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Geschwinder auf Tinder

Herr Maldini am Freitag den 12. Mai 2017

Als führender Fussballblog in den beinahe unendlichen Weiten des Internets erachtet es das Runde Leder als Pflicht, Sie über die neusten digitalen Errungenschaften zu unterrichten.

Sie alle kennen Tinder, vermutlich lernten Sie ihren Mann, ihre Partnerin oder das Jogginggspändli dort kennen. Mit etwas Glück machen Sie dort auch bald Bekanntschaft mit Arkadiusz Milik.

Sie kennen Arkadiusz Milik nicht? Milik ist Stürmer beim SSC Neapel und in der polnischen Nationalmannschaft. Wenn er denn spielt. Das tat er zuletzt nämlich nicht oft, der 23-Jährige erlitt Ende 2016 einen Kreuzbandriss. Was das alles mit Tinder zu tun hat? Es funktioniert so:

Sie stellen die App, die Sie ja längst auf ihr Mobiltelefon gedownloaded haben so ein, dass ihnen auch männliche Individuen angezeigt werden (falls das nicht schon der Fall ist). Jetzt swipen Sie alle ihnen angezeigten Tinderer nach links, bis Milik erscheint. Jetzt ganz wichtig: Den Polen swipen sie nach rechts! Danach senden Sie ihm eine nette Grussbotschaft, und wenn Sie supernett sind, werden Sie mit etwas Glück ausgewählt und können Milik persönlich meeten.

Mit dieser Aktion soll Milik willkommen zurück geheissen werden. Nebenbei dient sie natürlich auch ein klein wenig dem Marketing. “Ich bin wirklich stolz, ein Teil dieser einzigartigen und innovativen Tinder-Initiative zu sein”, sagte der Fussballer auf Anfrage des Runden Leders. “Die Fans haben mich sehr herzlich aufgenommen. Und es ist toll, direkt mit ihnen interagieren zu können. Technologie bringt Menschen zusammen, genau wie der Sport und das Runde Leder. Ich freue mich auf dieses neue Abenteuer.”

“Wir freuen uns, Arek Milik und den SSC Neapel zu unterstützen. Tinder ist zuallererst eine Plattform, um neue Menschen kennenzulernen. Wir freuen uns darauf, Fans mit ihrem Lieblingsspieler zu vernetzen”, sagte wiederum David Wyler, der Vice President of Partnerships bei Tinder. Kein Fussballclub weltweit ist je zuvor eine Partnerschaft mit Tinder eingegangen – es handelt sich also um eine Premiere. 

Ein weiterer Grund, weshalb Milik und der SCC Neapel die Tinder-Aktion bitternötig haben: Sie verpassten es bislang, sich auf Dugout mit ihren Fans zu connecten.

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19 Kommentare zu “Geschwinder auf Tinder”

  1. Globi sagt:

    Die Instruktionen sind wie unklar. Herrn Milik habe ich nicht gefunden, dafür zeigt mir Tinder einen gewissen Herrn Maldini an. Soll ich trotzdem rechts swipen?

  2. dres sagt:

    Wo spielt dieser Tinder? Tut mir leid, aber der reicht wahrscheinlich nicht bei uns. Guten Morgen und Prost.

  3. Harvest sagt:

    Technologie bringt Menschen zusammen, genau wie der Sport und das Runde Leder.

    Ja, wir tun, was wir können.

  4. Val der Ama sagt:

    Ich habe gedacht, dieser Wyler sei jetzt pensioniert und beim Teleclub aber hey! deshalb liebe ich diesen Blog ja so: Ich lerne jeden Tag jede Menge interessante Sachen.

  5. Geni Meier 2 sagt:

    Herrgott. Was soll ich einen neapolitanischen Schütteler aus Polen zuerst swipen und dann meeten (mieten?).

  6. Frau Götti sagt:

    Herr Maldini, haben Sie eigentlich einen Trumptweet verschluckt oder warum sonst sind Sie vo letscht so unangenehm socialmedialig unterwegs?

  7. dres sagt:

    Ich bin so etwas von extrem einverstanden mit Frau Götti!
    Kommen Sie in unsere Freikirche, Herr Maldini. Dann lernen Sie Menschen live kennen. Gar nicht zu reden von der Nähe zu Götti, … tami Gott meine ich.

  8. Herr Maldini (C) sagt:

    Soll ich trotzdem rechts swipen?

    Aber sicher doch, Herr Globi!

    Herr Maldini, haben Sie eigentlich einen Trumptweet verschluckt oder warum sonst sind Sie vo letscht so unangenehm socialmedialig unterwegs?

    Man muss mit der Zeit gehen, Frau Götti.

    Ah, Herr dres. Ich war gestern in Thun und hatte ein Geheimtreffen mit Aschi dem Abstiegsgespenst. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem lokalen FCT könne er sich schon vorstellen, sagte Aschi. Dies zu ihrer Information.

  9. dres sagt:

    Herr Maldini, wenn Sie so über Aschi und uns denken, dann sind Sie wirklich langsam ein wenig weltfremd geworden. Die Zusammenarbeit zwischen Aschi und dem FCT wurde in gegenseitigem, sehr gutem Einvernehmen beendet. Der Verein Härzbluet hat Aschi sogar noch eine grosszügige Abgangsentschädigung ausbezahlt, damit er für das teure Leben in Züri gerüstet ist. Ich danke Ihnen.

  10. Herr Maldini (C) sagt:

    Der Verein Härzbluet hat Aschi sogar noch eine grosszügige Abgangsentschädigung ausbezahlt, damit er für das teure Leben in Züri gerüstet ist.

    Ui. Dieser Betrag wird aber dann dem lokalen FCT fehlen, weshalb er Konkurs gehen und zwangsrelegiert wird. So kann der Abstieg natürlich auch angegangen werden, klar.

  11. spitzgagu sagt:

    Sie thun das gut, Herr dres, das andere Berner Blatt hat Ihnen ja grad ein Kränzli gewunden. Schlau auch, den Aschi heute schon zu schmieren – eine Investition, die sich in Zukunft sicher auszahlen wird.

    Ah ja, dieses Tinderli kapier ich nicht – ich mag nicht über Männer steichen, weder nach links und schon gar nicht nach rechts. Mieten überhaupt schon grad mal gar nicht.

  12. dres sagt:

    Alles wo Herr spitzgagu sagt. Sie thun uns gut. Herr Maldini, Sie können froh sein, dass die neue Führung dermassen lasch ist. Unter Rrr hat es nie Thun-Bashing gegeben. Da hätten Sie nach so einem Kommentar grad noch einmal anfangen müssen mit der WC-Reinigung, nehme ich doch schwer an.

  13. François A. aus L. sagt:

    Diesen Ansatz verfolge ich hier schon seit Jahren. Das hauptsächliche Problem dabei ist, dass keine neue Vorschläge mehr kommen, wenn man alle nach rechts geswipt hat.

  14. Max Power sagt:

    YOUNG

  15. Grillen sagt:

    *zirpzirp*

  16. Wasserhahn sagt:

    *tropf*

  17. Natischer sagt:

    BOYS!!

  18. spitzgagu sagt:

    Als Suchbergriff auf Tinder, meine Herren Power und Natischer?

  19. Erickbut sagt:

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