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Ja zum Eishockey

Herr Maldini am Freitag den 1. April 2016

Leitartikel Der Fussball hat sich sein eigenes Grab geschaufelt. Zum Glück gibt es das Eishockey.

Sie kennen das, vor allem als Fan der Young Boys: Es ist März, und in der Meisterschaft herrscht längst tote Hose. In diesem Fall haben Sie sogar Glück, manchmal ist die Spannung schon im Dezember weg. Der FC Basel längst über alle Berge, YB mal wieder über die eigenen Füsse gestolpert. Und dies nach vollmundigen Zielsetzungen vor dem Saisonstart.

Und was macht der Verein auf der anderen Seite der Papiermühlestrasse zur selben Zeit? Er kämpft um den Titel. Spannung pur bis zum Schluss! Sie sagen jetzt bestimmt, dass es beim SCB die fünfzig Runden davor um nichts gegangen sei. Stimmt nicht. Was war das für eine Saison. Die Sache mit Kobasew und all den anderen Verletzten, Bührer musste die Karriere beenden, dann wurde Boucher entlassen, und mit Leuenberger verloren sie im Januar sieben Mal in Folge. Klubnegativrekord! Wie er die Mannschaft zusammenhielt, wie die Mutzen die Playoffs zwei Runden vor Ende der Regular Season noch gerade schafften und dann zum Sturmlauf ansetzten – diese Geschichte liest sich wie ein Märchen.

Herr Maldini nach dem Hockeyplausch mit Expertin Annette Fetscherin.

Herr Maldini nach dem Hockeyplausch mit Teleclub-Expertin Annette Fetscherin.

Ich habe mir diese Saison ein paar Spiele des SCB angeschaut. Und liess mich sofort überzeugen. Wer im Tempel auf der Allmend keine Gänsehaut kriegt, wenn die 17’031 Zuschauer ihre Helden anfeuern, der hat wirklich ein Problem. Verglichen dazu kommt die Atmosphäre im ab und zu halbgefüllten “Stade de Suisse” (was für ein blasierter Name) in etwa der einer Beerdigung gleich.

Maldini studiert ein Hockey-Spiel.

Herr Maldini (oben rechts), umgeben von Fans, studiert ein Hockey-Spiel.

Natürlich habe ich mich kürzlich auch selber auf das Eis gewagt. Zugegeben, es ist nicht einfach, sich auf Schlittschuhen fortzubewegen. Das praktische für die weniger guten Läufer ist, dass man stets einen Stock dabei hat, der die Fortbewegung erleichtert und bei der Balance hilft. Auch das Anziehen der Ausrüstung braucht seine Zeit, aber glauben Sie mir, es ist es wert, sich umfassend zu schützen. Es geht hart zur Sache, nicht wie beim Spiel mit dem runden Leder. Sich nach einem Foul minutenlang auf dem Eis wälzen, bei einer vermeintlichen Berührung einfach abheben oder bei strittigen Entscheiden geschlossen auf den Schiedsrichter einreden: Gibt es beim Eishockey nicht. Dort gibt es den Videobeweis – der Fussball wird darüber noch Jahre diskutieren. Schwalbenkönige werden im Eishockey übrigens im Nachhinein mit einer Busse vom Himmel geholt. Und über Fehlentscheide muss nicht diskutiert werden, weil es keine gibt.

Dann kommt noch die Sache mit dem Puck. Ständig höre ich diese Ausrede. Kaufen Sie sich eine Brille, wenn Sie ihn nicht sehen! So einfach ist das. Und damit das zum Schluss noch gesagt ist: Der SCB braucht keine Rihs-Brüder im Hintergrund, damit der Laden nicht untergeht. Er hat CEO-Gott Marc Lüthi, der keinen Franken ausgibt, ohne ihn vorher verdient zu haben. Er muss das auch, weil er nicht einfach schnell ein paar Milliönchen mit irgendwelchen internationalen Spielen generieren kann. Auch deswegen bleibt die Liga ausgeglichen. Im Eishockey gibt es übrigens eine Champions League, doch dort steht der sportliche Aspekt im Vordergrund.

Der harte Gummi hat dem runden Leder in der Stadt Bern längst den Rang abgelaufen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Fussball zur Randsportart wird. Ich bin mir sicher, die Zukunft gehört dem Eishockey. Vielleicht treffe ich den einen oder anderen von Ihnen bald an der Meisterfeier auf dem Bundesplatz, über die wir hier natürlich ausführlich berichten werden. Erwachen Sie aus Ihren Träumen!

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120 Kommentare zu “Ja zum Eishockey”

  1. Lars Sohn sagt:

    Der Fussball hat sich sein eigenes Grab geschaufelt.

    Pickeln war mir schon immer zu anstrengend.

    Guten Morgen.

  2. Val der Ama sagt:

    Sehr schön, Herr Maldini. Und Frau Fetscherin.

  3. lapin kulta sagt:

    guten morgen allerseiz und allenthalben viel gfröits
    hopp langnou

  4. Harvest sagt:

    Das Redaktionsteam bleibt selbstverständlich unverändert

    hmpf…

  5. Rrr sagt:

    SC –

  6. Harvest sagt:

    Vergessen Sies, Herr Rrr, Eishockey ist Fribourg und nur Fribourg.

  7. Lars Sohn sagt:

    Jetzt mal langsam, Herr Harvest. Ambrí o nessuno!

  8. Baresi sagt:

    – B!

  9. Max Power sagt:

    B

  10. Max Power sagt:

    als einzige immer 90 Minuten ran durften.

    Herr Briger in drn Junioren daurt ein Spiel 70 oder 80 min aber nicht 90. Zudem gilt hier nun 60 als Ziel. Oder irgendwie 28 oder so.

  11. Max Power sagt:

    Der Fussball hat sich sein eigenes Grab geschaufelt.

    Aus diesem Grund habe ich schon vor drei Jahren auch in England auf die Karte Eishockey gesetzt. Das ist dort voll am kommen, und die Fans und Spieler haben noch weniger Ahnung vom Sport als die Fans in der hiesigen Arena.

  12. Briger sagt:

    Ab B Junioren 90 und überhaupt 10 Minuten gegen Sie, wegen Fussball, ich danke Ihnen.

  13. Max Power sagt:

    Ich finde Biel macht es momentan auch recht gut um sich im Randsport und im Eishockey aus der jeweiligen Liga zu verabschieden.

  14. Briger sagt:

    Ist das im Eishockey üblich, dass so ein Spieler nicht direkt auf die Strafbank fährt?

  15. Rrr sagt:

    Haben wir eigentlich schon über den Klassenerhalt des SC Langnau gesprochen? Das ganze Emmental eine Festhütte!!!

  16. dres sagt:

    Sie sind doch alle nicht ganz dicht. Da soll wegen Randsport der Kreuzgassbrunnen zerbombt werden, und Sie beschäftigen sich auch noch Eishockey.

  17. Harvest sagt:

    Herr Baresi ist zurück! Die Umstellung hat sich gelohnt.

  18. Harvest sagt:

    Der Kreuzgassbrunnen passt sowieso besser in den Breitsch, Herr dres.

  19. dres sagt:

    Ich bin zutiefst erschüttert, Herr Harvest. Ich kette mich jetzt an besagten Brunnen. Und meine Freundinnen aus der Tübelibar bringen mir alle fünf Minuten ein frisches Bier. Hier kann ich nicht mehr zuschauen. Eishockey, jetzt aber wirklich…

  20. Max Power sagt:

    Ist das im Eishockey üblich, dass so ein Spieler nicht direkt auf die Strafbank fährt?

    Ja durchaus, oft wird noch eine Keilerei angezettelt. Wollen sie eins aufs Dach sie Flausenkopf?

  21. Rrr sagt:

    Das ist natürlich eine angenehme Nebenwirkung der Umstellung auf Eishockey: Dass wir Herrn Baresi von seinem Fussi-Burnout heilen können.

  22. Rrr sagt:

    Wollen sie eins aufs Dach sie Flausenkopf?

    Reissen Sie sich zusammen, Herr Power. Es heisst korrekt Wollen Sie eins aufs Dach, Sie Flausenkopf?

  23. Lars Sohn sagt:

    Endlich findet gepflegter Trashtalk den Weg in die Kommentarspalte!

  24. dres sagt:

    Wäre es wenigstens möglich, nebst Eishockey auch noch den CC Adelboden zu feiern? Das wäre verständlicher als SCB…

  25. Rrr sagt:

    CC Adelboden

    Zwei Minuten wegen Randsport gegen Herrn dres.

  26. Val der Ama sagt:

    Was ja beim Eishockey auch extrem cool ist: Die Pre-Game-Shows. Im Wankdorf gibts Honda und Biber, gleich über die Strasse Laser und Sound!

  27. Harvest sagt:

    10 Minuten gegen Herrn dres wegen Curling!

  28. Harvest sagt:

    Werden Sie altersmilde, Herr Rrr?

  29. Frau Götti sagt:

    Ich hatte diese Katastrophe irgendwie geahnt… So wie derer Chef drauf war in letzter Zeit…

  30. Max Power sagt:

    Endlich findet gepflegter Trashtalk den Weg in die Kommentarspalte!

  31. Briger sagt:

    Zwei Minuten gegen Herrn der Ama wegen Wankdorf.

    Ok, Herr Power, in 10 Sekunden vor der Strafbank? Oder prügelt man sich auf dem Feld?

  32. Val der Ama sagt:

    Pfft, ach was, Herr Briger.

  33. Briger sagt:

    Ok, nach Konsultation des Videos nehme ich die Strafe zurück.

  34. Frau Götti sagt:

    zwei Minuten gegen

    Was ich noch angenehm finde: die neue Bestrafungskultur und kein Gemotze über Schiri-Entscheide.

  35. Je sagt:

    In diesem Sport tippe ich immer 1:1.

  36. Max Power sagt:

    Herr Briger, in diesem Film lernen sie die Grundregeln des Eishockeys.

  37. Max Power sagt:

    Der Film ist hier erhältlich, oder sie kommen zu Herrn Power und borgen sich ihn.

  38. Frau Götti sagt:

    … und natürlich der Video-Beweis. Grosse Klasse und einfach objektiv.

  39. dres sagt:

    Schon 35 Kommentare, die ziehen das wirklich durch. Als nächstes kommen wahrscheinlich noch Sackhüpfen oder Gummibootfahren dazu.

  40. Briger sagt:

    Wozu soll ich den weiten Weg unter die Füsse nehmen und bis zu Ihnen nach Hause laufen, wenn ich das Zeug auf Youtube schauen kann, Herr Power? Übrigens, dieser Film ist für alle Redakteure Pflicht, insbesondere Herrn Harvest. Um 17:00 Uhr gibt’s einen Test.

  41. Harvest sagt:

    für alle Redakteure Pflicht

    hmpf…

  42. Rrr sagt:

    Kommentare wie verrückt! Herr Maldini könnte heute den Bärenzipfel holen. Wobei, warten wir die CC ab.

  43. Max Power sagt:

    CC

    CC ist Randsport, Im Eishockey heisst der MC Sorley.

    _________________________________________________________________________
    Das macht dann 31 Bärezipfu und 14 Fonduebrote, Herr Power. Ihr Kommentarflickservice.

  44. dres sagt:

    Kommentare wie verrückt!

    Langsam habe ich das Gefühl, dass es sich um einen Aprilscherz handeln muss. Aber sicher bin ich mit bei dieser Redaktionsleitung nicht.

  45. Briger sagt:

    Ich bitte Sie, Herr dres. Hat im Runden Leder irgendwann, irgendwer jemals gescherzt?

  46. Herr Maldini (C) sagt:

    Ich werde alles tun, um mir diesen Bärenzipfel zu sichern.

  47. RL-Publikum sagt:

    Also bitte, Herr Maldini, das ist jetzt keine Kunst. Im Text vom Chefredaktor steht sogar, wie Sie am einfachsten an so einen Zipfu kommen.

  48. Max Power sagt:

    Bärenzipfel gibts in der Migros

  49. Val der Ama sagt:

    Ich habe neulich einen Bärenzipfel in der Migros gekauft und dann habe ich einen mir bekannten Redakteur eines früheren Fussballblogs getroffen und der hat mich dann gefragt: ” Ist der Zipfel nicht ein wenig lang für einen Fussballfan?” Ha! Ha! Ha! Und wissen Sie was? Seit der Neuausrichtung dieses Blogs hier, hat mich das noch nie jemand gefragt.

  50. Max Power sagt:

    Herr Maldini, umgeben von Hockeyfans, studiert ein Hockeyspiel.

    Ich dachte immer der studiere Germanistik.

  51. Lars Sohn sagt:

    der studiere Germanistik

    Wie jeder Hockeyfan, klar.

  52. Max Power sagt:

    Wie jeder Hockeyfan, klar.

    Deshalb ist ja meine Rechtschreibung so einwandfrei, weil wir alle Germanistik studieren.

  53. Herr Maldini sagt:

    Entschuldigen Sie, aber ich bin kein Fan. Ich bin Berichterstatter für diesen Blog hier und bleibe stets sachlich, neutral und nüchtern.

  54. Harvest sagt:

    in diesem Film lernen sie die Grundregeln des Eishockeys

    Was für ein toller Sport. Ich glaube, ich bin in einem Albtraum gefangen.

  55. Aarhus GF sagt:

    richtig, herr maldini. Sie kommen mir unter den dauerbesoffenen redaktionsmitgliedern wie ein durchtrainierter vollkornprofi und dennishedigerfan vor.

  56. Rrr sagt:

    Zipfu hat bei uns in Rothrist übrigens eine ganz andere Bedeutung, aber egal.

    Wie beurteilt das Fachpublikum die Sperren gegen Hardy Krüger und Fritz Chervet?

  57. Max Power sagt:

    und bleibe stets sachlich, neutral und nüchtern.

    Das Gegenteil eines Hockeyfans, sind sie von einem Randsportblog

  58. Max Power sagt:

    Scherwey’s Sperre ist aufgehoben Herrr.

  59. Harvest sagt:

    Wie beurteilt das Fachpublikum die Sperren gegen Hardy Krüger und Fritz Chervet?

    Ich als Redaktor eines Eishockey-Fachblogs empfinde diese Sperren als Beleidigung des gesunden Menschenverstandes.

  60. Frau Götti sagt:

    Was ist denn das überhaupt – ein Bärezipfu? Klingt irgendwie nicht ganz sauber.

    Und übrigens:

    Baresi
    1. April 2016 um 09:17

    Herr Baresi!!! Sie fehlen uns so!!!!

  61. Max Power sagt:

    Heute RLLR nach Ajoie? Herr Natischer? Briger?

  62. Lars Sohn sagt:

    Dann kommt noch die Sache mit dem Puck. Ständig höre ich diese Ausrede. Kaufen Sie sich eine Brille, wenn Sie ihn nicht sehen!

  63. dres sagt:

    63 Kommentare, das ist der Untergang des Fussballs im Abendland. Ich wandere nach Katar aus.

  64. Briger sagt:

    Heute RLLR nach Ajoie? Herr Natischer? Briger?

    RLLR? Sie meinen ZHGLR? Nein, danke, diese Jurassier sollen schön unter sich bleiben.

  65. Harvest sagt:

    Weitere 5 Minuten für Herrn dres. Tami, lernen Sie es nie?

  66. dres sagt:

    Nein

  67. Rrr sagt:

    Rappi ist das Vaduz des Eishockeys, wussten Sie das?

    Deshalb hoffe ich natürlich, dass Ajoie die Quali gewinnt, denn so bleibt Biel oben, weil die Jurassier keine NHL-Lizenz beantragt haben.

  68. Rrr sagt:

    Das läuft wirklich super mit den Kommentaren. Die Caption Competition wirds nicht einfach haben. Eine weitere Kommentarflut erwarte ich dann morgen beim Tippspiel HCL-SCB.

  69. Newfield sagt:

    Schade, ich habe dieses Fachforum immer sehr geschätzt. Machen Sies gut.

  70. Harvest sagt:

    Eine weitere Kommentarflut erwarte ich dann morgen beim Tippspiel HCL-SCB.

    Das war so nicht besprochen! Tippspiele gibts nur bei Heimspielen, Herr Rrr.

  71. Shearer sagt:

    Ah, Herr Newfield, treffe ich Sie morgen in der Eiszeit zum ersten Final-Knüller?

  72. Briger sagt:

    5 Minuten gegen Herrn Newfield wegen negativer Einstellung gegenüber der Neuausrichtung.

  73. Harvest sagt:

    Gehen Sie mit der Zeit, Herr Newfield, Sie werden merken, Eishockey kann auch Ihr Leben bereichern.

  74. Rrr sagt:

    Ah, Herr Newfield, treffe ich Sie morgen in der Eiszeit zum ersten Final-Knüller?

    Der Bündner ist leider schon ausgeschieden, Herr Shearer. Was Herr Newfield uns sagen will: See you im September zur näxten Regular Season.

  75. Val der Ama sagt:

    Nö. Erstweilen freut sich Herr Newfield auf die WM in Moskau und Sankt Petersburg. Ich bin ja gespannt, wie sich unsere Eisgenossen in der Vorrunde gegen so starke Nationen wie Russland, Schweden und Tschechien schlagen.

  76. Rrr sagt:

    Wobei, zuerst kommen die Kleinen, nämlich Kasachstan, Dänemark, Norwegen und Lettland, da müssen im Minimum drei Siege her, und dann sind wir voll auf Kurs in die Viertelfinals.

  77. Val der Ama sagt:

    Im modernen Eishockey gibt es keine Kleinen mehr, Herr Rrr.

  78. Frau Götti sagt:

    So. Es wird langsam Zeit dass ich mir einen Neuen anlache.

    Er ist zwar nicht mehr ganz 20, aber henu.

  79. Alleswisser sagt:

    Guten Morgen

    langsam aber sicher mache ich mir Sorgen, dass ich Teil 2 meiner Goalie-Serie über Tosio und Co. schreiben muss.
    Der Butterfly-Style ist nämlich meine Sache nicht.

  80. Frau Götti sagt:

    Herr Rrr, der gefällt Ihnen doch auch? Er klingt ja schliesslich fast wie Rothrist.

  81. Harvest sagt:

    Bei der WM gibt es Achtergruppen? Ich liebe diesen Sport.

  82. Newfields Anwaltskanzleisprecherin sagt:

    5 Minuten gegen Herrn Newfield wegen negativer Einstellung gegenüber der Neuausrichtung.

    Unser Mandant hat von seiner Ausstiegsklausel (doch doch, nach 10 Jahren RL ablösefrei, damals gabs noch solche Verträge) Gebrauch gemacht. Er wird sich ab sofort voll auf seinen Twitteraccount konzentrieren.

  83. Rrr sagt:

    Twitter, Herr Newfield? Ich weiss nicht, dort gibts doch nur doofe Aprilscherze.

    Herr Rrr, der gefällt Ihnen doch auch? Er klingt ja schliesslich fast wie Rothrist.

    Aber sicher, Frau Götti. Ich kenne ihn ja auch von dort.

  84. Lars Sohn sagt:

    Liebe Frau Newfields Anwaltskanzleisprecherin, bitte erläutern Sie Ihrem Mandanten die Bedeutung von ‘aufmachen’. Ah, und sagen Sie ihm, im Blog seines Herzens gebe es gerade dank der Neuausrichtung weiterhin ganz grosses Tennis.

  85. Harvest sagt:

    Was ich mich frage, sind sieben Spiele an einer WM nicht zu wenige, um vernünftig herauszufinden, wer in der K.O.-Runde gegen wen spielen soll?

  86. maude sagt:

    Oh, jetzt auch noch Tennis? Was kommt als nächstes, Hornussen?
    Waren das noch Zeiten, als das Leder rund war und der April weit weg.

  87. Harvest sagt:

    Ski Alpin, Frau/Herr maude, da liegt die Zukunft.

  88. Herr Lich sagt:

    Wahnsinn, hier tanz der Bär und ich merke es nicht! Hopp Aschua!

  89. Briger sagt:

    Finde ich auch, Herr Harvest. Wir sollten ein scharfes Protestschreiben an Herrn Fasel verfassen, weil auch Best-of-One in der Ko-Phase, das widerspricht dem Grundgedanken unseres schönen Sportes.

  90. zuffi sagt:

    Herr newfield! Sofern einigermassen maskottchen- und Cheerleaderfrei komme ich dorthin, wo Sie grad hingehen.

  91. dres sagt:

    Wenn die 100er-Marke gesprengt wird schaue ich nie mehr Fussball. Also ömel nicht mehr viel.

  92. Briger sagt:

    Herr dres, Sie sind einfach lernresistent. Gehen Sie sich weitere fünf Minuten abkühlen.

  93. Newfields Anwaltskanzleisprecherin sagt:

    Herr newfield! Sofern einigermassen maskottchen- und Cheerleaderfrei komme ich dorthin, wo Sie grad hingehen.

    *flüster*Wankdorf, Herr zuffi, Treff neu vor dem Eleven, Codewort “Bibber”.*flüsteraus*

  94. Herr Lich sagt:

    93, Herr dres, wobei eishockey-historisch bedeutsamer ist natürlich die 99.

  95. Lars Sohn sagt:

    komme ich dorthin, wo Sie grad hingehen

    Keine Sorge Herr Zuffi, Eishockey bietet auch Ihnen was immer Sie sich wünschen.

  96. Aarhus GF sagt:

    wie halten Sie es eigentlich mit dem kurzarmshirt für hockeygoalies, herr alleswisser?

  97. Val der Ama sagt:

    Herr dres, Sie sind einfach lernresistent. Gehen Sie sich weitere fünf Minuten abkühlen.

    Gehen Sie für 2 Minuten in die Box, heisst das, Herr Briger.

  98. Lars Sohn sagt:

    eishockey-historisch bedeutsamer ist natürlich die 99

    Vergessen Sie nicht die Bedeutung der 96 in Bern und der schönen KaWeDe, Herr Lich.

  99. Briger sagt:

    Grmbl, ich muss noch viel lernen.

  100. Harvest sagt:

    Geht mir auch so, Herr Briger, aber der Spass kommt mit dem Wissen, hoffe ich zumindest. Ich will ja Herrn Feuz nicht enttäuschen.

  101. zuffi sagt:

    *flüster*Tolle Idee! Bis bald.*flüster aus*

  102. Fussball sagt:

    Adieu, Herr dres.

  103. Alleswisser sagt:

    wie halten Sie es eigentlich mit dem kurzarmshirt für hockeygoalies

    da passt es, am besten sogar ganz ärmellos

  104. Harvest sagt:

    10 Minuten, adieu, Herr Fussball.

  105. Baresi sagt:

    Herr Newfield, bevor Sie unüberlegt handeln bedenken Sie: Seit 2001 ist es im Schweizer Eishockey keinem Team gelungen den Meistertitel zu verteidigen.

  106. Lars Sohn sagt:

    Sie sind ein unverbesserlicher Kuschelschiri, Herr Harvest. Ich hätte diesem Fussball eine Spieldauerdisziplinarstrafe verpasst.

  107. Newfields Anwaltskanzleisprecherin sagt:

    Herr Newfield, bevor Sie unüberlegt handeln bedenken Sie: Seit 2001 ist es im Schweizer Eishockey keinem Team gelungen den Meistertitel zu verteidigen.

    Twitterer Newfield lacht.

    (Und lässt ausrichten, dass sein Club nächste Saison den Titel von 1986 verteidigen wird. Und ich solle bei dieser Gelegenheit Herrn Baresi herzlich grüssen lassen.)

  108. Herr Maldini (C) sagt:

    Sherkan!

  109. Max Power sagt:

    Ah, Herr Newfield, treffe ich Sie morgen in der Eiszeit zum ersten Final-Knüller?

    Nei es ist die Perioden Bar, dem Witzniveau entsprechend. Und man kann auch 5 Min + Spieldauerdiszipkinarstraffe geben.

  110. dres sagt:

    Sie sind einfach lernresistent.

    In meinem Alter weiss man im Normalfall alles, da ist ausgelernt. Scheisshockey. MM

  111. Harvest sagt:

    Scheisshockey

    Geht doch, das ist wenigstens zum Thema.

  112. dres sagt:

    Im Hockey bin ich übrigens Fan von Gottéron, Interlaken-Unterseen, Grindelwald, Adelboden und Spartak Moskau.

  113. dres sagt:

    En soutien aux joueurs de l’équipe du FC Bienne dont le salaire tarde à être versé, le comité, le staff et les joueurs de Neuchâtel Xamax FCS ont décidé de faire grève. Ainsi, les Rouge & Noir ne joueront pas le match de dimanche contre les Biennois.

    Ho, hat der SCB so etwas auch gemacht, als die Löhne in Arosa nicht mehr gezahlt wurden? Nicht? Also.

  114. dres sagt:

    So, ich bin sehr traurig und aufgewühlt wegen diesem Beitrag und gehe mich jetzt betrinken. Tschüss.

  115. Briger sagt:

    Sie machen Fortschritte, Herr dres.

  116. Harvest sagt:

    Ich bin sehr traurig, dass es Ihnen so schlecht geht, Herr dres, und gehe mich jetzt betrinken.

  117. zuffi sagt:

    Ich bin sehr traurig, weil ich nicht mehr weiss, was ich in diesem Internet soll, jetzt wo dieser seltsame Sport überhand nimmt und gehe mich jetzt betrinken.

  118. Harvest sagt:

    Das tut mir sehr leid, Herr zuffi, deshalb betrinke ich mich morgen gleich nochmals.

  119. Manuel C. Widmer sagt:

    «Ungloublech» ist wohl das Wort, das zumindest in Sportkreisen in den letzten Tagen am meisten über Berner Lippen ging. «Ungloublech, die Giele!» Ich pflichte bei. Ich gebe zu, dass ich die Giele vom SCB längst rasiert in ihren Barthaaren habe stehen sehen. Ich gebe zu, dass ich nicht der Optimist bin, der ich gerne (gewesen) wäre – und mich jetzt ein bisschen schäme. Aber nur ein bisschen. Und irgendwie freue ich mich auch, dass mich der Soli-Bart immer noch beisst.

    Unglaublich, dass er noch mindestens eine Woche beissen wird. Dann sind «wir» Meister – oder «sie» sind Meister der Herzen. Als Quali-Letzter den Zürcher Löwen und die Bündner Steinböcke nicht nur aufs Eis gelockt, sondern an die Strände dieser Welt geschickt – bittere Ferien!

    Bern kann noch Meister werden! Wie lange habe ich als YB-Fan diesen Gedanken schon nicht mehr (wirklich) hegen und pflegen können? «Saisonziel Platz 2» ist das höchste der realistischen Gefühle, das man mir im Wankdorf erlaubt – auch wenn die «Berner Zeitung» den Titel letzte Woche wunderschön herbeigeschrieben hat. Mal abgesehen von Stufe 3, auf deren Zündung ich bis heute warte: Die Berner Barbiere könnten von YB nicht nur wegen des mangelnden Play-Off-Modus kaum leben. Der Playoff-Bart ist Ausdruck von Hoffnung – da muss Fan sich im Wankdorf Jahr für Jahr eher mit Pubertätsflaum begnügen.

    Vielleicht würde dem Schweizer Fussball ein Playoff-Modus gut tun. Ein Modus, bei dem nicht schon in der Winterpause Basel als Meister feststeht und man noch darüber diskutiert, ob YB zwei oder drei Spiele absolvieren muss, um es in die Gruppenphase der Champions League zu schaffen. Ein Modus eben, bei dem ich mich am Sonntag (Zu-)Frühnachmittag mit meinen Sitznachbarn über Erfolge nicht nur im Konjunktiv, sondern im Indikativ oder sogar im Imperativ mit Ausrufezeichen unterhalten kann. Unterhalten zum Thema «Meister werden». Wieder mal die «Was, wenn…?»-Debatten, die «Es-könnte-ja-sein»-Erörterungen über mögliche Meisterfeier-Orte. Für einmal nicht mit einem zynischen Unterton – sondern mit dem gedanklichen Boden «Ungloublech!»

    Düster mag ich mich an die letzte Meisterfeier für die erfolgreichen Mannen um Georges Bregy, Lars Lunde, Robert Prytz und meinen heutigen Haftpflichtversicherungsfachmann (für alle Fälle), Tinu Weber, erinnern. Wer hat nach diesem letzten Erfolg der Mannen in Gelb und Schwarz nicht die Fussballhosen in den Knien getragen, weil es die Nordlichter trotz engem Beinkleid so vormachten. Seither warten wir – und hoffen. Hoffen darauf, dass uns auch im Wankdorf das Wort «Ungloublech» wieder mal über die Lippen huscht. «Ungloublech» im positiven, im SCB-Sinne. Nicht wie in «Ungloblech, dass mr d’Meischerschaft gäge Vaduz verspiut hey», «Ungloublech, die Löcher i dr Abwehr» oder «Ungloublech, dass dä Ex-Trainer no e Million verdient, ohni öppis z’mache».

    Es wäre ja nicht so, dass die kleinen «Ungloublech» gefehlt hätten: Chapuisat, Yakin, Doumbia, Steinsson, Hoarau und wie sie alle hiessen und heissen. Ich mag mich kaum an halb so viele Namen von SCB-Spielern der Meisterjahre 2010 und 2013 erinnern! Aber ich mag mich an die Titel erinnern, die Feste, die Euphorie. Und nun liegt der Titel schon wieder in der Luft. Für den letzten der Qualifikation, auf den vor zwei Wochen kaum jemand mehr als einen Franken gewettet hätte. Und auch wenn die Mutzen den (zugegeben hässlichen) Schirmständer nicht holen – diese Saison wird sich als «unglaublich» in den Köpfen der Fans festfrieren.

    Erstaunlich aber auch, wie schnell der Frust der Vorrunde der Euphorie weicht. Trotzdem bleiben Fragezeichen zum Modus: Wenn eine Mannschaft die Schaufeln eine Quali lang zum Teil «ungloblech» schlecht führt und selbst der sonst um vernichtende Worte und «blumige» Vergleiche nicht verlegene Kommentator «Hardboiled SCB» um passende Begriffe ringen muss, dann ist es schon erstaunlich, dass sich die Fans die 50 Spiele vor dem eigentlichen Beginn der Saison so zahlreich und geduldig antun. Wobei – als YB-Fan muss ich dafür ja Verständnis haben. Schliesslich tue ich das am Rasenrand seit 1987 mit «ungloublecher» Regelmässigkeit und Stoik. Eigentlich «ungloublech»…

    Hopp SCB! Hopp YB!

    (Original auf journal-b.ch)