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Der erste Matsch

Rrr am Freitag den 8. Februar 2019

Endlich entdeckt: Das FCZ-Trinkhorn von 1896!

Seit neustem hat es einen Ehrenplatz im FCZ-Museum, wie der Förderverein mitteilt.

Der FC Zürich trug am 30. August 1896 sein erstes Spiel aus, ein Freundschaftsspiel auf der Velorennbahn Hardau beim Albisriederplatz. Zum feierlichen Anlass beschenkte sich der Verein mit einem Trinkhorn, das folgende Aufschrift trägt: «F.C.Z. / Erinnerung an unser erstes Matsch / Zürich-Hardau / 30. Aug. 1896 / gegen F.C. Phönix St. Gallen / 3:3».

Gefunden wurde das Horn 1981 beim Abbruch der alten Letzigrund-Osttribüne von Toni Bruhin, einem Mitarbeiter der Firma Kibag. Weil der FCZ das Horn damals nicht wollte, stellte es Familie Bruhin während fast 40 Jahren im Wohnzimmer aus. Nach dem Tod des Finders wurde es 2018 dem FCZ-Museum vermacht.

Offiziell enthüllt wird das wertvolle Stück nächsten Samstag, unmittelbar vor dem Derby gegen GC: Der Förderverein lädt seine Mitglieder zu einem Apero. Ob die Gäste den Weissen aus dem Trinkhorn geniessen dürfen, geht aus der Einladung nicht hervor.

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21 Kommentare zu “Der erste Matsch”

  1. Max Power sagt:

    Guten Morgen.
    Züri alée, Zùri alée mir händ no Böller aber käni Finger meh Hörner aber kän Wysse meh, Züri alée.

  2. Durtschinho sagt:

    Und das so kurz nach der Hornkuh-Initiative!

  3. Herr Maldini (C) sagt:

    Ein Affront gegenüber uns Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, Herr Durtschinho.

  4. Rrr sagt:

    Der Förderverein lädt seine Mitglieder zu einem Apero.

    Also zum Beispiel mich, ich bin nämlich dort Mitglied. Ich bin ja quasi überall Mitglied wo es Aperos gibt! Aber item, die Mitgliedschaft beim FCZ-Museum kann ich Ihnen nur empfehlen, kostet nur 30 Franken jährlich, und der Museumschef gräbt regelmässige spannende Geschichten aus dem Schweizer Fussball aus.

  5. Durtschinho sagt:

    In Ihnen gärt es auch, Herr Maldini?!

  6. dres sagt:

    1896 hatten wir längstens Plastikbecher im Stadion. Der Zürcher war schon damals voll retro.

  7. Rrr sagt:

    Was meinen Sie mit “wir”, Herr dres? Den FC Thun 1898? Oder Xamax? Ah nein, Xamax kann es nicht sein, die bestehen in der heutigen Form ja erst seit 2013.

  8. dres sagt:

    Das sind doch Details, Herr Rrr, Details. Jetzt thun Sie nicht so pingelig. Apropos: Kommen Sie am Sonntag zu uns?

  9. Rrr sagt:

    Nein, ich habe leider nicht alle Impfungen. Vielleicht schau ichs mir am Fernsehen an.

  10. Durtschinho sagt:

    Ich würde kommen, Herr Rrr, das letzte Mal im Frühling sassen wir mit Blick auf die Berner Alpen, es war wunderbar.

  11. Rrr sagt:

    Kommen auch die drei Thun-Fans ans Spiel, oder ist das Stadion komplett in YB-Händen?

  12. Durtschinho sagt:

    Das Stadion ist ein Hexenkessel!

  13. Rrr sagt:

    Und die Böller- und Sprayerparty durchs Militärquartier machen Sie auch mit?

  14. Durtschinho sagt:

    Es gibt Böller und Sprayer? Das ist doch illegal.

  15. Rrr sagt:

    Echt jetzt? Ah, nun verstehe ich endlich diesen seltsamen Dialog, den ich neulich auf RL 3 führte.

  16. Durtschinho sagt:

    Aber Herr Rrr, Sie sollten das doch wissen, gerade als Chef! Im Stadion sagt es der Mann am Mikrofon nämlich ganz viele Male!

  17. Rrr sagt:

    Komisch, komisch. Vielleicht hab ichs überhört, weil ich gerade am Koksen oder Waffenhandeln war.

  18. Durtschinho sagt:

    Ah, okay, das kann ja mal vorkommen! Nein, ernst, er sagt das immer total lieb und geduldig, und er richtet sich sogar an das jeweilige Publikum, also z.B.: «Liebi YB-Fäääns, (…)», und dann ein paar Minuten später z.B.: «Liebe FCZ-Fääns, o für öuch giut (…)» oder so ähnlich. Wirklich, total geduldig, wie gesagt.

  19. dres sagt:

    Blick auf die Berner Alpen, es war wunderbar.

    Herr Durtschinho kommt wie immer draus.

    Kommen auch die drei Thun-Fans ans Spiel

    Nein, wir gehen Ski fahren. Aber wir schauen die Zusammenfassung dann im Sportpanorama und freuen uns umso mehr.

  20. spitzgagu sagt:

    Skifahren. Gutes Stichwort. Guten Morgen.

  21. Briger sagt:

    Aber der Mann sagt immer im Stade de Suisse sei es verboten. Von Wankdorf kein Wort!