Traumhäuser

Die Serie «Flying Houses» präsentiert einen surrealen und poetischen Blick auf das alte Paris. Die hoch in den Wolken schwebende Gebäude erzählen vom Leben, den Träumen und Hoffnungen ihrer Bewohner.

La Grande Illusion © Laurent Chéhère

Die Werke setzen sich mit diversen Themen wie Wohnraum, Architektur, Kino, Popkultur, Street-Art und der Vergangenheit auseinander. Der Künstler löst die Gebäude aus ihrem städtischen Kontext. Er hebt die Häuser aus der Anonymität der Strasse und lässt sie vom Leben, den Träumen und Hoffnungen ihrer Bewohner erzählen.
Für seine Montagen fotografiert Chéhère Hunderte von Details, die er dann wie ein Puzzle zusammenfügt. So entstehen in den grossformatigen Werken viele neue Komponenten und hintergründige Bezüge, die verschiedene Interpretationen zulassen: aus der Nähe und aus der Ferne. Durch diese zusätzliche Perspektive gelingt es dem Künstler, vorgefasste Ideen und Meinungen als solche zu entlarven. Chéhère selbst liefert zwar einige Deutungsansätze, letztendlich bleiben die schwebenden Häuser aber offen für jede Interpretation. Vielmehr soll sich der Betrachter seine eigene Meinung bilden.

Nature Morte © Laurent Chéhère

La Caravane © Laurent Chéhère

Le Grand Jour © Laurent Chéhère

Les Bas-fonds © Laurent Chéhère

La Dernière Barricade © Laurent Chéhère

Le Cirque © Laurent Chéhère

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Laurent Chéhère
Flying Houses
Texte von Laurent Chéhère, Marion Thiery
Gestaltet von Laurent Chéhère und Kehrer Design
68 Farbabb.
Englisch / Französisch
ISBN 978-3-86828-889-6

9 Kommentare zu «Traumhäuser»

  • Eh sagt:

    …gekränkte Menschen…“die zertstörerische Macht der Kränkung…“, aber man kann auch Sehnsüchte oder nimmerweggehende Alpträume ausdrücken und es trotzdem nie verstehen oder eben ewig ungelöste oder unlösbare für ihn Kränkungen kommunizieren usw. Dann lieber vielleicht die Einstellung ändern und sich damit abfinden man hat es nicht, das was man haben sollte, und….sich dann das erträumen? Oder erfinden?

  • Andreas Schär sagt:

    … was eben der Mensch auszeichnet ist seine Möglichkeit Träumen zu können und seine Phantasien in Form von Kunst seinen
    Mitmenschen auf diese Art zugänglich zu machen – ohne diese Fähigkeiten würde die Menschheit ein armseliges Dasein fristen… die Kunst unter dem Aspekt der Seele ist aber mehr als nur Darstellung – für seelisch erkrankte Menschen bedeutet die Veräusserung oft seelische Befreiung – gleichzeitig können die Darstellungen beim Betrachter Gefühle auslösen . Viele Phantasien sind ja auch in die Realität umgesetzt worden – ich denke da zum Beispiel an die farbigen und märchenhaft gestalteten Architektur von Hundertwasser – Diese Phantasievoll gestalteten Häuser sind in Wien aber auch auch in anderen Städten auf der Welt zu finden – mehr von dieser Kunst wäre heilsam !

  • Eh sagt:

    …Alptraumhäuser

  • Fredi Hidber sagt:

    Wunderbar poetisch, bezeichnend, dass unter diesen Traumhäusern keine Villen herumfliegen. Mich erinnern die Bilder an Tatis Haus in „Mon Oncle“. Sie sind eine Antithese zur immer steriler werdenden 0815 Architektur unserer Zeit.

  • Nikola sagt:

    Originelle Bilder.

  • Ulrike von den Weiden sagt:

    Diese Bilder sind reine Poesie. Manchmal wünsche ich mir auch, mit einer Giraffe zusammenzuleben und über den Wolken zu schweben.

  • Rose Ruch sagt:

    Herrlich! Bitte mehr davon

  • Chesterfield sagt:

    Mary Poppins lässt grüssen:-)

Kommentar

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