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Hoffnung für die Hoppers

Herr Pelocorto am Samstag den 23. April 2011

Hoi zäme – das war eine ereignisreiche Woche für die Grasshoppers-Fans!

Ich bin richtig erleichtert. Die nächsten drei Jahre ist die Finanzierung der Grasshoppers gesichert; das waren die besten Nachrichten meines Clubs seit langem. Rund zwanzig Mitglieder aus dem Owners Club haben sich bereit erklärt, die nächsten drei Jahre jedes Jahr eine Viertelmillion Franken einzuschiessen. Mit den zugesicherten Millionen kann der GC sein Defizit decken. Der Owners Club übernimmt Ende April auch die Aktienmehrheit am GC und stellt folgerichtig die neue Führung: Roland Leutwyler löst den bisherigen Präsidenten Urs Linsi ab.

Als Linsi im September 2009 zum GC stiess und im Februar 2010 das Präsidium übernahm, da rümpften nicht wenige die Nase über einen angeblich kaltherzigen Manager, der dem Klub wohl mehr schaden als nützen werde. Aus meiner Aussensicht kann ich nur sagen, Linsi und sein Team haben in der kurzen Zeit hervorragende Arbeit geleistet. Die Blauweissen stehen endlich wieder auf einer vernünftigen finanziellen Basis, die richtigerweise breit abgestützt ist. Das bringt die nötige Ruhe, um sich der sportlichen Entwicklung zu widmen.

Der Owners Club hat dazu klare Vorstellungen. Man will sich in den nächsten drei Saisons im Mittelfeld der Tabelle etablieren, in der Saison 2014/2015 oder 2015/2016 sollen die Hoppers wieder um den Titel spielen. Das tönt für mich vernünftig, auch wenn die aktuelle Tabellenposition nichts Gutes verheisst.

Von meinen Kollegen werde ich mittlerweile mitleidig belächelt und der St. Gallen-Fan konnte sich diese Woche das Lachen nicht verbeissen. Aber noch ist nichts entschieden und ich bin immer noch überzeugt davon, dass von den vier abstiegsgefährdeten Teams die Hoppers eigentlich das grösste Potenzial haben. Nur müssten wir es in den sieben verbleibenden Runden endlich abrufen können. Unsere Schlüsselspiele finden am 7. Mai zuhause gegen Xamax statt und in der letzten Runde am 25. Mai auswärts gegen Bellinzona.

Nach der wirtschaftlichen Gesundung dürfte die sportliche Genesung aber durchaus schon am Ostermontag gegen den FC Thun beginnen. Der FC Zürich hat ja vorgemacht, wie man mit einer Bubitruppe einen Fussballclub aus dem Kanton Bern schlägt.

Boris Smiljanic versenkt unhaltbar

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16 Kommentare zu “Hoffnung für die Hoppers”

  1. Herr Shearer sagt:

    Guten Morgen. Soviel Hoffnung an Ostern, wunderschön. Und so viel Liebe erst!

  2. Svon Hetz sagt:

    Ich bin auch froh, dass GC eine (hoffentlich wirklich) solide finanzielle Basis erhält. Das erhöht die Chance immens, dass Sie, sollten Sie doch absteigen, in ein paar Saisons wieder oben sind und es wieder Derbys geben wird.

  3. tinel grantig sagt:

    RL-freie tage nachgeledert, amüsiert und geschmunzelt (‘pfundskerle’, ‘superredaktöre’, ‘hihihi’, etc. ) und dann – als ob einem waschen am samstagmorgen nicht schon genug auf den senkel gehen täte – dieser tiefschlag von Herr Pelocorto:
    Der FC Zürich hat ja vorgemacht, wie man mit einer Bubitruppe einen Fussballclub aus dem Kanton Bern schlägt.
    es ist noch alles wie früher, gottseidank.

  4. tinel grantig sagt:

    gehört dieser christus auch dem owners club an Herr Pelocorto? geld scheint bei ihm ja kein problem zu sein, so viel werbung wie der macht, beim thema hoffnung und glaube reiche ihm keiner das wasser, behaupten seine jünger, und wenn alle stricke reissen, ist er der king of der auferstehung.

  5. Pelocorto sagt:

    Meines Wissens nicht. Wir sind eher weltlich ausgerichtet. Aber wenn dieser Christus Gras beisst und auf den Platz kotzt, dann darf er uns gerne unterstützen.

  6. Alleswisser sagt:

    Guten Tag
    vom letzten Tabellenplatz aus vom 2016-er Titel zu sprechen erinnert stark an eine gewisse Phase 3 (oder 4 ?, oder 5 ! ).
    Hoffe aber trotzdem, dass GC den Ligaerhalt schafft. Da aber Xamax, St. Gallen und Bellinzona aus regionaler Hinsicht ebenfalls nicht absteigen sollten, bleibt folglich nur der FC Thun übrig!

  7. Herr Shearer sagt:

    Gras sollte man rauchen. Meine Meinung.

  8. Je sagt:

    Guten Morgen aus dem frischen Brigerbad.

  9. Bäne II sagt:

    Sogar im Wasser online, Herr Je? Ist das nicht gefährlich? Frohe Ostertage

  10. JimBobIII sagt:

    Gibts Bildmaterial von Ihnen in diesem Brigerbad mit dem iPadli auf der Luftmatratze, Herr Je? Das würde mich noch interessieren.

  11. Je sagt:

    Nein, die Herren.
    Ausserdem bin ich nicht im Bad, sondern im Camping.

  12. JimBobIII sagt:

    Ok. Na dann, viel Spass in diesem trümmligen Wallis, meneer Je. Schauen Sie auf ihrem Portemonnee.

  13. Baresi sagt:

    in der Saison 2014/2015 oder 2015/2016 sollen die Hoppers wieder um den Titel spielen.

    An Basel wird es nicht liegen. Da war die Bilanz für den GC schon dieses Saison meisterlich.

  14. VanB sagt:

    Sehr schön, Herr Pelocorto, wie Sie das sagen. Und in der Tat: Heugümper weinen nie!

  15. JimBobIII sagt:

    Sind Heugümper eigentlich monogam?

  16. Pelocorto sagt:

    Aberschosicher.