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Potenzielle Play-off-Partien – Teil 1

Briger am Montag den 5. August 2019

Juhui, bald ist endlich Europa-Fussi in Bern. Wir stellen die möglichen Gegner vor.

Heute Montag erhält YB den Gegner der Playoff-Partie zugelost. YB ist ungesetzt, obwohl noch acht Gegner in Frage kommen. Dies hat damit zu tun, dass die UEFA die Playoffs bereits vor der Austragung der 3. Qualifikationsrunde auslost. Setzt sich ein Team mit einem tieferen Koeffizienten durch, erbt es so den höheren Koeffizienten des Gegners. Die Namen der möglichen Gegner kennen Sie inzwischen wahrscheinlich alle, dennoch hier die Gegner aus Duell 1 mit YB-Relevanz. Lernen Sie nun bitte folgendes auswendig:

Spiel 1: Ajax Amsterdam – PAOK Thessaloniki
Wahrscheinlich das schwierigstmögliche Los. Der letztjährige CL-Halbfinalist aus Amsterdam, trotz verändertem Kader immer noch eine starke Mannschaft, und der letztjährige Basel-Schreck aus Griechenland. Beide Mannschaften greifen in der 3. Runde erstmals in den Wettbewerb ein. Ajax verlor zwar unter anderem De Ligt und De Jong, holte dafür aber z.B. Quincy Promes vom FC Sevilla. Aus dem letztjährigen CL-Kader sind noch viele bekannte Namen dabei, etwa Torwart Onana, Blind, van de Beek (der aber bei Real gerade wieder heiss begehrt ist), Schöne, Ziyech, Huntelaar, Dolberg und Tadic, um nur einige zu nennen. Gespielt wird in der Johan Cruijff ArenA, in der fast 55’000 Menschen Platz finden.
Die Niederländer steigen in der 3. Runde in den Wettbewerb ein. In der aktuellen Saison gewann Ajax vor gut einer Woche die Johan Cruijff Schaal mit einem 2:0 gegen den PSV Eindhoven. Zum Start in die Meisterschaft gab’s am Samstag ein 2:2 gegen Vitesse Arnhem – Torschützen van de Beek und Tadic – auch bei Ajax laufen noch nicht alle Rädchen rund.

Die Johann-Cruijff-ArenA von oben. Foto: wikimedia

Die Hürde, die Ajax vor einem möglichen Treffen mit YB überwinden muss, ist der Panthessalonikische Sportklub der Konstantinopler aus Thessaloniki. Das Team wurde 1926 von aus Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, vertriebenen Griechen gegründet. In der letzten Saison schalteten die Schwarz-Weissen erst Basel und dann Spartak Moskau aus, ehe sie in der Playoff-Partie an Benfica Lissabon scheiterten. Für die Champions League konnte sich das Team noch nie qualifizieren, was unter anderem am aktuellen Gegner liegt. 2010 und 2016 scheiterte PAOK jeweils an Ajax. Bekannt aus dem Kader ist in der Schweiz Pedro Henrique, der mal für den FCZ spielte. Weitere bekannte Namen sind Vieirinha (Ex-Wolfsburg) sowie Pontus Wernblom und Miroslav Stoch, die beide bereits einmal gegen YB in der CL-Quali gespielt haben. Der Schwede Wernblom mit ZSKA Moskau, der Slowake Stoch mit Fenerbahce Istanbul. Nicht mehr dabei ist der Schweiz-Serbe Aleksandar Prijovic, der mittlerweile in Saudi-Arabien kickt. Die Heimspiele tragen die Nordgriechen im Toumba-Stadion aus (28’701 Plätze).

Das Toumba-Stadion in Thessaloniki. Foto: wikimedia

Teil 2 um 07:30 Uhr.

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4 Kommentare zu “Potenzielle Play-off-Partien – Teil 1”

  1. Shearer sagt:

    Das ist öV-technisch beides kein Problem. Amsterdam ist quasi in der Nahverkehrs-Zone, Thessaloniki erreicht man ganz einfach mit umsteigen in Zürich, Belgrad und Sofia.

  2. dres sagt:

    Ich täte nur schon wegen des Tsatsikis Thessaloniki nehmen.

  3. Rrr sagt:

    Von den Drogen her ganz klar Amsterdam.

  4. Shearer sagt:

    Lieber Thessaloniki. Diese Spacecakes haben immer total viel Zucker, viel zu ungesund! Dann das Zeugs besser ins Tsatsiki rühren – meine Meinung!