Wir sind alles Anpasser

Wie der Mensch die Welt formt, während sie ihn formt: Die diesjährigen Bieler Fototage verfolgen das Thema «Adaptation».

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Im amerikanischen Westen verlaufen die Geschichten von Viehzucht und Bergbau parallel: Zwischen 2006 und 2013 reiste Lucas Foglia durch Idaho, Montana, Nevada, New Mexico, Texas und Wyoming («Frontcountry», 2006–2013). Bild: Lucas Foglia/Bieler Fototage

Subjektive Assoziationen zur Exotik, zum Fremdartigen, zum Unentdeckten – und zum Neokolonialismus, zur Globalisierung, zum Kapitalismus: Die hat Yann Haeberlin mit seiner Arbeit «Inventio» im Sinn (2013). Bild: Yann Haeberlin/Bieler Fototage

Ein Katalog kurioser Kreaturen und Lebensformen, die mit dem Druck einer veränderten Welt umgehen oder das Resultat menschlichen Eingreifens sind: Robert Zhao Renhuis «Guide to Flora and Fauna of the World» (2013). Bild: Robert Zhao Renhui/Bieler Fototage

Kobo – so heissen die Decken, die man bei den Basotho im südafrikanischen Lesotho seit jeher getragen hat. Joël Tettamanti dokumentiert ein verschwindendes Brauchtum («Kobo, Lesotho», 2013). Bild: Joël Tettamanti/Bieler Fototage

In und hinter den Krankenhauskulissen: Die Bielerin Jeanne Chevalier hat Augenblicke aus dem Alltag in den Spitälern ihrer Stadt eingefangen («Photo-diagnostic», 1979/1989). Bild: Jeanne Chevalier/Bieler Fototage

Im Unterholz und hinter dem Schilf zeigt sich, wie lange der Zweite Weltkrieg eine offene Wunde in den Landschaften bleibt: «Bombenkrater» von Henning Rogge, 2008ff. Bild: Henning Rogge/Bieler Fototage

Die Slums auf den Dächern: Pierre Montavon zeigt, wie und wo sich Einwohner von Hongkong Wohnraum schaffen, den sie sonst nirgends finden («Hong Kong – les habitants des toits», 2012–2014). Bild: Pierre Montavon/Bieler Fototage

Eine Gemeinschaft von Selbermachern: eigenhändig gebaute Skateboard-Anlagen in Richard Gilligans Serie «DIY», 2008–2012. Bild: Richard Gilligan/Bieler Fototage

Was passiert, wenn man eine Wand fotografiert und das Foto auf die Wand montiert – und dann die Wand an einen neuen Ort transportiert, das Ganze dort erneut fotografiert und nochmals montiert? Maia Gusbertis Verschachtelungsspiel heisst «Options for Walls» (2013–2015). Bild: Maia Gusberti/Bieler Fototage

Die Ersten kamen vor fünfzig Jahren aus den Tropen hierher – als Haustiere. Manche allerdings machten sich auf und davon, und heute bevölkern verwilderte Papageien zu Tausenden die japanische Hauptstadt, wo der Fotograf Yoshinori Mizutani lebt («Tokyo Parrots», 2013). Bild: Yoshinori Mizutani/Bieler Fototage

Und als die Bagger weg waren, kamen die Fluten: Sabrina Gruhne verfolgt den Umbau von Braunkohleabbau- zu Naherholungsgebieten in ihrer Heimat nahe Leipzig («Neuseenland», 2014). Bild: Sabrina Gruhne/Bieler Fototage

 

 

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