Georgien in photochrom

Die Bilder zeigen Georgien vor über 100 Jahren; die aktuelle Reisereportage lesen Sie hier.

Botanical gardens, Tiflis, Russia, (i.e., Tbilisi, Georgia) between 1890 - 1900 (c) Library of Congress

Botanischer Garten in Tiflis, Russland (i.e. Tiflis, Georgien), um 1890–1900.

The road, the kasbeck and the church, Groussie, (i.e., Georgia), Russia between 1890 - 1900 (c) Library of Congress

Die Strasse von Kasbek mit Sicht auf die Kirche in Groussie, Russland (Georgien).

Town and fortress, Tiflis, Russia, (Tbilisi, Georgia) between 1890 - 1900 (c) Library of Congress

Sicht auf die Stadt und Festung in Tiflis, Russland (i.e. Tiflis, Georgien), um 1890–1900.

The road, near Passanaur, Groussie, (i.e., Georgia) between 1890 - 1900 (c) Library of Congress

Eine Landstrasse in der Nähe von Passanaur, Groussie (Georgien), um 1890–1900.

The road, the first bridge, Groussie, (i.e., Georgia) between 1890 - 1900 (c) Library of Congress

Die erste Brücke in Groussie, Georgien, um 1890–1900.

Tiflis ist die Hauptstadt Georgiens und liegt im Zentrum der Kaukasus-Landenge. Die Stadt liegt geografisch auf einem seismisch aktiven Gebiet und wurde im Laufe der Zeit immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Der georgische Name Tbilissi bedeutet ‚warme Quelle‘, da Tiflis an verschiedenen Orten über warme Thermalquellen von 24 bis 45 °C heissem, kohlensäurehaltigem Schwefel-Quellwasser verfügt. An verschiedenen Orten entstanden öffentliche Bäder, von denen es noch bis ins 19. Jahrhundert einige Dutzend gab. Heute sind nur noch die im Bäderviertel ‚Abanotubani‘ gelegenen Badeanstalten, die ihr Wasser bis heute aus dem Berg Mtabori beziehen im Betrieb.

Die Festung ‚Narikala‘ wurde am Ende des 3. Jahrhunderts erbaut und thront seit 1827, nach einem Erdbeben als Ruine über der Altstadt. Man nennt sie „Das Herz und die Seele der Stadt“ auf dem heiligen Berg Mtazminda hoch über Tiflis und zählt zu den ältesten Denkmäler der Stadt.

Der Botanische Garten in Tiflis ist der grösste botanische Garten im südlichen Kaukasus und war der grösste in der Sowjetunion. Er ist über 128 Hektar gross.  Er wurde 1845 auf dem Gelände des 400 Jahre alten königlichen Festungsgarten, bekannt als ‚Seidabadi Garten‘ angelegt. Im Jahre 1809 wurden dort bereits Heilpflanzen angebaut. Heute werden rund 3’500 Arten und Sorten kultiviert, hauptsächlich ein Arboretum, eine Sammlung verschiedenartiger, oft auch exotischer Gehölze und gefährdete Pflanzenarten.