Kunstwerk oder Werbung

Helmut Newton und Guy Bourdin revolutionierten die Modefotografie.

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Leitung gekappt: Die beiden Fotografen Helmut Newton und Guy Bourdin entwickelten unabhängig voneinander die Idee des Radical Chic. (Bild: Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery)

Guy Bourdin und Helmut Newton revolutionierten in den 1960er- und 1970er- Jahren die Modefotografie. Ihre Bilder zeugen von einer zeitlosen Eleganz. Sie verstanden es, mit ihren Fotografien, die oft zu Werbezwecken gemacht wurden,  spannende und überraschende Geschichten zu erzählen.
Das gewagte Unterfangen der Siebzigerjahre inspiriert bis heute die modernen Modefotografen.

Perspektivenwechsel: Noch lieber hätte Bourdin als Maler Erfolg gehabt. Doch während seines Militärdiensts bei der französischen Luftwaffe begann er mit der Fotografie. In den Fünfzigern machte ihn der legendäre Künstler Man Ray zu seinem Schützling. (Bild: Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery)

Leicht wie ein Schmetterling: 1993 fotografierte Helmut Newton Kate Moss für Yves Saint Laurent. (Bild: © Helmut Newton Estate)

Beide Fotografen arbeiteten für renommierte Modemagazine wie die Vogue: Guy Bourdin ist der breiten Masse kaum bekannt, trotzdem gehört er zu den einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er revolutionierte in den 60ern die Werbe- und Modefotografie. (Bild: Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery)

Blendende Schönheit: In den 90ern machte der Fotograf einige Kampagnen für das italienische Label Blumarine. 1995 schoss er dieses Foto in Monaco. (Bild: © Helmut Newton Estate)

Blutrote Masche: Mit diesem Foto machte Helmut Newton Werbung für den italienischen Schuhhersteller Mario Valentino. (Bild: © Helmut Newton Estate)

Du kannst mich nicht sehen: Helmut Newton machte dieses Bild 1998 in Mailand. (Bild: © Helmut Newton Estate)

Ein Traum in Weiss: Diese Schwarzweiss-Aufnahme entstand 1994 für Blumarine. (Bild: © Helmut Newton Estate)

Der Schuhdesigner Charles Jourdan liess dem Fotografen freie Hand: Alle Fotos des revolutionären Künstlers wurden gedruckt, egal wie aussergewöhnlich sie aussahen. (Bild: Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery)

30 rote Nägel bedecken ein Gesicht: In Bourdins Werken spielt Farbe eine wichtige Rolle. Besonders da sie in einer Zeit gemacht wurden, in der es noch keinen Photoshop gab. (Bild: Guy Bourdin Estate, 2017 / Courtesy Louise Alexander Gallery)

Vom 1. Dezember 2017 bis zum 13. Mai 2018 zeigt die Helmut Newton Stiftung in Berlin ausgewählte Auftragsarbeiten der verstorbenen Fotografen Guy Bourdin und Helmut Newton. Die ikonische Ausstellung wird erstmals in diesem Umfang gezeigt.

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