Einsame Frachter

Raymond Waltjen fotografiert Frachtschiffe beim Auslaufen und macht sich dabei Gedanken zum Leben als Seemann.

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Als Fotograf inspirieren mich Industriebauten und deren architektonischen Formen. Ich liebe es, Zeit in Häfen zu verbringen und die riesigen Frachtschiffe aus der Nähe zu betrachten. Sie sehen aus wie riesige Wohnungsblöcke, die hinausfahren aufs Meer, durch Wind und Wetter auf ihrem Weg zu einem entfernten Ziel. Sobald ein solcher Frachter den Hafen verlassen hat und aufs unendliche grosse Meer hinausgefahren ist, wirkt er plötzlich klein. Bald schon erscheint er nur noch als Fleck am Horizont.

Mich faszinierte die scheinbar architektonische Form der Schiffe und was sich alles dahinter verbirgt. Unsere Konsumgesellschaft verlangt nach einem nicht abreissenden Güterfluss. Der Schiffsverkehr auf den Meeren ist um einiges dichter, als man es sich vorstellen oder sehen könnte. Es ist eine Welt, die vorwiegend aus Männern besteht, Männer, die über Wochen oder Monate an Bord arbeiten, weit weg von zu Hause. Ihre Welt beschränkt sich in dieser Zeit auf die wenigen Quadratmeter des Schiffes. Das Leben auf der See kennt keine Zeit, es folgt Ebbe und Flut.

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Die Bilder können in verschiedenen Grössen direkt beim Fotografen gekauft werden. Den Zoom-Lesern bietet Raymond Waltjen 10 Prozent Rabatt. Falls Sie Interesse haben, schreiben Sie ein Mail an raymond@waltjen.nl mit «Zoom 2015» als Betreff.

1 Kommentar zu «Einsame Frachter»

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