Michelangelos Vermächtnis

Vor fünfhundert Jahren erklomm Michelangelo den Berg Altissimo in der Toskana und fand dort den Marmor seiner Träume.

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Weiss glänzt der Marmor in der Ferne auf dem Monte Altissimo in den Apuanischen Alpen. (Toskana, Italien, 18. Juli 2017)

Vor fünfhundert Jahren erklomm Michelangelo den Berg Altissimo in der Toskana und fand den Marmor seiner Träume. Er befand ihn sogar als wertvoller als den Carrara-Marmor, den er für viele seiner berühmten Statuen verwendet hatte. Mit dem Segen von Papst Leo X. entwarf er eine Strasse, auf welcher die grossen Gesteinsbrocken den Berg hinuntertransportiert werden konnten. Mit dem Altissimo-Marmor wurde dann die Fassade der San-Lorenzo-Kirche in Florenz gestaltet.

Selbst ein Genie wie Michelangelo konnte sehr wahrscheinlich nicht voraussehen, wie geschäftig das Treiben heutzutage im Steinbruch von Altissimo in den italienischen Apuanischen Alpen ist.

Ein Bulldozer transportiert einen Marmorblock im Cervaiole-Steinruch auf dem Monte Altissimo. (15. Juli 2015)

Die Firma Henraux in Querceta, Italien, ist führend in der Bearbeitung von Marmor. Hier wird das weisse Gold aus den Apuanischen Alpen maschinell zugeschnitten. (14. Juli 2017)

Ein Marmorblock wird im Steinbruch vermessen. (14. Juli 2017)

Die Strasse zum Steinbruch ist kurvenreich. (14. Juli 2017)

Brocken von Bildhauermarmor liegen im Steinbruch und warten auf ihren grossen Auftritt. (15. Juli 2017)

Der Mensch gräbt sich in den Berg: Ein Marmorsteinbruch am Monta Altissimo und im Hintergrund die Küste der Versilia, Toskana. (18. Juli 2017)

Die zwei Arbeiter in den neongelben Leibchen sind sogenannte Tecchiaioli, welche die Qualität des Marmors beurteilen. (18. Juli 2017)

Ein Arbeiter der Firma Henraux bearbeitet eine Marmorskulptur. (14. Juli 2017)

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