Logo

Billiger Betreuer

Val der Ama am Donnerstag den 19. Januar 2017

John Clarkson machts umsonst.

Der Club Deportivo Tudelano ist ein spanischer Fussballverein in Navarra und dort spielt er immerhin in der Segunda División B. Selbstverständlich hat der Verein finanzielle Probleme und dazu Ärger mit den Steuerbehörden. Und weil es sportlich auch nicht grad super läuft (aktuell Rang 9 in einer 20er-Liga) kommt das Angebot eines englischen Geschäftsmanns ganz gelegen.

John Clarkson, den Sie da auf dem Bild oben sehen, will nämlich Trainer des Vereins werden und hat sich dazu einen ganz interessanten Deal überlegt. Der 60-Jährige verzichtet auf einen Lohn und will stattdessen selbst Geld in den Club investieren: £50,000 in der ersten Saison und £100,000 im Jahr darauf.

Win-Win, meint Clubpräsident Jesus Miranda: “Die Fans denken vielleicht, dies sei eine Art extravagantes Hobby für Clarkson, aber er ist ein richtiger Trainer mit Erfahrung und Diplomen. Er bezahlt Geld für ein Sportprojekt, er wird den Club nicht übernehmen. Er wird uns bei der Sponsorensuche und bei der Schuldentilgung unterstützen.”

Auch interessant: Wenn der neue Übungsleiter mit dem Club aufsteigt, kriegt er das investierte Geld zurück. Nur dann.

« Zur Übersicht

3 Kommentare zu “Billiger Betreuer”

  1. dres sagt:

    Tudelano heisst Thun auf spanisch? Denen geht’s ja noch beschissener als uns.

  2. Waso Immer sagt:

    Vorbildlich, dieser Herr Clarkson, meinti. Und dann wird immer wieder behauptet, beim modernen Fussball gehe es nur ums schnöde Geld.

    *flüster*

    Dem seine Spesenabrechnungen möchte ich dann mal sehen …

  3. dres sagt:

    Ich habe es geahnt. Seit der Kartenorgie im letzten Beitrag trauen sich nur noch Herr Waso Immer und der Evangelische Staat (drES) etwas zu schreiben.