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Tschechen müssen blechen

Natischer am Dienstag den 27. März 2007

Für eine ausufernde Geburtstagsparty nach der 1:2-Niederlage gegen Deuschland ist die tschechische Fussball-Nationalmannschaft vom eigenen Verband mit einer Geldstrafe von 1 Million Kronen (rund 50’000 CHF) belegt worden.

Wie das Prager Boulevardblatt “Sip” berichtete, hätten mehrere Profis in der Nacht zum 25. März im Hotel kräftig auf den 29. Geburtstag des Fiorentiners Tomas Ujfalusi angestoßen.

Rosicky bestritt, dass Prostituierte zu Gast waren. “Es waren keine Prostituierten da, und mit Alkohol haben wir es auch nicht übertrieben”.

Nationaltrainer Karel Brückner sagte, er habe wegen der “ungebührlichen Feier” an sofortigen Rücktritt gedacht. Nach dem EM-Qualifikationsspiel der Tschechen am 28. März gegen Zypern könne es “zu weiteren Schritten kommen”, betonte Brückner.

Nationaltorwart Petr Cech sagte, die Mannschaft akzeptiere die als Spende an den Jugendverband zu zahlende Strafe und beteilige sich daran zu gleichen Teilen. Er soll laut Zeitung nicht an der Feier teilgenommen haben.

Nicht inbegriffen in den 50’000 CHF sind die Bussen, die die Prager Frisurenpolizei gleich gegen mehrere anwesende Spieler verhängte. Zu recht, wie viele meinten.

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26 Kommentare zu “Tschechen müssen blechen”

  1. Val der Ama sagt:

    Ah!

    Natischer
    2007-03-27 13:13:11

    Sie preschen vor, Frau 20 Minuten…

    Sorry, musste eingreifen.

  2. beticohelvetico sagt:

    Zwei Beiträge hintereinander?

    R-E-S-P-E-C-T, Herr Natischer!

  3. Noz sagt:

    Ist das jetzt dieser Raúl?

  4. newfield sagt:

    eher dieser Winnetou, herr Noz.

  5. Puma sagt:

    Bei welchem Spiel wohl dieses Bild gemacht wurde?

  6. Frau B sagt:

    Gute Güte, ich weiss gar nicht, was ich dümmer finde: sich in eine solche Situation zu begeben oder darüber zu schreiben.

  7. Herr Lich sagt:

    Danke, Herr Natischer für den Beitrag.
    Wie sich dann erst unsere Nati-Herren nach Niederlagen gegen die Gauchos und die ollen Holländer ins Elend saufen werden!

    Immerhin, bevor die Prostituierten kommen, stellt Köbi den Strom ab.

  8. Adidas sagt:

    Begeben, Frau B, begeben.

  9. Je sagt:

    mit Alkohol haben wir es auch nicht übertrieben
    Das habe ich auch schon mal gehört 😉

  10. JBIII sagt:

    Prost, Herr Je!

  11. Je sagt:

    Prost, Her JomBobIII!

  12. Praktikant SFV sagt:

    Ob ich da was durcheinander gebracht habe? Jetzt spielen wir zwei Spiele gleichzeitg, das gibts doch nicht. Das Protokoll der Überforderung:

    http://www.oefb.at:

    27.03.2007
    17.30 Uhr U21
    Turnier Schweiz : Österreich
    0:0 (0:0) Locarno

    http://www.football.ch:

    Dienstag 27.03.2007 20.15 h Länderspiel Bosnien-Herzegowina – Schweiz in Zenica

    http://www.livescore.com:

    45′ Switzerland 0 – 1 Austria
    20:15 Bosnia-Herzegovina ? – ? Switzerland

  13. Khathran sagt:

    Völliger Kinderkram, das. Dass man als erwachsener Mensch nach bestrittenem Spiel nicht einmal zusammen zwei bis drei (oder auch sieben) Bier trinken darf, ohne eine Geldstrafe zu kriegen, habe ich noch nie verstanden. Siehe Reto von Arx.

    Varela ist schon von herrn Khathran besetzt, imfall.

    Herr Khathran begeistert sich für Herrn Jun, soweit ich weiss.

    Das ist beides korrekt, die Herren newfield und der Ama. Aber da man sich ja beim Lieblingsspieler entscheiden muss, nehme ich dann doch den ollen Varela. Sind zwar beide fussballerisch sackstark, aber Herr Varela hat einfach den besseren Charakter.

    Welcher ist eigentlich Ihr Lieblingspieler beim jetztigen GC, Herr Pelocorto?

  14. beticohelvetico sagt:

    45′ Switzerland 0 – 1 Austria
    20:15 Bosnia-Herzegovina ? – ? Switzerland

    Völliger Kinderkram, das. Dass man als junger Bursche nach bestrittenem Spiel nicht noch einmal spielen kann, habe ich noch nie verstanden.

  15. Die GZA sagt:

    Zum Glück:

    WM 2009 in Bern statt Zürich
    Das Organisationskomitee der WM 2009 in der Schweiz hat sich für Bern als Hauptspielort entschieden.
    Bern erachte den Zuschlag als Honorierung der Sport- und Hockeystadt Bern, heisst es in einer Mitteilung der Präsidialdirektion der Stadt Bern. Die Stadt und der Kanton bekomme damit kurz nach der Fussball-EM erneut die Gelegenheit, sich als «sportbegeisterte Region» zu präsentieren.

    Danke Bern.

  16. newfield sagt:

    Das kommt schon gut mit Frau Götti im RL. Nur dieser Neufeld ist ein bisschen von der Rolle, muss mal mit ihm reden.

    talk to me, mister JimBobIII!

  17. dino "backInTown (tami)" zoff sagt:

    Pelocorto
    2007-03-27 19:38:25

    Weligton

    das ist jetzt aber nicht ihr ernst herr pelocorto? wieso ist ristic nicht auf ihrer liste? also ich finde ristic super. gerade jetzt, als ich einige tage im ausland war, ist mir wieder aufgefallen, wie sehr mir ristic eigentlich fehlt…

  18. Khathran sagt:

    Weligton und León

    Nein, so geht das eben nicht, Herr Pelocorto. Sie müssen sich schon entscheiden.

    Hobbies: Shoppen
    Lieblingsfarbe: weiss und schwarz
    Lieblingsgetränk: Coca Cola
    Lieblingsessen: Pasta
    Musik: Samba
    Grösster Wunsch: Meister werden

    oder aber

    Hobbies: Familie, Pferde
    Lieblingsfarbe: weiss
    Lieblingsgetränk: Coca Cola
    Lieblingsessen: Meeresfrüchte
    Musik: Eros Ramazzotti
    Grösster Wunsch: glücklich sein

    Ich tendiere ganz klar zu Ersterem. Weil sinnvollere Hobbies, besserer Musikgeschmack und – vorallem deshalb – höhere Ambitionen!

  19. Khathran sagt:

    Ich möchte hier noch kurz – wenn auch extrem Randsport – die philosophischen Gedanken unseres allseits geliebten Herr Klaus Emmentaler-sind-die-besten-Sportler Zaugg zitieren:

    Für einmal widme ich ein paar Zeilen der Hockey-Medienkunde.

    Es liegt mir dabei am Herzen, einmal zu erklären, warum es in der Berichterstattung auch in Zeiten der Playoffs keine Objektivität und Ausgewogenheit gibt.

    Weil objektive Berichterstattung ganz einfach unmöglich ist.

    Objektiv bedeutet nämlich: Unvoreingenommen, nicht von Gefühlen und Vorurteilen bestimmt. Subjektiv hingegen: Wahrnehmung beeinflusst durch persönliche Gefühle, Erfahrungen, Interessen und Vorlieben. Geprägt durch Individualität und Sensibilität. Ohne diese Subjektivität wäre auch künstlerischer Ausdruck nicht möglich. Die BerichterstatterInnen sind auch nur Menschen. Nicht gefühllose Wesen. Sondern sensible KünstlerInnen. Daher nicht für die Objektivität geschaffen. Je mehr Sie sich also über einen Bericht ärgern weil er subjektiv ist, desto höher ist der künstlerische Wert des Beitrages.

    Denken Sie mal darüber nach.

  20. Khathran sagt:

    Sie waren ja gestern nicht einmal in der Lage, dieselbe Frage selbständig zu beantworten.

    Für Sie, Herr Pelocorto (wenn auch nicht GC, aber immerhin blauweiss):

    Allerdings macht mir der gute Mann ein bisschen Sorgen.

  21. georges b. sagt:

    Zuerst die Deutschen, jetzt die
    Holländer, wo endet dies?

    (Ganz nach unten scrollen, letzter Bericht)

  22. hans sagt:

    hallo.

    Herr Natischer, Sie sind ja voll in Fahrt!

    Raul, es reicht, sie egozentrischer Selbstverliebter.

  23. ernst lämmli sagt:

    stammformation, mein neues lieblingswort, damit kann man auch den aläin sehr gut ignorieren.

  24. Lämmli sagt:

    Wir haben aber auch sehr vieles im mentalen Bereich gemacht. Vielleicht hätten wir das besser mit den Medien komunizieren sollen. Aber das kann ja mal passieren. Ich geh jetzt jassen.

  25. Lämmli sagt:

    Obwohl…
    Jassen kann ich gar nicht.