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Potenzielle Play-off-Partien – Teil 4

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 4 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

Dinamo Zagreb-Ferencváros Budapest
Mit Dinamo Zagreb ist auch eine bestens bekannte Mannschaft unter den möglichen Gegnern. Am 28. August 2018 qualifizierte sich YB dank dem 2:1 in Zagreb für die Champions-League-Gruppenphase. Den Verein auf diese Saison verlassen haben Ivan Sunjic (zu Birmingham City), Amir Rrahmani (zu Hellas Verona) und Ante Majstorovic (zu NK Osjiek). Neu dabei sind Ivo Pinto (von Norwich) und François Moubandjie, der damit die Schweizer-Fraktion um Mario Gavranovic und den Aargau-Bosnier Izet Hajrovic verstärkt. Neben Hajrovic ist auch der zweite Torschütze aus den Spielen gegen YB, Mislav Orsic noch bei Dinamo engagiert. Ebenfalls wieder im Kader Zagrebs steht Jan Lecjaks, der diese Saison aber noch nicht berücksichtigt wurde und sich einen neuen Verein suchen darf.
In der diesjährigen CL-Saison schaltete man in der 2. Runde Saburtalo Tbilisi mit 5:0 aus. In Kroatien gewann man gegen Rijeka den Supercup und auch der Start in die Meisterschaft verlief ideal. Drei Spiele, drei Siege. Dinamo ist Leader, punktgleich mit Split und Rijeka.
Gespielt wird immernoch im Maksimir vor rund 35’000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Feiernde Young Boys im Maksimir. Foto: Thomas Hodel

Der Gegner Zagrebs in der 3. Runde kommt aus dem IX. Budapester Bezirk, aus der Franzstadt oder Franzenvorstadt. Der ungarische Rekordmeister wird von Sergej Rebrov trainiert. Er ist damit der in unseren Breitengraden bekannteste Name der Ungarn. Mit Marten Wilmots spielt aber immerhin der Sohn von Marc Wilmots bei Fradi und mit Leandro steht ein Spieler im Kader, der 2008 mit Debrecen gegen YB spielen durfte. In der 1. und 2. Quali-Runde der diesjährigen CL schaffte es Budapest etwas überraschend die höher dotierten Ludogorez Rasgrad und Valletta auszuschalten (5:3 und 4:2). Das Meisterschaftsstartspiel gestern gegen Debrecen wurde wegen des Engagements der beiden im europäischen Fussball verschoben. Schweizer Vereine hatten es bereits mehrfach mit den zöld sasok (grüne Adler) zu tun. Der FC Zürich zweimal, der FC Luzern einmal, die Grasshoppers einmal (bei der einzigen Teilnahme der Ungarn an der CL-Gruppenphase 1995/96) und der FC Basel im UEFA-Cup 2004/05. Die einzigen beiden Siege gab’s dabei gegen den FCZ 1984 und gegen GC 1995 (jeweils 3:0).
Gespielt wird in der Groupama Aréna, einem Neubau eröffnet 2014. 23’700 finden darin Platz. Bis zur Fertigstellung des neuen Nationalstadions im Hinblick auf die EM 2020, spielt auch die ungarische Nationalmannschaft in der Aréna.

Das anstelle des ehemaligen Üllői-úti-Stadion (später Albert-Flórián-Stadion) erstellte Stadion in Budapest. Bild: wikimedia

Und jetzt sind Sie an der Reihe. Welchen der acht möglichen Gegner wünschen Sie sich und wieso?

Die Auslosung im Liveticker ab 12 Uhr.

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4 Kommentare zu “Potenzielle Play-off-Partien – Teil 4”

  1. Herr Maldini (C) sagt:

    Roter Stern.

  2. Briger sagt:

    Und wieso?

  3. Herr Maldini (C) sagt:

    Schöne Stadt, dieses Belgrad.

  4. Alleswisser sagt:

    schön auch diese Vorschau.

    Zagreb als Wiederholung wäre langweilig gewesen und Ferencváros hätte evtl. familäre Probleme gegeben.