Brotlose Ballerinas

Die Finanzkrise stürzt die Tänzer in Rio de Janeiro in Armut.

Ballettstange in der Stube: Ein Balletttänzer unterrichtet nun zu Hause. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Sprünge üben, Pirouetten drehen, Stücke einüben. Im Theater- und Opernhaus von Rio de Janeiro üben Duzende Tänzer. Dies obwohl die Löhne oft monatelang unbezahlt bleiben und die Ballerinas und Opernsänger so in Armut gestürzt werden. Immer wieder wurde die Auszahlung der Gehälter aufgeschoben, da die Finanzen Rios aufgrund der tiefen Rezession und der Kosten für die Olympischen Spiele 2016 ins Wanken gerieten.

Marmorsäulen und roter Teppich: Das Theater- und Opernhaus wurde bisher von der Regierung Rios finanziert.  (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Abklatschen hinter der Bühne: Die jungen Künstlerinnen bereiten sich auf ihre Probe vor. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

In der Warteschlaufe: Das massive Defizit des Staates führte sogar zu einer Kürzung wichtiger Dienstleistungen wie die der Polizeiarbeit. Deshalb schickte die Regierung die Armee zur Unterdrückung der Gewalt. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Gespannt bis in die Zehenspitzen: Bruno Fernandes, ein Balletttänzer, posiert im opulenten Stadttheater für ein Foto. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

In der Halbdämmerung: Die Ballerinas der Ballettschule in Rio de Janeiro nehmen an einer Probe für die Jahresendveranstaltung teil. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

One-Woman-Show: Deborah Ribeiro sagte: Für einen Künstler, der nicht auf der Bühne sein und sein Werk nicht präsentieren kann, ist es, wie wenn er Stück für Stück sterben würde. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Halb geschlossener Vorhang: Das ist die Jahresendveranstaltung der Tänzer.  (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Voll im Schwung: Mädchen in rosa Tutus besuchen trotz der schwierigen finanziellen Lage den Unterricht. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Das Gebäude wurde 1905 gebaut: Das Theater- und Opernhaus liegt im Zentrum von Rio de Janeiro.  (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Abgenutzte Ballettschuhe: Die Regierung versprach, die Gehälter zu zahlen, sobald die entsprechenden Ressourcen verfügbar seien. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Tanzen gegen Lohnkürzungen: Eine Ballerina protestiert mit einer Tanzeinlage vor dem Theater in Rio de Janeiro gegen den Abbau der finanziellen Unterstützung der Regierung.  (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

Balletttänzer mit Motorradhelm: Um Geld zu verdienen, arbeitet Anderson Dionisio als Motorradtaxifahrer und gibt Ballettunterricht in seiner Wohnung. (Bild: REUTERS/Ricardo Moraes)

1 Kommentar zu «Brotlose Ballerinas»

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.