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Rundes-Leder-Wunschzettel (17)

Svon Hetz am Freitag den 17. Dezember 2010

Tschou Chrischtching,
Seit nunmehr zwei Jahren wohne ich in dieser Stadt und ich bin versucht zu sagen, molldoch, ich habe mich durchaus eingelebt. Ich sage «Grüessech» am Kiosk, «Khüderseck» beim Migros-Kundendienst, trinke lieber Felsenau als Turbinenbräu und es ist mir egal, welche Musik der DJ spielt, hauptsache es ist noch offen.

Nur etwas fehlt mir noch, liebes Christkind: etwas Begeisterungsfähigkeit für den lokalen Fussballklub. Dass wir uns richtig verstehen, ich will nicht Fan werden – bhüetisneiau – nur einfach ein bisschen mitfiebern können. Die Voraussetzungen wären ja eigentlich gut, schliesslich sind mir Loser-Vereine durchaus sympathisch. Aber irgendwie will es einfach nicht so richtig klappen.

Ich hab schon so einiges versucht. Ein Cup-Spiel gegen Lausanne, zum Beispiel. Gut, nicht für die weiss gekleidete Mannschaft zu sein, war vielleicht ein zu steiler Einstieg. Dann ein Testspiel gegen Winti – aber da ging es mir eigentlich mehr darum zu schauen, ob es eine gute Idee war, diesen Emeghara abzugeben (ich glaube schon). Zuletzt hab ich gedacht: YB-GC, da kann ja gar nichts schiefgehen. Aber nichts – totale Indifferenz. Vielleicht mal ein leises «Öise» vor einem Einwurf.

Aber, mein liebes Christkind, das muss «Üse» heissen, sonst gilt das gar nichts.

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33 Kommentare zu “Rundes-Leder-Wunschzettel (17)”

  1. Tom Bombadil sagt:

    Integration muss von beiden Seiten kommen Herr Hetz. Ergo geben sie sich etwas Mühe.

    Guten Morgen

  2. Rrr sagt:

    Für uns heisst das aber auch: Nicht nur fordern, auch fördern.

    Da waren Sie hoffentlich schon, Horr Hetz, oder?

  3. Je sagt:

    Nach Biel in einen Berndeutschkurs? Ich weiss nicht recht… Diese Bieler sind ja allesamt sehr sympathisch, aber Berndeutsch kommt definitiv nicht von dort. Meine Meinung.
    Guten Morgen.

  4. Jürg Scherrer und Hubert Klopfenstein sagt:

    Diese Bieler sind ja allesamt sehr sympathisch

    Danke, Herr Je.

  5. Habistuta sagt:

    guten m. lieber horr hetz, sie erinnern mich ein wenig an den löwen in der danielgrube.

  6. Tom Bombadil sagt:

    Uh Herr Je, persönlich kenne ich ja keinen Bieler der nicht sympathisch wäre, aber generell sind mir die Bieler ziemlich suspekt.

  7. lapin kulta sagt:

    üebe heisst es horr hetz, ÜEBE.

    guten morgen allerseiz

  8. Je sagt:

    Zürcher und Frutiger rechne ich nicht zu den Bielern, Herren Scherrer und Klopfenstein.

  9. Val der Ama sagt:

    Tschou zäme. Auso i kenne o öppe zwe Bieler wo no so rächt nätt si. Aber d’Stadt an sich isch gagu. Mini ^Meinig.

  10. tinel grantig sagt:

    guten morgen. seelandbashing so früh? wie minger!
    +überleg… minger?
    schüpfen auf den mond!

  11. Val der Ama sagt:

    Ich mag grad nicht nachlesen. Haben Sie das bereits gesehen?

  12. Tom Bombadil sagt:

    Ne, nei, Herr grantig mir mache hie nume Bieu bashing nid Seeland bashing, das längt füeglech.

  13. Pelocorto sagt:

    Ich sage «Grüessech» am Kiosk, «Khüderseck» beim Migros-Kundendienst, trinke lieber Felsenau als Turbinenbräu

    Oje.

  14. Tom Bombadil sagt:

    Soll ich für sie übersetzen Herr Pelocorto?

  15. lapin kulta sagt:

    wer so ein sch*** stellungsspiel hat, braucht sich nicht zu wundern wenn ihm der himmel auf den kopf fällt, herr wo ama.

  16. Dr. Acula sagt:

    Am Kiosk müssen sie nicht grüssen, imfall. Gut immerhin besser als wenn sie grüezi sagen. Guten Morgen.

  17. nadisna sagt:

    Ich empfehle Ihnen das bewährte Integrationsprogramm im Runden Leder, Horr Hetz!

  18. Pelocorto sagt:

    Soll ich für sie übersetzen Herr Pelocorto?

    Nein, ich verstehe das durchaus.
    Aber wer sich so anbiedert, wie Herr Hetz, hat vermutlich mehr als ein Problem.

  19. nadisna sagt:

    Und noch etwas: gestern glück-los und heute Glück-Los, hoffentlich!

  20. tinel grantig sagt:

    ich wollte schon wieder auf das bielerbierbeispiel zurück kommen, Herr Bombadil. das hätte Biel vielleicht ein µ an ehre retten können. tatsächlich stammt das durchaus empfehlenswerte seelandbräu ja aber aus Nidau, weil anno 1920 der berner grosse rat die gemeindefusion verhindert hat. et puis voilà.

  21. xirah sagt:

    das muss «Üse» heissen

    Hm, also ich kenne sogar Leute, die «ischa» sagen und die sind recht gut integriert. Horr Hetz, einfach am Ball bleiben, vielleicht zur Abwechslung mal beim FC Breitenrain.

  22. Baresi sagt:

    Das liest sich alles wie Thorberg einfach, Herr Hetz. Haben Sie lebenslänglich bekommen der besteht Hoffnung auf Begnadigung?

  23. Shearer sagt:

    Guten Morgen.

    Aber wer sich so anbiedert, wie Herr Hetz, hat vermutlich mehr als ein Problem.

    Also, Alain Sutter sagt ömel auch Grüezi.

  24. Habistuta sagt:

    lieber herr baresi, sie erinnern mich ein wenig an ein rüebli im bärengraben.

  25. JimBobIII sagt:

    Richtiges Schweizerdeutsch wird eigentlich nur in der GZA gesprochen, oder, meneer Pelocorto?

  26. Herr Bamert sagt:

    Der Herr Alain Sutter wurde aber auch schon lange ausgeschafft aus der GBA

  27. Baresi sagt:

    Bären dürfen immer noch mit Ruebli gefüttert werden? Weiss das der Tierschutzverein?

  28. lapin kulta sagt:

    herr schärer sie sind ein grüsel

  29. Pelocorto sagt:

    Richtiges Schweizerdeutsch wird eigentlich nur in der GZA gesprochen, oder, meneer Pelocorto?

    Aberschosicher, Herr JimBobIII

  30. Rrr sagt:

    Nehmen Sie sich ein Vorbild an Herrn Pelocorto, Horr
    Hetz. Der steht auch in Zürich zu seiner Identität und trägt auch im Büro seine weissen Socken.

  31. Habistuta sagt:

    dürfen sie nicht? also: lieber herr baresi, sie erinnern mich ein wenig an das allerwerteste von diesem bock da im dällhölzli. tschäppätT in der blaukreuz gebetsrunde.

  32. häck sagt:

    Also ich hab letzthin einen Zürcher belauscht, der seinem Kollegen erzählte, wegen der vielen Töitschen in Tsyri sage er schon Zwibel statt Böle….

  33. Khathran sagt:

    Tschou zäme. Ig säge ou Grüezi ar Bäckerin in Züri, aber öppis angers han ig no nid glehrt. Ä ZürcherIn hani ig i 4 Jahr eigentlech no gar nie troffe. Geili Sieche.