, und natürlich wollen wir es Ihnen nicht vorenthalten. Film ab!

Nicht zu vergessen ist Jacobaccis Vergangenheit als YB-Spieler. Nach seiner Juniorenzeit bei Bethlehem und Bümpliz trug er von 1978-1983 Gelb-Schwarz. Vielleicht beerbt er ja dereinst Gerry Seoane als Trainer der Young Boys. Das wäre dann “next level”.

Und um ihn zu würdigen, hier noch ein Bild des Filmregisseurs, Mikail Oezkilic.

Bild: Front Group GmbH

 

 

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22 Kommentare zu “Mauris Magie”

  1. Eigentorschützenkönig sagt:

    Wenn man mit der Ex-Frau von Andy Hug liiert ist, ist das Showbiz nie weit.

  2. Alleswisser sagt:

    “The Next Level”,

    erinnert stark an “Phase 3” und daher lässt man es lieber sein, m.M.!

  3. dres sagt:

    Der Mann wurde mit uns 1987 Meister. Da war noch alles gut. Mit Lugano kann der Herr Jacobacci keinen Erfolg haben, weil er Ende Saison entweder direkt abgestiegen sein wird oder knapp vor dem Luzerner die Barrage bestreiten muss. Und gegen den Welschen würde das schwierig. Also besser direkt runter. Ich danke Ihnen.
    Ah noch zum Film: Wir sehen keinen Anlass für allzu überschwängliche Komplimente. Aber zusammen mit dem Text ist der Beitrag dann wiederum grossartig. Schade wird nicht erwähnt, dass Herr Oezkilic bei der Geburt von Herrn Wermuth getrennt worden ist.

  4. spitzgagu sagt:

    Mauris Magie durfte ich 1985 im Stadion Grenchen live erleben. Er hat bei FCG – Xamax dem armen Herrn Born des FCG Schien- und Wadenbein abeinander gehackt.

  5. Aschis Schwester sagt:

    weil er Ende Saison entweder direkt abgestiegen sein wird oder knapp vor dem Luzerner die Barrage bestreiten muss

    HA HA HA, der war gut, Herr dres!!! Aber nicht zuviel Alkohol schon am Mittag, mein Rat.

  6. Lars: L sagt:

    Wieder 11 Minuten meines Lebens vergeudet…

  7. dres sagt:

    Also ich habe den Film seit dem Frühschoppen mindestens fünfmal geschaut und finde ihn immer besser. Schade spielt Aschis Schwester nicht mit. Stellen Sie sich vor, diese würde so ab 1.31 Arm in Arm mit Mauri Richtung Manor spazieren. Titanic nur Badehose dagegen. MM

  8. all white sagt:

    dres
    18. November 2019 um 13:33 Uhr
    … Schade wird nicht erwähnt, dass Herr Oezkilic bei der Geburt von Herrn Wermuth getrennt worden ist.

    ich hatte spontan einen ähnlichen Gedanken, dachte dabei aber eher an den starken Uli (wir sind ja schliesslich kein Politblog)

  9. all white sagt:

    und noch was:
    diese Front Group hat die etwas mit der Frontex zu tun?

  10. Sergio Ramos Superstar sagt:

    Der Mann wurde mit uns 1987 Meister.

    Thun wurde mal Meister? Man hat nie ausgelernt. Herzl Gratul!

  11. Val der Ama sagt:

    Uns ist hier wohl Xamax und also bin ich auch Teil davon.

  12. Znuk sagt:

    OH, herr Spitzgagu. Wir sahen mal gemeinsam ein Spiel? In der 13. Minute wars… Im August 1985. Zweites Heimspiel des FCG.

  13. gavagai sagt:

    Jetzt muss ich wieder weinen: Aebischer, Sow, Benito und Fasi zusammen auf dem Feld.

  14. Je sagt:

    Jetzt wäre ich noch fast Nati-Fan geworden! Uff…

  15. spitzgagu sagt:

    Ah, Herr Znuk, deshalb kommen Sie mir so bekannt vor. War damals an den meisten FCG-Heimspielen.

  16. R'olé sagt:

    Habe mal eine Unterschrift von ihm an einem Hallenfussballturnier (!) in Solothurn oder Grenchen ergattert und konnte den Schriftzug später auch noch identifizieren (Autogrammjäger wissen was ich meine)… Mein Held für immer…

  17. R'olé sagt:

    YB-Träner… U18 als Versuch, möglich.

  18. R'olé sagt:

    Und übrigens: Im Fall Böni brauchts Klarheit, und zwar schnell!

  19. R'olé sagt:

    Ächz:
    BLICK hat sich positioniert. Die Zeit für eine Trennung nach sechs Jahren ist für alle Parteien die beste Lösung. Zu viel hat im kommunikativen Desaster geendet, ob die Doppeladler-Affäre, die Fälle mit Valon Behrami oder mit Xherdan Shaqiri. Die Ausstrahlung der Nationalmannschaft bei Fans, Sponsoren und Medien hat gelitten und ist in dieser Konstellation kaum mehr zu kitten.
    Es gibt neben den nackten Resultaten (und auch die waren nicht nur überzeugend) auch eine zweite Wahrheit. Will man die Nati in der Öffentlichkeit besser und sympathischer positionieren, ist ein neuer, unverbrauchter Kopf als Trainer unumgänglich. Zu viel Geschirr ist zerschlagen worden.

    Kann man eigentlich soviel essen wie man kotzen möchte bei so einem Journi-Depp?

  20. R'olé sagt:

    Ok, es war natürlich ein harter Schlag, dass Vladi den Ringier-Hitzfeld-Deal nicht übernommen hat.

  21. R'olé sagt:

    Zitat Bl+++::” Für den Verband (gemeint ist Bl+++) ist es wichtig, sich klar zu positionieren. Und dann in aller Ruhe den Trainermarkt zu beobachten bis zur EM. Vielleicht sind bis dann ja interessante Kandidaten wie Dortmunds Trainer Lucien Favre frei.
    Meine Fresse….scheib Kinderbücher.

  22. R'olé sagt:

    Wäre auch mal gut einfach dem erfolgreichsten Nati-Trainer ever zu gratulieren (und den Hut zu nehmen).