Logo

Aufschlussreiche Ausstellung

Svon Hetz am Montag den 8. Oktober 2012

Ab morgen endlich in sicherer Umgebung: Fankultur!

Was viele unserer jüngeren LeserInnen nicht wissen können – und viele der Älteren schon wieder vergessen haben: Fussballfans gab es schon lange vor den Internetforen. Nur hatten sie damals keine Kultur oder sie sagten dem noch nicht so.

FCZ-Fans Cupfinal 1981 © StAAG / RBA

Sion-Fans Cupfinal 1974 © StAAG / RBA

Nun gibt es sie aber endlich, die Fankultur. Und wie es sich für Kultur gehört, kommt sie ins Museum. Bis nächsten März widmet sich das FCZ-Museum deshalb den Menschen, die Fussballmatches besuchen und allem, was damit in Zusammenhang steht. Dazu gehören auch Diskussionsrunden, z.B. zu Fans als Kundschaft (mit Ancillo Canepa und Bernhard Heusler) oder zur Pyro-Frage (ohne Funktionatischer), sowie Dokumentarfilmabende. Details entnehmen Sie doch bitte dem Programmheft.

Das Museum ist geöffnet von Mittwoch bis Samstag jeweils 14 – 17 Uhr sowie bei jedem Heimspiel des FCZ 3 Stunden vor Spielbeginn. Das nächste Spiel gegen YB ist am 23. oder 24. Februar.

« Zur Übersicht

42 Kommentare zu “Aufschlussreiche Ausstellung”

  1. Rrr sagt:

    Fankultur? Mir egal, ich will einfach saufen, raufen und Pyros kaufen.

  2. Natischer sagt:

    ohne Funktionatischer

    Was macht Sie da so sicher, Horr Hetz?

  3. Frau Nöifänin sagt:

    Was, Sie haben gar kein landesweites Museumsverbot, Herr Natischer?!

  4. Rrr sagt:

    Herr Natischer weiss noch nicht, dass es an der Vernissage nur Weisswein und Nüssli gibt, Frau Nöifänin.

  5. Baresi sagt:

    Endlich, wir in Basel finden schon lange, dass der FCZ in einem Museum gut aufgehoben ist.

  6. Natischer sagt:

    Ich sags doch schon lange: Das Wankdorf-Stadion muss endlich in eine Halle umgewandelt werdn! Dann können wir endlich wieder auf Kunstrasen spielen, gewinnen so sogar internationale Spiele, und man friert nicht mehr wegen Durchzugs oder allgemeiner Kälte.

  7. Pelocorto sagt:

    Haben Sie den Artikel auch gelesen, Herr Lich?

    Einen Schritt weiter geht der EV Zug bei Stehplatzbesuchern. Die Gesichter werden mit Video aufgenommen, Tickets und Ausweis verglichen und gespeichert. Wie überall sind in Zug Gäste und einheimische Supporter getrennt. Die Zuger arbeiten mit der Hooligan-Datenbank zusammen, ebenso mit dem Fedpol, dem Bundesamt für Polizei. «In zwei Jahren wird dies in der Schweiz Standard sein», sagt Roland Wyss vom EV Zug.

  8. Natischer sagt:

    Plus Mehreinnahmen für Franchise-Nehmer, die einen Garderoben-Service am Eingang anbieten.

  9. Baresi sagt:

    die einen Garderoben-Service am Eingang anbieten.

    Probieren Sie es mal mit American Wrestling, Herr Natischer.

  10. Rrr sagt:

    Die Gesichter werden mit Video aufgenommen

    Na und? Ich als VIP bin mir das seit vielen Jahren gewohnt.

  11. imi sagt:

    Guten Morgen. Liegen da Bierflaschen auf dem Feld und wieso sind die Sion-Fäns so aggressiv? Ich dachte Sion hätte bisher alle Cupfinals, die nicht kurzfristig abgesagt wurden, gewonnen.

  12. Natischer sagt:

    In zwei Jahren wird dies in der Schweiz Standard sein

    Wir lassen uns im Zug, auf der Autobahn, am Bahnhof, im Ausgang, in der Innenstadt und Wosonstauchimmmer aus Sicherheitsgründen widerspruchlos filmen. Warum ist das in Stadien schon wieder derenweg viel schlimmer?

  13. Pelocorto sagt:

    Massive Videoüberwachung des öffentlichen Raums ist eigentlich überall schlimm, nicht nur im Stadion.

  14. Herr Lich sagt:

    Wort, Herr Natischer. Wobei man leider mit diesen Videoaufnahmen recht viel unguten Schabernack anstellen kann. Eine saubere Überwachung der Überwacher ist deshalb dringend nötig.

  15. Herr Maldini sagt:

    Und wer überwacht die Überwacher der Überwacher?

  16. Svon Hetz sagt:

    Was macht Sie da so sicher, Horr Hetz?

    Oh, wie voreilig von mir: Nur weil Sie nicht auf der Expertenliste stehen, heisst das ja noch lange nicht…

    *überleg*

    Wäre es möglich, dass Sie sich da beim Vertreten Ihre Standpunktes zu Pyro, Überwachung, Alkoholverbot etc. filmen lassen?

  17. Svon Hetz sagt:

    Ich werde ja übrigens am Stadioneingang fast nie kontrolliert und hab das bisher immer darauf zurückgeführt, dass ich am einfachsten zu identifizieren bin.

  18. Baresi sagt:

    Und wer überwacht die Überwacher der Überwacher, Herr Lich?

  19. Baresi sagt:

    Tami, Herr Maldini, ich sollte intensiver überwachen, was Sie hier so schreiben.

  20. Baresi sagt:

    Ich werde ja übrigens am Stadioneingang fast nie kontrolliert

    Das ist bei Logenbesitzern im Sektor A völlig normal, Herr Hetz.

  21. Rrr sagt:

    Liegen da Bierflaschen auf dem Feld und wieso sind die Sion-Fäns so aggressiv? Ich dachte Sion hätte bisher alle Cupfinals, die nicht kurzfristig abgesagt wurden, gewonnen.

    Keine Ahnung, Herr imi, Sion führte 3:0, kassierte dann noch zwei Gegentore von Xamax, worauf die Walliser wohl präventiv Unruhe auf dem Feld stifteten, um den Gegner .. item, ich weiss es nicht, aber Sie dürfen jetzt die Highlights dieses Spiels schauen, inklusive Pokalübergabe durch Bundesrat Willy Ritschard selig. Film ab!

  22. Shearer sagt:

    Massive Videoüberwachung des öffentlichen Raums ist eigentlich überall schlimm, nicht nur im Stadion.

    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

  23. Natischer sagt:

    Natürlich ist dieses ständige Video-Überwachen des Teufels, keine Frage. Herr Orwell Zeug und Geschichten.
    Aber: Wer kann denn wirklich was mit den gesammelten Daten anfangen? Schauen Sie z.B. mal, was Sie für Kamerädli-Vorschläge beim Facebuch oder bei Twitter kriegen, denen wir ja verdammt viel Privates anvertrauen und die da ganz offensichtlich trotzdem nichts Brauchbares herausanalysieren können.

  24. Rrr sagt:

    Jetzt beginnt es bei Ihnen auch schon, Herr Rrr.

    Immer Sie mit Ihren Fakten, Herr Pelocorto. Da habe ich mich gerade gemütlich mit passenden Spekulationen eingerichtet, und dann kommen natürlich Sie.

  25. Pelocorto sagt:

    Danke, Herr Shearer.

    Meistens kommen dann die Leute mit ihrem tollen Argument “Also ich, ich habe nichts zu verbergen!” Dann müssen Sie unbedingt fragen, wie viel diese Leute verdienen, ob sie zuhause nasenbohren, ob sie ihre Kinder ohrfeigen, (ergänze mit eigenen lustigen Beispielen) …

  26. Rrr sagt:

    Diese Video-Überwachung ist unsäglich, keine Frage. Ich habe einfach allen meinen Freundinnen einen Peilsender implementiert, da brauche ich kein Netz mit Videos im öffentlichen Raum.

    Ich sehe gerade auf der Karte, dass Frau Feuz noch im Bett liegt. Nun gut, sie hatte gestern eine anstrengende Nacht, sie musste ja die Preise des Kurzfilmfestivals Shnit im Stadttheater feierlich vergeben.

  27. Natischer sagt:

    Wobei man mit Überwachungskameras im öffentlichen Raum eher selten sieht, wieviel jemand verdient und ob er zuhause nasebohrt oder Goofen ohrfeigt, Herr Pelocorto.

    Datenschutz ja gerne – aber dort, wo sinnvoll.

  28. […] Auf 120 Seiten widmet sich das Heft dem Thema und fungiert dabei gleichzeitig als Begleitheft zur Ausstellung im FCZ-Museum. […]

  29. Pelocorto sagt:

    Wer kann denn wirklich was mit den gesammelten Daten anfangen?

    Ihr Arbeitgeber vielleicht? Oder Ihr Bahnhof? Ihr Polizeiposten? Ihre Versicherung? Ihre Krankenkasse? Ihr Lebensmittelgeschäft? Ihr Kreditkartenprovider? Ihre Bank? Ihr Telekommunikationsanbieter? Ihre Wohngemeinde?

  30. Pelocorto sagt:

    Datenschutz ja gerne – aber dort, wo sinnvoll.

    Wo kann ich unterschreiben?

  31. Rrr sagt:

    Übrigens, Kurzfilmfestival Shnit: Wenn dieselben Leute einerseits in der Jury sitzen und andererseits in der Zeitung das Festival als tolle Sache loben, das ist schon sehr praktisch. Synergieeffekte nur Hilfsausdruck!

  32. imi sagt:

    Also ich vertraue meine Daten einfach nicht gerne dem Staat an sondern lieber Firmen wie Google, Facebook und Co. Die machen ja nichts schlimmes. Eventuell könnte man die Überwachung in den Stadien an diese Firmen vergeben. Dann fühle ich mich sicher. Weil die wollen ja nur Kohle verdienen und nicht mich wegen meiner Weltanschauung einbuchten, wie das der Staat will.

  33. imi sagt:

    Vielen Dank für den Film, Herr Rrr. Toll, damals gab es noch Hutträger!

  34. Lars: L sagt:

    Herr Rrr: Sie sind auch Sportjournalist UND YB-Fan und loben das Team ständig!

  35. Rrr sagt:

    So ein Schissdräck, Herr Lars. Erstens bin ich nicht Sportjournalist, sondern Brillenblogger, und zweitens dünkt es mich nicht, dass ich das YB-Team ständig lobe.

    Statt hier herumzumotzen würden Sie gescheiter selber wieder mal etwas Kreatives fürs Runde Leder machen. Einen Filmbeitrag zum Beispiel. So, hü!

  36. RdM sagt:

    Massive Videoüberwachung des öffentlichen Raums ist eigentlich überall schlimm, nicht nur im Stadion.

    Wussten Sie, dass Newcastle mehr CCTV-Kameras hat als New York? Da regen mich die paar Linsen in der Schweiz nicht auf…

  37. RdM sagt:

    Oops, sorry, bin mir das mit dem Zitieren nicht so gewohnt…

    Kein Problem, Herr RdM. Wir helfen, wo wir können! Ihre Zitier-Polizei.

  38. Pelocorto sagt:

    Wussten Sie, dass Newcastle mehr CCTV-Kameras hat als New York? Da regen mich die paar Linsen in der Schweiz nicht auf…

    Hmm, interessante Argumentation, Herr RdM.
    Nur weil es anderswo noch schlimmer ist, muss ich das ja bei uns nicht gut finden.

  39. RdM sagt:

    Ich finde es auch nicht gut, Herr Pelocorto, besonders weil niemand weiss, wie lange und fuer was all diese gespeicherten Daten sonst noch verwendet werden koennten (und vielleicht auch werden)…

    …deshalb gehe ich nur noch mit Dechlichappe in den Abendverkauf 🙂