Den Schlangen auf der Spur

Seit 16 Jahren sammelt Pinyo Pukpinyo ungewollte Besucher in Thailands Hauptstadt ein.

Der Schlangenjäger Pinyo Pukpinyo greift beherzt zu und hilft dort, wo es anderen kalt den Rücken runterläuft.

Wenn es in den Häusern von Bangkok auf einmal raschelt und zischt, ist häufig ein kriechendes Wesen daran schuld. Dann kommt ein Mann zum Einsatz, der dort zugreift, wo sich andere fürchten: Pinyo Pukpinyo. Als Feuerwehrmann rettet er die Bangkoker nicht nur vor Bränden, sondern auch vor Gefahren der anderen Art. Sein Spitzname: der Schlangenjäger.

Pinyo Pukpinyo ist nur einen Anruf entfernt. Die Feuerwehr in Bangkok ist viel häufiger mit Schlangen als mit Feuer beschäftigt.

Für die Kleinen reicht eine Plastikflasche oder ein kleiner Container.

Bangkoks Feuerwehrleute verbringen deutlich mehr Zeit damit, Schlangen zu fangen, als Brände zu löschen. Laut den Infos der Feuerwehr gab es in den vergangenen Monaten mehr als 100 Schlangen-Einsätze – im Vergleich zu einem oder zwei Bränden pro Tag.

Deckel drauf und fertig. Wieder ein Erfolg für den Schlangenjäger. Vor allem in der Regenzeit kommen die Tiere aus ihren Verstecken. Das kann ganz schön unheimlich sein. Diese Zwillinge scheinen der Sache immer noch nicht ganz zu trauen.

Es raschelt, es zischt, und auf einmal sitzt da eine Kobra. Was bei uns einen ziemlichen Tumult auslösen würde, gehört in Bangkok eher zum Alltag.

Dieses Mal war es eine Python, die es sich in einem Zuhause gemütlich machen wollte.

Pinyo Pukpinyo präsentiert eine Grüne Schmuckbaumnatter, die er zuvor gefangen hat.

Manchmal muss er den Tieren auch anders helfen. Hier befreit er gerade eine Python von einem Stück Plastik.

 

Bei seiner Arbeit ist extrem viel Feingefühl gefordert.

Die Wache erinnert eher an einen Zoo als an ein Büro: Einige Tiere sind vorübergehend hier untergebracht. Da fallen viele Aufgaben an.

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