Ich sehe was, was du nicht siehst

Die fotografischen Täuschungen von Olivier Lovey fordern den Betrachter heraus, genau hinzuschauen.

© Olivier Lovey

In seiner 2016 initiierten Serie «Miroirs aux alouettes» kreiert der Schweizer Fotograf Olivier Lovey surrealistisch angehauchte Bilder, indem er grosse fotografische Installationen im Innen- und Aussenbereich entwirft. Es lohnt sich sehr, seine Fotografien für eine längere Zeitspanne anzuschauen, da man erst bei genauerer Betrachtung die Grenzen des ‹Mise en abyme›, des Bildes im Bild, erkennt.

Die Serie wurde 2018 mit dem Swiss Photo Award in der Kategorie «Fine Art» ausgezeichnet, mit folgender Begründung der Jury: «In technisch brillanter Weise nimmt sich Olivier Lovey dem Phänomen der Täuschung an. Es sind kleine Brüche, die das Auge wandern und erkennen lassen, subtil und mit erstaunlichem Effekt.»

Ursprünglich als Fotografien gedacht, funktionieren seine Arbeiten auch als Installationen.

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

© Olivier Lovey

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Olivier Lovey, geboren 1981 in Martigny, absolvierte die Hochschule für Fotografie in Vevey (2011). Seine Arbeiten wurden unter anderem beim Prix Photoforum 2012, beim Prix Voies-off in Arles 2013, beim 18. Young-VFG-Talent-Preis in Fotografie 2014 und bei den Boutographies in Montpellier ausgestellt, wo er den Reponses Photo Award erhielt. Im Jahr 2018 stellte er bei den Festival Images de Vevey aus und gewann mit seiner Serie «Miroirs aux alouettes» den ersten Preis beim Swiss Photo Award in der Kategorie «Fine Arts».

www.olivierlovey.ch

3 Kommentare zu «Ich sehe was, was du nicht siehst»

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